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	Kommentare zu: Best of 2015: „Wer rechnen kann, investiert nicht“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Jan 2016 18:51:38 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Herbert Wolkenspalter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2015-wer-rechnen-kann-investiert-nicht/#comment-16291</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert Wolkenspalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 18:51:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2015-wer-rechnen-kann-investiert-nicht/#comment-16283&quot;&gt;Herbert Wolkenspalter&lt;/a&gt;.

Noch ein Nachtrag. Der Start eines neuen Kondratieff-Zyklus kommt nicht von allein oder nach einem zwangsläufig ablaufenden, periodischen Gesetz. Stets muss eine neue, grundlegende, bahnbrechende Idee vorhanden sein aus der heraus eine Entwicklung auf möglichst vielen Anwendungsfeldern stattfinden kann. Die elektronische Datenverarbeitung war so eine Grundlage.

Ob und wann eine Idee dieses Kalibers kommen wird, ist völlig offen. Gäbe es dafür heute schon Anhaltspunkte, würde die Entwicklung morgen eingeleitet. Die allermeisten Ideen des Fortschritts befassen sich mit Perfektionierung, Vereinfachung/Erleichterung oder Ersatz von Vorhandenem, drehen damit ein vorhandenes Rad, haben aber nicht das Zeug zu einer &quot;Revolution&quot; im Sinne eines völlig neuen, tragenden Anschubs.

Nachdem die Naturwissenschaften mittlerweile weit in den Mikrokosmos eingedrungen sind und damit letztlich auch die Grenzen der Möglichkeiten von Physik, Chemie usw. systematisch umrissen sind, wäre eine weitere Überlegung, ob damit die Potentiale für bahnbrechende Anschübe nicht auch eines Tages zur Neige gehen. Auch das naturwissenschaftliche Wissen hat kein unendlich großes &quot;Rohstoffreservoir&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2015-wer-rechnen-kann-investiert-nicht/#comment-16283">Herbert Wolkenspalter</a>.</p>
<p>Noch ein Nachtrag. Der Start eines neuen Kondratieff-Zyklus kommt nicht von allein oder nach einem zwangsläufig ablaufenden, periodischen Gesetz. Stets muss eine neue, grundlegende, bahnbrechende Idee vorhanden sein aus der heraus eine Entwicklung auf möglichst vielen Anwendungsfeldern stattfinden kann. Die elektronische Datenverarbeitung war so eine Grundlage.</p>
<p>Ob und wann eine Idee dieses Kalibers kommen wird, ist völlig offen. Gäbe es dafür heute schon Anhaltspunkte, würde die Entwicklung morgen eingeleitet. Die allermeisten Ideen des Fortschritts befassen sich mit Perfektionierung, Vereinfachung/Erleichterung oder Ersatz von Vorhandenem, drehen damit ein vorhandenes Rad, haben aber nicht das Zeug zu einer &#8220;Revolution&#8221; im Sinne eines völlig neuen, tragenden Anschubs.</p>
<p>Nachdem die Naturwissenschaften mittlerweile weit in den Mikrokosmos eingedrungen sind und damit letztlich auch die Grenzen der Möglichkeiten von Physik, Chemie usw. systematisch umrissen sind, wäre eine weitere Überlegung, ob damit die Potentiale für bahnbrechende Anschübe nicht auch eines Tages zur Neige gehen. Auch das naturwissenschaftliche Wissen hat kein unendlich großes &#8220;Rohstoffreservoir&#8221;.</p>
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		<title>
		Von: Jürgen Ostermann		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2015-wer-rechnen-kann-investiert-nicht/#comment-16287</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 11:23:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine glänzende Idee, das letzte Jahr Revue pasieren zu lassen anhand herausragender Beiträge aus Daniel Stelters Hand. Obgleich ich eigentlich täglich vorbeischaue, verpaßt man gelegentlich doch Artikel, die über den Tag hinaus reichen. Dazu gehört auch dieser Artikel.
Zusatz: Welche weitreichende Konsequenzen die sich auch heute noch beschleunigende informationstechnische Revolution hat und haben wird, werden wir sehen, wenn wir gegen Ende des Jahrzehnts in den nächsten Kontratieff-Frühling eintreten. Er wird wie weiland die Halbleiter-Erfindung dann  Innovationen mit erheblichen wirtschaftlichen Effekten hervorbringen und den Frühling und Sommer tragen. Ob Europa und Deutschland daran beteiligt sein werden, wage ich nicht zu beurteilen, die bisherigen vergleichenden Betrachtungen mit dem SiliconValley lassen mich zögern, einen für uns positiven Verlauf als selbstverständlich vorauszusetzen..... Und Herr Oettinger vermag mich auch nicht zu Begeisterungsstürmen zu verleiten. 
Jürgen Ostermann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine glänzende Idee, das letzte Jahr Revue pasieren zu lassen anhand herausragender Beiträge aus Daniel Stelters Hand. Obgleich ich eigentlich täglich vorbeischaue, verpaßt man gelegentlich doch Artikel, die über den Tag hinaus reichen. Dazu gehört auch dieser Artikel.<br />
Zusatz: Welche weitreichende Konsequenzen die sich auch heute noch beschleunigende informationstechnische Revolution hat und haben wird, werden wir sehen, wenn wir gegen Ende des Jahrzehnts in den nächsten Kontratieff-Frühling eintreten. Er wird wie weiland die Halbleiter-Erfindung dann  Innovationen mit erheblichen wirtschaftlichen Effekten hervorbringen und den Frühling und Sommer tragen. Ob Europa und Deutschland daran beteiligt sein werden, wage ich nicht zu beurteilen, die bisherigen vergleichenden Betrachtungen mit dem SiliconValley lassen mich zögern, einen für uns positiven Verlauf als selbstverständlich vorauszusetzen&#8230;.. Und Herr Oettinger vermag mich auch nicht zu Begeisterungsstürmen zu verleiten.<br />
Jürgen Ostermann</p>
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		Von: Herbert Wolkenspalter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2015-wer-rechnen-kann-investiert-nicht/#comment-16283</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert Wolkenspalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 22:35:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guten Tag. Interessante Inhalte auf diesen Seiten hier.

Nicht wirklich klar ist, warum man wachsen muss, um lediglich den Wohlstand zu halten. Einen logisch-immanenten Grund darf es dafür eigentlich nicht geben. Leistung verschwindet ebensowenig wie Energie. Vielmehr ist zu fragen, wo die Gegenleistung für die Leistung verschwindet – zumal in einem System, wo ständig mehr Geld &quot;gedruckt&quot; wird, und in den meisten Marktsegmenten noch nicht einmal Inflation entsteht.

Mag sein, das Geldsystem und/oder Wirtschaftsmentalität zu Mehrleistung auf selben Leistungsniveau zwingen. Dann läge es aber daran, diese unfairen, systemischen Voraussetzungen einer Revision zu unterziehen. Vielleicht sollten hier grundsätzlich einige Selbstverständlichkeiten überdacht werden, die nie infrage gestellt werden.

Der Ruf nach Angebots-Innovation erscheint mir aus dieser Sicht etwas eigentümlich. Wären neue Ideen vorhanden, die eine Chance auf dem Markt hätten, würden sie selbstverständlich umgesetzt, zumal das Investitionsklima aufgrund der niedrigen Zinsen freundlich ist. Bedarf generiert Ideen – die einzig sinnvolle Reihenfolge für Innovation. Sind Ideen nicht vorhanden, ist auf Sättigung des Bedarfs zu schließen. Eine Tatsache, der man anders begegnen kann und sollte als den Ruf nach unkonkretisierter Innovation um ihrer selbst Willen, oder um das verkorkste Geldsystem und Wirtschaftsmentalität am Leben zu erhalten, die auf diese Weise auch nur Selbstzweck sind.

Nichts ist leichter zu ertragen als die Sättigung, wenn man keine Idee hat, was fehlt.

Fazit: Der Kondratieff-Winter braucht andere Lösungen als das Warten auf Innovationsideen. Mal völlig neu denken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag. Interessante Inhalte auf diesen Seiten hier.</p>
<p>Nicht wirklich klar ist, warum man wachsen muss, um lediglich den Wohlstand zu halten. Einen logisch-immanenten Grund darf es dafür eigentlich nicht geben. Leistung verschwindet ebensowenig wie Energie. Vielmehr ist zu fragen, wo die Gegenleistung für die Leistung verschwindet – zumal in einem System, wo ständig mehr Geld &#8220;gedruckt&#8221; wird, und in den meisten Marktsegmenten noch nicht einmal Inflation entsteht.</p>
<p>Mag sein, das Geldsystem und/oder Wirtschaftsmentalität zu Mehrleistung auf selben Leistungsniveau zwingen. Dann läge es aber daran, diese unfairen, systemischen Voraussetzungen einer Revision zu unterziehen. Vielleicht sollten hier grundsätzlich einige Selbstverständlichkeiten überdacht werden, die nie infrage gestellt werden.</p>
<p>Der Ruf nach Angebots-Innovation erscheint mir aus dieser Sicht etwas eigentümlich. Wären neue Ideen vorhanden, die eine Chance auf dem Markt hätten, würden sie selbstverständlich umgesetzt, zumal das Investitionsklima aufgrund der niedrigen Zinsen freundlich ist. Bedarf generiert Ideen – die einzig sinnvolle Reihenfolge für Innovation. Sind Ideen nicht vorhanden, ist auf Sättigung des Bedarfs zu schließen. Eine Tatsache, der man anders begegnen kann und sollte als den Ruf nach unkonkretisierter Innovation um ihrer selbst Willen, oder um das verkorkste Geldsystem und Wirtschaftsmentalität am Leben zu erhalten, die auf diese Weise auch nur Selbstzweck sind.</p>
<p>Nichts ist leichter zu ertragen als die Sättigung, wenn man keine Idee hat, was fehlt.</p>
<p>Fazit: Der Kondratieff-Winter braucht andere Lösungen als das Warten auf Innovationsideen. Mal völlig neu denken.</p>
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		<title>
		Von: Uwe Isack		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2015-wer-rechnen-kann-investiert-nicht/#comment-16281</link>

		<dc:creator><![CDATA[Uwe Isack]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 15:53:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Politik ist wohl gefordert, ist einer solchen Forderung meines Wissens noch nie nachgekommen.
Sie treibt lieber das Geldsystem in den letzten Atemzug, legt notfalls noch einen Krieg obenauf.....
....und schon beginnt der Frühling!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik ist wohl gefordert, ist einer solchen Forderung meines Wissens noch nie nachgekommen.<br />
Sie treibt lieber das Geldsystem in den letzten Atemzug, legt notfalls noch einen Krieg obenauf&#8230;..<br />
&#8230;.und schon beginnt der Frühling!</p>
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