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	Kommentare zu: In der Sackgasse	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 Apr 2022 21:02:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Andrea Saalburg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238465</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea Saalburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 21:02:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Interview wurde auch wieder das Szenario einer Stagflation als wahrscheinlich herausgestellt. Ich denke es wird schlimmer, nämlich eine Kombination aus hoher Inflation und Rezession, die an anderer Stelle schon (etwas sperrig) Rezflation genannt wurde.
Die Zinsstrukturkurve ist jetzt invers, ein Zustand, der anschließend immer zu einer Rezession geführt hat – ausnahmslos.
Und die geopolitischen Rahmenbedingungen sprechen nun nicht gerade für einen milden Verlauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview wurde auch wieder das Szenario einer Stagflation als wahrscheinlich herausgestellt. Ich denke es wird schlimmer, nämlich eine Kombination aus hoher Inflation und Rezession, die an anderer Stelle schon (etwas sperrig) Rezflation genannt wurde.<br />
Die Zinsstrukturkurve ist jetzt invers, ein Zustand, der anschließend immer zu einer Rezession geführt hat – ausnahmslos.<br />
Und die geopolitischen Rahmenbedingungen sprechen nun nicht gerade für einen milden Verlauf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238215</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 07:58:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237783&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT  &quot;Daher vertraut die [Politik / Unternehmensführung / Bauherrnschaft] mehr den PRAKTIKERN, die in den Prozessketten zuhause sind und dies, wenn auch [nur mit punktueller Gewissheit], dennoch am besten [beurteilen] können.

Die Praktiker können ganz sicher die Prozessketten am besten beurteilen, soweit es um das Funktionieren unter gewohnten Bedingungen (= punktuellen Gewissheiten) geht. Gern zitierte Experten gewinnen unter Langzeitschönwetterbedingungen (= generelle Gewissheiten) so große Eleganz und Überzeugungskraft, dass sie im Laufe der Zeit ihre Prozesse bis zur Perfektion beherrschen. 

Perfekte Praktiker für überschaubare Probleme auf der Sachebene. In der Theorie allerdings nur, denn selten herrschen generelle Gewissheiten auf Dauer. 

Daher ist es etwas ganz anderes, wenn sich dieselben Praktiker auf der Managementebene neuartigen, ungewohnten Umständen (= hohe Dynamiken und Ungewissheiten) stellen müssen. 

Das Urteilsvermögen von Schönwetterkapitänen genügt dann nicht mehr. Die Erfahrung zeigt, dass es dann einer anderen Kategorie von Praktikern bedarf. Es bedarf insbesondere geeigneter Navigationsinstrumente (Methoden) und auch Erfahrung im Umgang damit. Man kann nur hoffen, dass die jetzige politische Führung einen Zugang dazu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237783">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT  &#8220;Daher vertraut die [Politik / Unternehmensführung / Bauherrnschaft] mehr den PRAKTIKERN, die in den Prozessketten zuhause sind und dies, wenn auch [nur mit punktueller Gewissheit], dennoch am besten [beurteilen] können.</p>
<p>Die Praktiker können ganz sicher die Prozessketten am besten beurteilen, soweit es um das Funktionieren unter gewohnten Bedingungen (= punktuellen Gewissheiten) geht. Gern zitierte Experten gewinnen unter Langzeitschönwetterbedingungen (= generelle Gewissheiten) so große Eleganz und Überzeugungskraft, dass sie im Laufe der Zeit ihre Prozesse bis zur Perfektion beherrschen. </p>
<p>Perfekte Praktiker für überschaubare Probleme auf der Sachebene. In der Theorie allerdings nur, denn selten herrschen generelle Gewissheiten auf Dauer. </p>
<p>Daher ist es etwas ganz anderes, wenn sich dieselben Praktiker auf der Managementebene neuartigen, ungewohnten Umständen (= hohe Dynamiken und Ungewissheiten) stellen müssen. </p>
<p>Das Urteilsvermögen von Schönwetterkapitänen genügt dann nicht mehr. Die Erfahrung zeigt, dass es dann einer anderen Kategorie von Praktikern bedarf. Es bedarf insbesondere geeigneter Navigationsinstrumente (Methoden) und auch Erfahrung im Umgang damit. Man kann nur hoffen, dass die jetzige politische Führung einen Zugang dazu haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238205</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 06:29:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237659&quot;&gt;Bauer&lt;/a&gt;.

@Bauer

&quot;Diesmal ist der Titel treffend. Es wäre lediglich noch zu ergänzen, dass sich die Sackgasse zunehmend verengt und sehr bald nicht mehr weit genug sein wird, kehrt zu machen.&quot;

Richtig.

Wie Hr. Sinn schön ausführte, können ökonomische Richtungswechsel nicht ausgeführt werden, wenn die Politik das Steuer nicht herumreissen will.

Günter Verheugen ,ehemaliger EU-Vizepräsident der Kommission die Osterweiterung, hat das EU-Dilemma und den Ukrainekonflikt auch mit der stetigen und zunehmenden US-Hörigkeit in Verbindung gebracht.
Die EU ist schlicht zu einem Handlanger der US-geopolitischen Interessen in Europa geworden.

Ausschnitte aus dem Interview:

Welche Fragen waren das?

&quot;Der Grund war, dass die EU mehr und mehr der US-amerikanischen Linie folgte. Und Washington meinte, es komme darauf an, langfristig Russland so zu schwächen, dass es nicht wieder zum Rivalen werden kann. Putin hat in seiner Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 klar gemacht, dass er einen Kurs der Missachtung russischer Sicherheitsinteressen nicht akzeptieren wird. Die NATO-Osterweiterung war in den Augen der russischen Seite das Hauptübel, aber es irritierte auch, dass die östliche Partnerschaft der EU nach 2007 ohne Beteiligung Russlands in Gang gesetzt wurde.&quot;

Was soll stattdessen geschehen?

&quot;Auf jeden Fall ist es zwingend notwendig, die gesamte Vorgeschichte des Ukraine-Krieges zu verstehen und richtig einzuordnen. Die EU wird auch bereit sein müssen, eigene Fehler aufzuarbeiten. Wenn wir die Vorgeschichte betrachten, sollten wir zwei Fragen genau unter die Lupe nehmen: An wem ist das Minsker Abkommen gescheitert und wer oder was hat die EU dazu getrieben, sich im Jahr 2013 an einer Regimechange-Operation in der Ukraine zu beteiligen?&quot;

https://die-zukunft.eu/die-usa-sind-gerade-dabei-ihre-fuehrungsrolle-in-europa-zu-zementieren/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237659">Bauer</a>.</p>
<p>@Bauer</p>
<p>&#8220;Diesmal ist der Titel treffend. Es wäre lediglich noch zu ergänzen, dass sich die Sackgasse zunehmend verengt und sehr bald nicht mehr weit genug sein wird, kehrt zu machen.&#8221;</p>
<p>Richtig.</p>
<p>Wie Hr. Sinn schön ausführte, können ökonomische Richtungswechsel nicht ausgeführt werden, wenn die Politik das Steuer nicht herumreissen will.</p>
<p>Günter Verheugen ,ehemaliger EU-Vizepräsident der Kommission die Osterweiterung, hat das EU-Dilemma und den Ukrainekonflikt auch mit der stetigen und zunehmenden US-Hörigkeit in Verbindung gebracht.<br />
Die EU ist schlicht zu einem Handlanger der US-geopolitischen Interessen in Europa geworden.</p>
<p>Ausschnitte aus dem Interview:</p>
<p>Welche Fragen waren das?</p>
<p>&#8220;Der Grund war, dass die EU mehr und mehr der US-amerikanischen Linie folgte. Und Washington meinte, es komme darauf an, langfristig Russland so zu schwächen, dass es nicht wieder zum Rivalen werden kann. Putin hat in seiner Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 klar gemacht, dass er einen Kurs der Missachtung russischer Sicherheitsinteressen nicht akzeptieren wird. Die NATO-Osterweiterung war in den Augen der russischen Seite das Hauptübel, aber es irritierte auch, dass die östliche Partnerschaft der EU nach 2007 ohne Beteiligung Russlands in Gang gesetzt wurde.&#8221;</p>
<p>Was soll stattdessen geschehen?</p>
<p>&#8220;Auf jeden Fall ist es zwingend notwendig, die gesamte Vorgeschichte des Ukraine-Krieges zu verstehen und richtig einzuordnen. Die EU wird auch bereit sein müssen, eigene Fehler aufzuarbeiten. Wenn wir die Vorgeschichte betrachten, sollten wir zwei Fragen genau unter die Lupe nehmen: An wem ist das Minsker Abkommen gescheitert und wer oder was hat die EU dazu getrieben, sich im Jahr 2013 an einer Regimechange-Operation in der Ukraine zu beteiligen?&#8221;</p>
<p><a href="https://die-zukunft.eu/die-usa-sind-gerade-dabei-ihre-fuehrungsrolle-in-europa-zu-zementieren/" rel="nofollow ugc">https://die-zukunft.eu/die-usa-sind-gerade-dabei-ihre-fuehrungsrolle-in-europa-zu-zementieren/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238185</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 00:41:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@DT

&quot;Schon irregeleitet ist es, mit den Bildern aus Butscha die deutsche Wirtschaftspolitik erklären zu wollen.&quot;

Richtig. Absolut tendenziös !

Zum Glück wird ja bald Klarheit herrschen,dank UNO-Sicherheitsrat, was in Butscha  geschah. 

https://www.deutschlandfunk.de/russland-fordert-sitzung-des-uno-sicherheitsrats-100.html

Nebenbei:
Die Wahlergebnisse in Ungarn und Serbien, schieben den EU-Karren wohl noch tiefer in die Sachgasse..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@DT</p>
<p>&#8220;Schon irregeleitet ist es, mit den Bildern aus Butscha die deutsche Wirtschaftspolitik erklären zu wollen.&#8221;</p>
<p>Richtig. Absolut tendenziös !</p>
<p>Zum Glück wird ja bald Klarheit herrschen,dank UNO-Sicherheitsrat, was in Butscha  geschah. </p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/russland-fordert-sitzung-des-uno-sicherheitsrats-100.html" rel="nofollow ugc">https://www.deutschlandfunk.de/russland-fordert-sitzung-des-uno-sicherheitsrats-100.html</a></p>
<p>Nebenbei:<br />
Die Wahlergebnisse in Ungarn und Serbien, schieben den EU-Karren wohl noch tiefer in die Sachgasse..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238182</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 23:58:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Mohnburg

&quot;Alternative? Rückabwicklung des Euro und Marktkräfte wirken lassen. Handeln und Haften. Es gibt keinen schmerzfreien Weg mehr, aber vielleicht kann man das heilende Gewitter wenigstens etwas managen. Darüber sollte man beginnen, breiter zu diskutieren, sonst wird das Ende chaotisch.&quot;

Richtig.

Diesen Weg schlägt auch Wolfgang Schreeck vor. 
Rückkehr aus dem undemokratisch und imperialistischen Grössenwahnprojekt EU und zurück zu einem wirklich demokratischen Nationalstaat mit eigener Währung.

&quot;Einfach&quot; mal die &quot;german angst&quot; überwinden und sich vom transatlantischen  &quot;Freund&quot; abnabeln....und dann MACHEN.


Streeck&#039;s Buch zum freien Download (oder im Browser öffnen und lesen..):

https://de.1lib.ph/book/21125443/840352]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Mohnburg</p>
<p>&#8220;Alternative? Rückabwicklung des Euro und Marktkräfte wirken lassen. Handeln und Haften. Es gibt keinen schmerzfreien Weg mehr, aber vielleicht kann man das heilende Gewitter wenigstens etwas managen. Darüber sollte man beginnen, breiter zu diskutieren, sonst wird das Ende chaotisch.&#8221;</p>
<p>Richtig.</p>
<p>Diesen Weg schlägt auch Wolfgang Schreeck vor.<br />
Rückkehr aus dem undemokratisch und imperialistischen Grössenwahnprojekt EU und zurück zu einem wirklich demokratischen Nationalstaat mit eigener Währung.</p>
<p>&#8220;Einfach&#8221; mal die &#8220;german angst&#8221; überwinden und sich vom transatlantischen  &#8220;Freund&#8221; abnabeln&#8230;.und dann MACHEN.</p>
<p>Streeck&#8217;s Buch zum freien Download (oder im Browser öffnen und lesen..):</p>
<p><a href="https://de.1lib.ph/book/21125443/840352" rel="nofollow ugc">https://de.1lib.ph/book/21125443/840352</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238173</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 23:28:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238075&quot;&gt;JürgenP&lt;/a&gt;.

@ JürgenP

&#062;Möglicherweise passen sich diese Strukturen schneller an die Umstände an, als wir uns vorstellen können.&#062;

Das kann durchaus sein, ich würde es jedenfalls nicht ausschließen.

Darum geht es aber nicht.

Sondern:

Ein Lieferstopp russischen Gases von HEUTE auf MORGEN wird wegen des MANGELS an Gas, das in Prozessen benötigt wird, die NICHT von heute auf morgen umgestellte werden können, Glieder in den Prozessketten ausfallen lassen, so dass ALLES danach auch ausfällt. 

Das genaue WISSEN zu gewinnen, wo und wann welche Glieder in welchen wichtigen Branchen ausfallen, verlangt sicher KOMPLEXE Verfahren der Datenerhebung.

Das ist die Krux, weshalb ökonomische Modelle den sofortigen Ausfall russischen Gases nicht hinreichend genug abbilden können.
 
Daher vertraut die Politik mehr den PRAKTIKERN, die in den Prozessketten zuhause sind und dies, wenn auch nur mit punktueller Gewissheit, dennoch am besten beurteilen können. 

Die ERKENNTNIS, dass Glieder in den Prozessketten wichtiger Branchen ausfallen und sich möglicherweise ein sehr, sehr hoher Schaden mit teilweise fatalen Langzeitwirkungen ereignen kann – Abwanderung von Investitionen – ist dagegen vergleichsweise EINFACH. 

Fazit: 

Es ist der Sache nach nicht eine Entscheidung, die auf  hinreichendem Wissen, sondern eine von Erkenntnis OHNE hinreichendes Wissen, die letztlich lediglich auf der punktuellen Erfahrung von gewichtigen Praktikern beruht als worst case scenario.  

Den plausibel angesehenen worst case auszuschließen, ist EINFACH. 

Es ist daher kein Problem von Methodik und auch keines von „unvorbereiteten Entscheidungs- und Handlungsstrukturen“. 

Diese bestehen im EU-/transatlantischen Verbund. 

Der Verbund kann innerhalb von Tagen entscheiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238075">JürgenP</a>.</p>
<p>@ JürgenP</p>
<p>&gt;Möglicherweise passen sich diese Strukturen schneller an die Umstände an, als wir uns vorstellen können.&gt;</p>
<p>Das kann durchaus sein, ich würde es jedenfalls nicht ausschließen.</p>
<p>Darum geht es aber nicht.</p>
<p>Sondern:</p>
<p>Ein Lieferstopp russischen Gases von HEUTE auf MORGEN wird wegen des MANGELS an Gas, das in Prozessen benötigt wird, die NICHT von heute auf morgen umgestellte werden können, Glieder in den Prozessketten ausfallen lassen, so dass ALLES danach auch ausfällt. </p>
<p>Das genaue WISSEN zu gewinnen, wo und wann welche Glieder in welchen wichtigen Branchen ausfallen, verlangt sicher KOMPLEXE Verfahren der Datenerhebung.</p>
<p>Das ist die Krux, weshalb ökonomische Modelle den sofortigen Ausfall russischen Gases nicht hinreichend genug abbilden können.</p>
<p>Daher vertraut die Politik mehr den PRAKTIKERN, die in den Prozessketten zuhause sind und dies, wenn auch nur mit punktueller Gewissheit, dennoch am besten beurteilen können. </p>
<p>Die ERKENNTNIS, dass Glieder in den Prozessketten wichtiger Branchen ausfallen und sich möglicherweise ein sehr, sehr hoher Schaden mit teilweise fatalen Langzeitwirkungen ereignen kann – Abwanderung von Investitionen – ist dagegen vergleichsweise EINFACH. </p>
<p>Fazit: </p>
<p>Es ist der Sache nach nicht eine Entscheidung, die auf  hinreichendem Wissen, sondern eine von Erkenntnis OHNE hinreichendes Wissen, die letztlich lediglich auf der punktuellen Erfahrung von gewichtigen Praktikern beruht als worst case scenario.  </p>
<p>Den plausibel angesehenen worst case auszuschließen, ist EINFACH. </p>
<p>Es ist daher kein Problem von Methodik und auch keines von „unvorbereiteten Entscheidungs- und Handlungsstrukturen“. </p>
<p>Diese bestehen im EU-/transatlantischen Verbund. </p>
<p>Der Verbund kann innerhalb von Tagen entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238075</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 22:08:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25034#comment-238075</guid>

					<description><![CDATA[@ Dietmar Tischer 3. APRIL 2022, 18:57 
„Ja, es geht auch um Komplexität. Aber Komplexität ist nicht das Problem. Es geht darum, dass (...)“

Alle Ihre Argumente nach dem „dass“  klingen logisch. Auch andere, genau entgegengesetzte Argumentationen klingen logisch. Sie klingen noch logischer und plausibler, wenn sie von Personen mit breiter Brust und Professorentitel vorgetragen werden.

Ist es aber methodisch richtig, Entscheidungen auf Expertisen, Erklärungen und Erläuterungen abzusetzen, deren Halbwertzeiten mit viel Glück der Länge einer Anne-Will-Sendung entsprechen, weil die Dynamik komplexer Prozesse schon während des Vortrages zu drastischen Veränderungen der Bedingungen der vorgetragenen Argumentationen führen?

Ganz sicher nicht. 

Die Komplexität der Vermehrungsbedingungen einer Mikrobe führte die bestehenden Entscheidungs- und Handlungsstrukturen zu Panikhandlungen und permanenten Überreaktionen bis nahe an den Rand des Zusammenbruch der Lenkungssysteme.

Komplexitätsdynamik war DAS Problem der „Pandemie“. 

Die Komplexität der von Putin &#038; Co. angezettelten Aktivitäten trifft auf dieselben konventionellen und unvorbereiteten Entscheidungs- und Handlungsstrukturen. 

Möglicherweise passen sich diese Strukturen schneller an die Umstände an, als wir uns vorstellen können. Das ist sogar zu erwarten. Allerdings muss das nicht zwangsläufig etwas Gutes bedeuten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dietmar Tischer 3. APRIL 2022, 18:57<br />
„Ja, es geht auch um Komplexität. Aber Komplexität ist nicht das Problem. Es geht darum, dass (&#8230;)“</p>
<p>Alle Ihre Argumente nach dem „dass“  klingen logisch. Auch andere, genau entgegengesetzte Argumentationen klingen logisch. Sie klingen noch logischer und plausibler, wenn sie von Personen mit breiter Brust und Professorentitel vorgetragen werden.</p>
<p>Ist es aber methodisch richtig, Entscheidungen auf Expertisen, Erklärungen und Erläuterungen abzusetzen, deren Halbwertzeiten mit viel Glück der Länge einer Anne-Will-Sendung entsprechen, weil die Dynamik komplexer Prozesse schon während des Vortrages zu drastischen Veränderungen der Bedingungen der vorgetragenen Argumentationen führen?</p>
<p>Ganz sicher nicht. </p>
<p>Die Komplexität der Vermehrungsbedingungen einer Mikrobe führte die bestehenden Entscheidungs- und Handlungsstrukturen zu Panikhandlungen und permanenten Überreaktionen bis nahe an den Rand des Zusammenbruch der Lenkungssysteme.</p>
<p>Komplexitätsdynamik war DAS Problem der „Pandemie“. </p>
<p>Die Komplexität der von Putin &amp; Co. angezettelten Aktivitäten trifft auf dieselben konventionellen und unvorbereiteten Entscheidungs- und Handlungsstrukturen. </p>
<p>Möglicherweise passen sich diese Strukturen schneller an die Umstände an, als wir uns vorstellen können. Das ist sogar zu erwarten. Allerdings muss das nicht zwangsläufig etwas Gutes bedeuten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238054</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 21:43:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25034#comment-238054</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237776&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Mohnburg

&#062;WAS glauben Sie denn, was passieren wird, wenn man so weiter macht wie bisher?!&#062;

Die Eurozone und damit auch die EU werden mit SICHERHEIT zerfallen. 

Das kann man zwar verdrängen, ich verstehe aber nicht, wie daran irgendjemand zweifeln kann. 

Wann und wie, weiß keiner; es hängt auch sehr von Entwicklungen außerhalb Europas, insbesondere von denen in China und USA ab. 

&#062;Deutschland wird sich bis zuletzt an die europäischen Vorgaben halten…&#062;

Das vermute ich auch, aus mehreren Gründen:

a) weil wir nicht das 4. Reich sein wollen, das versucht, sich auf Kosten von Resteuropas zu sanieren, was KOMMUNIKATIV unvermeidbar der Fall wäre, wenn wir austreten würden. 

b) weil wir von Europa profitieren, d. h. etwa 2/3 unserer Exporte, die unseren Wohlstand begründen, dahin gehen und was wichtiger wird, wenn es zu einer wirtschaftlichen Konfrontation mit China käme oder die USA in große innenpolitische Schwierigkeiten geraten würde. 

c) wir uns eine deutlich höhere Verschuldung als alle anderen großen Länder Europas leisten können, d. h. stärker als andere die Probleme mit Geld zukleistern können.

&#062;…andere EU-Länder auf die europäischen Regelungen pfeifen und das Konstrukt zum Einsturz bringen.&#062;

Das vermute ich auch. 

Die potenzielle politische Instabilität  insbesondere in Frankreich und Italien, aber auch in Spanien ist nicht zu übersehen. 

Die Frage ist, wie lange die Lage dort noch mit FINANZIERUNG aus BRÜSSEL stabilisiert werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237776">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Mohnburg</p>
<p>&gt;WAS glauben Sie denn, was passieren wird, wenn man so weiter macht wie bisher?!&gt;</p>
<p>Die Eurozone und damit auch die EU werden mit SICHERHEIT zerfallen. </p>
<p>Das kann man zwar verdrängen, ich verstehe aber nicht, wie daran irgendjemand zweifeln kann. </p>
<p>Wann und wie, weiß keiner; es hängt auch sehr von Entwicklungen außerhalb Europas, insbesondere von denen in China und USA ab. </p>
<p>&gt;Deutschland wird sich bis zuletzt an die europäischen Vorgaben halten…&gt;</p>
<p>Das vermute ich auch, aus mehreren Gründen:</p>
<p>a) weil wir nicht das 4. Reich sein wollen, das versucht, sich auf Kosten von Resteuropas zu sanieren, was KOMMUNIKATIV unvermeidbar der Fall wäre, wenn wir austreten würden. </p>
<p>b) weil wir von Europa profitieren, d. h. etwa 2/3 unserer Exporte, die unseren Wohlstand begründen, dahin gehen und was wichtiger wird, wenn es zu einer wirtschaftlichen Konfrontation mit China käme oder die USA in große innenpolitische Schwierigkeiten geraten würde. </p>
<p>c) wir uns eine deutlich höhere Verschuldung als alle anderen großen Länder Europas leisten können, d. h. stärker als andere die Probleme mit Geld zukleistern können.</p>
<p>&gt;…andere EU-Länder auf die europäischen Regelungen pfeifen und das Konstrukt zum Einsturz bringen.&gt;</p>
<p>Das vermute ich auch. </p>
<p>Die potenzielle politische Instabilität  insbesondere in Frankreich und Italien, aber auch in Spanien ist nicht zu übersehen. </p>
<p>Die Frage ist, wie lange die Lage dort noch mit FINANZIERUNG aus BRÜSSEL stabilisiert werden kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mohnburg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238005</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mohnburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 20:47:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25034#comment-238005</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237776&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT
&quot;Die Rückabwicklung wird für viele von Euch materiell eine Zeitlang sehr SCHMERZHAFT verglichen mit dem Leben, das ihr KENNT.&quot;
&quot;WEIL es NIEMAND hören will. &quot;
Natürlich NICHT.
WAS glauben Sie denn, was passieren wird, wenn man so weiter macht wie bisher?!
Weil nicht sein KANN, was nicht sein DARF?

Deutschland wird sich bis zuletzt an die europäischen Vorgaben halten.
Rettung kann also nur von außen kommen, wenn andere EU-Länder auf die europäischen Regelungen pfeifen und das Konstrukt zum Einsturz bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237776">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT<br />
&#8220;Die Rückabwicklung wird für viele von Euch materiell eine Zeitlang sehr SCHMERZHAFT verglichen mit dem Leben, das ihr KENNT.&#8221;<br />
&#8220;WEIL es NIEMAND hören will. &#8221;<br />
Natürlich NICHT.<br />
WAS glauben Sie denn, was passieren wird, wenn man so weiter macht wie bisher?!<br />
Weil nicht sein KANN, was nicht sein DARF?</p>
<p>Deutschland wird sich bis zuletzt an die europäischen Vorgaben halten.<br />
Rettung kann also nur von außen kommen, wenn andere EU-Länder auf die europäischen Regelungen pfeifen und das Konstrukt zum Einsturz bringen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andrea Saalburg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-238000</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea Saalburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 20:41:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25034#comment-238000</guid>

					<description><![CDATA[Geld oder Leben! 
Ein neues Buch von Marcel Fratzscher ... das wäre doch mal ein Podcast-Thema.
Man muss auch Minderheiten zu Wort kommen lassen ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geld oder Leben!<br />
Ein neues Buch von Marcel Fratzscher &#8230; das wäre doch mal ein Podcast-Thema.<br />
Man muss auch Minderheiten zu Wort kommen lassen ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237954</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 20:03:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25034#comment-237954</guid>

					<description><![CDATA[Ein weiteres Beispiel für irregeleitetes ökonomisches Wissen:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/was-butscha-ueber-die-deutsche-wirtschaftspolitik-verraet-17931543.html

Schon irregeleitet ist es, mit den Bildern aus Butscha die deutsche Wirtschaftspolitik erklären zu wollen.

Aus dem Artikel:

&#062;Lange Zeit hat Deutschland die wirtschaftlichen Kosten äußerer Sicherheit ausgeblendet. Es hat sich dadurch reicher gefühlt, als es tatsächlich war. Erst durch den Ukrainekrieg wird der Fehler in der Rechnung erkennbar.&#062;

Der erste Satz von Braunberger ist richtig. 

Sein zweiter ist falsch.

Denn Deutschland war dadurch nicht gefühlt, sondern TATSÄCHLICH reicher während dieser Zeit.

Der dritte Satz ist auch falsch:

Denn es war kein Fehler in der RECHNUNG, wohl aber ein Fehler, die Kosten der äußeren Sicherheit auszublenden. 

In ab JETZT aufzustellenden Rechnungen werden Kostenerhöhungen und Inflation diesen Fehler zukünftig vermeiden (100 Mrd. für die Bundeswehr, andere, teurere Lieferanten etc.)   

Noch nicht klar:

Tun wir nur, was wir vorher hätten tun sollen, was keine „Bestrafung“ für die Ausblendung der Vergangenheit wäre, oder bezahlen wir AUCH dafür und werden ab jetzt doppelt belastet – für die Ausblendung in der Vergangenheit UND für die zukünftige Nichtausblendung?  

Braunberger weiter:

&#062;Wirksame Sanktionen müssten die Energielieferungen einbeziehen, aber auf diesem Terrain hat sich die Bundesregierung mit Teilen der Industrie auf eine schwer verständliche Weise in einer selbst gezimmerten Wagenburg verbarrikadiert, aus der sie nur schwer wieder hinausfinden wird.&#062;

Was für Braunberger schwer verständlich ist, ist es nicht für Praktiker UND Politiker, die den Kopf hinhalten müssen, wenn die Sanktionen voll umfänglich Energielieferungen aus Russland einschließen würden. 

Braunberger lebt mit diesem Artikel im journalistischen Elfenbeinturm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiteres Beispiel für irregeleitetes ökonomisches Wissen:</p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/was-butscha-ueber-die-deutsche-wirtschaftspolitik-verraet-17931543.html" rel="nofollow ugc">https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/was-butscha-ueber-die-deutsche-wirtschaftspolitik-verraet-17931543.html</a></p>
<p>Schon irregeleitet ist es, mit den Bildern aus Butscha die deutsche Wirtschaftspolitik erklären zu wollen.</p>
<p>Aus dem Artikel:</p>
<p>&gt;Lange Zeit hat Deutschland die wirtschaftlichen Kosten äußerer Sicherheit ausgeblendet. Es hat sich dadurch reicher gefühlt, als es tatsächlich war. Erst durch den Ukrainekrieg wird der Fehler in der Rechnung erkennbar.&gt;</p>
<p>Der erste Satz von Braunberger ist richtig. </p>
<p>Sein zweiter ist falsch.</p>
<p>Denn Deutschland war dadurch nicht gefühlt, sondern TATSÄCHLICH reicher während dieser Zeit.</p>
<p>Der dritte Satz ist auch falsch:</p>
<p>Denn es war kein Fehler in der RECHNUNG, wohl aber ein Fehler, die Kosten der äußeren Sicherheit auszublenden. </p>
<p>In ab JETZT aufzustellenden Rechnungen werden Kostenerhöhungen und Inflation diesen Fehler zukünftig vermeiden (100 Mrd. für die Bundeswehr, andere, teurere Lieferanten etc.)   </p>
<p>Noch nicht klar:</p>
<p>Tun wir nur, was wir vorher hätten tun sollen, was keine „Bestrafung“ für die Ausblendung der Vergangenheit wäre, oder bezahlen wir AUCH dafür und werden ab jetzt doppelt belastet – für die Ausblendung in der Vergangenheit UND für die zukünftige Nichtausblendung?  </p>
<p>Braunberger weiter:</p>
<p>&gt;Wirksame Sanktionen müssten die Energielieferungen einbeziehen, aber auf diesem Terrain hat sich die Bundesregierung mit Teilen der Industrie auf eine schwer verständliche Weise in einer selbst gezimmerten Wagenburg verbarrikadiert, aus der sie nur schwer wieder hinausfinden wird.&gt;</p>
<p>Was für Braunberger schwer verständlich ist, ist es nicht für Praktiker UND Politiker, die den Kopf hinhalten müssen, wenn die Sanktionen voll umfänglich Energielieferungen aus Russland einschließen würden. </p>
<p>Braunberger lebt mit diesem Artikel im journalistischen Elfenbeinturm.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237880</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 18:50:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25034#comment-237880</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237788&quot;&gt;Axel&lt;/a&gt;.

@ Axel  

&#062;Macht man unseren europäischen Partnern klar, daß im Falle vom Gasstop auch ganz schnell wegen Geldmangel schluß mit lustig mit deutschen Subventionen für EU Parlament, Green Deal, Landwirtschaft, etc. ist, wird auch bei unseren Partnern der “Wertegemeinschaft” ganz schnell eine 180Grad Wende in ihrer Rhetorik zu beobachten sein..&#062;

Ist zwar so nicht richtig, aber im Ansatz auf den Punkt.

Im Fall eines Gasstops wäre Geldmangel NICHT das Problem, so wie ausbleibende Devisen in US $ oder EUR für nicht geliefertes Gas nicht das Problem für Russlands Kriegsführung wären. 

Putin könnte sein Militär in Rubel bezahlen und was er sonst noch braucht zur  Kriegsführung weitgehend für Öllieferungen an China bekommen. 

Die Begründung lautet daher:

Wenn wir sofort auf Gas aus Russland verzichten, laufen wir in einer Rezession, die uns nicht mehr ermöglichen würde, die Solidaritätsleistungen zu erbringen, die zurecht die Ukraine und die westlichen Partner von uns fordern.

Im Klartext:

Man kann nicht so viel helfen bzw. sanktionieren wollen, dass man nicht mehr helfen und sanktionieren kann. 

Das ist auch die explizit ausgesprochene BEGRÜNDUNG von Habeck, von uns aus nicht auf russisches Gas zu verzichten. 

Der interne und externe Druck wird nach den furchtbaren Bildern von heute auf  unsere Regierung steigen. 

Ich bin sicher, dass sie ihm nicht nachgibt. 

Denn sie wird nicht austesten wollen, ob der Punkt, an dem die Stimmung in Wirtschaft und Gesellschaft in Verweigerung kippt, bereits bei oder erst nach dem Verzicht auf russisches Gas liegt. 

Daher im Verbund mit den anderen Partnern:

Mehr Waffen und offensivere Waffen an die Ukraine liefern. 

Interessant auch:

Wieviel Solidarität im Westen aufzubringen ist, ein möglicherweise durch die Pandemie geschwächtes China – konsequente Lockdowns von Millionenstädten – zu veranlassen, westliche Sanktionen nicht zu unterlaufen und vor allem keine Waffen an Russland zu liefern.

Da bin ich deutlich skeptischer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/in-der-sackgasse/#comment-237788">Axel</a>.</p>
<p>@ Axel  </p>
<p>&gt;Macht man unseren europäischen Partnern klar, daß im Falle vom Gasstop auch ganz schnell wegen Geldmangel schluß mit lustig mit deutschen Subventionen für EU Parlament, Green Deal, Landwirtschaft, etc. ist, wird auch bei unseren Partnern der “Wertegemeinschaft” ganz schnell eine 180Grad Wende in ihrer Rhetorik zu beobachten sein..&gt;</p>
<p>Ist zwar so nicht richtig, aber im Ansatz auf den Punkt.</p>
<p>Im Fall eines Gasstops wäre Geldmangel NICHT das Problem, so wie ausbleibende Devisen in US $ oder EUR für nicht geliefertes Gas nicht das Problem für Russlands Kriegsführung wären. </p>
<p>Putin könnte sein Militär in Rubel bezahlen und was er sonst noch braucht zur  Kriegsführung weitgehend für Öllieferungen an China bekommen. </p>
<p>Die Begründung lautet daher:</p>
<p>Wenn wir sofort auf Gas aus Russland verzichten, laufen wir in einer Rezession, die uns nicht mehr ermöglichen würde, die Solidaritätsleistungen zu erbringen, die zurecht die Ukraine und die westlichen Partner von uns fordern.</p>
<p>Im Klartext:</p>
<p>Man kann nicht so viel helfen bzw. sanktionieren wollen, dass man nicht mehr helfen und sanktionieren kann. </p>
<p>Das ist auch die explizit ausgesprochene BEGRÜNDUNG von Habeck, von uns aus nicht auf russisches Gas zu verzichten. </p>
<p>Der interne und externe Druck wird nach den furchtbaren Bildern von heute auf  unsere Regierung steigen. </p>
<p>Ich bin sicher, dass sie ihm nicht nachgibt. </p>
<p>Denn sie wird nicht austesten wollen, ob der Punkt, an dem die Stimmung in Wirtschaft und Gesellschaft in Verweigerung kippt, bereits bei oder erst nach dem Verzicht auf russisches Gas liegt. </p>
<p>Daher im Verbund mit den anderen Partnern:</p>
<p>Mehr Waffen und offensivere Waffen an die Ukraine liefern. </p>
<p>Interessant auch:</p>
<p>Wieviel Solidarität im Westen aufzubringen ist, ein möglicherweise durch die Pandemie geschwächtes China – konsequente Lockdowns von Millionenstädten – zu veranlassen, westliche Sanktionen nicht zu unterlaufen und vor allem keine Waffen an Russland zu liefern.</p>
<p>Da bin ich deutlich skeptischer.</p>
]]></content:encoded>
		
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