Gleichheit durch Fortschritt

Thomas Piketty wird in den kommenden Wochen die öffentliche Diskussion in Deutschland wieder mehr prägen. So trifft er am 7. November mit Wirtschaftsminister Gabriel zusammen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden große Meinungsunterschiede haben werden. Die SPD war ja schon im Wahlkampf für (deutliche) Steuererhöhungen. Umso wichtiger ist es, die richtigen Schlüsse aus […]

„Wir werden Staatspleiten und Austritte aus der Europäischen Währungsunion erleben“

In der neuen Ausgabe des österreichischen Wirtschaftsmagazins trend findet sich auch ein Interview mit mir zur Lage in Europa. Wer meine Thesen verfolgt, kennt die Kernaussagen. Dennoch an dieser Stelle der Hinweis – nicht nur für meine Leser in Österreich. → trend: „Wir werden Staatspleiten und Austritte aus der Europäischen Währungsunion erleben“, 24. Oktober 2014

Reform alone is no solution for the eurozone

Martin Wolf schreibt nichts wirklich Neues in diesem Beitrag. Dennoch ist es interessant, seine Gedanken intensiv zu verfolgen. Er macht die richtige Analyse der Probleme in der Eurozone. Doch im Unterschied zu seinen sehr richtigen Empfehlungen zur Neuordnung des Geldsystems, bleibt er hier bei Altbewährtem. Könnte allerdings auch ein Zeichen dafür sein, dass es eben […]

Eurozone stagnation is a greater threat than debt

Wolfgang Münchau heute morgen bei mir im Doppelpack. Unter dem völlig falschen Titel „Eurozone stagnation is a greater threat than debt“ sein Beitrag in der FT. Den Titel muss sich der Sonntagsredakteur ausgesucht haben. Denn wenn man der Argumentation von Münchau in seinem Artikel folgt, so kann man nicht zu dem Schluss kommen, das die […]

Europa in der Falle

Felix Zulauf ist für Besucher dieser Seiten ein guter Bekannter. Heute ein knackiger Kommentar aus der FINANZ und WIRTSCHAFT: „Eine gemeinsame Währung für Mitglieder mit völlig unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Strukturen führt zwangsläufig zu ökonomischen Ungleichgewichten, die dann entweder über die Realwirtschaft oder über Transferzahlungen der Mitgliedstaaten ausgeglichen werden müssen, weil das natürliche Ausgleichsventil Währung nicht mehr […]

„Deutschland steht vor einer Staatskrise“ – Italien vor dem Austritt? – Wir brauchen jetzt Billionen

Einige Leser werden den ersten Artikel schon gesehen haben. Ich finde ihn dennoch unterhaltsam, wenngleich der Inhalt natürlich keineswegs lustig ist. Doch die darin verwendeten Bilder sind toll. So dieses: „Man stelle sich vor, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) liebt Frankreichs Präsident François Hollande. Die beiden wollen heiraten. Hollande liebt aber in Wahrheit nur Merkels Geld. […]

„Wie man Firmen zu mehr Investitionen motiviert“

Alle fordern mehr Investitionen. Doch warum investieren wir nicht? Diese Frage habe ich schon mehrfach gestellt und nun in einem ausführlichen Beitrag für das manager magazin aufbereitet. Auszüge: Kommentatoren, vor allem aus dem angelsächsischen Raum, pflichten ihnen bei: Sollen die Staaten doch das günstige Zinsniveau dazu nutzen, um mit billigen Krediten im großen Stil Ausgabenprogramme […]

„Piketty beschreibt Symptome, nicht Ursache“ – Makroökonom Daniel Stelter kritisiert Wirtschaftsbestseller

Frankfurt, 13.10.2014 – Mit dem Erscheinen einer deutschen Übersetzung von Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ erhält die Debatte um die ungleiche Verteilung von Vermögen neuen Schwung. „Dabei beschreibt Piketty nur die Symptome, nicht die Ursache“, kritisiert Daniel Stelter, Makroökonom und Autor der Replik „Die Schulden im 21. Jahrhundert“. Denn ohne die massive Verschuldung der […]

Why Public Investment really is a free Lunch

„Herr Stelter, können Sie mir sagen, wo die Cashflows sind, die ich aus den genehmigten Investitionsprojekten der letzten Jahre eigentlich erzielen sollte?“, fragte mich vor einigen Jahren einer der besten DAX-CFO. In der Tat hätte das Unternehmen rund eine Milliarde mehr Cashflow ausweisen müssen, hätten sich alle Investitionen so entwickelt, wie zuvor vorgerechnet und von […]