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	Kommentare zu: &#8220;30 Jahre Stagnation der Weltwirtschaft&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Wolfgang Selig		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2017 16:50:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alles richtig, aber es fehlt das Thema, dass der Wettbewerb der Staaten verhindert, dass die Verschuldung bereinigt wird. Faktisch warten bestimmte Staaten nur darauf, dass andere Staaten Maßnahmen zur Umverteilung ergreifen, um selbst als Fluchtstandort für Kapital zu dienen. Egal, ob Vermögensteuer, Kapitalertragsteuer, Finanztransaktionssteuer, Verrechnungspreise oder auch nur Negativzins - ohne Kapitalverkehrskontrollen wird es nicht gehen. Mit schlimmen Folgen für die reale Wirtschaft. Aber man sieht ja, wie viel jetzt schon über diverse Länder und Standorte vor diesen Maßnahmen flieht. Die Stichworte lauten Singapur, Hongkong, Delaware, Panama, Luxemburg, Monaco, Andorra, Cayman Islands, Zypern, Malta, und, und, und. Das ist einerseits gut, ob den drohenden Sozialismus in manchen Ländern einzudämmen, andererseits schlecht, da die Schuldenbereinigung in Marktwirtschaften nicht klappt. Die Frage lautet für mich, was das kleinere Übel ist? Längere Stagnation durch Überschuldung oder durch mehr Planwirtschaft? Der ideale Mittelweg, Schuldenbereinigung UND Marktwirtschaft erscheint mir illusorisch. Sehr schön zu sehen gerade in Großbritannien mit der Androhung massiver Steuersenkungen nach einem harten Brexit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles richtig, aber es fehlt das Thema, dass der Wettbewerb der Staaten verhindert, dass die Verschuldung bereinigt wird. Faktisch warten bestimmte Staaten nur darauf, dass andere Staaten Maßnahmen zur Umverteilung ergreifen, um selbst als Fluchtstandort für Kapital zu dienen. Egal, ob Vermögensteuer, Kapitalertragsteuer, Finanztransaktionssteuer, Verrechnungspreise oder auch nur Negativzins &#8211; ohne Kapitalverkehrskontrollen wird es nicht gehen. Mit schlimmen Folgen für die reale Wirtschaft. Aber man sieht ja, wie viel jetzt schon über diverse Länder und Standorte vor diesen Maßnahmen flieht. Die Stichworte lauten Singapur, Hongkong, Delaware, Panama, Luxemburg, Monaco, Andorra, Cayman Islands, Zypern, Malta, und, und, und. Das ist einerseits gut, ob den drohenden Sozialismus in manchen Ländern einzudämmen, andererseits schlecht, da die Schuldenbereinigung in Marktwirtschaften nicht klappt. Die Frage lautet für mich, was das kleinere Übel ist? Längere Stagnation durch Überschuldung oder durch mehr Planwirtschaft? Der ideale Mittelweg, Schuldenbereinigung UND Marktwirtschaft erscheint mir illusorisch. Sehr schön zu sehen gerade in Großbritannien mit der Androhung massiver Steuersenkungen nach einem harten Brexit.</p>
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