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	Kommentare zu: Interview mit BUSINESS&#173;INSIDER: &#8220;Auch wir sind ein Euro-Verlierer&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Jun 2020 15:28:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jacques		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 11:48:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer, Wolfgang Selig:

Warum wollte Napoleon den Rest Europas beherrschen?

Deutschland als Nationalstaat existiert im Gegensatz zu Frankreich erst seit 1871. Wie Bismarck bereits treffend bemerkte, waren vor diesem Zeitraum die Franzosen das kriegerische Volk in Europa welches die deutschen Gebiete in mehreren Kriegen überfiel. Mit der Reichsgründung 1871 entstand somit zum ersten Mal seit Jahrhunderten eine ernsthafte Konkurrenz für Frankreich mitten in Europa und damit für die Hegemonie. 

Die Franzosen taten daraufhin alles, um diese Stellung zu bekämpfen und verbündeten sich sogar mit ihren Erzfeinden, den Engländern. Sie dürfen auch nicht vergessen, das die Demografie riesige Ungleichgewichte hervorrief. Das Deutsche Reich hatte vor Beginn des 1. WK 20 Millionen mehr Bevölkerung als sein Nachbar Frankreich. Die Franzosen fühlten erdrückt zu werden durch diese immense Bedrohung. 

Die Engländer wollten immer ein Gleichgewicht der Mächte, damit ihnen niemand gefährlich werden konnte...

Wie Petain nach Versailles bereits voraussah, war der 2. WK trotz all seiner Schrecken im Grunde &quot;nur&quot; die Fortsetzung des 1. WKs. 

Der Krieg 1870/71 wurde von den Franzosen gewollt und Bismarck hat dies zu nutzen gewusst. Insofern haben sich die Deutschen nicht an jeder Stelle etwas vorzuwerfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621">SB</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer, Wolfgang Selig:</p>
<p>Warum wollte Napoleon den Rest Europas beherrschen?</p>
<p>Deutschland als Nationalstaat existiert im Gegensatz zu Frankreich erst seit 1871. Wie Bismarck bereits treffend bemerkte, waren vor diesem Zeitraum die Franzosen das kriegerische Volk in Europa welches die deutschen Gebiete in mehreren Kriegen überfiel. Mit der Reichsgründung 1871 entstand somit zum ersten Mal seit Jahrhunderten eine ernsthafte Konkurrenz für Frankreich mitten in Europa und damit für die Hegemonie. </p>
<p>Die Franzosen taten daraufhin alles, um diese Stellung zu bekämpfen und verbündeten sich sogar mit ihren Erzfeinden, den Engländern. Sie dürfen auch nicht vergessen, das die Demografie riesige Ungleichgewichte hervorrief. Das Deutsche Reich hatte vor Beginn des 1. WK 20 Millionen mehr Bevölkerung als sein Nachbar Frankreich. Die Franzosen fühlten erdrückt zu werden durch diese immense Bedrohung. </p>
<p>Die Engländer wollten immer ein Gleichgewicht der Mächte, damit ihnen niemand gefährlich werden konnte&#8230;</p>
<p>Wie Petain nach Versailles bereits voraussah, war der 2. WK trotz all seiner Schrecken im Grunde &#8220;nur&#8221; die Fortsetzung des 1. WKs. </p>
<p>Der Krieg 1870/71 wurde von den Franzosen gewollt und Bismarck hat dies zu nutzen gewusst. Insofern haben sich die Deutschen nicht an jeder Stelle etwas vorzuwerfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40708</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 02:33:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

@Herrn Tischer: ich möchte Ihnen nicht wirklich widersprechen, aber doch etwas ergänzen:

1. Wir waren sicher keine „Große“ Kolonialmacht wie die Briten, aber dort wo wir damals waren, haben wir uns auch nicht gerade überall beliebt gemacht, um es zurückhaltend zu formulieren. Stichwort „Herero“.

2. Das Misstrauen in anderen europäischen Staaten kommt wohl nicht so sehr von unserer Kolonialzeit, sondern eher aus der unerwünschten Anwesenheit deutscher Soldaten. WK I und II, Frankreich 1870/1871, Osteuropa vor dem Wiener Kongress sind hier wohl die wichtigsten Beispiele. In Namibia und vielleicht auch in Togo, Kamerun oder Tansania stellt sich die Situation sicher anders dar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621">SB</a>.</p>
<p>@Herrn Tischer: ich möchte Ihnen nicht wirklich widersprechen, aber doch etwas ergänzen:</p>
<p>1. Wir waren sicher keine „Große“ Kolonialmacht wie die Briten, aber dort wo wir damals waren, haben wir uns auch nicht gerade überall beliebt gemacht, um es zurückhaltend zu formulieren. Stichwort „Herero“.</p>
<p>2. Das Misstrauen in anderen europäischen Staaten kommt wohl nicht so sehr von unserer Kolonialzeit, sondern eher aus der unerwünschten Anwesenheit deutscher Soldaten. WK I und II, Frankreich 1870/1871, Osteuropa vor dem Wiener Kongress sind hier wohl die wichtigsten Beispiele. In Namibia und vielleicht auch in Togo, Kamerun oder Tansania stellt sich die Situation sicher anders dar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40706</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 02:18:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40654&quot;&gt;alfi13&lt;/a&gt;.

@alfi13: Italien die Tür weisen? Bin gespannt, wie das gehen soll. Dazu fehlt mir die Phantasie, vor allem, wenn Griechenland oder Portugal bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40654">alfi13</a>.</p>
<p>@alfi13: Italien die Tür weisen? Bin gespannt, wie das gehen soll. Dazu fehlt mir die Phantasie, vor allem, wenn Griechenland oder Portugal bleiben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Azius		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40678</link>

		<dc:creator><![CDATA[Azius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 16:53:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erste Abmahnungen gem. DSGVO der EU
https://www.youtube.com/watch?v=VIMAXEmpXOE

Dieses Gesetz, weil es so unklar und weit interpretierbar ist, gefährdet insbesondere die 
Wirtschafts-Kommunikation, speziell für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland und in der EU.
Die Rechtspflege dieses Gesetzes wird enorm viel Geld in den Unternehmen verschlingen.
Diese Gelder stehen nicht für Loherhöhungen oder neue Investitionen zur Verfügung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erste Abmahnungen gem. DSGVO der EU<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VIMAXEmpXOE" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=VIMAXEmpXOE</a></p>
<p>Dieses Gesetz, weil es so unklar und weit interpretierbar ist, gefährdet insbesondere die<br />
Wirtschafts-Kommunikation, speziell für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland und in der EU.<br />
Die Rechtspflege dieses Gesetzes wird enorm viel Geld in den Unternehmen verschlingen.<br />
Diese Gelder stehen nicht für Loherhöhungen oder neue Investitionen zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40676</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 16:07:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Aussage das nur Mitterrand (Frankreich) die EWU will wird im Spiegel-Artikel nicht eindeutig erwähnt. Auch historisch mit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems / Schwankungen bei europäischen Wechselkursen gab es in der EG Versuche mit dem EWS und EWKV eine Annäherung zu erreichen. M.A.n. ging es darum die Krise der Wiedervereinigung+Ostblock für Reformen zu nutzen. Die Eurosklerose (1973-1984) steckte unter Umständen noch geopolitisch und wirtschaftlich im Nacken, womit die Maastrichter Verträge + Wiedervereinigung + gemeinsamer Binnenmarkt nicht zustande kämen, wenn nicht sofort gehandelt worden wäre. Welcher Machtpolitiker hat sich den da nicht die Hände gerieben um in die Annalen der Geschichte einzugehen?

Deutschland hat vom Euro profitiert, weil der Euro nicht einfach nur eine Währung ist. Politisch wäre ein Binnenmarkt in diesem Ausmaß vllt. nicht möglich gewesen. Die verbesserte Exportsituation führte im Inland zu Wachstum, der dringend notwendig war (Wiedervereinigung). Langfristig ist es natürlich sehr fraglich weniger werthaltige Forderungen aufzubauen, aber dann könnte man sich fragen wie es mit dem Handel Deutschland - USA bestellt ist im Bezug auf die Finanzkrise (2007/8).

Wie käme eigentlich eine D-Mark Abwertung an (Ausland und Inland)? Hätte die deutsche Bundesbank noch mehr Devisenreserven angehäuft? Gibt es nicht das Beispiel mit der SNB die zurzeit genauso agiert. Welcher Volkswirtschaftler würde in Deutschland die &quot;Enteignung der Sparer&quot; wollen? Wäre dies nicht alles gegen den freien Markt und den free-floating currencies?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussage das nur Mitterrand (Frankreich) die EWU will wird im Spiegel-Artikel nicht eindeutig erwähnt. Auch historisch mit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems / Schwankungen bei europäischen Wechselkursen gab es in der EG Versuche mit dem EWS und EWKV eine Annäherung zu erreichen. M.A.n. ging es darum die Krise der Wiedervereinigung+Ostblock für Reformen zu nutzen. Die Eurosklerose (1973-1984) steckte unter Umständen noch geopolitisch und wirtschaftlich im Nacken, womit die Maastrichter Verträge + Wiedervereinigung + gemeinsamer Binnenmarkt nicht zustande kämen, wenn nicht sofort gehandelt worden wäre. Welcher Machtpolitiker hat sich den da nicht die Hände gerieben um in die Annalen der Geschichte einzugehen?</p>
<p>Deutschland hat vom Euro profitiert, weil der Euro nicht einfach nur eine Währung ist. Politisch wäre ein Binnenmarkt in diesem Ausmaß vllt. nicht möglich gewesen. Die verbesserte Exportsituation führte im Inland zu Wachstum, der dringend notwendig war (Wiedervereinigung). Langfristig ist es natürlich sehr fraglich weniger werthaltige Forderungen aufzubauen, aber dann könnte man sich fragen wie es mit dem Handel Deutschland &#8211; USA bestellt ist im Bezug auf die Finanzkrise (2007/8).</p>
<p>Wie käme eigentlich eine D-Mark Abwertung an (Ausland und Inland)? Hätte die deutsche Bundesbank noch mehr Devisenreserven angehäuft? Gibt es nicht das Beispiel mit der SNB die zurzeit genauso agiert. Welcher Volkswirtschaftler würde in Deutschland die &#8220;Enteignung der Sparer&#8221; wollen? Wäre dies nicht alles gegen den freien Markt und den free-floating currencies?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40669</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 14:48:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nebenbei: SPON-Henryk-Müller mit einem Artikel gegen Italien, wie man ihn zwar von SPON nicht anders erwartet, wohl aber von einem Professor. 

http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/italien-nationen-entscheiden-systematisch-gegen-ihre-eigenen-interessen-kolumne-a-1210911.html

Keine Abwägung der Alternativen, dafür der Vorschlaghammer. 

Seine wichtigste „Erkenntnis“ in Richtung Leser::

„Der Anteil derjenigen, die sich intensiv für Politik interessieren, liegt (eig. Anm.: in Italien) bei nur 13 Prozent, halb so viele wie in Deutschland. Auch in privaten Gesprächen unter Italienern ist den Umfragen zufolge Politik nur selten ein Thema, schon gar wenn es um europäische Fragen geht.

Eine Rolle spielt dabei offenkundig auch die schwache Qualität von Massenmedien. Entsprechend ist das Vertrauen in Presse (48 Prozent), Radio (51 Prozent) und Fernsehen (53 Prozent) schwach ausgeprägt. Wie aber soll man sich ohne großen Zeitaufwand informieren, wenn nicht durch glaubwürdigen Journalismus?“

Herr Professor ist also davon überzeugt, dass es in D Massenmedien mit guter Qualität  gibt und die Bürger deshalb gut informiert seien. Er meint selbstverständlich pro EU / Euro. 
 
Die dummen Italiener, Briten etc. und die klugen Deutschen. Meine Güte, das ist wirklich Endsieg-Propaganda erster Kajüte. Auch ein Professor kann sehr tief sinken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nebenbei: SPON-Henryk-Müller mit einem Artikel gegen Italien, wie man ihn zwar von SPON nicht anders erwartet, wohl aber von einem Professor. </p>
<p><a href="http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/italien-nationen-entscheiden-systematisch-gegen-ihre-eigenen-interessen-kolumne-a-1210911.html" rel="nofollow ugc">http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/italien-nationen-entscheiden-systematisch-gegen-ihre-eigenen-interessen-kolumne-a-1210911.html</a></p>
<p>Keine Abwägung der Alternativen, dafür der Vorschlaghammer. </p>
<p>Seine wichtigste „Erkenntnis“ in Richtung Leser::</p>
<p>„Der Anteil derjenigen, die sich intensiv für Politik interessieren, liegt (eig. Anm.: in Italien) bei nur 13 Prozent, halb so viele wie in Deutschland. Auch in privaten Gesprächen unter Italienern ist den Umfragen zufolge Politik nur selten ein Thema, schon gar wenn es um europäische Fragen geht.</p>
<p>Eine Rolle spielt dabei offenkundig auch die schwache Qualität von Massenmedien. Entsprechend ist das Vertrauen in Presse (48 Prozent), Radio (51 Prozent) und Fernsehen (53 Prozent) schwach ausgeprägt. Wie aber soll man sich ohne großen Zeitaufwand informieren, wenn nicht durch glaubwürdigen Journalismus?“</p>
<p>Herr Professor ist also davon überzeugt, dass es in D Massenmedien mit guter Qualität  gibt und die Bürger deshalb gut informiert seien. Er meint selbstverständlich pro EU / Euro. </p>
<p>Die dummen Italiener, Briten etc. und die klugen Deutschen. Meine Güte, das ist wirklich Endsieg-Propaganda erster Kajüte. Auch ein Professor kann sehr tief sinken.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40659</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:13:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

@ SB, Wolfgang Selig  

&#062;Fragt sich nur, warum D den Rest Europas überhaupt beherrschen wollen sollte.&#062;

Es gibt zumindest HEUTZUTAGE keinen Grund dafür.

Es hätte auch in früheren Zeiten keinen geben sollen.

Aber es gab ihn oder sogar mehrere.

Hier nur eine Hypothese dafür:

Wir waren keine wirkliche KOLONIALMACHT – keine Portugiesen, Spanier,  und später keine Briten und Franzosen. Ich glaube sogar, dass wir schwächer in der Welt „vertreten“ waren als die Holländer.  

Wir hatten also sozusagen Nachholbedarf und glaubten, ihn durch Beherrschung des Kontinents befriedigen zu können.

Für diese Hypothese spricht, dass in den zurückliegenden Jahrhunderten die VERFÜGBARKEIT über ROHSTOFFE eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung von Wohlstand war. 

Die Konsequenz:

Wenn man nicht über die Rohstoffe verfügen konnte, dann wollte man eben über die verfügen können, die über die Rohstoffe verfügten. 

Vermutlich haben Historiker zu diesem Thema schon viel zusammengetragen, ich selbst beschäftige mich nicht damit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621">SB</a>.</p>
<p>@ SB, Wolfgang Selig  </p>
<p>&gt;Fragt sich nur, warum D den Rest Europas überhaupt beherrschen wollen sollte.&gt;</p>
<p>Es gibt zumindest HEUTZUTAGE keinen Grund dafür.</p>
<p>Es hätte auch in früheren Zeiten keinen geben sollen.</p>
<p>Aber es gab ihn oder sogar mehrere.</p>
<p>Hier nur eine Hypothese dafür:</p>
<p>Wir waren keine wirkliche KOLONIALMACHT – keine Portugiesen, Spanier,  und später keine Briten und Franzosen. Ich glaube sogar, dass wir schwächer in der Welt „vertreten“ waren als die Holländer.  </p>
<p>Wir hatten also sozusagen Nachholbedarf und glaubten, ihn durch Beherrschung des Kontinents befriedigen zu können.</p>
<p>Für diese Hypothese spricht, dass in den zurückliegenden Jahrhunderten die VERFÜGBARKEIT über ROHSTOFFE eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung von Wohlstand war. </p>
<p>Die Konsequenz:</p>
<p>Wenn man nicht über die Rohstoffe verfügen konnte, dann wollte man eben über die verfügen können, die über die Rohstoffe verfügten. </p>
<p>Vermutlich haben Historiker zu diesem Thema schon viel zusammengetragen, ich selbst beschäftige mich nicht damit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: alfi13		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40654</link>

		<dc:creator><![CDATA[alfi13]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 08:08:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40531&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Selig, es kann gar keine schwarze Null geben. In dieser schwierigen Situation ist es sehr wichtig, dass die EU weiter zusammenhält. Selbst wenn wir Italien die Tür weisen müssten. Eventuelle Verluste, auch im hochprozentigen Bereich, müssen wir aushalten. Da muss man dann halt durch. Aber es ist essentiell, dass die verbliebenen EU-Länder zusammenhalten. Nur gemeinsam können wir es schaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40531">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Lieber Herr Selig, es kann gar keine schwarze Null geben. In dieser schwierigen Situation ist es sehr wichtig, dass die EU weiter zusammenhält. Selbst wenn wir Italien die Tür weisen müssten. Eventuelle Verluste, auch im hochprozentigen Bereich, müssen wir aushalten. Da muss man dann halt durch. Aber es ist essentiell, dass die verbliebenen EU-Länder zusammenhalten. Nur gemeinsam können wir es schaffen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40640</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 05:05:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=11480#comment-40640</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40576&quot;&gt;Axel&lt;/a&gt;.

@Axel: ja, genau, soll das mal ein Banker mit Bitcoin versuchen... ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40576">Axel</a>.</p>
<p>@Axel: ja, genau, soll das mal ein Banker mit Bitcoin versuchen&#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40635</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 04:11:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

@SB: Tja, das ist eine sehr berechtigte Frage. Ich würde mal sagen, der landesübliche Größenwahn, ausgehend von der über Jahrhunderte gewachsenen Preußenmentalität innerhalb Deutschlands. Seit ich denken kann wird uns eingeredet, der Schweizer Weg funktioniert wegen der Größe und der Zentrallage Deutschlands nicht. 

Ich behaupte: wir haben es noch nie ernsthaft versucht, weil wir zu viele Wichtigtuer haben, bis heute. Vor 1945 militärisch, heute in den Bereichen Entwicklungshilfe, EU, Außenpolitik, Flüchtlingsinnenpolitik, NGOs, Wissenschaft und Medien. Hätten wir die letzten 200 Jahre unsere Nachbarn in Frieden gelassen wie die Schweizer, wäre das Misstrauen gegenüber Deutschland vermutlich wesentlich geringer, vor allem in Russland, Frankreich, Tschechien und Polen. Und dann wäre die Themen Einfriedung und Beherrschung nicht immer noch oder schon wieder auf der Tagesordnung Europas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621">SB</a>.</p>
<p>@SB: Tja, das ist eine sehr berechtigte Frage. Ich würde mal sagen, der landesübliche Größenwahn, ausgehend von der über Jahrhunderte gewachsenen Preußenmentalität innerhalb Deutschlands. Seit ich denken kann wird uns eingeredet, der Schweizer Weg funktioniert wegen der Größe und der Zentrallage Deutschlands nicht. </p>
<p>Ich behaupte: wir haben es noch nie ernsthaft versucht, weil wir zu viele Wichtigtuer haben, bis heute. Vor 1945 militärisch, heute in den Bereichen Entwicklungshilfe, EU, Außenpolitik, Flüchtlingsinnenpolitik, NGOs, Wissenschaft und Medien. Hätten wir die letzten 200 Jahre unsere Nachbarn in Frieden gelassen wie die Schweizer, wäre das Misstrauen gegenüber Deutschland vermutlich wesentlich geringer, vor allem in Russland, Frankreich, Tschechien und Polen. Und dann wäre die Themen Einfriedung und Beherrschung nicht immer noch oder schon wieder auf der Tagesordnung Europas.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40621</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 21:12:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40534&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer:

„Deutschland ist zu STARK, um vom Rest von Europa eingefriedet zu werde.

Deutschland ist zu SCHWACH, um den Rest Europas beherrschen zu können.“

Die Analyse ist zutreffend. 

Fragt sich nur, warum D den Rest Europas überhaupt beherrschen wollen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40534">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer:</p>
<p>„Deutschland ist zu STARK, um vom Rest von Europa eingefriedet zu werde.</p>
<p>Deutschland ist zu SCHWACH, um den Rest Europas beherrschen zu können.“</p>
<p>Die Analyse ist zutreffend. </p>
<p>Fragt sich nur, warum D den Rest Europas überhaupt beherrschen wollen sollte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bumfidel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/auch-wir-sind-ein-euro-verlierer-oekonom-erklaert-was-europa-an-deutschland-nicht-versteht/#comment-40578</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bumfidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 10:08:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=11480#comment-40578</guid>

					<description><![CDATA[Frage mich warum Deutschland als homogener Block kommuniziert wird!!??
Der Deutsche Geldadel profitiert immens... die beschriebenen Kosten werden dem deutschen Michel (Steuerzahler und Arbeitnehmer) auferlegt.
Insofern, die Feststellung dass Deutschland(ihre Industrie-Eliten) die EU aussaugt, ohne wie in der Vergangenheit militärisch vorzugehen irgendwie korrekt. Sorry, möchte nicht provozieren sondern zu dem Schluss kommt man doch. 
Nicht Land gegen Land sind die wahren Spannungsfelder, viel mehr Reich gegen Arm.
Frei nach Warren Buffet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage mich warum Deutschland als homogener Block kommuniziert wird!!??<br />
Der Deutsche Geldadel profitiert immens&#8230; die beschriebenen Kosten werden dem deutschen Michel (Steuerzahler und Arbeitnehmer) auferlegt.<br />
Insofern, die Feststellung dass Deutschland(ihre Industrie-Eliten) die EU aussaugt, ohne wie in der Vergangenheit militärisch vorzugehen irgendwie korrekt. Sorry, möchte nicht provozieren sondern zu dem Schluss kommt man doch.<br />
Nicht Land gegen Land sind die wahren Spannungsfelder, viel mehr Reich gegen Arm.<br />
Frei nach Warren Buffet!</p>
]]></content:encoded>
		
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