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	Kommentare zu: Klimapolitik ohne Kompass	</title>
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	<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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	<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 10:12:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@troodon

Ich verrate es Ihnen trotzdem: Die Tochter von Schäuble heißt mittlerweile Christine Strobl (hat den badenwürrtembergischen CDU-Politiker Thomas Strobl geheiratet) und hat viele Jahre lang die Degeto Film geleitet, das ist die Firma, in der die ARD ihre ganzen Romantik-Schnulzenfilme produzieren lässt. Mittlerweile ist sie ARD-Programmdirektorin. 

Sicherlich hat sie diese Position beim politikfernen und stets neutralen Demokratierundfunk aufgrund ihrer herausragenden eigenen Leistungen im Bereich der Schnulzenfilmproduktion bekommen, und nicht wegen politischer Protegierung. 

PS: Zu Hirschhausen noch eines: 

&quot;Dr. Eckart von Hirschhausen hatte zwischen 2007 und 2008 eine eigene Comedy-Rubrik „Hirschhausen Akademie“ in der Late Night Show „Pocher &#038; Schmidt“ und trat dort regelmäßig auf. So wurde der TV-Arzt und Autor einem größeren Publikum bekannt. „Da bin ich aber stolz drauf, weil es meinen Riecher als Produzent zeigt“, lobte sich Schmidt im Podcast.

Dann holte der 63-Jährige aus: Sein Team habe Hirschhausen damals gehasst. „‘Schmierig‘ ist einer der Begriffe, die man hier sagen kann“, so Schmidt. Hirschhausen sei wie die „wiederauferstandene Schwarzwaldklinik.&quot;

@Mohnburg

&quot;Ich meinte es nicht ausschließlich auf das Klimathema, sondern “politics &#038; economics” im allgemeinen.&quot;

Ah, so allgemein? 

Lesen Sie schon Zerohedge? Die haben oft Gastartikel von anderen interessanten Anbietern, über Zerohedge habe ich zum Beispiel auch &quot;Southfront&quot; entdeckt, die meiner Meinung nach beste Webseite für alle Nachrichten und Analysen, die mit globalen militärischen Konflikten zu tun haben. Die produzieren auch mehrmals pro Woche kleine Videoclips mit Updates zu den Konflikten in Afghanistan, Syrien, Libyen und Yemen. Die wussten auch schon, dass die afghanische Regierung kurz vor dem Zusammenbruch steht, als die deutschsprachigen Korrespondenten noch nicht einmal ahnten, was passieren würde. 

Alles so gut, dass der Content auf den US-hörigen sozialen Netzwerken andauernd zensiert wird, weil es angeblich Russenpropaganda ist. Das US-Außenministerium, das bekanntlich mit Inkompetenten und Speichelleckern vollgestopft ist, kann sich gar nicht vorstellen, wie sich so hochwertiger Content ohne staatliche Finanzierung produzieren lässt. Wahrscheinlich können sie sich auch nicht vorstellen, wie viele Leute es mittlerweile auf der ganzen Welt gibt, welche die US-Außenpoltik schon aus persönlicher Überzeugung heraus bekämpfen wollen... 

Hier die neueste Syrien-Folge von Southfront, hochgeladen von einem Freund der Webseite auf Youtube (der offizielle Kanal ist schon lange komplett gesperrt) : https://www.youtube.com/watch?v=Towxd-1ojTM]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681">Richard Ott</a>.</p>
<p>@troodon</p>
<p>Ich verrate es Ihnen trotzdem: Die Tochter von Schäuble heißt mittlerweile Christine Strobl (hat den badenwürrtembergischen CDU-Politiker Thomas Strobl geheiratet) und hat viele Jahre lang die Degeto Film geleitet, das ist die Firma, in der die ARD ihre ganzen Romantik-Schnulzenfilme produzieren lässt. Mittlerweile ist sie ARD-Programmdirektorin. </p>
<p>Sicherlich hat sie diese Position beim politikfernen und stets neutralen Demokratierundfunk aufgrund ihrer herausragenden eigenen Leistungen im Bereich der Schnulzenfilmproduktion bekommen, und nicht wegen politischer Protegierung. </p>
<p>PS: Zu Hirschhausen noch eines: </p>
<p>&#8220;Dr. Eckart von Hirschhausen hatte zwischen 2007 und 2008 eine eigene Comedy-Rubrik „Hirschhausen Akademie“ in der Late Night Show „Pocher &amp; Schmidt“ und trat dort regelmäßig auf. So wurde der TV-Arzt und Autor einem größeren Publikum bekannt. „Da bin ich aber stolz drauf, weil es meinen Riecher als Produzent zeigt“, lobte sich Schmidt im Podcast.</p>
<p>Dann holte der 63-Jährige aus: Sein Team habe Hirschhausen damals gehasst. „‘Schmierig‘ ist einer der Begriffe, die man hier sagen kann“, so Schmidt. Hirschhausen sei wie die „wiederauferstandene Schwarzwaldklinik.&#8221;</p>
<p>@Mohnburg</p>
<p>&#8220;Ich meinte es nicht ausschließlich auf das Klimathema, sondern “politics &amp; economics” im allgemeinen.&#8221;</p>
<p>Ah, so allgemein? </p>
<p>Lesen Sie schon Zerohedge? Die haben oft Gastartikel von anderen interessanten Anbietern, über Zerohedge habe ich zum Beispiel auch &#8220;Southfront&#8221; entdeckt, die meiner Meinung nach beste Webseite für alle Nachrichten und Analysen, die mit globalen militärischen Konflikten zu tun haben. Die produzieren auch mehrmals pro Woche kleine Videoclips mit Updates zu den Konflikten in Afghanistan, Syrien, Libyen und Yemen. Die wussten auch schon, dass die afghanische Regierung kurz vor dem Zusammenbruch steht, als die deutschsprachigen Korrespondenten noch nicht einmal ahnten, was passieren würde. </p>
<p>Alles so gut, dass der Content auf den US-hörigen sozialen Netzwerken andauernd zensiert wird, weil es angeblich Russenpropaganda ist. Das US-Außenministerium, das bekanntlich mit Inkompetenten und Speichelleckern vollgestopft ist, kann sich gar nicht vorstellen, wie sich so hochwertiger Content ohne staatliche Finanzierung produzieren lässt. Wahrscheinlich können sie sich auch nicht vorstellen, wie viele Leute es mittlerweile auf der ganzen Welt gibt, welche die US-Außenpoltik schon aus persönlicher Überzeugung heraus bekämpfen wollen&#8230; </p>
<p>Hier die neueste Syrien-Folge von Southfront, hochgeladen von einem Freund der Webseite auf Youtube (der offizielle Kanal ist schon lange komplett gesperrt) : <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Towxd-1ojTM" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=Towxd-1ojTM</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198797</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 09:52:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198690&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Claus

&#062;…. deswegen appelliere ich für eine CO2-Bepreisung ohne das die hiesige Wirtschaft dadurch zu sehr “in die Knie geht”.&#062;

Die CO2-Bepreisung gibt es bereits und sie wird verstärkt werden. 

Was man damit bekommt: 

STEIGENDE Inflation, denn die Bepreisung – in welcher Form auch immer – generiert KOSTEN. 

Bei „zu sehr“ geht die Wirtschaft in die Knie. 

&#062;Leider scheint das Problembewusstsein in den meisten Ländern der Welt noch nicht ausreichend vorhanden zu sein (jedenfalls nicht wie in Europa), und daran müsste man wohl erstmal arbeiten.&#062;

Das ist eine Aussage, die ich für fragwürdig halte.

Möglicherweise ist das Problembewusstsein höher als bei uns insbesondere dort, wo die FOLGEN des Klimawandels am spürbarsten sind.

Das Problem ist m. A. n., dass die allermeisten Länder der  Erde NICHT die Ressourcen haben, um so wie wir uns dem Klimawandel entgegenzustemmen. 

Und viele werden erst einmal auf ein höheres Wohlstandsniveau kommen wollen, um es sich leisten zu können, gegen den Klimawandel anzukämpfen – ihn DADURCH aber verschärfen. 

Dies Unterschiede zwischen den Ländern dieser Erde kann man NICHT durch Appelle an die Solidarität glätten. Das hat noch NIE in der Weltgeschichte funktioniert. 

&#062;Ich träume immer noch von einem Zusammenschluss von Europa und den USA zu einem Klimaclub, der dann auch genügend wirtschaftliches Potential hätte, auch unsolidarische Länder zu einem Umdenken zu bewegen.&#062;

Richtig, das ist Träumerei. 

Das wirtschaftliche Potenzial kann noch nicht einmal genutzt werden, die anderen Länder zu ZWINGEN, auf unseren Kurs einzuschwenken.
Wenngleich auf hohem Niveau würde das zu große WOHLSTANDSVERLUSTE genieren, die in den entwickelten Volkswirtschaften nicht toleriert würden. 

Fazit:

Es ist AUSSICHTSLOS, den Klimawandel ENTSCHEIDEND zu bremsen.

Der evolutionäre Prozess „löst“ das Problem:

Hunderte von Millionen Menschen werden früher sterben als sie es unter normalen Umständen müssten,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198690">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Claus</p>
<p>&gt;…. deswegen appelliere ich für eine CO2-Bepreisung ohne das die hiesige Wirtschaft dadurch zu sehr “in die Knie geht”.&gt;</p>
<p>Die CO2-Bepreisung gibt es bereits und sie wird verstärkt werden. </p>
<p>Was man damit bekommt: </p>
<p>STEIGENDE Inflation, denn die Bepreisung – in welcher Form auch immer – generiert KOSTEN. </p>
<p>Bei „zu sehr“ geht die Wirtschaft in die Knie. </p>
<p>&gt;Leider scheint das Problembewusstsein in den meisten Ländern der Welt noch nicht ausreichend vorhanden zu sein (jedenfalls nicht wie in Europa), und daran müsste man wohl erstmal arbeiten.&gt;</p>
<p>Das ist eine Aussage, die ich für fragwürdig halte.</p>
<p>Möglicherweise ist das Problembewusstsein höher als bei uns insbesondere dort, wo die FOLGEN des Klimawandels am spürbarsten sind.</p>
<p>Das Problem ist m. A. n., dass die allermeisten Länder der  Erde NICHT die Ressourcen haben, um so wie wir uns dem Klimawandel entgegenzustemmen. </p>
<p>Und viele werden erst einmal auf ein höheres Wohlstandsniveau kommen wollen, um es sich leisten zu können, gegen den Klimawandel anzukämpfen – ihn DADURCH aber verschärfen. </p>
<p>Dies Unterschiede zwischen den Ländern dieser Erde kann man NICHT durch Appelle an die Solidarität glätten. Das hat noch NIE in der Weltgeschichte funktioniert. </p>
<p>&gt;Ich träume immer noch von einem Zusammenschluss von Europa und den USA zu einem Klimaclub, der dann auch genügend wirtschaftliches Potential hätte, auch unsolidarische Länder zu einem Umdenken zu bewegen.&gt;</p>
<p>Richtig, das ist Träumerei. </p>
<p>Das wirtschaftliche Potenzial kann noch nicht einmal genutzt werden, die anderen Länder zu ZWINGEN, auf unseren Kurs einzuschwenken.<br />
Wenngleich auf hohem Niveau würde das zu große WOHLSTANDSVERLUSTE genieren, die in den entwickelten Volkswirtschaften nicht toleriert würden. </p>
<p>Fazit:</p>
<p>Es ist AUSSICHTSLOS, den Klimawandel ENTSCHEIDEND zu bremsen.</p>
<p>Der evolutionäre Prozess „löst“ das Problem:</p>
<p>Hunderte von Millionen Menschen werden früher sterben als sie es unter normalen Umständen müssten,</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198786</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 08:35:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198786</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198663&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Claus

&quot;Von den (illusorischen?) Zielsetzungen bis wann so und so viel CO2-Emissionen eingespart werden sollen, halte ich auch nichts. Trotzdem denke ich, dass eher geklotzt statt gekleckert werden sollte. Natürlich sollten die CO2-Einsparmaßnahmen so kostengünstig wie möglich erfolgen&quot;

Für welches CO2-Reduktions-Ziel plädieren Sie denn? Und welche Kosten wären Sie bereit, dafür maximal zu tragen? 

Sie wirken ein bisschen wie jemand, der gerne gewaschen werden möchte, ohne dabei nass gemacht zu werden. 

Zu Ihren Detailvorschlägen: 

&quot;Ausbau des europäischen Hochspannungsnetzes (HGÜ). Alleine dadurch könnte die notwendige Speicherkapazität erheblich reduziert werden.&quot;

Nein, das ist auch nur eine weitere Variation von der Idee, die negativen Konsequenzen der vollkommen wahnsinnigen deutschen Energiepolitk auf unsere Nachbarn abzuladen. 

Und der Vorschlag reduziert auch nur genau dann den Speicherbedarf, wenn der Rest Europas keine Ambitionen hat, auch &quot;klimaneutral&quot; zu werden. Ansonsten brauchen die ihre Stromüberschüsse selbst, um energiereiche Stoffe zu erzeugen oder Strom zu speichern für die Zeit, wenn in ihrem eigenen Land nachts Windflaute herrscht und sie selbst auf ihre eigenen Speicher zugreifen müssen. 

&quot;Wiederaufnahme des Desertec-Projektes&quot;

Vollkommen illusiorisch. Nordafrika ist politisch viel zu instabil, um die Stromversorgung Europas davon abhängig zu machen. Da reicht dann schon ein Anschlag von irgendeiner islamistischen Miliz und schon gibt es in Europa flächendeckende Stromausfälle. 

Und wie unfähig der Westen ist, die politischen Probleme in Afrika und dem Nahen Osten zu lösen, haben wir ja in Libyen, Syrien, Irak und Afghanistan gesehen. 

&quot;Pumpspeicherkraftwerke in Norwegen und gebirgigen Regionen (z.B. Alpen) vermehrt ausbauen und nutzen.&quot;

Geht auch nicht, das Wasserkraft-Potential dort ist schon weitestgehend ausgereizt. Oder wollen Sie die ganze Alpenregion topographisch grundlegend umgestalten, ganze Alpentäler fluten und dort neue Pumpspeicherbeckensysteme anlegen? 

&quot;Natürlich ist das Problem der regenerativen Energieerzeugung auch (in erster Linie?) ein Energiespeicherproblem, aber da wird ja auch viel geforscht mit durchaus beeindruckenden Fortschritten. Strom in großem Stil in Batterien zu speichern, scheint noch nicht zu einem akzeptablen Preis möglich zu sein – ganz abgesehen von den dafür benötigten Ressourcen (Rohstoffen).&quot;

Richtig. Wieso behaupten Sie dann, es sei &quot;technisch gesehen eigentlich kein Problem&quot;? 

Wenn die dafür benötigten Technologien noch nicht anwendungsreif sind, dann ist das technisch gesehen sogar ein grundlegendes Problem, das möglicherweise das ganze Projekt scheitern wird, wenn die Weiterentwicklung der Technologien nicht so funktioniert, wie Sie sich das wünschen. 

&quot;Übrigens können bei stationären Batterien auch „Nicht-Lithium-Technologien“ zum Einsatz kommen, da das Gewicht dabei keine Rolle spielen würde.&quot;

Die Rohstoffe brauchen Sie dann aber trotzdem in gigantischen Mengen. Wenn jedes Land auf der Welt seine &quot;Energiewende&quot; mit Energiespeichern aus Bleiakkus betreiben wöllte, dann hätten wir große Probleme, das dazu benötigte Blei aufzutreiben. 

Oder kommen Sie jetzt wieder Wunschvorstellungen von einer Wunderbatterie, die komplett aus Stoffen oder Verbindungen besteht, die mit minimalem Aufwand in beliebigen Mengen aus Erdkruste und Erdatmosphäre geholt werden könnten, die aber leider, leider, erst noch erfunden werden müsste? 

&quot;Und sicherlich wird auch ein Verzicht von Nöten sein – sei es an Komfort oder am verfügbaren Geld (aufgrund höherer Kosten). Aber das ist ja auch relativ zu sehen, nach dem Motto: „Wieviel darf’s denn kosten?“ oder „Wie sehr können die Daumenschrauben angezogen werden?“.&quot;

Tja, wieviel darf es denn kosten? Nennen Sie mir eine konkrete Zahl. 

&quot;Übrigens scheinen die Deutschen – laut Umfrage – in diesem Punkt ziemlich gespalten zu sein: Ca. 50% würden für mehr Klimaschutz auch einen Verzicht bzw. höhere Kosten in Kauf nehmen.&quot;

Welche höheren Kosten denn? Vielleicht ein paar Cent pro Liter beim Tanken. Fragen Sie mal die Deutschen, wie einverstanden sie mit der Klimaschutzpolitik wären, wenn der Liter Benzin 2,50 EUR und die Kilowattstunde Strom 50 Cent kosten würden. Schon da wird bei der weit überwiegenden Mehrheit der Deutschen (von den nicht von Sozialleistungen lebenenden Migranten ganz zu schweigen...) die Schmerzgrenze überschritten sein. 

Jetzt können Sie natürlich sagen, dass mit der &quot;Energiedividende&quot; oder dem &quot;Klimageld&quot; oder irgendwelchen anderen Instrumenten dafür gesorgt wird, dass die Kostensteigerungen wieder vollumfänglich an die Bevölkerung zurückgegeben werden. Aber dann sorgen die Abgaben dafür, dass für Leute mit dem durchschnittlichen Verbrauchsverhalten überhaupt kein Anreiz zur Verhaltensänderung besteht. Und die Hartzer freuen sich sowieso über die zusätzlichen Zahlungen - die Ausgaben für Energie gehören ja zum gesetzlichen Existenzminimum - sofern das &quot;Energiegeld&quot; nicht aufs Hartz4 angerechnet wird, was ja angeblich total ungerecht wäre. Darauf ein Öttinger aus der Einwegdose!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198663">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Claus</p>
<p>&#8220;Von den (illusorischen?) Zielsetzungen bis wann so und so viel CO2-Emissionen eingespart werden sollen, halte ich auch nichts. Trotzdem denke ich, dass eher geklotzt statt gekleckert werden sollte. Natürlich sollten die CO2-Einsparmaßnahmen so kostengünstig wie möglich erfolgen&#8221;</p>
<p>Für welches CO2-Reduktions-Ziel plädieren Sie denn? Und welche Kosten wären Sie bereit, dafür maximal zu tragen? </p>
<p>Sie wirken ein bisschen wie jemand, der gerne gewaschen werden möchte, ohne dabei nass gemacht zu werden. </p>
<p>Zu Ihren Detailvorschlägen: </p>
<p>&#8220;Ausbau des europäischen Hochspannungsnetzes (HGÜ). Alleine dadurch könnte die notwendige Speicherkapazität erheblich reduziert werden.&#8221;</p>
<p>Nein, das ist auch nur eine weitere Variation von der Idee, die negativen Konsequenzen der vollkommen wahnsinnigen deutschen Energiepolitk auf unsere Nachbarn abzuladen. </p>
<p>Und der Vorschlag reduziert auch nur genau dann den Speicherbedarf, wenn der Rest Europas keine Ambitionen hat, auch &#8220;klimaneutral&#8221; zu werden. Ansonsten brauchen die ihre Stromüberschüsse selbst, um energiereiche Stoffe zu erzeugen oder Strom zu speichern für die Zeit, wenn in ihrem eigenen Land nachts Windflaute herrscht und sie selbst auf ihre eigenen Speicher zugreifen müssen. </p>
<p>&#8220;Wiederaufnahme des Desertec-Projektes&#8221;</p>
<p>Vollkommen illusiorisch. Nordafrika ist politisch viel zu instabil, um die Stromversorgung Europas davon abhängig zu machen. Da reicht dann schon ein Anschlag von irgendeiner islamistischen Miliz und schon gibt es in Europa flächendeckende Stromausfälle. </p>
<p>Und wie unfähig der Westen ist, die politischen Probleme in Afrika und dem Nahen Osten zu lösen, haben wir ja in Libyen, Syrien, Irak und Afghanistan gesehen. </p>
<p>&#8220;Pumpspeicherkraftwerke in Norwegen und gebirgigen Regionen (z.B. Alpen) vermehrt ausbauen und nutzen.&#8221;</p>
<p>Geht auch nicht, das Wasserkraft-Potential dort ist schon weitestgehend ausgereizt. Oder wollen Sie die ganze Alpenregion topographisch grundlegend umgestalten, ganze Alpentäler fluten und dort neue Pumpspeicherbeckensysteme anlegen? </p>
<p>&#8220;Natürlich ist das Problem der regenerativen Energieerzeugung auch (in erster Linie?) ein Energiespeicherproblem, aber da wird ja auch viel geforscht mit durchaus beeindruckenden Fortschritten. Strom in großem Stil in Batterien zu speichern, scheint noch nicht zu einem akzeptablen Preis möglich zu sein – ganz abgesehen von den dafür benötigten Ressourcen (Rohstoffen).&#8221;</p>
<p>Richtig. Wieso behaupten Sie dann, es sei &#8220;technisch gesehen eigentlich kein Problem&#8221;? </p>
<p>Wenn die dafür benötigten Technologien noch nicht anwendungsreif sind, dann ist das technisch gesehen sogar ein grundlegendes Problem, das möglicherweise das ganze Projekt scheitern wird, wenn die Weiterentwicklung der Technologien nicht so funktioniert, wie Sie sich das wünschen. </p>
<p>&#8220;Übrigens können bei stationären Batterien auch „Nicht-Lithium-Technologien“ zum Einsatz kommen, da das Gewicht dabei keine Rolle spielen würde.&#8221;</p>
<p>Die Rohstoffe brauchen Sie dann aber trotzdem in gigantischen Mengen. Wenn jedes Land auf der Welt seine &#8220;Energiewende&#8221; mit Energiespeichern aus Bleiakkus betreiben wöllte, dann hätten wir große Probleme, das dazu benötigte Blei aufzutreiben. </p>
<p>Oder kommen Sie jetzt wieder Wunschvorstellungen von einer Wunderbatterie, die komplett aus Stoffen oder Verbindungen besteht, die mit minimalem Aufwand in beliebigen Mengen aus Erdkruste und Erdatmosphäre geholt werden könnten, die aber leider, leider, erst noch erfunden werden müsste? </p>
<p>&#8220;Und sicherlich wird auch ein Verzicht von Nöten sein – sei es an Komfort oder am verfügbaren Geld (aufgrund höherer Kosten). Aber das ist ja auch relativ zu sehen, nach dem Motto: „Wieviel darf’s denn kosten?“ oder „Wie sehr können die Daumenschrauben angezogen werden?“.&#8221;</p>
<p>Tja, wieviel darf es denn kosten? Nennen Sie mir eine konkrete Zahl. </p>
<p>&#8220;Übrigens scheinen die Deutschen – laut Umfrage – in diesem Punkt ziemlich gespalten zu sein: Ca. 50% würden für mehr Klimaschutz auch einen Verzicht bzw. höhere Kosten in Kauf nehmen.&#8221;</p>
<p>Welche höheren Kosten denn? Vielleicht ein paar Cent pro Liter beim Tanken. Fragen Sie mal die Deutschen, wie einverstanden sie mit der Klimaschutzpolitik wären, wenn der Liter Benzin 2,50 EUR und die Kilowattstunde Strom 50 Cent kosten würden. Schon da wird bei der weit überwiegenden Mehrheit der Deutschen (von den nicht von Sozialleistungen lebenenden Migranten ganz zu schweigen&#8230;) die Schmerzgrenze überschritten sein. </p>
<p>Jetzt können Sie natürlich sagen, dass mit der &#8220;Energiedividende&#8221; oder dem &#8220;Klimageld&#8221; oder irgendwelchen anderen Instrumenten dafür gesorgt wird, dass die Kostensteigerungen wieder vollumfänglich an die Bevölkerung zurückgegeben werden. Aber dann sorgen die Abgaben dafür, dass für Leute mit dem durchschnittlichen Verbrauchsverhalten überhaupt kein Anreiz zur Verhaltensänderung besteht. Und die Hartzer freuen sich sowieso über die zusätzlichen Zahlungen &#8211; die Ausgaben für Energie gehören ja zum gesetzlichen Existenzminimum &#8211; sofern das &#8220;Energiegeld&#8221; nicht aufs Hartz4 angerechnet wird, was ja angeblich total ungerecht wäre. Darauf ein Öttinger aus der Einwegdose!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198763</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 05:13:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198690&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Tischer - bei meinen gelegentlichen Besuchen der BTO-Kommentare habe ich schon den Eindruck, dass eine Mehrzahl der Kommentatoren nicht an einen menschengemachten Klimawandel glaubt, aber ich kann mich auch täuschen. Bei Ihnen ist es sicherlich nicht der Fall.

Was man hinsichtlich der Energiespeicherproblematik z.B. machen kann, habe ich schon bei meiner Antwort auf @Ott aufgeführt, und von unrealistischen Zielsetzungen halte ich auch nichts. Gerade deswegen appelliere ich für eine CO2-Bepreisung ohne das die hiesige Wirtschaft dadurch zu sehr &quot;in die Knie geht&quot;. Oder wie wäre es mit dem Ansatz, dass - wie bei dem Verteidigungshaushalt - so und so viel Prozent des Steuereinkommens für Klimaschutzprojekte ausgegeben wird (z.B. Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs).

Letztendlich wird das Klimaproblem aber nur auf einer globalen Ebene zu lösen sein - deswegen sehe ich die jährlichen großen Klimakonferenzen auch als ganz entscheidend an. Leider scheint das Problembewusstsein in den meisten Ländern der Welt noch nicht ausreichend vorhanden zu sein (jedenfalls nicht wie in Europa), und daran müsste man wohl erstmal arbeiten. Aber dann stößt man auf das Armutsproblem in der 3. Welt (wo viele Menschen ganz andere Probleme haben), und auf die weltweit grassierende Korruption. Vielleicht wäre ja die weltweite Korruptionsbekämpfung die beste Klimaschutzmaßnahme...

Letztendlich ist es auch eine Frage der Solidarität unter den Ländern dieser Welt. Mit unsolidarischen Ländern sollte rigoros der Handel zurückgefahren werden, auch wenn es wirtschaftliche Einbußen bedeuten würde. Ich träume immer noch von einem Zusammenschluss von Europa und den USA zu einem Klimaclub, der dann auch genügend wirtschaftliches Potential hätte, auch unsolidarische Länder zu einem Umdenken zu bewegen. Denn: Durch Handelsbeschränkungen würden auch Länder wie China, Russland oder Indien schwer getroffen werden. Hier noch ein aktueller Artikel über Klimazölle:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/klimazoelle-klimapaket-grenzausgleich-eu-101.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198690">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Tischer &#8211; bei meinen gelegentlichen Besuchen der BTO-Kommentare habe ich schon den Eindruck, dass eine Mehrzahl der Kommentatoren nicht an einen menschengemachten Klimawandel glaubt, aber ich kann mich auch täuschen. Bei Ihnen ist es sicherlich nicht der Fall.</p>
<p>Was man hinsichtlich der Energiespeicherproblematik z.B. machen kann, habe ich schon bei meiner Antwort auf @Ott aufgeführt, und von unrealistischen Zielsetzungen halte ich auch nichts. Gerade deswegen appelliere ich für eine CO2-Bepreisung ohne das die hiesige Wirtschaft dadurch zu sehr &#8220;in die Knie geht&#8221;. Oder wie wäre es mit dem Ansatz, dass &#8211; wie bei dem Verteidigungshaushalt &#8211; so und so viel Prozent des Steuereinkommens für Klimaschutzprojekte ausgegeben wird (z.B. Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs).</p>
<p>Letztendlich wird das Klimaproblem aber nur auf einer globalen Ebene zu lösen sein &#8211; deswegen sehe ich die jährlichen großen Klimakonferenzen auch als ganz entscheidend an. Leider scheint das Problembewusstsein in den meisten Ländern der Welt noch nicht ausreichend vorhanden zu sein (jedenfalls nicht wie in Europa), und daran müsste man wohl erstmal arbeiten. Aber dann stößt man auf das Armutsproblem in der 3. Welt (wo viele Menschen ganz andere Probleme haben), und auf die weltweit grassierende Korruption. Vielleicht wäre ja die weltweite Korruptionsbekämpfung die beste Klimaschutzmaßnahme&#8230;</p>
<p>Letztendlich ist es auch eine Frage der Solidarität unter den Ländern dieser Welt. Mit unsolidarischen Ländern sollte rigoros der Handel zurückgefahren werden, auch wenn es wirtschaftliche Einbußen bedeuten würde. Ich träume immer noch von einem Zusammenschluss von Europa und den USA zu einem Klimaclub, der dann auch genügend wirtschaftliches Potential hätte, auch unsolidarische Länder zu einem Umdenken zu bewegen. Denn: Durch Handelsbeschränkungen würden auch Länder wie China, Russland oder Indien schwer getroffen werden. Hier noch ein aktueller Artikel über Klimazölle:</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/klimazoelle-klimapaket-grenzausgleich-eu-101.html" rel="nofollow ugc">https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/klimazoelle-klimapaket-grenzausgleich-eu-101.html</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198760</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 04:05:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198760</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198679&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@foxxly - jeder soll hinsichtlich des Klimawandels glauben was er will - und ich werde sicherlich nicht versuchen Sie diesbezüglich zu bekehren... Zu mindestens scheinen wir ja in ein paar Punkten ähnliche Ansichten zu haben - z.B. was den Raubbau bei den tropischen Regenwäldern betrifft, was übrigens sicherlich auch keinen unerheblichen Einfluss auf den Klimawandel hat. Und was den systemischen Wachstumszwang betrifft, bin ich auch ganz bei Ihnen - aber das ist ja ein hochkomplexes Thema für sich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198679">foxxly</a>.</p>
<p>@foxxly &#8211; jeder soll hinsichtlich des Klimawandels glauben was er will &#8211; und ich werde sicherlich nicht versuchen Sie diesbezüglich zu bekehren&#8230; Zu mindestens scheinen wir ja in ein paar Punkten ähnliche Ansichten zu haben &#8211; z.B. was den Raubbau bei den tropischen Regenwäldern betrifft, was übrigens sicherlich auch keinen unerheblichen Einfluss auf den Klimawandel hat. Und was den systemischen Wachstumszwang betrifft, bin ich auch ganz bei Ihnen &#8211; aber das ist ja ein hochkomplexes Thema für sich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 03:35:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198758</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198663&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Richard Ott (09:45) – Von den (illusorischen?) Zielsetzungen bis wann so und so viel CO2-Emissionen eingespart werden sollen, halte ich auch nichts. Trotzdem denke ich, dass eher geklotzt statt gekleckert werden sollte. Natürlich sollten die CO2-Einsparmaßnahmen so kostengünstig wie möglich erfolgen. Was ich mir vorstellen könnte:
-	Ausbau des europäischen Hochspannungsnetzes (HGÜ). Alleine dadurch könnte die notwendige Speicherkapazität erheblich reduziert werden.
-	Wiederaufnahme des Desertec-Projektes sowie verstärkter Bau von Solarkraftwerken in Südeuropa.
-	Pumpspeicherkraftwerke in Norwegen und gebirgigen Regionen (z.B. Alpen) vermehrt ausbauen und nutzen.
Natürlich ist das Problem der regenerativen Energieerzeugung auch (in erster Linie?) ein Energiespeicherproblem, aber da wird ja auch viel geforscht mit durchaus beeindruckenden Fortschritten. Strom in großem Stil in Batterien zu speichern, scheint noch nicht zu einem akzeptablen Preis möglich zu sein – ganz abgesehen von den dafür benötigten Ressourcen (Rohstoffen). Übrigens können bei stationären Batterien auch „Nicht-Lithium-Technologien“ zum Einsatz kommen, da das Gewicht dabei keine Rolle spielen würde. Und auch bei der Elektrolyse von Wasser werden schon beeindruckende Wirkungsgrade erreicht (&#062; 80%).
Die ideale grüne Technologie gibt es nicht – alle haben unterschiedliche Vor- und Nachteile –  deswegen dürfte wohl ein Mix von allem im Moment am meisten Sinn machen. Dabei halte ich auch viel von dem marktwirtschaftlichen Ansatz, d.h. dass über den Markt zu den besten und kostengünstigsten Technologien gefunden wird – und dafür muss es natürlich eine CO2-Bepreisung geben.
Und sicherlich wird auch ein Verzicht von Nöten sein – sei es an Komfort oder am verfügbaren Geld (aufgrund höherer Kosten). Aber das ist ja auch relativ zu sehen, nach dem Motto: „Wieviel darf’s denn kosten?“ oder „Wie sehr können die Daumenschrauben angezogen werden?“.  Übrigens scheinen die Deutschen – laut Umfrage – in diesem Punkt ziemlich gespalten zu sein: Ca. 50% würden für mehr Klimaschutz auch einen Verzicht bzw. höhere Kosten in Kauf nehmen.
Sich auf den Klimawandel vorzubereiten und anzupassen ist natürlich auch wichtig – aber das Problem an der Wurzel zu packen (Reduzierung der CO2-Emissionen) hat ja auch seinen Charme…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198663">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Richard Ott (09:45) – Von den (illusorischen?) Zielsetzungen bis wann so und so viel CO2-Emissionen eingespart werden sollen, halte ich auch nichts. Trotzdem denke ich, dass eher geklotzt statt gekleckert werden sollte. Natürlich sollten die CO2-Einsparmaßnahmen so kostengünstig wie möglich erfolgen. Was ich mir vorstellen könnte:<br />
&#8211;	Ausbau des europäischen Hochspannungsnetzes (HGÜ). Alleine dadurch könnte die notwendige Speicherkapazität erheblich reduziert werden.<br />
&#8211;	Wiederaufnahme des Desertec-Projektes sowie verstärkter Bau von Solarkraftwerken in Südeuropa.<br />
&#8211;	Pumpspeicherkraftwerke in Norwegen und gebirgigen Regionen (z.B. Alpen) vermehrt ausbauen und nutzen.<br />
Natürlich ist das Problem der regenerativen Energieerzeugung auch (in erster Linie?) ein Energiespeicherproblem, aber da wird ja auch viel geforscht mit durchaus beeindruckenden Fortschritten. Strom in großem Stil in Batterien zu speichern, scheint noch nicht zu einem akzeptablen Preis möglich zu sein – ganz abgesehen von den dafür benötigten Ressourcen (Rohstoffen). Übrigens können bei stationären Batterien auch „Nicht-Lithium-Technologien“ zum Einsatz kommen, da das Gewicht dabei keine Rolle spielen würde. Und auch bei der Elektrolyse von Wasser werden schon beeindruckende Wirkungsgrade erreicht (&gt; 80%).<br />
Die ideale grüne Technologie gibt es nicht – alle haben unterschiedliche Vor- und Nachteile –  deswegen dürfte wohl ein Mix von allem im Moment am meisten Sinn machen. Dabei halte ich auch viel von dem marktwirtschaftlichen Ansatz, d.h. dass über den Markt zu den besten und kostengünstigsten Technologien gefunden wird – und dafür muss es natürlich eine CO2-Bepreisung geben.<br />
Und sicherlich wird auch ein Verzicht von Nöten sein – sei es an Komfort oder am verfügbaren Geld (aufgrund höherer Kosten). Aber das ist ja auch relativ zu sehen, nach dem Motto: „Wieviel darf’s denn kosten?“ oder „Wie sehr können die Daumenschrauben angezogen werden?“.  Übrigens scheinen die Deutschen – laut Umfrage – in diesem Punkt ziemlich gespalten zu sein: Ca. 50% würden für mehr Klimaschutz auch einen Verzicht bzw. höhere Kosten in Kauf nehmen.<br />
Sich auf den Klimawandel vorzubereiten und anzupassen ist natürlich auch wichtig – aber das Problem an der Wurzel zu packen (Reduzierung der CO2-Emissionen) hat ja auch seinen Charme…</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 19:31:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198745</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198701&quot;&gt;JDV&lt;/a&gt;.

@ JDV

&#062;Wir schaffen die Versorgungssicherheit unserer Stromversorgung ab! … Weißt man darauf hin, hört man oft einfach nur “Das wird klappen, weil es klappen muss”.&#062;

Die Politik blickt durch. 

Die Versorgungssicherheit bleibt erhalten – und glauben Sie, mir:

Whatever it takes … it will be enough. 

Sie werden einfach Ihren Konsum runterschrauben, Verzicht leisten, sich in Richtung Steinzeit entwickeln – und weniger Strom verbrauchen. 

So einfach ist das. 

Haben Sie das noch nicht begriffen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198701">JDV</a>.</p>
<p>@ JDV</p>
<p>&gt;Wir schaffen die Versorgungssicherheit unserer Stromversorgung ab! … Weißt man darauf hin, hört man oft einfach nur “Das wird klappen, weil es klappen muss”.&gt;</p>
<p>Die Politik blickt durch. </p>
<p>Die Versorgungssicherheit bleibt erhalten – und glauben Sie, mir:</p>
<p>Whatever it takes … it will be enough. </p>
<p>Sie werden einfach Ihren Konsum runterschrauben, Verzicht leisten, sich in Richtung Steinzeit entwickeln – und weniger Strom verbrauchen. </p>
<p>So einfach ist das. </p>
<p>Haben Sie das noch nicht begriffen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198716</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 13:45:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198716</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott
Nein, weiß ich nicht. Google ich auch nicht. ;)
Aber der Bruder von Kugel Eis Trittin war mal Teil der Niederlassungsleitung von Consors in D. :)
Pöhse Panken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott<br />
Nein, weiß ich nicht. Google ich auch nicht. ;)<br />
Aber der Bruder von Kugel Eis Trittin war mal Teil der Niederlassungsleitung von Consors in D. :)<br />
Pöhse Panken</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198714</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 13:17:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198714</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@troodon 

Stimmt, die beiden von Hirschhausens sind tatsächlich Brüder. Was man alles so zufallig aufschnappt... 

So eine Geschichte habe ich auch zu bieten: Wissen Sie, was einer der Brüder von Campino (bürgerlich &quot;Andreas Frege&quot;), dem Frontsänger von der verühmten Punkband &quot;Die Toten Hosen&quot; so beruflich macht?

Der heißt Michael Frege und ist Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Bankeninsolvenzen, unter anderem auch zuständig gewesen für die deutsche Gesellschaft von Lehman Brothers und aktuell für die Greensill Bank. Da hat die Familie sehr schön die Branchen diversifiziert. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Frege

Naja, und was die Schwiegertochter von Wolfgang Schäuble von Beruf macht, das wissen Sie ja vermutlich, damit werde ich Sie kaum noch verblüffen können...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681">Richard Ott</a>.</p>
<p>@troodon </p>
<p>Stimmt, die beiden von Hirschhausens sind tatsächlich Brüder. Was man alles so zufallig aufschnappt&#8230; </p>
<p>So eine Geschichte habe ich auch zu bieten: Wissen Sie, was einer der Brüder von Campino (bürgerlich &#8220;Andreas Frege&#8221;), dem Frontsänger von der verühmten Punkband &#8220;Die Toten Hosen&#8221; so beruflich macht?</p>
<p>Der heißt Michael Frege und ist Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Bankeninsolvenzen, unter anderem auch zuständig gewesen für die deutsche Gesellschaft von Lehman Brothers und aktuell für die Greensill Bank. Da hat die Familie sehr schön die Branchen diversifiziert. </p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Frege" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Frege</a></p>
<p>Naja, und was die Schwiegertochter von Wolfgang Schäuble von Beruf macht, das wissen Sie ja vermutlich, damit werde ich Sie kaum noch verblüffen können&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mohnburg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198711</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mohnburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 13:09:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198711</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Danke für die Hinweise und den Jokus!

Ich meinte es nicht ausschließlich auf das Klimathema, sondern &quot;politics &#038; economics&quot; im allgemeinen.
Tichy und die Achse habe ich schon auf der Liste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681">Richard Ott</a>.</p>
<p>Danke für die Hinweise und den Jokus!</p>
<p>Ich meinte es nicht ausschließlich auf das Klimathema, sondern &#8220;politics &amp; economics&#8221; im allgemeinen.<br />
Tichy und die Achse habe ich schon auf der Liste.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198710</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 12:49:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198710</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Richard Ott
Apropos Doktor ... 

Sagte Prof Watter im Podcast nicht, an der Studie xy (habe es nicht mehr genau im Kopf) habe ein Arzt mitgewirkt...

Da hat er wohl die Brüder &quot;von Hirschhausen&quot; verwechselt :)
Eckart, der Arzt, durchs TV bekannt und Christian, der Forschungsdirektor beim DIW für 
Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198681">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Richard Ott<br />
Apropos Doktor &#8230; </p>
<p>Sagte Prof Watter im Podcast nicht, an der Studie xy (habe es nicht mehr genau im Kopf) habe ein Arzt mitgewirkt&#8230;</p>
<p>Da hat er wohl die Brüder &#8220;von Hirschhausen&#8221; verwechselt :)<br />
Eckart, der Arzt, durchs TV bekannt und Christian, der Forschungsdirektor beim DIW für<br />
Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt ist &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JDV		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/klimapolitik-ohne-kompass/#comment-198701</link>

		<dc:creator><![CDATA[JDV]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 10:59:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=23318#comment-198701</guid>

					<description><![CDATA[Der zweite Teil des Podcast bringt eines unserer größten Probleme auf den Punkt: Wir schaffen die Versorgungssicherheit unserer Stromversorgung ab! 

Dabei ist der Politik dieses Problem offenbar nicht bewusst. In Medien und Politik wird, wie auch im Podcast angesprochen, gerne in Durchschnittswerten gerechnet. Da heißt es dann, Wind &#038; Sonne würden bereits über 50% des Strombedarfs im Jahr abdecken. 
Das Problem ist aber, dass Wind &#038; Sonne teilweise tagelang weniger Strom als ein einziges Kohlekraftwerk erzeugen. Wir müssten also den Strombedarf für 5-6 Tage irgendwo speichern, um nicht im dunklen zu sitzen. Dahingehend ist aber nichts konkret geplant, sehr wohl steht aber die Abschaltung der bisherigen zuverlässigen Stromquellen fest.
Wer Interesse an konkreten Zahlen hat kann diese auf meiner Website zu dem Thema finden: https://energieausfall.de/ 
Quelle für meine Zusammenstellung ist übrigens neben dem Fraunhofer Institut auch die Agora Energiewende. 

Weißt man darauf hin, hört man oft einfach nur &quot;Das wird klappen, weil es klappen muss&quot;. Die Stromversorgung einer Industrienation auf dem Prinzip Hoffnung aufzubauen ist sehr bedenklich. Dass dies medial nicht größer diskutiert wird, ist noch schlimmer. Daher danke für Ihren Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Teil des Podcast bringt eines unserer größten Probleme auf den Punkt: Wir schaffen die Versorgungssicherheit unserer Stromversorgung ab! </p>
<p>Dabei ist der Politik dieses Problem offenbar nicht bewusst. In Medien und Politik wird, wie auch im Podcast angesprochen, gerne in Durchschnittswerten gerechnet. Da heißt es dann, Wind &amp; Sonne würden bereits über 50% des Strombedarfs im Jahr abdecken.<br />
Das Problem ist aber, dass Wind &amp; Sonne teilweise tagelang weniger Strom als ein einziges Kohlekraftwerk erzeugen. Wir müssten also den Strombedarf für 5-6 Tage irgendwo speichern, um nicht im dunklen zu sitzen. Dahingehend ist aber nichts konkret geplant, sehr wohl steht aber die Abschaltung der bisherigen zuverlässigen Stromquellen fest.<br />
Wer Interesse an konkreten Zahlen hat kann diese auf meiner Website zu dem Thema finden: <a href="https://energieausfall.de/" rel="nofollow ugc">https://energieausfall.de/</a><br />
Quelle für meine Zusammenstellung ist übrigens neben dem Fraunhofer Institut auch die Agora Energiewende. </p>
<p>Weißt man darauf hin, hört man oft einfach nur &#8220;Das wird klappen, weil es klappen muss&#8221;. Die Stromversorgung einer Industrienation auf dem Prinzip Hoffnung aufzubauen ist sehr bedenklich. Dass dies medial nicht größer diskutiert wird, ist noch schlimmer. Daher danke für Ihren Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
		
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