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	Kommentare zu: Bei der Inflation haben wir das Schlimmste hinter uns	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 May 2022 15:59:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253981</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 15:59:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253222&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

Der wahre langfristige „Idiot’s guide“ findet sich hier: https://fred.stlouisfed.org/series/DGS30, für kurzfristige Entscheidungen ist es zusätzlich die Zinsstrukturkurve (T10Y2Y).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253222">jobi</a>.</p>
<p>Der wahre langfristige „Idiot’s guide“ findet sich hier: <a href="https://fred.stlouisfed.org/series/DGS30" rel="nofollow ugc">https://fred.stlouisfed.org/series/DGS30</a>, für kurzfristige Entscheidungen ist es zusätzlich die Zinsstrukturkurve (T10Y2Y).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253980</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 15:58:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253222&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

@ jobi

Wie Sie selber schreiben: Korrelation! Auch ganz ohne QE wären die Zinsen dort, wo sie jetzt sind. Fallende Zinsen bewirken ein Rebalancing der Asset Klassen. Zudem: Steigende Assetpreise gab es schon lange vor QE. Und Japan ist nun gerade das Paradebeispiel, dass auch ganz ohne QE eine Assetblase entstanden ist, die 1989 platzte.

Wie sagte Mervin King kürzlich so prägnant: „a failure of the economics profession”. Das Fatale dabei ist allerdings: King ist selber Teil dieser “profession“. Was nicht heißt, dass alles falsch ist, was er sagt. Im Gegenteil: Das meiste ist völlig korrekt; bis zu dem Punkt, bei dem es um QE und Inflation geht: https://youtu.be/B6Zb_AvxT8g]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253222">jobi</a>.</p>
<p>@ jobi</p>
<p>Wie Sie selber schreiben: Korrelation! Auch ganz ohne QE wären die Zinsen dort, wo sie jetzt sind. Fallende Zinsen bewirken ein Rebalancing der Asset Klassen. Zudem: Steigende Assetpreise gab es schon lange vor QE. Und Japan ist nun gerade das Paradebeispiel, dass auch ganz ohne QE eine Assetblase entstanden ist, die 1989 platzte.</p>
<p>Wie sagte Mervin King kürzlich so prägnant: „a failure of the economics profession”. Das Fatale dabei ist allerdings: King ist selber Teil dieser “profession“. Was nicht heißt, dass alles falsch ist, was er sagt. Im Gegenteil: Das meiste ist völlig korrekt; bis zu dem Punkt, bei dem es um QE und Inflation geht: <a href="https://youtu.be/B6Zb_AvxT8g" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/B6Zb_AvxT8g</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253979</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 15:56:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253220&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

@ jobi

„Wenn es so wäre, wozu dient dann das Illusionstheater ?“

Es dient dazu den Glauben aufrecht zu erhalten, dass die ZBen tatsächlich den Zins und somit die Inflation steuern könnten. Das können sie aber nachweislich nicht. Sie können sich immer nur den Marktentwicklungen anpassen.

„Was hat sich also fundamental geändert, dass JPYUSD in 3 Monaten um 15% gefallen ist ?“

Meine Einschätzung hierzu: Insbesondere der Lockdown in China. Das japanische Finanzzentrum war ist und bleibt bis auf weiteres via London die Drehscheibe für den chinesischen Eurodollar Markt (mehr dazu bei Jeff Snider oder auch hier: https://asia.nikkei.com/Opinion/Japan-s-banks-suddenly-hold-huge-leverage-over-China-s-economy).

Das chinesische Wachstum ist massiv gefährdet und somit auch die Forderungen der japanischen Großbanken. Das ist das ZUSÄTZLICHE japanische Risiko, das über das allgemeine global dollar shortage Problem hinausgeht und den Yen deutlich stärker getroffen hat als Euro et al. Mit YCC-Theater der BoJ oder den rate hikes der Fed hat das alles nichts zu tun. Dagegen spricht zusätzlich das deutlich angestiegene Inflationsdifferential, das durch die Zinserhöhungen nur teilweise kompensiert wurde.

„Die wirklich interessante Frage ist für mich aber nicht, welchen Anteil QE oder Psychologie an der Wirkung von Notenbankpolitik hat, sondern die Frage, wie lange die BOJ gegen die Marktkräfte agieren kann oder allgemeiner wie lange die Notenbanken das globale Geldsystem kontrollieren können, auch wenn sie es nie wirklich konnten.“

Die BoJ agiert nicht gegen die Marktkräfte, sondern vielmehr mit den Marktkräften. Da der größte Teil des (globalen) Geldsystems privater Natur ist, haben die ZBen hierauf aber keinen wirklichen Einfluss.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253220">jobi</a>.</p>
<p>@ jobi</p>
<p>„Wenn es so wäre, wozu dient dann das Illusionstheater ?“</p>
<p>Es dient dazu den Glauben aufrecht zu erhalten, dass die ZBen tatsächlich den Zins und somit die Inflation steuern könnten. Das können sie aber nachweislich nicht. Sie können sich immer nur den Marktentwicklungen anpassen.</p>
<p>„Was hat sich also fundamental geändert, dass JPYUSD in 3 Monaten um 15% gefallen ist ?“</p>
<p>Meine Einschätzung hierzu: Insbesondere der Lockdown in China. Das japanische Finanzzentrum war ist und bleibt bis auf weiteres via London die Drehscheibe für den chinesischen Eurodollar Markt (mehr dazu bei Jeff Snider oder auch hier: <a href="https://asia.nikkei.com/Opinion/Japan-s-banks-suddenly-hold-huge-leverage-over-China-s-economy" rel="nofollow ugc">https://asia.nikkei.com/Opinion/Japan-s-banks-suddenly-hold-huge-leverage-over-China-s-economy</a>).</p>
<p>Das chinesische Wachstum ist massiv gefährdet und somit auch die Forderungen der japanischen Großbanken. Das ist das ZUSÄTZLICHE japanische Risiko, das über das allgemeine global dollar shortage Problem hinausgeht und den Yen deutlich stärker getroffen hat als Euro et al. Mit YCC-Theater der BoJ oder den rate hikes der Fed hat das alles nichts zu tun. Dagegen spricht zusätzlich das deutlich angestiegene Inflationsdifferential, das durch die Zinserhöhungen nur teilweise kompensiert wurde.</p>
<p>„Die wirklich interessante Frage ist für mich aber nicht, welchen Anteil QE oder Psychologie an der Wirkung von Notenbankpolitik hat, sondern die Frage, wie lange die BOJ gegen die Marktkräfte agieren kann oder allgemeiner wie lange die Notenbanken das globale Geldsystem kontrollieren können, auch wenn sie es nie wirklich konnten.“</p>
<p>Die BoJ agiert nicht gegen die Marktkräfte, sondern vielmehr mit den Marktkräften. Da der größte Teil des (globalen) Geldsystems privater Natur ist, haben die ZBen hierauf aber keinen wirklichen Einfluss.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253232</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 08:16:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-253232</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252668&quot;&gt;Andrea Saalburg&lt;/a&gt;.

@Michael Stöcker
&quot;Aber selbst die größten Optimisten bei der Fed können in ihren Untersuchungen einen maximalen Einfluss in Höhe von lediglich 50 Basispunkten bei sehr massiven Käufen feststellen.&quot;
Ich meine mich zu erinnern, dass die Bundesbank vor Jahren, bei noch nicht vollem QE, für die Eurozone auf rd. 0,7% kam. 
Die Allianz kommt im Maximum auf eine Reduzierung der Term-Premium durch QE bei 10y Bunds von über 2%. Anfang 2022 sollen es dann noch rd. 1,85% gewesen. Das ist schon eine andere Hausnummer...
https://twitter.com/PatrickKrizan/status/1484141576708317187?s=20&#038;t=n487gZWCI-A-ezpxNPym9g]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252668">Andrea Saalburg</a>.</p>
<p>@Michael Stöcker<br />
&#8220;Aber selbst die größten Optimisten bei der Fed können in ihren Untersuchungen einen maximalen Einfluss in Höhe von lediglich 50 Basispunkten bei sehr massiven Käufen feststellen.&#8221;<br />
Ich meine mich zu erinnern, dass die Bundesbank vor Jahren, bei noch nicht vollem QE, für die Eurozone auf rd. 0,7% kam.<br />
Die Allianz kommt im Maximum auf eine Reduzierung der Term-Premium durch QE bei 10y Bunds von über 2%. Anfang 2022 sollen es dann noch rd. 1,85% gewesen. Das ist schon eine andere Hausnummer&#8230;<br />
<a href="https://twitter.com/PatrickKrizan/status/1484141576708317187?s=20&#038;t=n487gZWCI-A-ezpxNPym9g" rel="nofollow ugc">https://twitter.com/PatrickKrizan/status/1484141576708317187?s=20&#038;t=n487gZWCI-A-ezpxNPym9g</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253222</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 05:08:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-253222</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253220&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

@M.Stöcker

Zu einem anderen kontroversen Thema Geldkreisläufe/Bankreserven:

Es gibt eine Korrelation zwischen der Marktkapitalisierung des US-Aktienmarktes und der Reservehaltung im US-Bankensystem. Die war zuletzt sogar so stark, dass marktnahe Protagonisten der CoL bereits vom &quot;Idiot&#039;s guide for trading equities&quot; sprechen.
https://youtu.be/hPns3Ch6IZU?t=42

Hierzu würde mich mal ernsthaft Ihre Meinung interessieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253220">jobi</a>.</p>
<p>@M.Stöcker</p>
<p>Zu einem anderen kontroversen Thema Geldkreisläufe/Bankreserven:</p>
<p>Es gibt eine Korrelation zwischen der Marktkapitalisierung des US-Aktienmarktes und der Reservehaltung im US-Bankensystem. Die war zuletzt sogar so stark, dass marktnahe Protagonisten der CoL bereits vom &#8220;Idiot&#8217;s guide for trading equities&#8221; sprechen.<br />
<a href="https://youtu.be/hPns3Ch6IZU?t=42" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/hPns3Ch6IZU?t=42</a></p>
<p>Hierzu würde mich mal ernsthaft Ihre Meinung interessieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253220</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 05:05:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@M.Stöcker

Zur BOJ schreiben Sie:
Es „gelingt“ ihr nur deshalb, WEIL die langfristigen Zinsen durch den MARKT auf 50 Basispunkte taxiert werden. Auch hier nichts weiter als Illusionstheater.&quot;

Wenn es so wäre, wozu dient dann das Illusionstheater ?

Solange ich mich erinnern kann, war der Yen bei abschwächendem globalen Wachstum immer besonders stark.
Was hat sich also fundamental geändert, dass JPYUSD in 3 Monaten um 15% gefallen ist ?

Für mich gibt es dazu nur eine schlüssige Erklärung: Die neuerdings divergierenden Notenbankpolitiken BOJ vs. Fed. Weil YCC den Marktkräften eine Anpassung über den Zins versperrt, suchen sie sich eben ein anderes Ventil.

Die wirklich interessante Frage ist für mich aber nicht, welchen Anteil QE oder Psychologie an der Wirkung von Notenbankpolitik hat, sondern die Frage, wie lange die BOJ gegen die Marktkräfte agieren kann oder allgemeiner wie lange die Notenbanken das globale Geldsystem kontrollieren können, auch wenn sie es nie wirklich konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@M.Stöcker</p>
<p>Zur BOJ schreiben Sie:<br />
Es „gelingt“ ihr nur deshalb, WEIL die langfristigen Zinsen durch den MARKT auf 50 Basispunkte taxiert werden. Auch hier nichts weiter als Illusionstheater.&#8221;</p>
<p>Wenn es so wäre, wozu dient dann das Illusionstheater ?</p>
<p>Solange ich mich erinnern kann, war der Yen bei abschwächendem globalen Wachstum immer besonders stark.<br />
Was hat sich also fundamental geändert, dass JPYUSD in 3 Monaten um 15% gefallen ist ?</p>
<p>Für mich gibt es dazu nur eine schlüssige Erklärung: Die neuerdings divergierenden Notenbankpolitiken BOJ vs. Fed. Weil YCC den Marktkräften eine Anpassung über den Zins versperrt, suchen sie sich eben ein anderes Ventil.</p>
<p>Die wirklich interessante Frage ist für mich aber nicht, welchen Anteil QE oder Psychologie an der Wirkung von Notenbankpolitik hat, sondern die Frage, wie lange die BOJ gegen die Marktkräfte agieren kann oder allgemeiner wie lange die Notenbanken das globale Geldsystem kontrollieren können, auch wenn sie es nie wirklich konnten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253135</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 20:46:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-253135</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

Das Problem, das Sie sehen, gibt es, wenn auch in Abstufungen. 
Und das nicht nur bei Unterbelichteten. 

Ich würde sagen, dass JEDER von uns – Ausnahmen sind genehmigt – schon behauptet hat, „Inflation gibt es“, OHNE sich dabei bewusst zu sein, was dies genau MEINT. 

Das ist so im Kontext von Diskussionen, bei anderen Thematiken übrigens auch.  

Ich glaube, dass dies nicht zu ändern ist, weil a) viele Sachverhalte relativ komplex sind, b) die Vorbildung, Zeit und Geduld für Tiefe fehlt, und c) bei zu vielen das psychische Bedürfnis, Recht haben zu müssen, zu groß ist. 

&#062;… Geldentwertung sorgt für Stimmung und Stimmung beeinflusst praktische Politik.&#062;

So ist es, leider.

Das wirklich Schlimme daran ist, dass die Politik NICHT aufklärerisch WIRKT.

Wegen a) bis c) etc. können PARTIKULARINTERESSEN verfolgt werden, die dem Verständnis der Sache und darauf mit vernünftigen Maßnahmen zu agieren, die im Sinne der Konsensbefriedigung wünschenswert sind, nicht dienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>Das Problem, das Sie sehen, gibt es, wenn auch in Abstufungen.<br />
Und das nicht nur bei Unterbelichteten. </p>
<p>Ich würde sagen, dass JEDER von uns – Ausnahmen sind genehmigt – schon behauptet hat, „Inflation gibt es“, OHNE sich dabei bewusst zu sein, was dies genau MEINT. </p>
<p>Das ist so im Kontext von Diskussionen, bei anderen Thematiken übrigens auch.  </p>
<p>Ich glaube, dass dies nicht zu ändern ist, weil a) viele Sachverhalte relativ komplex sind, b) die Vorbildung, Zeit und Geduld für Tiefe fehlt, und c) bei zu vielen das psychische Bedürfnis, Recht haben zu müssen, zu groß ist. </p>
<p>&gt;… Geldentwertung sorgt für Stimmung und Stimmung beeinflusst praktische Politik.&gt;</p>
<p>So ist es, leider.</p>
<p>Das wirklich Schlimme daran ist, dass die Politik NICHT aufklärerisch WIRKT.</p>
<p>Wegen a) bis c) etc. können PARTIKULARINTERESSEN verfolgt werden, die dem Verständnis der Sache und darauf mit vernünftigen Maßnahmen zu agieren, die im Sinne der Konsensbefriedigung wünschenswert sind, nicht dienen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253091</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 19:45:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-253091</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@DT @PW

Was Sie sagen ist ja alles richtig. Und ich sehe möglicherweise ein Problem, das es nicht gibt.

Ich sehe aufgrund anekdotischer Evidenz (Stichprobe im breiten privaten Umfeld, gar nicht so arg klein), dass der Terminus „Inflation von 10% pro Monat“ (bei mehreren Monaten) aufgefasst wird als:

„Shit, ich habe diesen Monat SCHON WIEDER 10% Kaufkraft verloren“

und nicht als:

„Shit, ich habe IMMERNOCH 10% weniger Kaufkraft als letztes Jahr um dieselbe Zeit.“

Ersteres ist falsch, denn 10% von etwas, dass schon zuvor um 10% usw…Aber es ist die mir breit vorgetragene Ansicht darüber, was die Inflationszahlen bedeuten.

Ich habe das zu einem Problem gemacht, weil ich derlei Unklarheit im gesellschaftlichen Diskurs bei solchen Themen für schädlich halte. Kann aus mehrerlei Gründen falsch sein. Auch die anekdotische Evidenz kann ein Klumpen sein, der nicht repräsentativ ist.

Aber Geldentwertung sorgt für Stimmung und Stimmung beeinflusst praktische Politik. Da wäre mir wohler, wenn die Stimmung sich auf einem Verständnis dessen bildet, was eine Zahl wirklich aussagt, und nicht auf einem Missverständnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793">Christian Anders</a>.</p>
<p>@DT @PW</p>
<p>Was Sie sagen ist ja alles richtig. Und ich sehe möglicherweise ein Problem, das es nicht gibt.</p>
<p>Ich sehe aufgrund anekdotischer Evidenz (Stichprobe im breiten privaten Umfeld, gar nicht so arg klein), dass der Terminus „Inflation von 10% pro Monat“ (bei mehreren Monaten) aufgefasst wird als:</p>
<p>„Shit, ich habe diesen Monat SCHON WIEDER 10% Kaufkraft verloren“</p>
<p>und nicht als:</p>
<p>„Shit, ich habe IMMERNOCH 10% weniger Kaufkraft als letztes Jahr um dieselbe Zeit.“</p>
<p>Ersteres ist falsch, denn 10% von etwas, dass schon zuvor um 10% usw…Aber es ist die mir breit vorgetragene Ansicht darüber, was die Inflationszahlen bedeuten.</p>
<p>Ich habe das zu einem Problem gemacht, weil ich derlei Unklarheit im gesellschaftlichen Diskurs bei solchen Themen für schädlich halte. Kann aus mehrerlei Gründen falsch sein. Auch die anekdotische Evidenz kann ein Klumpen sein, der nicht repräsentativ ist.</p>
<p>Aber Geldentwertung sorgt für Stimmung und Stimmung beeinflusst praktische Politik. Da wäre mir wohler, wenn die Stimmung sich auf einem Verständnis dessen bildet, was eine Zahl wirklich aussagt, und nicht auf einem Missverständnis.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-253063</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 19:11:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-253063</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

Ich habe das ungute Gefühl, dass mein letzter Beitrag nicht befriedigend für Sie ist.

Ich ziehe die Sache daher einmal anders auf.

1. Was ERMITTELT, d. h. gemessen und berechnet wird

a) Es werden kontinuierlich jeden Monat die Preise der 650 Güterarten im Warenkorb gemessen und unter Einbeziehung der Gewichtung wird für diesen Monat ein Preisniveau errechnet. 

b) Das ermittelte Preisniveau wird mit dem des Vorjahresmonats verglichen und daraus eine Änderung des Preisniveaus berechnet in % zum Vorjahresmonat. 

2. Was informell gesellschaftlich VERSTANDEN wird auf Basis von 1. 

a) Der Bezug zum jeweiligen Vorjahresmonat wird als relevant für die Verbraucher angesehen.

b) Die Änderung des Preisniveaus wird als Inflationsrate bezeichnet. 

c) Ist sie positiv signifikant dem allgemeinen Verständnis nach, sagt man „Es gibt Inflation“. 

3. Was man WISSEN kann auf Basis von 1. und 2. 

a) mit Blick auf 2b) in jedem Monat wie HOCH der Kaufkraftverlust war in den letzten 12 Monaten.

b) mit Blick darauf, WIE sich die Inflationsrate ab dem Vorjahresmonat ENTWICKELT hat, betrachtet man die Veränderung der monatlichen Inflationsraten ab dem Vorjahresmonat. 

c) mit Blick darauf, WELCHE Preisänderungen URSÄCHLICH waren für die Veränderung der Inflationsrate in den letzten 12 Monaten, betrachtet man die Änderung des Preises eines jeden der 650 Güterarten mit deren Gewichtung für jeden Monat ab dem Vorjahresmonat.  

d) mit Blick auf den GEGENWÄRTIGEN Trend der Inflationsrate betrachtet man die beiden letzten monatlichen Inflationsraten und vergleicht sie. 

Mein Fazit:

Für die Konsumenten ist 3a) am wichtigsten, weil sie daraus z. B. ableiten können, welche Lohnsteigerung sie erzielen müssen, um den Kaufkraftverlust der letzten 12 Monate zu auszugleichen.

Für insbesondere diejenigen Konsumenten, die Anschaffungen planen ist auch 3d) wichtig.

Das ist HINREICHEND für den durchschnittlichen Konsumenten bezogen auf sein Zeitbudget und seine Lebensgestaltung.

Wissenschaftler und andere werden sich mit 3b) und in der Tiefe auch mit 3c) beschäftigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>Ich habe das ungute Gefühl, dass mein letzter Beitrag nicht befriedigend für Sie ist.</p>
<p>Ich ziehe die Sache daher einmal anders auf.</p>
<p>1. Was ERMITTELT, d. h. gemessen und berechnet wird</p>
<p>a) Es werden kontinuierlich jeden Monat die Preise der 650 Güterarten im Warenkorb gemessen und unter Einbeziehung der Gewichtung wird für diesen Monat ein Preisniveau errechnet. </p>
<p>b) Das ermittelte Preisniveau wird mit dem des Vorjahresmonats verglichen und daraus eine Änderung des Preisniveaus berechnet in % zum Vorjahresmonat. </p>
<p>2. Was informell gesellschaftlich VERSTANDEN wird auf Basis von 1. </p>
<p>a) Der Bezug zum jeweiligen Vorjahresmonat wird als relevant für die Verbraucher angesehen.</p>
<p>b) Die Änderung des Preisniveaus wird als Inflationsrate bezeichnet. </p>
<p>c) Ist sie positiv signifikant dem allgemeinen Verständnis nach, sagt man „Es gibt Inflation“. </p>
<p>3. Was man WISSEN kann auf Basis von 1. und 2. </p>
<p>a) mit Blick auf 2b) in jedem Monat wie HOCH der Kaufkraftverlust war in den letzten 12 Monaten.</p>
<p>b) mit Blick darauf, WIE sich die Inflationsrate ab dem Vorjahresmonat ENTWICKELT hat, betrachtet man die Veränderung der monatlichen Inflationsraten ab dem Vorjahresmonat. </p>
<p>c) mit Blick darauf, WELCHE Preisänderungen URSÄCHLICH waren für die Veränderung der Inflationsrate in den letzten 12 Monaten, betrachtet man die Änderung des Preises eines jeden der 650 Güterarten mit deren Gewichtung für jeden Monat ab dem Vorjahresmonat.  </p>
<p>d) mit Blick auf den GEGENWÄRTIGEN Trend der Inflationsrate betrachtet man die beiden letzten monatlichen Inflationsraten und vergleicht sie. </p>
<p>Mein Fazit:</p>
<p>Für die Konsumenten ist 3a) am wichtigsten, weil sie daraus z. B. ableiten können, welche Lohnsteigerung sie erzielen müssen, um den Kaufkraftverlust der letzten 12 Monate zu auszugleichen.</p>
<p>Für insbesondere diejenigen Konsumenten, die Anschaffungen planen ist auch 3d) wichtig.</p>
<p>Das ist HINREICHEND für den durchschnittlichen Konsumenten bezogen auf sein Zeitbudget und seine Lebensgestaltung.</p>
<p>Wissenschaftler und andere werden sich mit 3b) und in der Tiefe auch mit 3c) beschäftigen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252883</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 11:23:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-252883</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

Ich habe mich wohl nicht genau genug ausgedrückt oder bestimmte Sachverhalte als unstrittig vorausgesetzt.

 &#062;Es muss gemessen werden, was man vorher als Messgröße definiert hat.&#062;

Ja, und zwar gemessen werden muss der Preis in EUR von 650 Güterarten lt. destatis.de wie von Ihnen verlinkt:

„Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate verwenden wir einen &quot;Warenkorb&quot;, der 650 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert.“

Destatis sagt (schließt daraus?):

„Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen.“

Auch wenn wir ausblenden, dass 650 Güterarten NICHT alle Waren und Dienstleistungen umfassen, die private Haushalte für Konsumzwecke kaufen, ist diese Aussage falsch.

Denn daraus, d. h. aus den Messungen dieser 650 Güter in EUR kann der der Verbraucherpreisindex nur BERECHNET werden, weil die GEWICHTUNG der Güterarten NICHT (mit) gemessen wird – wie sollte sie auch.   

Davon bin ich in der Diskussion immer ausgegangen. 

Weiter bin ich davon ausgegangen, dass NUR der Verbraucherpreisindex bzw. die Änderungen des Verbraucherpreisindexes relevant sind für Aussagen zur Inflation bzw. Inflationsentwicklung.  

Das ist jedenfalls die Praxis. 

&#062;Ohne Analyse per Excel der ganzen Zeitreihe erkennt man gar nix.&#062;

Wenn Sie damit meinen, dass es ohne die angesprochene Berechnung des Verbraucherpreisindexes nichts erkannt werden kann, was ihn und die Indexveränderungen betrifft, haben Sie Recht.

Die Begründung dafür, dass man „gar nix erkennt“ – wenn es denn eine sein soll – trägt nicht:

&#062;Die DYNAMIK der akuten Entwicklung des VPI in einem Monat („steigt um… ) ist mit der STATISCHEN Inflation bezogen auf den Vorjahresmonat ( „ist um… größer als…) nicht korreliert:&#062;

Korrekte Aussage, aber irrelevant für das, WAS man ERKENNEN will, nämlich die ÄNDERUNG des Preisniveaus des gütergewichteten Warenkorbs.  

 &#062;Sie können negative Preisentwicklungen bei gleichzeitig deutlicher Inflation haben, umgekehrt, gleichlaufend, alle denkbaren Mischungen.&#062;

Wo ist das ERKENNTNISPROBLEM, wenn ich auf das Preisniveau bzw. die Änderung des Preisniveaus des gesamten Warenkorbs abhebe?

Ich sehe keines, wenn es um die BESTIMMUNG des Preisniveaus bzw. dessen Änderungen geht, aber nicht um eine ERKLÄRUNG dafür, warum – bezogen auf die Komponenten des Warenkorbs – es ist wie es ist bzw. es sich verändert hat, wie es sich verändert hat.  

&#062;Destatis selbst definiert „VPI-Entwicklung“ und „Inflationsrate“ folgerichtig als zwei verschiedene Dinge. Erstes gibt die Dynamik an, zweites einen statischen Vergleich.&#062;

Zusammengenommen genügt es für das, was der VERBRAUCHER wissen WILL und die Entscheider auch wissen MÜSSEN (für die es aber nicht genügt, weil sie auch das WARUM wissen müssen, um zielgerichtete Maßnahmen beschließen zu können). 

&#062;Herr Tischer, haben Sie das Empfinden, dass das so klar ist, wie es für einen gesellschaftlichen Diskurs bei einem solchen Thema nötig wäre?&#062;

INSOWEIT: JA. 

Und das hat mit intellektueller Selbstbefriedigung NICHTS zu tun, sondern mit LEBENSRELEVANTER Information für Menschen, die Verbraucher sind.  

destatis.de:



Man SPRICHT von. 
 
Muss man NICHT, wenn man „VPI-Entwicklung“ und „Inflationsrate“ für ein allgemein ANERKANNTES Zeitintervall betrachtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>Ich habe mich wohl nicht genau genug ausgedrückt oder bestimmte Sachverhalte als unstrittig vorausgesetzt.</p>
<p> &gt;Es muss gemessen werden, was man vorher als Messgröße definiert hat.&gt;</p>
<p>Ja, und zwar gemessen werden muss der Preis in EUR von 650 Güterarten lt. destatis.de wie von Ihnen verlinkt:</p>
<p>„Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate verwenden wir einen &#8220;Warenkorb&#8221;, der 650 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert.“</p>
<p>Destatis sagt (schließt daraus?):</p>
<p>„Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen.“</p>
<p>Auch wenn wir ausblenden, dass 650 Güterarten NICHT alle Waren und Dienstleistungen umfassen, die private Haushalte für Konsumzwecke kaufen, ist diese Aussage falsch.</p>
<p>Denn daraus, d. h. aus den Messungen dieser 650 Güter in EUR kann der der Verbraucherpreisindex nur BERECHNET werden, weil die GEWICHTUNG der Güterarten NICHT (mit) gemessen wird – wie sollte sie auch.   </p>
<p>Davon bin ich in der Diskussion immer ausgegangen. </p>
<p>Weiter bin ich davon ausgegangen, dass NUR der Verbraucherpreisindex bzw. die Änderungen des Verbraucherpreisindexes relevant sind für Aussagen zur Inflation bzw. Inflationsentwicklung.  </p>
<p>Das ist jedenfalls die Praxis. </p>
<p>&gt;Ohne Analyse per Excel der ganzen Zeitreihe erkennt man gar nix.&gt;</p>
<p>Wenn Sie damit meinen, dass es ohne die angesprochene Berechnung des Verbraucherpreisindexes nichts erkannt werden kann, was ihn und die Indexveränderungen betrifft, haben Sie Recht.</p>
<p>Die Begründung dafür, dass man „gar nix erkennt“ – wenn es denn eine sein soll – trägt nicht:</p>
<p>&gt;Die DYNAMIK der akuten Entwicklung des VPI in einem Monat („steigt um… ) ist mit der STATISCHEN Inflation bezogen auf den Vorjahresmonat ( „ist um… größer als…) nicht korreliert:&gt;</p>
<p>Korrekte Aussage, aber irrelevant für das, WAS man ERKENNEN will, nämlich die ÄNDERUNG des Preisniveaus des gütergewichteten Warenkorbs.  </p>
<p> &gt;Sie können negative Preisentwicklungen bei gleichzeitig deutlicher Inflation haben, umgekehrt, gleichlaufend, alle denkbaren Mischungen.&gt;</p>
<p>Wo ist das ERKENNTNISPROBLEM, wenn ich auf das Preisniveau bzw. die Änderung des Preisniveaus des gesamten Warenkorbs abhebe?</p>
<p>Ich sehe keines, wenn es um die BESTIMMUNG des Preisniveaus bzw. dessen Änderungen geht, aber nicht um eine ERKLÄRUNG dafür, warum – bezogen auf die Komponenten des Warenkorbs – es ist wie es ist bzw. es sich verändert hat, wie es sich verändert hat.  </p>
<p>&gt;Destatis selbst definiert „VPI-Entwicklung“ und „Inflationsrate“ folgerichtig als zwei verschiedene Dinge. Erstes gibt die Dynamik an, zweites einen statischen Vergleich.&gt;</p>
<p>Zusammengenommen genügt es für das, was der VERBRAUCHER wissen WILL und die Entscheider auch wissen MÜSSEN (für die es aber nicht genügt, weil sie auch das WARUM wissen müssen, um zielgerichtete Maßnahmen beschließen zu können). </p>
<p>&gt;Herr Tischer, haben Sie das Empfinden, dass das so klar ist, wie es für einen gesellschaftlichen Diskurs bei einem solchen Thema nötig wäre?&gt;</p>
<p>INSOWEIT: JA. </p>
<p>Und das hat mit intellektueller Selbstbefriedigung NICHTS zu tun, sondern mit LEBENSRELEVANTER Information für Menschen, die Verbraucher sind.  </p>
<p>destatis.de:</p>
<p>Man SPRICHT von. </p>
<p>Muss man NICHT, wenn man „VPI-Entwicklung“ und „Inflationsrate“ für ein allgemein ANERKANNTES Zeitintervall betrachtet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PW		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252875</link>

		<dc:creator><![CDATA[PW]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 11:08:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-252875</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders 
„Konkret: „Die Leute“ denken bei Inflationsrate und Inflation an dasselbe und bei diesen dann an die letzte Spalte aus der Tabelle, nicht die davor. Was alles sachlich genau falsch ist.“

Sind sie auf der Suche nach einem Problem für ihre Lösung?

Die Leude und der allgemeine Hausverstand denken allenfalls praktischer als Sie. Die Planung und Rechnung in Jahreszyklen ist in Unternehmen, Staat, und privat fast jedem vertraut. Keiner wundert sich darüber, dass eine einzelne Mieterhöhung im Januar anschließend tatsächlich jeden Monat im Kontostand Spuren hinterlässt.
Die folgende Nebenkostenabrechnung wird mit dem Vorjahr verglichen, was sonst? Die Kosten für den Sommerurlaub, der Spargelpreis, die EKStSumme, … 

Die offiziöse Inflationsratenbestimmung für Deutschland leistet freilich letztendlich der Maßpreis für das Oktoberfest:-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ Christian Anders<br />
„Konkret: „Die Leute“ denken bei Inflationsrate und Inflation an dasselbe und bei diesen dann an die letzte Spalte aus der Tabelle, nicht die davor. Was alles sachlich genau falsch ist.“</p>
<p>Sind sie auf der Suche nach einem Problem für ihre Lösung?</p>
<p>Die Leude und der allgemeine Hausverstand denken allenfalls praktischer als Sie. Die Planung und Rechnung in Jahreszyklen ist in Unternehmen, Staat, und privat fast jedem vertraut. Keiner wundert sich darüber, dass eine einzelne Mieterhöhung im Januar anschließend tatsächlich jeden Monat im Kontostand Spuren hinterlässt.<br />
Die folgende Nebenkostenabrechnung wird mit dem Vorjahr verglichen, was sonst? Die Kosten für den Sommerurlaub, der Spargelpreis, die EKStSumme, … </p>
<p>Die offiziöse Inflationsratenbestimmung für Deutschland leistet freilich letztendlich der Maßpreis für das Oktoberfest:-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252837</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 06:12:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25374#comment-252837</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

Und ich stelle fest, dass ich nach der Definition von destatis die InflationsRATE im ersten Teil meines Kommentars zwei mal „Inflation“ genannt habe - was per Definition falsch ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/bei-der-inflation-haben-wir-das-schlimmste-hinter-uns/#comment-252793">Christian Anders</a>.</p>
<p>Und ich stelle fest, dass ich nach der Definition von destatis die InflationsRATE im ersten Teil meines Kommentars zwei mal „Inflation“ genannt habe &#8211; was per Definition falsch ist.</p>
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			</item>
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