<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Mit Vollgeld aus der Krise: das neue Geldsystem als Lösung?	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/mit-vollgeld-aus-der-krise-das-neue-geldsystem-als-loesung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/mit-vollgeld-aus-der-krise-das-neue-geldsystem-als-loesung/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Nov 2017 14:55:17 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Burkhardt Brinkmann		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/mit-vollgeld-aus-der-krise-das-neue-geldsystem-als-loesung/#comment-17521</link>

		<dc:creator><![CDATA[Burkhardt Brinkmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 20:37:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=719#comment-17521</guid>

					<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit meinem Blogpost &quot;Monetäre Meister-Strategen: Die Vollgeld-Feldmarschälle verschieben Makro-Divisionsfähnchen ohne Mikro-Soldaten&quot; stieß ich erneut auf Ihren Eintrag.

In dem Satz
&quot;Letztlich kann man sagen, dass es sich um eine „Monetisierung“ der bestehenden Schulden handelt. Das muss keineswegs inflationär sein, da Inflation sich nur aus einer Mehrnachfrage und damit letztlich Kreditwachstum ergibt&quot;
ist die Gleichsetzung von realwirtschaftlicher Mehrnachfrage mit &quot;Kreditwachstum&quot; falsch. 
Das ist ja gerade der Witz (oder vielmehr der &quot;Hammer&quot;) beim Vollgeld, dass das Geld einfach gedruckt und an den Staat und/oder die Bürger verschenkt wird. Was natürlich zu einer Mehrnachfrage führt, weil den Bürgern dasjenige Geld, was sie bereits haben, ja nicht weggenommen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit meinem Blogpost &#8220;Monetäre Meister-Strategen: Die Vollgeld-Feldmarschälle verschieben Makro-Divisionsfähnchen ohne Mikro-Soldaten&#8221; stieß ich erneut auf Ihren Eintrag.</p>
<p>In dem Satz<br />
&#8220;Letztlich kann man sagen, dass es sich um eine „Monetisierung“ der bestehenden Schulden handelt. Das muss keineswegs inflationär sein, da Inflation sich nur aus einer Mehrnachfrage und damit letztlich Kreditwachstum ergibt&#8221;<br />
ist die Gleichsetzung von realwirtschaftlicher Mehrnachfrage mit &#8220;Kreditwachstum&#8221; falsch.<br />
Das ist ja gerade der Witz (oder vielmehr der &#8220;Hammer&#8221;) beim Vollgeld, dass das Geld einfach gedruckt und an den Staat und/oder die Bürger verschenkt wird. Was natürlich zu einer Mehrnachfrage führt, weil den Bürgern dasjenige Geld, was sie bereits haben, ja nicht weggenommen wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Canabbaia		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/mit-vollgeld-aus-der-krise-das-neue-geldsystem-als-loesung/#comment-2108</link>

		<dc:creator><![CDATA[Canabbaia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 14:20:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=719#comment-2108</guid>

					<description><![CDATA[Gegenüber Freibier-Geldzauber bin ich einigermaßen skeptisch.

In einem anderen Blog-Eintrag (http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-ungeahnte-potenzial-des-digitalen-geldes/) sagen Sie selber:
&quot;Dabei irrt Graeber wenn er meint, die Forderungen/das Geld wäre aus dem Nichts entstanden und deshalb gäbe es bei einer Weigerung der Schuldner zu bezahlen, auch keine Verlierer. Die Schuldner haben das neu geschaffene Geld zu Konsum oder Investition genutzt und damit für andere Leute Einkommen geschaffen. Damit sind auch Forderungen entstanden und diese liegen direkt und indirekt bei Vertretern der Realwirtschaft, nicht nur im Bankensystem. Folge: jede Zahlungseinstellung führt auch zu realen Verlusten und zwar nicht nur bei den Banken, die die Geldschöpfung zuerst betrieben haben.&quot;
Und für eine Umstellung auf Vollgeld soll das nicht gelten?

In dem von Ihnen verlinkten IMF-Arbeitspapier &quot;The Chicago Plan Revisited&quot; von Jaromir Benes and Michael Kumhof habe ich (aufgrund eines Hinweises eines Korrespondenzpartners) lediglich die folgende Passage gelesen:
&quot;Finally, a brief word on a favorite example of advocates of private control over money issuance, the German hyperinflation of 1923, which was supposedly caused by excessive government money printing. The Reichsbank president at the time, Hjalmar Schacht, put the record straight on the real causes of that episode in Schacht (1967).&quot;
Das hat mir dann schon gereicht. Über die Hyperinflation der Weimarer Zeit dürften Hunderte von Artikeln und Büchern geschrieben worden sein. Indem die Autoren allen Ernstes behaupten, dass erst die Erinnerungen des 1923 eingesetzten Reichsbankpräsidenten die Wahrheit darüber enthüllen (&quot;set the records straight&quot;), dann sind sie für mich als Wissenschaftler von vornherein diskreditiert. Da vermute ich als halbseidenen Hintergrund die übliche Inflationspropaganda des IWF (Olivier Blanchard usw.).

Ganz allgemein halte ich es für eine Illusion, dass man das Geldsystem durch eine Umstellung auf angeblich &quot;schuldfreies Geld&quot; verbessern könnte. Ich sehe nicht, was damit gewonnen ist, wenn etwa im System von Joseph Huber zwischen Sichteinlagen (die von den Banken nicht als Basis für eine Kreditvergabe verwendet werden dürfen) und Spareinlagen (aufgrund deren die Banken Kredite vergeben dürfen) unterschieden wird.
Die wundersame Geldvermehrung funktioniert dann zwar nur mit den Spareinlagen (bzw. mit den aus den Spareinlagen für die Banken verfügbaren Reserven), aber sie funktioniert eben doch noch.

Und soweit sie nur eingeschränkt funktioniert, müsste die Zentralbank eingreifen; u. U. sehr viel häufiger und massiver als bei dem derzeitigen System der (weitestgehend) endogenen Geldschöpfung.

Ich habe bei allen Diskursen über &quot;das Geldsystem&quot; den Eindruck, dass man den Elefanten im Zimmer entweder übersieht oder bewusst aus dem Blick rücken will. 
Das Problem ist letztlich nicht die Geldschöpfung, sondern die Verteilungsfrage.
Nicht vorhandenes &quot;Eigengeld&quot; der Massen wird zeitweise durch Kreditgeld ersetzt, während die Besitzenden (aber auch Kapitalsammelstellen wie Pensionsfonds usw.!) weiterhin das Geld aus der Wirtschaft herausziehen und es nicht mehr als Nachfrage (also für die Empfänger: &quot;Eigengeld&quot;) in die Realwirtschaft zurückkommt, sondern (bestenfalls) als Kredit.
Den die Kreditnehmer dann mangels ausreichenden Verdienstes (&quot;Eigengeld&quot;) nicht mehr zurückzahlen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegenüber Freibier-Geldzauber bin ich einigermaßen skeptisch.</p>
<p>In einem anderen Blog-Eintrag (<a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-ungeahnte-potenzial-des-digitalen-geldes/" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-ungeahnte-potenzial-des-digitalen-geldes/</a>) sagen Sie selber:<br />
&#8220;Dabei irrt Graeber wenn er meint, die Forderungen/das Geld wäre aus dem Nichts entstanden und deshalb gäbe es bei einer Weigerung der Schuldner zu bezahlen, auch keine Verlierer. Die Schuldner haben das neu geschaffene Geld zu Konsum oder Investition genutzt und damit für andere Leute Einkommen geschaffen. Damit sind auch Forderungen entstanden und diese liegen direkt und indirekt bei Vertretern der Realwirtschaft, nicht nur im Bankensystem. Folge: jede Zahlungseinstellung führt auch zu realen Verlusten und zwar nicht nur bei den Banken, die die Geldschöpfung zuerst betrieben haben.&#8221;<br />
Und für eine Umstellung auf Vollgeld soll das nicht gelten?</p>
<p>In dem von Ihnen verlinkten IMF-Arbeitspapier &#8220;The Chicago Plan Revisited&#8221; von Jaromir Benes and Michael Kumhof habe ich (aufgrund eines Hinweises eines Korrespondenzpartners) lediglich die folgende Passage gelesen:<br />
&#8220;Finally, a brief word on a favorite example of advocates of private control over money issuance, the German hyperinflation of 1923, which was supposedly caused by excessive government money printing. The Reichsbank president at the time, Hjalmar Schacht, put the record straight on the real causes of that episode in Schacht (1967).&#8221;<br />
Das hat mir dann schon gereicht. Über die Hyperinflation der Weimarer Zeit dürften Hunderte von Artikeln und Büchern geschrieben worden sein. Indem die Autoren allen Ernstes behaupten, dass erst die Erinnerungen des 1923 eingesetzten Reichsbankpräsidenten die Wahrheit darüber enthüllen (&#8220;set the records straight&#8221;), dann sind sie für mich als Wissenschaftler von vornherein diskreditiert. Da vermute ich als halbseidenen Hintergrund die übliche Inflationspropaganda des IWF (Olivier Blanchard usw.).</p>
<p>Ganz allgemein halte ich es für eine Illusion, dass man das Geldsystem durch eine Umstellung auf angeblich &#8220;schuldfreies Geld&#8221; verbessern könnte. Ich sehe nicht, was damit gewonnen ist, wenn etwa im System von Joseph Huber zwischen Sichteinlagen (die von den Banken nicht als Basis für eine Kreditvergabe verwendet werden dürfen) und Spareinlagen (aufgrund deren die Banken Kredite vergeben dürfen) unterschieden wird.<br />
Die wundersame Geldvermehrung funktioniert dann zwar nur mit den Spareinlagen (bzw. mit den aus den Spareinlagen für die Banken verfügbaren Reserven), aber sie funktioniert eben doch noch.</p>
<p>Und soweit sie nur eingeschränkt funktioniert, müsste die Zentralbank eingreifen; u. U. sehr viel häufiger und massiver als bei dem derzeitigen System der (weitestgehend) endogenen Geldschöpfung.</p>
<p>Ich habe bei allen Diskursen über &#8220;das Geldsystem&#8221; den Eindruck, dass man den Elefanten im Zimmer entweder übersieht oder bewusst aus dem Blick rücken will.<br />
Das Problem ist letztlich nicht die Geldschöpfung, sondern die Verteilungsfrage.<br />
Nicht vorhandenes &#8220;Eigengeld&#8221; der Massen wird zeitweise durch Kreditgeld ersetzt, während die Besitzenden (aber auch Kapitalsammelstellen wie Pensionsfonds usw.!) weiterhin das Geld aus der Wirtschaft herausziehen und es nicht mehr als Nachfrage (also für die Empfänger: &#8220;Eigengeld&#8221;) in die Realwirtschaft zurückkommt, sondern (bestenfalls) als Kredit.<br />
Den die Kreditnehmer dann mangels ausreichenden Verdienstes (&#8220;Eigengeld&#8221;) nicht mehr zurückzahlen können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jörn Kerlin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/mit-vollgeld-aus-der-krise-das-neue-geldsystem-als-loesung/#comment-382</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörn Kerlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 08:43:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=719#comment-382</guid>

					<description><![CDATA[Die Banken und Zentralbanken mit ihrer Geldschöpfung sind der System-SchadVirus in unserem Geldsystem und sind verantwortlich für die Instabilität der Geldwerte. Diese Kumpanei zwischen Regierung und Banken stellt eine Bastardökonomie dar, die baldmöglichst beendet werden muss. Vollgeld ist sicherlich eine Lösung dieses Problemes. Allerdings schützt uns Vollgeld auch nicht vor der Geldmengenausweitung der Zentralbanken und die Geldmengenausweitung ist immer Urache für Geldentwertung. Vollgeld bleibt damit elastisches Geld. Kein elastisches Geldsystem hat in der Geschichte von 1000 Jahren bis dato überlebt.  Deshalb glaube ich, dass nur ein unelastisches Geldsystem, wie von Ludwig von Mises beschrieben, die notwendige Stabilität gewährleisten kann.
Demokratie tendiert zum Sozialismus, wie es uns in der letzten Geschichte vorgeführt wird, da die Regierungsvertreter ihre Zustimmung mit Wahlgeschenken glauben erkaufen zu müssen. Für eine Staatsentschuldung liefert die Geschichte viele Beispiele, deshalb ist die Methode nicht relevant. Spätestens wenn die Zentralbanken ihren Anleiheschrott auflösen, werden die Zinsen im Markt steigen. Das wird der Zeitpunkt sein, in dem der Staat seine Entschuldung über die noch besitzenden Bürger realisiert. Da kennt die Geshichte viele praktikable Beispiele vom Verbot des privaten Goldbesitzes bis zu Zwangshypotheken.
Warm anziehen müssen wir uns in jedem Fall.
Die aufgelaufene Rechnung weden wir Bürger begleichen müssen. Befreit sind nur die, die aufgrund ihres geringen Einkommens in der Vergangenheit kaum Steuern bezahlt haben, umfangreich Sozialleistungen empfangen haben und den Rest ihres bescheidenen Einkommens im dreimaligen Urlaub auf Mallorca verbraten haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Banken und Zentralbanken mit ihrer Geldschöpfung sind der System-SchadVirus in unserem Geldsystem und sind verantwortlich für die Instabilität der Geldwerte. Diese Kumpanei zwischen Regierung und Banken stellt eine Bastardökonomie dar, die baldmöglichst beendet werden muss. Vollgeld ist sicherlich eine Lösung dieses Problemes. Allerdings schützt uns Vollgeld auch nicht vor der Geldmengenausweitung der Zentralbanken und die Geldmengenausweitung ist immer Urache für Geldentwertung. Vollgeld bleibt damit elastisches Geld. Kein elastisches Geldsystem hat in der Geschichte von 1000 Jahren bis dato überlebt.  Deshalb glaube ich, dass nur ein unelastisches Geldsystem, wie von Ludwig von Mises beschrieben, die notwendige Stabilität gewährleisten kann.<br />
Demokratie tendiert zum Sozialismus, wie es uns in der letzten Geschichte vorgeführt wird, da die Regierungsvertreter ihre Zustimmung mit Wahlgeschenken glauben erkaufen zu müssen. Für eine Staatsentschuldung liefert die Geschichte viele Beispiele, deshalb ist die Methode nicht relevant. Spätestens wenn die Zentralbanken ihren Anleiheschrott auflösen, werden die Zinsen im Markt steigen. Das wird der Zeitpunkt sein, in dem der Staat seine Entschuldung über die noch besitzenden Bürger realisiert. Da kennt die Geshichte viele praktikable Beispiele vom Verbot des privaten Goldbesitzes bis zu Zwangshypotheken.<br />
Warm anziehen müssen wir uns in jedem Fall.<br />
Die aufgelaufene Rechnung weden wir Bürger begleichen müssen. Befreit sind nur die, die aufgrund ihres geringen Einkommens in der Vergangenheit kaum Steuern bezahlt haben, umfangreich Sozialleistungen empfangen haben und den Rest ihres bescheidenen Einkommens im dreimaligen Urlaub auf Mallorca verbraten haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joseph Huber		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/mit-vollgeld-aus-der-krise-das-neue-geldsystem-als-loesung/#comment-233</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joseph Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2014 13:37:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=719#comment-233</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Herr Stelter,
sollten Sie das Thema Geldordnung und Vollgeld vertiefen wollen, empfehle ich
vollgeld.de
sovereignmoney.eu

Frdl Grüße,
Huber]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Stelter,<br />
sollten Sie das Thema Geldordnung und Vollgeld vertiefen wollen, empfehle ich<br />
vollgeld.de<br />
sovereignmoney.eu</p>
<p>Frdl Grüße,<br />
Huber</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
