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	Kommentare zu: Hinterfragt: Modern Monetary Theory	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 Feb 2022 13:17:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160586</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 06:07:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160470&quot;&gt;Marco Persigel&lt;/a&gt;.

@Marco Persigel

&quot;Ich sehe jetzt keinen Unterschied zu allen bisherigen Versuchen die Geldmenge unendlich auszudehnen , bis auf die Hoffnung das diesmal alles anders ist&quot;

Das ist jetzt aber unfair. Der Unterschied ist doch offensichtlich: Dieses Mal heißt der Versuch &quot;Modern Monetary Theory&quot;. Sie sollten schon anerkennen, dass sich die Gelddrucker viel Mühe dabei gegeben haben, einen neuen trendigen Namen zu erfinden. ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160470">Marco Persigel</a>.</p>
<p>@Marco Persigel</p>
<p>&#8220;Ich sehe jetzt keinen Unterschied zu allen bisherigen Versuchen die Geldmenge unendlich auszudehnen , bis auf die Hoffnung das diesmal alles anders ist&#8221;</p>
<p>Das ist jetzt aber unfair. Der Unterschied ist doch offensichtlich: Dieses Mal heißt der Versuch &#8220;Modern Monetary Theory&#8221;. Sie sollten schon anerkennen, dass sich die Gelddrucker viel Mühe dabei gegeben haben, einen neuen trendigen Namen zu erfinden. ;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Jkoljaiczek		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Jkoljaiczek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 05:43:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160584</guid>

					<description><![CDATA[Die Empfängerseite ist die Bewegung zum Bedingungslosen Grundeinkommen y die Geberseite die MMS. Wenn die Zentralbanken einfach Gelddrucken brauchen, dann frage ich mich warum wir Griechenland retten mussten, earum die Immobilienblase geplatzt ist, warum Venezuelas Währung nicht so stabil wie der Schweizer Franken ist, wieso überhaupt über Bitcoin geredet wird und weshalb die Target 2 Verwerfungen uns kümmern sollten. Schulden sind keine Schulden und Geld ist nicht gleich Geld. Und Jobs entstehen magisch wenn man den Markt mit Liquidität flutet. Rethorisch sauber vorgetragen aber inhaltslos. Wie eine Kirchenpredigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Empfängerseite ist die Bewegung zum Bedingungslosen Grundeinkommen y die Geberseite die MMS. Wenn die Zentralbanken einfach Gelddrucken brauchen, dann frage ich mich warum wir Griechenland retten mussten, earum die Immobilienblase geplatzt ist, warum Venezuelas Währung nicht so stabil wie der Schweizer Franken ist, wieso überhaupt über Bitcoin geredet wird und weshalb die Target 2 Verwerfungen uns kümmern sollten. Schulden sind keine Schulden und Geld ist nicht gleich Geld. Und Jobs entstehen magisch wenn man den Markt mit Liquidität flutet. Rethorisch sauber vorgetragen aber inhaltslos. Wie eine Kirchenpredigt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160546</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 16:49:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160330&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

&quot;Das geht immer, so lange man Kohle hat, ist aber sehr energieintensiv, und der so raffinierte Treibstoff ist dementsprechend teuer.&quot;

Die Kohle ist noch heute da, wo sie vor 80 Jahren war, liegt vllt. nur etwas tiefer. Besonders üppig waren die Löhne für die Kumpel eher nicht, die Gewinnmargen für die Barone an Rhein und Ruhr hingegen schon.

Rumänien war als Verbündeter in den 30igern nicht notwendig, der Bedarf an Öl konnte anderweitig gedeckt werden, bis zum absurden Antreiben der Kriegsmaschinerie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160330">Richard Ott</a>.</p>
<p>&#8220;Das geht immer, so lange man Kohle hat, ist aber sehr energieintensiv, und der so raffinierte Treibstoff ist dementsprechend teuer.&#8221;</p>
<p>Die Kohle ist noch heute da, wo sie vor 80 Jahren war, liegt vllt. nur etwas tiefer. Besonders üppig waren die Löhne für die Kumpel eher nicht, die Gewinnmargen für die Barone an Rhein und Ruhr hingegen schon.</p>
<p>Rumänien war als Verbündeter in den 30igern nicht notwendig, der Bedarf an Öl konnte anderweitig gedeckt werden, bis zum absurden Antreiben der Kriegsmaschinerie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160509</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 10:14:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160509</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160467&quot;&gt;RealTerm&lt;/a&gt;.

@ Realterm &#038; DT
Mit dem Untergang der Zahlungen von Tilgung+Zins=Annuität geht auch der Kreditforderung unter! 
Das ist ein sich selbst erhaltender Regelkreis.
Die Zerstörung dieses Mechanismus durch Verschleppung, Neufinanzierung also Revolvierung ist ein Trick, diesen Ursprungszusammenhang einer Wirtschaft im freien Wettbewerb in ein zentralistisches Geld- und Staatsmonopol zu verändern.
Das ist die Kritk an allen Verfechtern dieser Ideologie.
Zahlungstrom- und bestandsmäßig klar nachzuvollziehen. Dazu ist das Einzeldeckungsprinzip des Rechnungslegungsgesetzes. Mit dem Gesamtdeckungsprinzip durch das Keynesianische Haushaltsrecht Ende der 60er Anfang 70er Jahre wurde der heute gescheiterte Versuch unternommen, die Klarheit und Verantwortlichkeit zu vermischen und zu aggregieren.
Das Sterben, den Untergang dieses Paradigmas erleben wir derzeit und dieser Vorgang entspricht der Verursachungsgerechtigkeit zur Schöpfung von Krediten also der Annuitätendarlehen.
The Times are changing.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160467">RealTerm</a>.</p>
<p>@ Realterm &amp; DT<br />
Mit dem Untergang der Zahlungen von Tilgung+Zins=Annuität geht auch der Kreditforderung unter!<br />
Das ist ein sich selbst erhaltender Regelkreis.<br />
Die Zerstörung dieses Mechanismus durch Verschleppung, Neufinanzierung also Revolvierung ist ein Trick, diesen Ursprungszusammenhang einer Wirtschaft im freien Wettbewerb in ein zentralistisches Geld- und Staatsmonopol zu verändern.<br />
Das ist die Kritk an allen Verfechtern dieser Ideologie.<br />
Zahlungstrom- und bestandsmäßig klar nachzuvollziehen. Dazu ist das Einzeldeckungsprinzip des Rechnungslegungsgesetzes. Mit dem Gesamtdeckungsprinzip durch das Keynesianische Haushaltsrecht Ende der 60er Anfang 70er Jahre wurde der heute gescheiterte Versuch unternommen, die Klarheit und Verantwortlichkeit zu vermischen und zu aggregieren.<br />
Das Sterben, den Untergang dieses Paradigmas erleben wir derzeit und dieser Vorgang entspricht der Verursachungsgerechtigkeit zur Schöpfung von Krediten also der Annuitätendarlehen.<br />
The Times are changing.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160476</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 22:38:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160476</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160467&quot;&gt;RealTerm&lt;/a&gt;.

@ RealTerm

KEINE Verpflichtung, auch keine Rückzahlungsverpflichtung kann inflationär wirken.

Inflation entsteht NUR durch VERÄNDERUNG von Nachfrage und/oder Angebot.

Die SUMME der TATSÄCHLICH geleisteten Zahlungen (Zinsen) und Rückzahlungen (Tilgungen) kann darauf einen Einfluss haben.

Zwischen Rückzahlungsverpflichtungen und tatsächliche Rückzahlungen besteht jedoch kein konstantes Verhältnis.

Insolvenzen, d. h. die Anzahl und Höhe NICHT zu leistender Rückzahlungen können es verändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160467">RealTerm</a>.</p>
<p>@ RealTerm</p>
<p>KEINE Verpflichtung, auch keine Rückzahlungsverpflichtung kann inflationär wirken.</p>
<p>Inflation entsteht NUR durch VERÄNDERUNG von Nachfrage und/oder Angebot.</p>
<p>Die SUMME der TATSÄCHLICH geleisteten Zahlungen (Zinsen) und Rückzahlungen (Tilgungen) kann darauf einen Einfluss haben.</p>
<p>Zwischen Rückzahlungsverpflichtungen und tatsächliche Rückzahlungen besteht jedoch kein konstantes Verhältnis.</p>
<p>Insolvenzen, d. h. die Anzahl und Höhe NICHT zu leistender Rückzahlungen können es verändern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marco Persigel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160470</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marco Persigel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 20:50:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160470</guid>

					<description><![CDATA[Ist das ganze nicht nur ein Konstrukt um &quot;kicking the can&quot; noch ein paar weitere Jahre zu legitimieren ?  Ich sehe jetzt keinen Unterschied zu allen bisherigen Versuchen die Geldmenge unendlich auszudehnen , bis auf die Hoffnung das diesmal alles anders ist..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das ganze nicht nur ein Konstrukt um &#8220;kicking the can&#8221; noch ein paar weitere Jahre zu legitimieren ?  Ich sehe jetzt keinen Unterschied zu allen bisherigen Versuchen die Geldmenge unendlich auszudehnen , bis auf die Hoffnung das diesmal alles anders ist..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: RealTerm		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160467</link>

		<dc:creator><![CDATA[RealTerm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 19:48:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160467</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160465&quot;&gt;Martin_M&lt;/a&gt;.

@Martin_M
Zustimmung auch wenn ich inhaltlich scharf kritisiere.
Der Teilaspekt, dass das durch Geschäftsbanken erzeugte Buchgeld aufgrund der Rückzahlungsverpflichtung grundsätzlich nicht inflationär wirken kann, ist eine interessante Aussage, über die ich in Ruhe nochmals nachdenken muss...
Gibt es hierzu Meinungen unter den Zuhöreren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160465">Martin_M</a>.</p>
<p>@Martin_M<br />
Zustimmung auch wenn ich inhaltlich scharf kritisiere.<br />
Der Teilaspekt, dass das durch Geschäftsbanken erzeugte Buchgeld aufgrund der Rückzahlungsverpflichtung grundsätzlich nicht inflationär wirken kann, ist eine interessante Aussage, über die ich in Ruhe nochmals nachdenken muss&#8230;<br />
Gibt es hierzu Meinungen unter den Zuhöreren?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin_M		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160465</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin_M]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 19:41:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160465</guid>

					<description><![CDATA[Respekt für die journalistische Leistung dieses Podcasts! Normalerweise dienen Podcasts mehrheitlich dazu, die eigene Meinung zu verstärken (Bubble).
Hier wird einem &quot;Gegner&quot; der eigenen Meinung mal ergebnisoffen Sprechzeit eingeräumt um eine wirklich offene Diskussion zu starten.
Wenn wir eine Sache mehr brauchen, dann das.
Auch und gerade in der Ökonomie gibt es nahezu keinen Austausch der großen, prägenden Player. Alle tingeln nur durch die Talkshows, Podcasts, Interviews und Podiumsveranstaltungen dieser Republik um die eigene Glaubensrichtung zu promoten; und um den Ruf zu wahren. Um Erkenntnisgewinn geht es niemandem dabei. Hier sieht man, dass es auch anders geht und das genau das im Fokus steht - etwas dazu zu lernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Respekt für die journalistische Leistung dieses Podcasts! Normalerweise dienen Podcasts mehrheitlich dazu, die eigene Meinung zu verstärken (Bubble).<br />
Hier wird einem &#8220;Gegner&#8221; der eigenen Meinung mal ergebnisoffen Sprechzeit eingeräumt um eine wirklich offene Diskussion zu starten.<br />
Wenn wir eine Sache mehr brauchen, dann das.<br />
Auch und gerade in der Ökonomie gibt es nahezu keinen Austausch der großen, prägenden Player. Alle tingeln nur durch die Talkshows, Podcasts, Interviews und Podiumsveranstaltungen dieser Republik um die eigene Glaubensrichtung zu promoten; und um den Ruf zu wahren. Um Erkenntnisgewinn geht es niemandem dabei. Hier sieht man, dass es auch anders geht und das genau das im Fokus steht &#8211; etwas dazu zu lernen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160455</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 17:33:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160330&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott:

Natürlich war der eigentliche Antreiber die Ideologie. Aber es ist auch bekannt, dass der Krieg erst für ca. vier, fünf Jahre später geplant war. Die Vorbereitung auf den Krieg benötigte aber Importe, die mit Gold bezahlt werden mußten. Deutschland ist eben rohstoffarm. Insofern verstehe ich die Vermutung eher in Richtung einer terminlichen Notwendigkeit. Wenn Sie Konfliktsimulationen spielen, geraten Sie ebenfalls in solche Situationen. Insofern erscheint es mir zunächst plausibel. Ob es so war, würde man als korrekt arbeitender Historiker natürlich nur sagen, wenn man entsprechende Dokumente hätte, die das auch belegen. Das ist mir auch nicht bekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160330">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott:</p>
<p>Natürlich war der eigentliche Antreiber die Ideologie. Aber es ist auch bekannt, dass der Krieg erst für ca. vier, fünf Jahre später geplant war. Die Vorbereitung auf den Krieg benötigte aber Importe, die mit Gold bezahlt werden mußten. Deutschland ist eben rohstoffarm. Insofern verstehe ich die Vermutung eher in Richtung einer terminlichen Notwendigkeit. Wenn Sie Konfliktsimulationen spielen, geraten Sie ebenfalls in solche Situationen. Insofern erscheint es mir zunächst plausibel. Ob es so war, würde man als korrekt arbeitender Historiker natürlich nur sagen, wenn man entsprechende Dokumente hätte, die das auch belegen. Das ist mir auch nicht bekannt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160445</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 15:15:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160445</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160418&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Stoertebeker

&#062;Na, da drehen Sie mir aber die Worte im Mund um.&#062;

Wenn so, dann nicht beabsichtigt.

 &#062;Ich habe nur anmerken wollen, dass ich AUFGRUND der Schlüssigkeit eine weitere Beschäftigung damit für sinnvoll halte.&#062;

Richtig, wäre MMT erkennbar nicht schlüssig, könnten wir die Akte schließen.

Da das aber anscheinend nicht der Fall ist, heißt eine weitere Beschäftigung auch:

MMT trifft auf Realität, will ja auch auf Realität treffen.  

Schließlich ist MMT nicht eine Theorie über Theorien. 

Die Realität, hier: das Verhalten der Menschen, ist in gewisser Weise auch schlüssig, zumindest jedoch hinreichend konstant, so dass eine weitere Beschäftigung DAMIT nicht nur angebracht ist, sondern auch etwas über MMT sagt.

WAS es besagt, ist NICHT das, was Sie sagen:

&#062;Die Steltersche Sorge, dass Politiker unbegrenzt Geld zur Verfügung hätten und damit beliebig Unsinn treiben könnten, bringt wohl unser aller Unbehagen so ziemlich auf den Punkt. Aber das ist KEIN Einwand gegen MMT, sondern Spiegelbild der von der Mehrheit des Wahlvolks geäußerten Wünsche.&#062;

Vielmehr:

Die Möglichkeit „beliebigen Unsinn“ treiben zu können ist nicht nur ein Unbehagen, sondern ein EINWAND gegen MMT, wenn man die REALITÄT, auf die sich MMT bezieht, EINSCHLIESST. 

Vor DREI Tagen ging es in der Tat um einen realen Bezug zu Steuern, HEUTE geht es um die Bewertung der Theorie mit oder ohne realen Bezug. 

Der Kontext ist mit entscheidend. 

&#062;Es ist schlicht eine andere Herangehensweise mit einem anderen Fokus.&#062;

Man kann z. B. ein ABSTRAKTES Gemälde genauso willkürlich nach den FARBEN wie nach der VERTEILUNG der Farben bewerten. 

Die eine Herangehensweise bewertet nach der STIMMUNG, die das Bild erzeugt, die andere nach der KOMPOSITION. 

Auf dieses Beispiel bezogen, ist Ihnen nicht zu widersprechen.

Wenn aber eine Theorie wie MMT etwas über den STAAT und seine finanziellen MÖGLICHKEITEN sagt und die WILLKÜRLICHKEIT der Regierenden nicht AUSSCHLIESSEN kann (und vielleicht auch gar nicht will), dann MUSS man MMT dies EINSCHLIESSEND bewerten.

Sorry, dass ich leider wieder „vernichtend“ sein muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160418">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Stoertebeker</p>
<p>&gt;Na, da drehen Sie mir aber die Worte im Mund um.&gt;</p>
<p>Wenn so, dann nicht beabsichtigt.</p>
<p> &gt;Ich habe nur anmerken wollen, dass ich AUFGRUND der Schlüssigkeit eine weitere Beschäftigung damit für sinnvoll halte.&gt;</p>
<p>Richtig, wäre MMT erkennbar nicht schlüssig, könnten wir die Akte schließen.</p>
<p>Da das aber anscheinend nicht der Fall ist, heißt eine weitere Beschäftigung auch:</p>
<p>MMT trifft auf Realität, will ja auch auf Realität treffen.  </p>
<p>Schließlich ist MMT nicht eine Theorie über Theorien. </p>
<p>Die Realität, hier: das Verhalten der Menschen, ist in gewisser Weise auch schlüssig, zumindest jedoch hinreichend konstant, so dass eine weitere Beschäftigung DAMIT nicht nur angebracht ist, sondern auch etwas über MMT sagt.</p>
<p>WAS es besagt, ist NICHT das, was Sie sagen:</p>
<p>&gt;Die Steltersche Sorge, dass Politiker unbegrenzt Geld zur Verfügung hätten und damit beliebig Unsinn treiben könnten, bringt wohl unser aller Unbehagen so ziemlich auf den Punkt. Aber das ist KEIN Einwand gegen MMT, sondern Spiegelbild der von der Mehrheit des Wahlvolks geäußerten Wünsche.&gt;</p>
<p>Vielmehr:</p>
<p>Die Möglichkeit „beliebigen Unsinn“ treiben zu können ist nicht nur ein Unbehagen, sondern ein EINWAND gegen MMT, wenn man die REALITÄT, auf die sich MMT bezieht, EINSCHLIESST. </p>
<p>Vor DREI Tagen ging es in der Tat um einen realen Bezug zu Steuern, HEUTE geht es um die Bewertung der Theorie mit oder ohne realen Bezug. </p>
<p>Der Kontext ist mit entscheidend. </p>
<p>&gt;Es ist schlicht eine andere Herangehensweise mit einem anderen Fokus.&gt;</p>
<p>Man kann z. B. ein ABSTRAKTES Gemälde genauso willkürlich nach den FARBEN wie nach der VERTEILUNG der Farben bewerten. </p>
<p>Die eine Herangehensweise bewertet nach der STIMMUNG, die das Bild erzeugt, die andere nach der KOMPOSITION. </p>
<p>Auf dieses Beispiel bezogen, ist Ihnen nicht zu widersprechen.</p>
<p>Wenn aber eine Theorie wie MMT etwas über den STAAT und seine finanziellen MÖGLICHKEITEN sagt und die WILLKÜRLICHKEIT der Regierenden nicht AUSSCHLIESSEN kann (und vielleicht auch gar nicht will), dann MUSS man MMT dies EINSCHLIESSEND bewerten.</p>
<p>Sorry, dass ich leider wieder „vernichtend“ sein muss.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebeker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160427</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebeker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 13:26:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160427</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160409&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ R Ott

&#062;„Sozialtheorien“, die in der Praxis nicht funktionieren können, weil die Menschen zum Beispiel zu kurzsichtig oder zu gierig sind, sind keine besonders tollen Theorien.&#062; 

Da bin ich völlig bei Ihnen. Allerdings ist die Geschichte der Geldpolitik nix anderes als ein immer wieder neues Reagieren auf (Fehl)Entwicklungen. Und wenn es keine praktisch funktionierenden und getesten Sozialtheorien gibt, muss die Politik leider irgendwas neues nehmen. Hilft ja nix.

Nicht umsonst hat &quot;The Economist&quot; für die namensprägende Wissenschaft mittlerweile das abwertende &quot;the dismal science&quot; übernommen. Aber es ändert ja nichts - irgendwas muss man versuchen, wenn&#039;s schlecht aussieht.

(Und so richtig verstanden habe ich MMT übrigens auch noch nicht. Bis dahin - I give it the benefit of the doubt.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160409">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ R Ott</p>
<p>&gt;„Sozialtheorien“, die in der Praxis nicht funktionieren können, weil die Menschen zum Beispiel zu kurzsichtig oder zu gierig sind, sind keine besonders tollen Theorien.&gt; </p>
<p>Da bin ich völlig bei Ihnen. Allerdings ist die Geschichte der Geldpolitik nix anderes als ein immer wieder neues Reagieren auf (Fehl)Entwicklungen. Und wenn es keine praktisch funktionierenden und getesten Sozialtheorien gibt, muss die Politik leider irgendwas neues nehmen. Hilft ja nix.</p>
<p>Nicht umsonst hat &#8220;The Economist&#8221; für die namensprägende Wissenschaft mittlerweile das abwertende &#8220;the dismal science&#8221; übernommen. Aber es ändert ja nichts &#8211; irgendwas muss man versuchen, wenn&#8217;s schlecht aussieht.</p>
<p>(Und so richtig verstanden habe ich MMT übrigens auch noch nicht. Bis dahin &#8211; I give it the benefit of the doubt.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebeker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160426</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebeker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 13:16:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=20036#comment-160426</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160418&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@D Tischer

Na, da drehen Sie mir aber die Worte im Mund um. 

&#062;MMT, unterstellt es ist eine Theorie, ist KEIN abstraktes Gebilde. Man kann sie daher NICHT nur nach abstrakten Kriterien, wie Schlüssigkeit, bewerten.&#062; 

Ich habe sie überhaupt noch nicht bewertet (siehe letzter Absatz) meines Eingangsstatements. Ich habe nur anmerken wollen, dass ich AUFGRUND der Schlüssigkeit eine weitere Beschäftigung damit für sinnvoll halte. 

D Tischer heute
&#062;Theorien dieser Art, hier das Geldsystem betreffend, haben einen REALEN Bezug und sind daher AUCH daran zu messen. Diesbezüglich darf man schon einmal fragen, WAS es beinhaltet, wenn sich der Staat unbegrenzt Geld verschaffen kann.&#062;

D Tischer vor drei Tagen (als ICH einen realen Bezug zu Steuern bei MMT hergestellt habe)
&#062; Wenn man über MMT diskutiert wie wir hier, kann man nur bei den KATEGORIEN und der sie verbindenden FUNKTIONALITÄT bleiben. Ausprägungen verbieten sich, „Konsumentenpreise“ muss da genügen.&#062;

Also – ich halte es auch für sinnvoll, MMT mit ihrer Wirkung auf unser Gesellschaftssystem zu durchdenken (hatte ich oben übrigens auch schon angeregt, Stichwort Transmissionsketten). 

Und MEINE Antwort auf einen mir nicht genehmen gesellschaftlichen Konsens BLEIBT die Abstimmung mit den Füßen (was im Übrigen selbst bei Einführung von MMT nicht zwangsläufig gegeben sein muss). 

Wenn Sie immer weiter analysieren, strukturieren und durchdenken wollen, ist das doch völlig ok. Wir sind halt unterschiedlich veranlagt – Sie haben Spaß an den reinen Konzepten und Gedankengebäuden (was ich im Übrigen für diese Diskussionen hier ausgesprochen hilfreich und anregend finde).

Und ich habe Spaß, diese Dinge dann (unternehmerisch) bis in die praktische Konsequenz zu zwingen. Für beides sollte Raum sein ohne VERNICHTENDES &quot;die FALSCHE Frage“ oder &quot;die GRUNDSÄTZLICH falsche Auffassung&quot;. Es ist schlicht eine andere Herangehensweise mit einem anderen Fokus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/hinterfragt-die-modern-monetary-theory/#comment-160418">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@D Tischer</p>
<p>Na, da drehen Sie mir aber die Worte im Mund um. </p>
<p>&gt;MMT, unterstellt es ist eine Theorie, ist KEIN abstraktes Gebilde. Man kann sie daher NICHT nur nach abstrakten Kriterien, wie Schlüssigkeit, bewerten.&gt; </p>
<p>Ich habe sie überhaupt noch nicht bewertet (siehe letzter Absatz) meines Eingangsstatements. Ich habe nur anmerken wollen, dass ich AUFGRUND der Schlüssigkeit eine weitere Beschäftigung damit für sinnvoll halte. </p>
<p>D Tischer heute<br />
&gt;Theorien dieser Art, hier das Geldsystem betreffend, haben einen REALEN Bezug und sind daher AUCH daran zu messen. Diesbezüglich darf man schon einmal fragen, WAS es beinhaltet, wenn sich der Staat unbegrenzt Geld verschaffen kann.&gt;</p>
<p>D Tischer vor drei Tagen (als ICH einen realen Bezug zu Steuern bei MMT hergestellt habe)<br />
&gt; Wenn man über MMT diskutiert wie wir hier, kann man nur bei den KATEGORIEN und der sie verbindenden FUNKTIONALITÄT bleiben. Ausprägungen verbieten sich, „Konsumentenpreise“ muss da genügen.&gt;</p>
<p>Also – ich halte es auch für sinnvoll, MMT mit ihrer Wirkung auf unser Gesellschaftssystem zu durchdenken (hatte ich oben übrigens auch schon angeregt, Stichwort Transmissionsketten). </p>
<p>Und MEINE Antwort auf einen mir nicht genehmen gesellschaftlichen Konsens BLEIBT die Abstimmung mit den Füßen (was im Übrigen selbst bei Einführung von MMT nicht zwangsläufig gegeben sein muss). </p>
<p>Wenn Sie immer weiter analysieren, strukturieren und durchdenken wollen, ist das doch völlig ok. Wir sind halt unterschiedlich veranlagt – Sie haben Spaß an den reinen Konzepten und Gedankengebäuden (was ich im Übrigen für diese Diskussionen hier ausgesprochen hilfreich und anregend finde).</p>
<p>Und ich habe Spaß, diese Dinge dann (unternehmerisch) bis in die praktische Konsequenz zu zwingen. Für beides sollte Raum sein ohne VERNICHTENDES &#8220;die FALSCHE Frage“ oder &#8220;die GRUNDSÄTZLICH falsche Auffassung&#8221;. Es ist schlicht eine andere Herangehensweise mit einem anderen Fokus.</p>
]]></content:encoded>
		
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