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	Kommentare zu: „2030 wünschen wir uns vielleicht, wir wären aus&#173;getreten“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18609</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2016 15:40:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18569&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Weder noch.

Das eine: „2030 wünschen wir uns vielleicht, wir wären ausgetreten“
Das andere: „…das Problem ist nicht die EU sondern der €uro.“

Ihrem Deflations-/Inflationsszenario kann ich weitgehend folgen. Entspricht auch meinen Wissensstand aus einem Seminar bei Prof. Emil Maria Claassen in den 80er Jahren zum Thema „Internationale Finanzmärkte und Weltinflation“ (so auch der Titel eines Buches von Claassen aus den 70er Jahren). 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18569">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Weder noch.</p>
<p>Das eine: „2030 wünschen wir uns vielleicht, wir wären ausgetreten“<br />
Das andere: „…das Problem ist nicht die EU sondern der €uro.“</p>
<p>Ihrem Deflations-/Inflationsszenario kann ich weitgehend folgen. Entspricht auch meinen Wissensstand aus einem Seminar bei Prof. Emil Maria Claassen in den 80er Jahren zum Thema „Internationale Finanzmärkte und Weltinflation“ (so auch der Titel eines Buches von Claassen aus den 70er Jahren). </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18570</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2016 07:18:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18569&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062; Ich glaube weder das eine, noch das andere.

Bezog sich das auf ...?

&#062;&#062; wenn es deflationär kracht [..]
&#062;&#062; Wenn Inflation kommt [..]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18569">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt; Ich glaube weder das eine, noch das andere.</p>
<p>Bezog sich das auf &#8230;?</p>
<p>&gt;&gt; wenn es deflationär kracht [..]<br />
&gt;&gt; Wenn Inflation kommt [..]</p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18569</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 20:19:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18566&quot;&gt;mg&lt;/a&gt;.

Ich glaube weder das eine, noch das andere. Die Haftungsrisiken waren so oder so vorhanden. Die Eurokrise ist eine Folge der Leistungsbilanzkrise und die Leistungsbilanzkrise ist insbesondere eine Folge der asymmetrischen Kreditexpansion auf Basis uneinheitlicher Bonitätsstandards zwischen dem Norden und dem Süden (im Norden zu wenig, im Süden zu viel). Ohne ESM und Co. wären die Verluste unmittelbar realisiert worden. Jetzt gibt es hohe TARGET-Salden, die das Spiegelbild der LB-Defizite sind und somit darüber Auskunft geben, wohin das ganze Zentralbankgeld geflossen ist, das wegen der hohen Ausfallrisiken nicht mehr über den Interbankenmarkt gen Süden kreditiert wird. In marxscher Diktion handelt es sich bei den TARGET-Salden überwiegend um fiktives Kapital. Ein moderner saldenmechanischer Erklärungsansatz für dieses fiktive Kapital findet sich Bernard Schmitt: http://www.quantum-macroeconomics.info/

Manch einer erkennt mit reichlicher Verzögerung die Bedeutung des Kreditzyklus in einem fremdkapitalistischen/bankkapitalistischen Kreditgeldsystem (Wachstum M1/M2/M3): http://www.weitwinkelsubjektiv.com/2016/07/01/wie-der-kredit-eine-rezession-aufschieben-aber-niemals-aufhalten-kann/. Aber besser spät als nie; was wohl für viele Mainstream-Ökonomen leider immer noch gilt, die an die Loanable-Funds Theorie glauben.

Im Nachhinein ist man immer schlauer (mich eingeschlossen). Es wäre besser gewesen, wir hätten den Euro nicht eingeführt. Allerdings nicht nur wegen Griechenland, Italien und Co., sondern insbesondere auch wegen Deutschland. Aber: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Eine Auflösung/Neuordnung des Euro ist nur die Second-Best-Lösung und hinsichtlich GB bin ich eher auf der Seite von BBB: http://www.brookings.edu/blogs/ben-bernanke/posts/2016/06/28-brexit.

Sollte Schäuble allerdings bei seiner bigotten Huldigung der schwarzen Null bleiben, dann ist der €xit die ultima ratio, um zu verhindern, dass aus der schwarzen Null ein schwarzes Loch wird, dessen Gravitationskräfte bereits an den politischen Rändern ihr destruktives Potenzial entfalten.

Die alte Weisheit von Churchill über die Amerikaner dringt wohl leider nicht mehr rechtzeitig zu unserem schwäbischen Hausmann vor. Denn der kann weder Hochdeutsch noch Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=UVWXbw43oP4. Kognitive Dissonanz und/oder Altersstarrsinn wirken wie Brandbeschleuniger und verstärken die Gravitationskräfte am schwarzen Loch. Und somit könnte Daniel Stelter letztlich doch noch recht behalten.

Herzliche Grüße aus Dresden nach Zürich, wo populistischen Trittbrettfahrern ein Paradeplatz geboten wird: http://insideparadeplatz.ch/2016/06/29/brexit-der-anfang-vom-ende-der-eu-und-des-euros/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18566">mg</a>.</p>
<p>Ich glaube weder das eine, noch das andere. Die Haftungsrisiken waren so oder so vorhanden. Die Eurokrise ist eine Folge der Leistungsbilanzkrise und die Leistungsbilanzkrise ist insbesondere eine Folge der asymmetrischen Kreditexpansion auf Basis uneinheitlicher Bonitätsstandards zwischen dem Norden und dem Süden (im Norden zu wenig, im Süden zu viel). Ohne ESM und Co. wären die Verluste unmittelbar realisiert worden. Jetzt gibt es hohe TARGET-Salden, die das Spiegelbild der LB-Defizite sind und somit darüber Auskunft geben, wohin das ganze Zentralbankgeld geflossen ist, das wegen der hohen Ausfallrisiken nicht mehr über den Interbankenmarkt gen Süden kreditiert wird. In marxscher Diktion handelt es sich bei den TARGET-Salden überwiegend um fiktives Kapital. Ein moderner saldenmechanischer Erklärungsansatz für dieses fiktive Kapital findet sich Bernard Schmitt: <a href="http://www.quantum-macroeconomics.info/" rel="nofollow ugc">http://www.quantum-macroeconomics.info/</a></p>
<p>Manch einer erkennt mit reichlicher Verzögerung die Bedeutung des Kreditzyklus in einem fremdkapitalistischen/bankkapitalistischen Kreditgeldsystem (Wachstum M1/M2/M3): <a href="http://www.weitwinkelsubjektiv.com/2016/07/01/wie-der-kredit-eine-rezession-aufschieben-aber-niemals-aufhalten-kann/" rel="nofollow ugc">http://www.weitwinkelsubjektiv.com/2016/07/01/wie-der-kredit-eine-rezession-aufschieben-aber-niemals-aufhalten-kann/</a>. Aber besser spät als nie; was wohl für viele Mainstream-Ökonomen leider immer noch gilt, die an die Loanable-Funds Theorie glauben.</p>
<p>Im Nachhinein ist man immer schlauer (mich eingeschlossen). Es wäre besser gewesen, wir hätten den Euro nicht eingeführt. Allerdings nicht nur wegen Griechenland, Italien und Co., sondern insbesondere auch wegen Deutschland. Aber: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Eine Auflösung/Neuordnung des Euro ist nur die Second-Best-Lösung und hinsichtlich GB bin ich eher auf der Seite von BBB: <a href="http://www.brookings.edu/blogs/ben-bernanke/posts/2016/06/28-brexit" rel="nofollow ugc">http://www.brookings.edu/blogs/ben-bernanke/posts/2016/06/28-brexit</a>.</p>
<p>Sollte Schäuble allerdings bei seiner bigotten Huldigung der schwarzen Null bleiben, dann ist der €xit die ultima ratio, um zu verhindern, dass aus der schwarzen Null ein schwarzes Loch wird, dessen Gravitationskräfte bereits an den politischen Rändern ihr destruktives Potenzial entfalten.</p>
<p>Die alte Weisheit von Churchill über die Amerikaner dringt wohl leider nicht mehr rechtzeitig zu unserem schwäbischen Hausmann vor. Denn der kann weder Hochdeutsch noch Englisch: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UVWXbw43oP4" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=UVWXbw43oP4</a>. Kognitive Dissonanz und/oder Altersstarrsinn wirken wie Brandbeschleuniger und verstärken die Gravitationskräfte am schwarzen Loch. Und somit könnte Daniel Stelter letztlich doch noch recht behalten.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Dresden nach Zürich, wo populistischen Trittbrettfahrern ein Paradeplatz geboten wird: <a href="http://insideparadeplatz.ch/2016/06/29/brexit-der-anfang-vom-ende-der-eu-und-des-euros/" rel="nofollow ugc">http://insideparadeplatz.ch/2016/06/29/brexit-der-anfang-vom-ende-der-eu-und-des-euros/</a></p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 19:52:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Doch warum legt Brüssel dann so viel Wert auf Bestrafung?“

Diese griechische Tragödie hat ihren Ursprung im römischen Recht, wurde durch die katholische Kirche unter Anselm von Canterbury pervertiert und durch Luther perpetuiert: https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf (Seite 7 ff.).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Doch warum legt Brüssel dann so viel Wert auf Bestrafung?“</p>
<p>Diese griechische Tragödie hat ihren Ursprung im römischen Recht, wurde durch die katholische Kirche unter Anselm von Canterbury pervertiert und durch Luther perpetuiert: <a href="https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf</a> (Seite 7 ff.).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/2030-wuenschen-wir-uns-vielleicht-wir-waeren-ausgetreten/#comment-18566</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 17:19:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Glaub ich nicht...das Problem ist nicht die EU sondern der €uro. Bzw. die Haftungsrisiken die Deutschland im Rahmen der Eurokrise übernommen hat.

Der Migrationskrise wird man sich annehmen müssen. Mit dem Problem hat Deutschland et al die Südstaaten zu lange allein gelassen. Auch die Grünen werden nicht protestieren, wenn mit deutschem Geld Zäune und Stacheldrähte hochgezogen und benachbarte Despoten zwecks Abwehr engagiert werden. Vor den Flüchtlingen, die es doch nach Europa schaffen, ist auch Great Britain nicht sicher. Jene finden ihren Weg auch ins gelobte Königreich.

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob der Brexit kommt. Das Ergebnis war knapp, das Parlament muss dem Referendum nicht folgen, Nigel Farage und Co ziehen sich schon zurück, weil sie die Verantwortung nicht übernehmen wollen.

Bleibt die europäische Banken- und Finanzkrise.

Lieber Herr Stelter, wenn es deflationär kracht, dann richtig. Wenn Inflation kommt, dann bleiben auch die angrenzenden Währungsräume wie CHF und GBP nicht verschont. Eine schwache Währung macht Importe teurer. Alle Länder, die Rohstoffe mit ihrem Knowhow und ihrer Ingenieurkunst &quot;veredeln&quot;, profitieren von einer starken und stabilen Währung. Wie sie selber schreiben, ist eine starke Währung Konsequenz einer leistungsfähigen Exportwirtschaft und es ist und bleibt kontraproduktiv i.e. wohlstandsmindernd seine Qualitätsprodukte billig auf den Weltmärkten zu verschleudern.

Herzliche Grüsse aus Zürich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glaub ich nicht&#8230;das Problem ist nicht die EU sondern der €uro. Bzw. die Haftungsrisiken die Deutschland im Rahmen der Eurokrise übernommen hat.</p>
<p>Der Migrationskrise wird man sich annehmen müssen. Mit dem Problem hat Deutschland et al die Südstaaten zu lange allein gelassen. Auch die Grünen werden nicht protestieren, wenn mit deutschem Geld Zäune und Stacheldrähte hochgezogen und benachbarte Despoten zwecks Abwehr engagiert werden. Vor den Flüchtlingen, die es doch nach Europa schaffen, ist auch Great Britain nicht sicher. Jene finden ihren Weg auch ins gelobte Königreich.</p>
<p>Ich bin mir nicht einmal sicher, ob der Brexit kommt. Das Ergebnis war knapp, das Parlament muss dem Referendum nicht folgen, Nigel Farage und Co ziehen sich schon zurück, weil sie die Verantwortung nicht übernehmen wollen.</p>
<p>Bleibt die europäische Banken- und Finanzkrise.</p>
<p>Lieber Herr Stelter, wenn es deflationär kracht, dann richtig. Wenn Inflation kommt, dann bleiben auch die angrenzenden Währungsräume wie CHF und GBP nicht verschont. Eine schwache Währung macht Importe teurer. Alle Länder, die Rohstoffe mit ihrem Knowhow und ihrer Ingenieurkunst &#8220;veredeln&#8221;, profitieren von einer starken und stabilen Währung. Wie sie selber schreiben, ist eine starke Währung Konsequenz einer leistungsfähigen Exportwirtschaft und es ist und bleibt kontraproduktiv i.e. wohlstandsmindernd seine Qualitätsprodukte billig auf den Weltmärkten zu verschleudern.</p>
<p>Herzliche Grüsse aus Zürich</p>
]]></content:encoded>
		
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