„Bürger retten statt Banken – warum die EZB jedem EU-Bürger 10.000 Euro zahlen sollte“

Das frisch gedruckte Geld der Notenbanken kommt in der Realwirtschaft nicht an. Anstatt es in den Finanzsektor zu pumpen, sollte die EZB es den Bürgern in der EU direkt überweisen: 10.000 Euro pro Kopf. O. k. Das ist sicherlich eine drastische Forderung. Aber wenn wir im bestehenden System bleiben, sollten wir es auch so spielen, […]

Nobel gurus fear globalisation is going horribly wrong

Meine skeptische Sicht zur Zukunft der Globalisierung konnte man vor Kurzem im manager magazin lesen. Dabei denke ich vor allem an die strukturellen Verschiebungen von Absatzmärkten und Kostenstrukturen. Kurzfristig wachsen sicherlich die Gefahren durch die anhaltende Krise vor allem in Europa. Bei ihrer Tagung in Lindau haben die Nobelpreisträger das Thema aus einer anderen Perspektive […]

«Die Krise ist nicht vorbei»

Interview mit 10×0 zum Thema Schuldenkrise. Lesern von bto wohl bekannt, dennoch hier noch einmal in einem Interview zusammengefasst. „Zum grossen Problem für die EZB wird nun die Aussage, die Mario Draghi vor zwei Jahren machte: ‚Die EZB ist bereit, alles zu tun, um den Euro zu retten.‘ Damit ist die Notenbank zu einer Rettungsinstanz […]

Japan’s Keynesian Demise: A Cautionary Tale For Our Times

Meine skeptische Haltung zu Abenomics ist Lesern von beyond the obvious wohlbekannt. Wie ein Autofahrer, der erkennt, nicht mehr vor der Mauer zum Stehen zu kommen, geben die Japaner Vollgas in der Hoffnung die Mauer zu durchbrechen. Doch wie kam es zur heutigen Lage Japans? Einen sehr guten Überblick gibt der Beitrag bei Zero Hedge: […]

Demographics and US GDP growth

Leser dieser Seiten wissen, wie wichtig die demografische Entwicklung für das wirtschaftliche Wachstum ist. Diese Analyse der Credit Suisse zeigt eindrücklich, welchen Anteil die einzelnen Komponenten am Wachstum der USA in verschiedenen Zeiträumen gehabt haben: die Erwerbsbevölkerung, deren „Utilization“, also der Beschäftigungsgrad, und die Produktivitätsfortschritte. Letztere sind, wie ich schon mehrmals thematisiert habe, rückläufig. Zugleich […]

Beunruhigende Tatsachen grafisch aufbereitet

Besprechung von „Die Krise…“ in der NZZ: „Daniel Stelter, Gründer des makroökonomischen Diskussionsforums ‚Beyond the Obvious‘ und bis 2013 Unternehmensberater bei Boston Consulting, hat ein ungewöhnliches Buch publiziert. Es besteht aus 77 Tabellen und Abbildungen und kommt mit einem Minimum an erläuterndem Text aus. Die dargestellten Fakten zeigen, dass die Finanzkrise Europas und des Westens […]

Japans Männer suchen die neue Frau

Passend zu unserem Blick auf die europäischen Migrationsströme ein Blick auf ein Land, welches sehr verschlossen ist und faktisch keine Einwanderung fördert (und deshalb auch stark auf Roboter setzt!): Japan. Neben Robotern sollen hier endlich mehr Frauen erwerbstätig sein. Wie auch bei der Diskussion in Deutschland geht es nicht um die Verwirklichung der Emanzipation, sondern […]

The dynamics of migration in the euro area

Die Bedeutung der demografischen Veränderungen für das wirtschaftliche Wachstum und die Schuldentragfähigkeit liegt auf der Hand. Vor einiger Zeit habe ich auf eine Beraterstudie verwiesen, die die Wirkung des Rückgangs der Erwerbsbevölkerung in einigen Ländern darstellt und aufzeigt, was getan werden müsste. Am Beispiel Spaniens, wo ein Bevölkerungsrückgang wie zuletzt vor 650 Jahren bevorsteht, lässt […]

beyond the obvious: Juli-Highlights

Die Highlights des Monats Juli bei beyond the obvious: Von einer Sommerpause war im Juli nichts zu spüren. Die Russlandkrise und der immer intensivere Konflikt im Nahen Osten wirken zunehmend belastend. Umso wichtiger wird ein kritischer Blick auf eine der zentralen Stützen der Weltwirtschaft: China. Wird das Land es schaffen, die Wachstumsmauer zu durchbrechen und […]

Europa ist nicht besser als Argentinien

Auf den ersten Blick übertrieben. Auf den zweiten viel zu real: Europa droht den argentinischen Weg zu gehen. Bis jetzt habe ich immer vom japanischen Szenario gesprochen. Doch war das Versagen der japanischen Eliten – bis jetzt – nicht so fundamental wie in Argentinien. Es bleibt abzuwarten, wie das Endspiel um die Staatsschulden ausgeht. Den Vergleich […]