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	Kommentare zu: Grundeinkommen als Trojanisches Pferd	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Aug 2020 05:34:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: globali		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-159314</link>

		<dc:creator><![CDATA[globali]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 05:34:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann völlig ohne Sirge sein, das BGE wird nicht kommen. Deutschland ist auf den Weg in den Sozialismus. Das BGE führt genau zum Gegenteil dessen was sozialistisches Ziel ist:
Möglichst große Anzahl der Bürger die möglichdt direkt vom Staat kontrolliert und abhängig sind. Aufgeblasener Staatsapperat und möglichst hohe Umverteilung sind das Ziel das hier erfolgreich verfolgt und ausgebaut wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann völlig ohne Sirge sein, das BGE wird nicht kommen. Deutschland ist auf den Weg in den Sozialismus. Das BGE führt genau zum Gegenteil dessen was sozialistisches Ziel ist:<br />
Möglichst große Anzahl der Bürger die möglichdt direkt vom Staat kontrolliert und abhängig sind. Aufgeblasener Staatsapperat und möglichst hohe Umverteilung sind das Ziel das hier erfolgreich verfolgt und ausgebaut wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julian Tröb		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-141355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julian Tröb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2020 18:26:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu aller erst möchte ich anmerken, dass ich, wie Sie es oben schon erwähnt haben, eine Vereinfachung des Systems befürworte. Es wird einfach viel zu viel in Bürokratie investiert. Da könnte man gerne die ein oder anderen Steuern zusammenfassen.
Jedoch muss ich zugeben, dass ich teile der Argumentation sehr gewagt finde, bzw. nicht nachvollziehen kann.

Zu Argument Nummer 14:
„Die Frage ist doch: Was passiert, wenn wir das BGE haben? Die Regierung wird nicht weniger, sondern mehr über uns wissen. Ein Blick nach China zeigt, was kommen kann: Das Social Credit System bedeutet die Überwachung und vor allem Belohnung/Bestrafung je nach Verhalten. Es wird am Ende ohne Kontrolle nicht gehen.“
Inwiefern wird die Regierung mehr über uns wissen? Die Idee des BGE ist doch, dass es immer, für alle und überall in Deutschland gilt. Inwiefern soll die Regierung dann mehr über uns wissen, wenn wir es doch bedingungslos bekommen?
Das BGE muss ja nicht beantragt werden, die Bürger machen demnach keine Angaben in irgendwelchen Formularen, in welchen die Regierung Einsicht bekommt. Dazu kommt noch, dass das BGE in seiner eigentlichen Idee nicht von irgendwelchen Kriterien der Bürger ausgemacht wird, es ist wie der Name schon sagt, bedingungslos.  
Deshalb ist für mich die Argumentation, dass die Regierung mehr über uns Wissen wird nicht logisch und die Verknüpfung mit dem „Social Credit System“ keinen Sinn.

Zu Argument Nummer 15:
„Das BGE wird „bedingungslos“ beginnen. Aber man wird über Zeit feststellen, dass dies ziemlich teuer ist. Dann wird es zu Einschränkungen kommen. Zum Beispiel könnte man es für Kriminelle reduzieren. Oder für Menschen, die sich „asozial“ verhalten, heute z. B. keine Corona-Tracking-App laden.“
Ich verstehe denn Sinn dahinter, dass die Regierung merken wird, dass das BGE zu teuer sein wird und es demnach Einschränkungen des BGE geben wird. 
Aber liegt es nicht eher auf der Hand, dass das BGE dann für die Personen eingeschränkt wird, welche es nicht nötig haben? Dies hätte doch zur Folge, dass das BGE nicht Kriminellen oder wie Sie es sagten „asozialen“ weggenommen wird, sondern eher den Reichen? 
Durch das Progressive Steuersystem ist dem Staat schon bekannt, wer wieviel Verdient. Wenn man also auf das Einkommen der Menschen schaut, (was für den Staat keine neue Einsicht wäre, bzw. dass der Staat „mehr über uns [weiß]“ (siehe Argument Nr. 14)) wäre demnach die erste logische Schlussfolgerung, den Reichen das BGE zu streichen. Reich könnte man demnach so definieren, als Person, welche mindestens das Doppelte des Durchschnittsgehalts verdiene.
Somit würde Ihre fortlaufende Argumentation des Argument Nummer 15 keinen Sinn machen.

Zu Argument Nummer 18:
„In China wird man im Social Credit System bestraft, wenn man “Fake News“ verbreitet. Doch was ist Fake? Das definiert die Regierung. Folge: BGE kann auch dazu führen, dass die Freiheit der Meinungsäußerung eingeschränkt werden kann. Das BGE kann schnell zu einer Waffe werden gegen jene, die unpopuläre/politisch nicht korrekte Meinungen vertreten.“
Ich persönlich finde es relativ Fatal, wie einfältig Deutschland mit China verglichen wird. Ich sehe keinen deutlichen Zusammenhang, was die Definition der Chinesischen Regierung von „Fake News“, mit dem Verständnis des deutschen Grund Gesetz, als auch mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen zu tun hat. Dieses Argument wird also als Kausalkette mit Alternativlosigkeit und einer gewissen Finalität dargestellt. Und das finde ich auch zwei Gründen gravierend.
Einerseits ist es allgemein bekannt, dass Kausalketten rhetorisch Manipulativ einzuordnen ist und damit der Artikel an Objektivität und Glaubwürdigkeit verliert. Andererseits wird vernachlässigt, dass die Abschaffung bzw. Einschränkung von Grundgerechten ein Aufwendiger und nicht einfacher Prozess ist. Wenn die Regierung sich gegen „unpopuläre/politisch nicht korrekte Meinungen“ (siehe Argument 18) richten könnte, dann würden viele AfD-Befürworter sämtliches Recht der Meinungsfreiheit verlieren. 
Falls es jedoch zu dem Fall der Fälle kommen könnte, dass es möglicherweise passieren würde, dass Personen aufgrund ihrer Meinung (welche nicht die Menschenwürde verletzt) ihre Meinungsfreiheit verlieren würde, dann haben wir zum Glück immer noch das Bundesverfassungsgericht, welches einen Tadellosen Job darin macht, die Grundrechte zu Bewahren. 

Dies waren meine Probleme, als ich die Argumente des Artikels gelesen habe. 
Ich möchte hiermit nochmal betonen, dass ich keineswegs sagen möchte, dass das BGE die Lösung für alles ist und meine Intention dieses Kommentars war es auch nicht, das BGE hiermit unabdingbar zu verfechten. 
Ich fand es nur schade zu sehen, auf welche Art und Weise hier gegen das BGE Argumentiert wird.
Des Weiteren hoffe ich, dass falls ich etwas in den Argumenten falsch interpretiert habe, man mich diesbezüglich gerne korrigieren darf und soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu aller erst möchte ich anmerken, dass ich, wie Sie es oben schon erwähnt haben, eine Vereinfachung des Systems befürworte. Es wird einfach viel zu viel in Bürokratie investiert. Da könnte man gerne die ein oder anderen Steuern zusammenfassen.<br />
Jedoch muss ich zugeben, dass ich teile der Argumentation sehr gewagt finde, bzw. nicht nachvollziehen kann.</p>
<p>Zu Argument Nummer 14:<br />
„Die Frage ist doch: Was passiert, wenn wir das BGE haben? Die Regierung wird nicht weniger, sondern mehr über uns wissen. Ein Blick nach China zeigt, was kommen kann: Das Social Credit System bedeutet die Überwachung und vor allem Belohnung/Bestrafung je nach Verhalten. Es wird am Ende ohne Kontrolle nicht gehen.“<br />
Inwiefern wird die Regierung mehr über uns wissen? Die Idee des BGE ist doch, dass es immer, für alle und überall in Deutschland gilt. Inwiefern soll die Regierung dann mehr über uns wissen, wenn wir es doch bedingungslos bekommen?<br />
Das BGE muss ja nicht beantragt werden, die Bürger machen demnach keine Angaben in irgendwelchen Formularen, in welchen die Regierung Einsicht bekommt. Dazu kommt noch, dass das BGE in seiner eigentlichen Idee nicht von irgendwelchen Kriterien der Bürger ausgemacht wird, es ist wie der Name schon sagt, bedingungslos.<br />
Deshalb ist für mich die Argumentation, dass die Regierung mehr über uns Wissen wird nicht logisch und die Verknüpfung mit dem „Social Credit System“ keinen Sinn.</p>
<p>Zu Argument Nummer 15:<br />
„Das BGE wird „bedingungslos“ beginnen. Aber man wird über Zeit feststellen, dass dies ziemlich teuer ist. Dann wird es zu Einschränkungen kommen. Zum Beispiel könnte man es für Kriminelle reduzieren. Oder für Menschen, die sich „asozial“ verhalten, heute z. B. keine Corona-Tracking-App laden.“<br />
Ich verstehe denn Sinn dahinter, dass die Regierung merken wird, dass das BGE zu teuer sein wird und es demnach Einschränkungen des BGE geben wird.<br />
Aber liegt es nicht eher auf der Hand, dass das BGE dann für die Personen eingeschränkt wird, welche es nicht nötig haben? Dies hätte doch zur Folge, dass das BGE nicht Kriminellen oder wie Sie es sagten „asozialen“ weggenommen wird, sondern eher den Reichen?<br />
Durch das Progressive Steuersystem ist dem Staat schon bekannt, wer wieviel Verdient. Wenn man also auf das Einkommen der Menschen schaut, (was für den Staat keine neue Einsicht wäre, bzw. dass der Staat „mehr über uns [weiß]“ (siehe Argument Nr. 14)) wäre demnach die erste logische Schlussfolgerung, den Reichen das BGE zu streichen. Reich könnte man demnach so definieren, als Person, welche mindestens das Doppelte des Durchschnittsgehalts verdiene.<br />
Somit würde Ihre fortlaufende Argumentation des Argument Nummer 15 keinen Sinn machen.</p>
<p>Zu Argument Nummer 18:<br />
„In China wird man im Social Credit System bestraft, wenn man “Fake News“ verbreitet. Doch was ist Fake? Das definiert die Regierung. Folge: BGE kann auch dazu führen, dass die Freiheit der Meinungsäußerung eingeschränkt werden kann. Das BGE kann schnell zu einer Waffe werden gegen jene, die unpopuläre/politisch nicht korrekte Meinungen vertreten.“<br />
Ich persönlich finde es relativ Fatal, wie einfältig Deutschland mit China verglichen wird. Ich sehe keinen deutlichen Zusammenhang, was die Definition der Chinesischen Regierung von „Fake News“, mit dem Verständnis des deutschen Grund Gesetz, als auch mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen zu tun hat. Dieses Argument wird also als Kausalkette mit Alternativlosigkeit und einer gewissen Finalität dargestellt. Und das finde ich auch zwei Gründen gravierend.<br />
Einerseits ist es allgemein bekannt, dass Kausalketten rhetorisch Manipulativ einzuordnen ist und damit der Artikel an Objektivität und Glaubwürdigkeit verliert. Andererseits wird vernachlässigt, dass die Abschaffung bzw. Einschränkung von Grundgerechten ein Aufwendiger und nicht einfacher Prozess ist. Wenn die Regierung sich gegen „unpopuläre/politisch nicht korrekte Meinungen“ (siehe Argument 18) richten könnte, dann würden viele AfD-Befürworter sämtliches Recht der Meinungsfreiheit verlieren.<br />
Falls es jedoch zu dem Fall der Fälle kommen könnte, dass es möglicherweise passieren würde, dass Personen aufgrund ihrer Meinung (welche nicht die Menschenwürde verletzt) ihre Meinungsfreiheit verlieren würde, dann haben wir zum Glück immer noch das Bundesverfassungsgericht, welches einen Tadellosen Job darin macht, die Grundrechte zu Bewahren. </p>
<p>Dies waren meine Probleme, als ich die Argumente des Artikels gelesen habe.<br />
Ich möchte hiermit nochmal betonen, dass ich keineswegs sagen möchte, dass das BGE die Lösung für alles ist und meine Intention dieses Kommentars war es auch nicht, das BGE hiermit unabdingbar zu verfechten.<br />
Ich fand es nur schade zu sehen, auf welche Art und Weise hier gegen das BGE Argumentiert wird.<br />
Des Weiteren hoffe ich, dass falls ich etwas in den Argumenten falsch interpretiert habe, man mich diesbezüglich gerne korrigieren darf und soll.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: asisi1		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-134308</link>

		<dc:creator><![CDATA[asisi1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 15:48:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133261&quot;&gt;Supie&lt;/a&gt;.

In Amerika muss jeder Steuern zahlen, der einen amerikanischen Pass hat. Auch wenn er sein Geld irgendwo im Ausland verdient! Und gibt es da Geschrei? Ich habe noch nichts gehört!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133261">Supie</a>.</p>
<p>In Amerika muss jeder Steuern zahlen, der einen amerikanischen Pass hat. Auch wenn er sein Geld irgendwo im Ausland verdient! Und gibt es da Geschrei? Ich habe noch nichts gehört!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133530</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 05:50:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133327&quot;&gt;Werner Fassrainer&lt;/a&gt;.

@Werner Fassrainer

&quot;Hauptgrund (den Sie auch anführen) für ein Grundeinkommen ist u. a. der Wegfall des Erwerbsmodells „Arbeit“ in vielen Branchen wegen der Digitalen Revolution (u.v.a. Künstliche Intelligenz).&quot;

Das ist aber ein Argument für &quot;Learn to Code&quot; und nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Oder, in der deutschen Variante, pünktlich zur Spargelzeit: Auf zum Ernteeinsatz! 

Ganz grundsätzlich fasziniert mich ja, dass immer wieder Leute ernsthaft glauben, uns könnte als Menschheit irgendwann in naher Zukunft die Arbeit ausgehen. Diese Annahme war bisher bei allen produktivitätssteigernden Innovationen in der Geschichte der Menschheit (zum Beispiel Dampfmaschine, Elektrizität, Massenproduktion und Standardisierung von Bauteilen, und so weiter) falsch. Wieso soll es ausgerechnet heute anders sein?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133327">Werner Fassrainer</a>.</p>
<p>@Werner Fassrainer</p>
<p>&#8220;Hauptgrund (den Sie auch anführen) für ein Grundeinkommen ist u. a. der Wegfall des Erwerbsmodells „Arbeit“ in vielen Branchen wegen der Digitalen Revolution (u.v.a. Künstliche Intelligenz).&#8221;</p>
<p>Das ist aber ein Argument für &#8220;Learn to Code&#8221; und nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Oder, in der deutschen Variante, pünktlich zur Spargelzeit: Auf zum Ernteeinsatz! </p>
<p>Ganz grundsätzlich fasziniert mich ja, dass immer wieder Leute ernsthaft glauben, uns könnte als Menschheit irgendwann in naher Zukunft die Arbeit ausgehen. Diese Annahme war bisher bei allen produktivitätssteigernden Innovationen in der Geschichte der Menschheit (zum Beispiel Dampfmaschine, Elektrizität, Massenproduktion und Standardisierung von Bauteilen, und so weiter) falsch. Wieso soll es ausgerechnet heute anders sein?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Werner Fassrainer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133327</link>

		<dc:creator><![CDATA[Werner Fassrainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 11:36:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133327</guid>

					<description><![CDATA[Zum Grundeinkommen: Danke, für die guten Argumente. Ich würde zustimmen, als Alternative zum Grundeinkommen, dass das obere Drittel das untere Drittel bezahlt und dass damit die „Mittelschicht“ von dieser Umverteilung nichts mitbekommt. Abgesehen davon, dass bereits heute in Deutschland, soweit ich informiert bin, mehr als 1 Billion jährlich in die Sozialsysteme fliessen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was man tatsächlich machen sollte. Hauptgrund (den Sie auch anführen) für ein Grundeinkommen ist u. a. der Wegfall des Erwerbsmodells „Arbeit“ in vielen Branchen wegen der Digitalen Revolution (u.v.a. Künstliche Intelligenz). Ist damit die Rentenfrage gelöst und wie wird die Krankenversicherung bezahlt, das ist mir unklar. Der Bürokratismus-Abbau wird gigantisch sein, davon bin ich überzeugt. Subventionen aller Art würden entfallen. Frau Wagenknecht befürchtet dann einen Sozialabbau, das stimmt m. E. nicht, wenn man gleichzeitig das Steuer- und Abgabesystem zu Gunsten des unteren Drittels und der Mittelschicht reformiert, etwa die Besteuerungsgrenze erhöht. Ein derart vernünftiges Maßnahmenpaket, also meinetwegen eine Kombination dieser Argumente, würde m. E. einen ungeheureren Produktivitätsgewinn in der Volkswirtschaft verursachen. Ich hätte noch folgende Frage, wie können wir diese schwierige Diskussion führen angesichts weiterer Herausforderungen der Zukunft: Klimawandel/Umweltrisiken, sowie der zunehmende Wettbewerb durch die Asien-Pazifik Region? Dr. Werner Fassrainer, München.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Grundeinkommen: Danke, für die guten Argumente. Ich würde zustimmen, als Alternative zum Grundeinkommen, dass das obere Drittel das untere Drittel bezahlt und dass damit die „Mittelschicht“ von dieser Umverteilung nichts mitbekommt. Abgesehen davon, dass bereits heute in Deutschland, soweit ich informiert bin, mehr als 1 Billion jährlich in die Sozialsysteme fliessen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was man tatsächlich machen sollte. Hauptgrund (den Sie auch anführen) für ein Grundeinkommen ist u. a. der Wegfall des Erwerbsmodells „Arbeit“ in vielen Branchen wegen der Digitalen Revolution (u.v.a. Künstliche Intelligenz). Ist damit die Rentenfrage gelöst und wie wird die Krankenversicherung bezahlt, das ist mir unklar. Der Bürokratismus-Abbau wird gigantisch sein, davon bin ich überzeugt. Subventionen aller Art würden entfallen. Frau Wagenknecht befürchtet dann einen Sozialabbau, das stimmt m. E. nicht, wenn man gleichzeitig das Steuer- und Abgabesystem zu Gunsten des unteren Drittels und der Mittelschicht reformiert, etwa die Besteuerungsgrenze erhöht. Ein derart vernünftiges Maßnahmenpaket, also meinetwegen eine Kombination dieser Argumente, würde m. E. einen ungeheureren Produktivitätsgewinn in der Volkswirtschaft verursachen. Ich hätte noch folgende Frage, wie können wir diese schwierige Diskussion führen angesichts weiterer Herausforderungen der Zukunft: Klimawandel/Umweltrisiken, sowie der zunehmende Wettbewerb durch die Asien-Pazifik Region? Dr. Werner Fassrainer, München.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: globali		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133310</link>

		<dc:creator><![CDATA[globali]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 10:28:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133310</guid>

					<description><![CDATA[Das entscheidete Argument ist die relative Benachteiligung von Rentnern und was noch wichtiger ist Beamten, deshalb wird es nicht kommen.
Die Alimentierungsorgie wird aber weiter gehen und im Sozialismus enden. Alternativlos. Ein Blockparteiensystem haben wir ja schon. Einziger Ausweg wäre ein Zerbrechen des EURO, dann wäre der Weg frei wirtschaftlich und politisch hin zu schweizer Verhältnissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das entscheidete Argument ist die relative Benachteiligung von Rentnern und was noch wichtiger ist Beamten, deshalb wird es nicht kommen.<br />
Die Alimentierungsorgie wird aber weiter gehen und im Sozialismus enden. Alternativlos. Ein Blockparteiensystem haben wir ja schon. Einziger Ausweg wäre ein Zerbrechen des EURO, dann wäre der Weg frei wirtschaftlich und politisch hin zu schweizer Verhältnissen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133301</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 09:57:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133301</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133039&quot;&gt;RaoulW&lt;/a&gt;.

@ jobi

&#062;Die Krise ist VORAUSSETZUNG für einen allgemeinen Prozess des Umdenkens.&#062;

Richtig und mehr noch:

Die Krise, besser der Crash, ein Zusammenbruch also, ist die VORAUSSETZUNG für anderes HANDELN – und damit auch anderes DENKEN. 

Nach wie vor bestes Beispiel der jüngeren Geschichte:

Deutschland nach WK II. 

Was zu oft zelebriert wird, ist dagegen etwas völlig anderes:

Umdenken auf Basis unserer Situation, um zu zeigen, DASS es besser laufen KÖNNTE, wenn x oder y WIE geändert WÜRDEN. 

Kann man machen, hat aber nur geringen PRAKTISCHEN Nährwert. 

Die Wirkmechanismen ändern sich nicht durch Umdenken.

Mit Umdenken etwas fundamental bewirken zu können, ist daher in der Tat eine Illusion. 

Vielmehr muss es über eine lange Zeit eine Vielzahl marginaler Veränderungen geben, damit man in einer ANDEREN Situation ist, von der aus es wieder marginale Veränderungen gibt – oder auch eine Dauerkrise oder einen Crash. 

Etwas anderes ist KONSTRUKTIVER, aber auch nur eingeschränkt so:

KRITIK an den herrschenden Zuständen bzw. der Entwicklung zu äußern.  

Es öffnet schon die Augen, wenn man z. B. vorgerechnet bekommt, wie wenig Deutschland in die Bildung, Infrastruktur sowie Digitalisierung investiert hat. 

Solche Kritik bewirkt freilich nicht sonderlich viel; die Digitalisierung kommt erst dadurch in Schwung, dass PRAKTISCHE Defizite beim Lernen zuhause GRAVIERENDE Nachteile aufzeigen.   

Dafür ist eine Krise, in diesem Fall eben COVID-19 erforderlich. 

Umdenken hat seinen Stellenwert, sollte aber nicht überschätzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133039">RaoulW</a>.</p>
<p>@ jobi</p>
<p>&gt;Die Krise ist VORAUSSETZUNG für einen allgemeinen Prozess des Umdenkens.&gt;</p>
<p>Richtig und mehr noch:</p>
<p>Die Krise, besser der Crash, ein Zusammenbruch also, ist die VORAUSSETZUNG für anderes HANDELN – und damit auch anderes DENKEN. </p>
<p>Nach wie vor bestes Beispiel der jüngeren Geschichte:</p>
<p>Deutschland nach WK II. </p>
<p>Was zu oft zelebriert wird, ist dagegen etwas völlig anderes:</p>
<p>Umdenken auf Basis unserer Situation, um zu zeigen, DASS es besser laufen KÖNNTE, wenn x oder y WIE geändert WÜRDEN. </p>
<p>Kann man machen, hat aber nur geringen PRAKTISCHEN Nährwert. </p>
<p>Die Wirkmechanismen ändern sich nicht durch Umdenken.</p>
<p>Mit Umdenken etwas fundamental bewirken zu können, ist daher in der Tat eine Illusion. </p>
<p>Vielmehr muss es über eine lange Zeit eine Vielzahl marginaler Veränderungen geben, damit man in einer ANDEREN Situation ist, von der aus es wieder marginale Veränderungen gibt – oder auch eine Dauerkrise oder einen Crash. </p>
<p>Etwas anderes ist KONSTRUKTIVER, aber auch nur eingeschränkt so:</p>
<p>KRITIK an den herrschenden Zuständen bzw. der Entwicklung zu äußern.  </p>
<p>Es öffnet schon die Augen, wenn man z. B. vorgerechnet bekommt, wie wenig Deutschland in die Bildung, Infrastruktur sowie Digitalisierung investiert hat. </p>
<p>Solche Kritik bewirkt freilich nicht sonderlich viel; die Digitalisierung kommt erst dadurch in Schwung, dass PRAKTISCHE Defizite beim Lernen zuhause GRAVIERENDE Nachteile aufzeigen.   </p>
<p>Dafür ist eine Krise, in diesem Fall eben COVID-19 erforderlich. </p>
<p>Umdenken hat seinen Stellenwert, sollte aber nicht überschätzt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: asisi1		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133276</link>

		<dc:creator><![CDATA[asisi1]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 07:56:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133276</guid>

					<description><![CDATA[Den Grundstein für diesen Blödsinn, haben zum Ende der 60iger Jahre, die Grünen und die Sozis beigetragen. Damals war ihr Wahlspruch: Keiner kann zur Arbeit gezwungen werden&quot;! Da der Mensch eben auch gerne faul ist, haben das natürlich immer mehr wörtlich genommen. 
Die Gegenseite, die arbeitenden wozu ich auch gehörte, bekam bei jeder Wahl den Politikerspruch: Arbeit muss sich wieder lohnen&quot;!
So, und nun nach 50 Jahren Arbeit hat mir dieser Staat 50% meiner mir zustehenden Rente gestohlen!
Kommt dieser Blödsinn, geht der Schuss nach hinten los. Wer meint diese Politnullen, die bisher nur Blödsinn angerichtet haben, machen etwas vernünftiges, der sollte schnellstens in die Klapse!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Grundstein für diesen Blödsinn, haben zum Ende der 60iger Jahre, die Grünen und die Sozis beigetragen. Damals war ihr Wahlspruch: Keiner kann zur Arbeit gezwungen werden&#8221;! Da der Mensch eben auch gerne faul ist, haben das natürlich immer mehr wörtlich genommen.<br />
Die Gegenseite, die arbeitenden wozu ich auch gehörte, bekam bei jeder Wahl den Politikerspruch: Arbeit muss sich wieder lohnen&#8221;!<br />
So, und nun nach 50 Jahren Arbeit hat mir dieser Staat 50% meiner mir zustehenden Rente gestohlen!<br />
Kommt dieser Blödsinn, geht der Schuss nach hinten los. Wer meint diese Politnullen, die bisher nur Blödsinn angerichtet haben, machen etwas vernünftiges, der sollte schnellstens in die Klapse!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133269</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 07:20:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133269</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133039&quot;&gt;RaoulW&lt;/a&gt;.

@RaoulW

Nachdenken kann man über vieles.

Die (Neu)ausrichtung unserer Gesellschaft ist das eine. 

Die Bereinigung der Fehler aus der Vergangenheit - und genau so würde ich &quot;Krise&quot; definieren - ist das andere.

Die Krise ist VORAUSSETZUNG für einen allgemeinen Prozess des Umdenkens.

Alles andere halte ich nur für die Aufrechterhaltung unserer Illusionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133039">RaoulW</a>.</p>
<p>@RaoulW</p>
<p>Nachdenken kann man über vieles.</p>
<p>Die (Neu)ausrichtung unserer Gesellschaft ist das eine. </p>
<p>Die Bereinigung der Fehler aus der Vergangenheit &#8211; und genau so würde ich &#8220;Krise&#8221; definieren &#8211; ist das andere.</p>
<p>Die Krise ist VORAUSSETZUNG für einen allgemeinen Prozess des Umdenkens.</p>
<p>Alles andere halte ich nur für die Aufrechterhaltung unserer Illusionen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Supie		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133261</link>

		<dc:creator><![CDATA[Supie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 06:41:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133261</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133149&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Dem könnte man einen riegel vorschieben, wenn endlich die Leistung / Ware, an dem Ort besteuert würde, an dem auch das Geschäfft damit gemacht wird. Wer steuern sparen will, wird halt hier nix verkaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133149">Richard Ott</a>.</p>
<p>Dem könnte man einen riegel vorschieben, wenn endlich die Leistung / Ware, an dem Ort besteuert würde, an dem auch das Geschäfft damit gemacht wird. Wer steuern sparen will, wird halt hier nix verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133195</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2020 23:16:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133195</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133095&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker

Alterspessimismus oder nicht – das wird man erst im Nachhinein feststellen können. 

Ich basiere mein Szenario auf zwei Grundannahmen

a) die tendenzielle Entwicklung des Kapitalismus, speziell das sich wandelnde Verhältnis von Privatwirtschaft mit der Marktwirtschaft in der Defensive und dem immer stärker Einfluss nehmenden Staat

und

b) Wirkmechanismen der Beeinflussung von Menschen durch den Staat sowie Wirkmechanismen, mit denen Individuen ihre Präferenzen durchzusetzen versuchen.

Bei a) sind wir uns wohl weitgehend einig. 

Geradezu unfassbar ist, dass der stärkere Einfluss des Staates nicht nur quantitativer Natur, sondern MASSIV auch qualitativer ist. 

Wie im Blitzlicht wird in der Krise deutlich, wohin die Reise geht, wenn die BaFin(!!) den Banken eine Handlungsanweisung wie diese vorgibt:

„Dass das Unternehmen überlebensfähig ist, „kann automatisch für alle Kreditnehmer angenommen werden, die Fördermittel aus dem geplanten Hilfsprogramm der KfW oder gegebenenfalls aus Hilfsprogrammen der Länder und Kommunen erhalten.“

Der Hilfe bedürfen ist eine Sache, AUTOMATISCH die ÜBERLEBENSFÄHIGKEIT anzunehmen, ist eine ganz andere, nämlich eine, die an der SYSTEMFUNKTIONALITÄT rüttelt.  

Man muss den Kapitalismus nicht mögen, sollte aber wenigstens anerkennen, dass er STEUERUNGSMECHANISMEN hat.

Wenn der Staat „steuert“ erfolgt dies nach OPPORTUNITÄT und nach sonst nichts.

Bei b) haben wir unterschiedliche Ansichten.

Sie sagen:

&#062;Das BGE kann aber ein Szenario sein, um relativ friedlich von A nach B zu kommen, ohne dass es zur Revolution kommt. …Und ja, durch schleichende Inflation wird das BGE wieder in seiner Bedeutung zurückgedrängt werden.&#062;

Kann es nicht nur, sondern wird es auch sein, meine ich. 

Wenn es allerdings EINMAL institutionalisiert ist, wird man mit dem BGE nur dann DAUERHAFT friedlich von A nach B kommen, wenn es – bei schleichender Inflation – nicht zurückgedrängt, sondern ERHÖHT wird. 

Mann wird versuchen, mit dem BGE dauerhaft friedlich voranzukommen statt es zu ersetzen, weil es WEITREICHEND effektiv ist und – wie gesagt – bei Monetärer Staatsfinanzierung quasi KOSTENLOS für den Staat geleistet werden kann. 

Es müssen nur wahlrelevante Interessen gebündelt werden, dann leistet die Politik keinen Widerstand. Und beim BGE haben alle Bürger ein Interesse, ein mehr oder weniger großes, aber ALLE haben eines.  

Man sieht doch schon JETZT, wie bei einmal gewährten Zuwendungen immer wieder draufgelegt wird, wenn sie einmal gesetzlich verankert sind – und das bei Budgetbeschränkungen. 

Gerade wenn es um Geldzuwendungen geht, gibt es kein Halten, seien es weichgespülte oder ausgesetzte  Bedürftigkeitsprüfungen wie bei der Grundrente oder wie jetzt vorgeschlagen von den Grünen, also in einer Situation bei der Finanzierung der Ausgaben kein Thema ist: 

„Kauf-vor-Ort-Gutschein“ für jeden Bürger, also auch für jene, die ihn NICHT brauchen.

Zwar situationsgerecht verpackt, ist er dennoch ein probeweises BGE, obwohl von „zielgerichtetem Instrument“ die Rede ist. 

Wenn derart unausgegorene und widersprüchliche Vorschläge ohne erkennbare öffentliche Diskussion von einer als regierungsfähig befundenen Partei aufgetischt werden können, ist es nicht mehr ewig weit bis zur tatsächlichen Einführung. 

Kurzum:

Was ökonomisch vernünftigerweise SEIN müsste bzw. sein könnte  ist m. A. n. Wunschdenken, wenn ein gesamtgesellschaftlich wirkender Alimentierungsmechanismus wie das BGE einmal Gang gesetzt worden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133095">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>Alterspessimismus oder nicht – das wird man erst im Nachhinein feststellen können. </p>
<p>Ich basiere mein Szenario auf zwei Grundannahmen</p>
<p>a) die tendenzielle Entwicklung des Kapitalismus, speziell das sich wandelnde Verhältnis von Privatwirtschaft mit der Marktwirtschaft in der Defensive und dem immer stärker Einfluss nehmenden Staat</p>
<p>und</p>
<p>b) Wirkmechanismen der Beeinflussung von Menschen durch den Staat sowie Wirkmechanismen, mit denen Individuen ihre Präferenzen durchzusetzen versuchen.</p>
<p>Bei a) sind wir uns wohl weitgehend einig. </p>
<p>Geradezu unfassbar ist, dass der stärkere Einfluss des Staates nicht nur quantitativer Natur, sondern MASSIV auch qualitativer ist. </p>
<p>Wie im Blitzlicht wird in der Krise deutlich, wohin die Reise geht, wenn die BaFin(!!) den Banken eine Handlungsanweisung wie diese vorgibt:</p>
<p>„Dass das Unternehmen überlebensfähig ist, „kann automatisch für alle Kreditnehmer angenommen werden, die Fördermittel aus dem geplanten Hilfsprogramm der KfW oder gegebenenfalls aus Hilfsprogrammen der Länder und Kommunen erhalten.“</p>
<p>Der Hilfe bedürfen ist eine Sache, AUTOMATISCH die ÜBERLEBENSFÄHIGKEIT anzunehmen, ist eine ganz andere, nämlich eine, die an der SYSTEMFUNKTIONALITÄT rüttelt.  </p>
<p>Man muss den Kapitalismus nicht mögen, sollte aber wenigstens anerkennen, dass er STEUERUNGSMECHANISMEN hat.</p>
<p>Wenn der Staat „steuert“ erfolgt dies nach OPPORTUNITÄT und nach sonst nichts.</p>
<p>Bei b) haben wir unterschiedliche Ansichten.</p>
<p>Sie sagen:</p>
<p>&gt;Das BGE kann aber ein Szenario sein, um relativ friedlich von A nach B zu kommen, ohne dass es zur Revolution kommt. …Und ja, durch schleichende Inflation wird das BGE wieder in seiner Bedeutung zurückgedrängt werden.&gt;</p>
<p>Kann es nicht nur, sondern wird es auch sein, meine ich. </p>
<p>Wenn es allerdings EINMAL institutionalisiert ist, wird man mit dem BGE nur dann DAUERHAFT friedlich von A nach B kommen, wenn es – bei schleichender Inflation – nicht zurückgedrängt, sondern ERHÖHT wird. </p>
<p>Mann wird versuchen, mit dem BGE dauerhaft friedlich voranzukommen statt es zu ersetzen, weil es WEITREICHEND effektiv ist und – wie gesagt – bei Monetärer Staatsfinanzierung quasi KOSTENLOS für den Staat geleistet werden kann. </p>
<p>Es müssen nur wahlrelevante Interessen gebündelt werden, dann leistet die Politik keinen Widerstand. Und beim BGE haben alle Bürger ein Interesse, ein mehr oder weniger großes, aber ALLE haben eines.  </p>
<p>Man sieht doch schon JETZT, wie bei einmal gewährten Zuwendungen immer wieder draufgelegt wird, wenn sie einmal gesetzlich verankert sind – und das bei Budgetbeschränkungen. </p>
<p>Gerade wenn es um Geldzuwendungen geht, gibt es kein Halten, seien es weichgespülte oder ausgesetzte  Bedürftigkeitsprüfungen wie bei der Grundrente oder wie jetzt vorgeschlagen von den Grünen, also in einer Situation bei der Finanzierung der Ausgaben kein Thema ist: </p>
<p>„Kauf-vor-Ort-Gutschein“ für jeden Bürger, also auch für jene, die ihn NICHT brauchen.</p>
<p>Zwar situationsgerecht verpackt, ist er dennoch ein probeweises BGE, obwohl von „zielgerichtetem Instrument“ die Rede ist. </p>
<p>Wenn derart unausgegorene und widersprüchliche Vorschläge ohne erkennbare öffentliche Diskussion von einer als regierungsfähig befundenen Partei aufgetischt werden können, ist es nicht mehr ewig weit bis zur tatsächlichen Einführung. </p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Was ökonomisch vernünftigerweise SEIN müsste bzw. sein könnte  ist m. A. n. Wunschdenken, wenn ein gesamtgesellschaftlich wirkender Alimentierungsmechanismus wie das BGE einmal Gang gesetzt worden ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Werner Illhill		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-133176</link>

		<dc:creator><![CDATA[Werner Illhill]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2020 22:08:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18642#comment-133176</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-132978&quot;&gt;Daniel N.&lt;/a&gt;.

Einen Denkfehler haben Sie sicherlich nicht.
Zur Erinnerung, es gibt doch längst ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ für breite Bevölkerungsanteile. Die Meisten denken an die Hartz-4-ler (die armen Schlucker), aber auch Finanzbeamte, Mitarbeiter des öffentlichen Rundfunks und in den Arbeitsämtern, der Klerus (Vatikanische Verträge), Bürokraten, Eurokraten, Parlamentarier, Lobbyisten,  Schauspieler, die Reichen, die von Zinsen und Zinsen-Zinsen leben und ähnliche Volksabzocker beziehen auch ein BGE. Der Unterschied zu den „armen Schluckern“ besteht nur im Niveau der Bezüge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/grundeinkommen-als-trojanisches-pferd/#comment-132978">Daniel N.</a>.</p>
<p>Einen Denkfehler haben Sie sicherlich nicht.<br />
Zur Erinnerung, es gibt doch längst ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ für breite Bevölkerungsanteile. Die Meisten denken an die Hartz-4-ler (die armen Schlucker), aber auch Finanzbeamte, Mitarbeiter des öffentlichen Rundfunks und in den Arbeitsämtern, der Klerus (Vatikanische Verträge), Bürokraten, Eurokraten, Parlamentarier, Lobbyisten,  Schauspieler, die Reichen, die von Zinsen und Zinsen-Zinsen leben und ähnliche Volksabzocker beziehen auch ein BGE. Der Unterschied zu den „armen Schluckern“ besteht nur im Niveau der Bezüge.</p>
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