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	Kommentare zu: Folgen&#173;reicher Betrachtungs&#173;fehler	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Renée Menéndez		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-306137</link>

		<dc:creator><![CDATA[Renée Menéndez]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 09:42:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Wenn wir schon bei der Logik sind: wenn das von der Zentralbank emittierte Bargeld abgeschafft wird, dann gibt es auch kein Zentralbankgeld mehr in dem Sinne, daß dies wie heute ein Optionsrecht auf Bargeld ist. Sobald es aber nichts mehr gibt, was für &quot;Reserven&quot; gefordert werden kann, ist eine Zentralbank keine Zentralbank mehr, weil sie zwar noch Versprechen abgeben kann zu zahlen, aber nicht mehr zahlen kann - denn das Bargeld gibt es ja nicht mehr.

Der Grund dafür, daß selbst die Zentralbänker und ihre überbezahlten staffs das nicht auf dem Schirm haben liegt daran, daß die Indoktrination, eine Bilanzverlängerung aufgrund einer Krediteinräumung oder eines Kaufs gegen Gutschrift wäre schon so etwas wie &quot;Geldschöpfung&quot;, denen das Denkvermögen verklebt. Wie Herr Stöcker so treffend schrieb ist Bargeld für diese Leutchen nur ein Störfaktor, den es so weit wie möglich zu bekämpfen gilt - damit wird dieses Wunschdenken massiv befördert. Dabei ist Bargeld, wie es Martin Hellwig ausdrückt, die Basis des Geldsystems, welches ganz nebenbei durch einen Zufall die Nachfolge des Zahlungsmittels Gold angetreten hat. 

Siehe: https://think-beyondtheobvious.com/gastbeitrag-wie-aus-banknoten-auf-einmal-geldscheine-wurden/

Schafft man nun die Basis des Geldsystems ab, entfällt auch der Grund für die Existenz der Zentralbanken. Es kann allerdings eine Weile dauern, bis die Branche das mitkriegt, nach 1971 hat es ja auch Jahrzehnte gebraucht, bis die neu hinzugetretenen Möglichkeiten voll zur Entfaltung kamen - was nicht unbedingt als segensreich bezeichnet werden kann...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985">Richard Ott</a>.</p>
<p>Wenn wir schon bei der Logik sind: wenn das von der Zentralbank emittierte Bargeld abgeschafft wird, dann gibt es auch kein Zentralbankgeld mehr in dem Sinne, daß dies wie heute ein Optionsrecht auf Bargeld ist. Sobald es aber nichts mehr gibt, was für &#8220;Reserven&#8221; gefordert werden kann, ist eine Zentralbank keine Zentralbank mehr, weil sie zwar noch Versprechen abgeben kann zu zahlen, aber nicht mehr zahlen kann &#8211; denn das Bargeld gibt es ja nicht mehr.</p>
<p>Der Grund dafür, daß selbst die Zentralbänker und ihre überbezahlten staffs das nicht auf dem Schirm haben liegt daran, daß die Indoktrination, eine Bilanzverlängerung aufgrund einer Krediteinräumung oder eines Kaufs gegen Gutschrift wäre schon so etwas wie &#8220;Geldschöpfung&#8221;, denen das Denkvermögen verklebt. Wie Herr Stöcker so treffend schrieb ist Bargeld für diese Leutchen nur ein Störfaktor, den es so weit wie möglich zu bekämpfen gilt &#8211; damit wird dieses Wunschdenken massiv befördert. Dabei ist Bargeld, wie es Martin Hellwig ausdrückt, die Basis des Geldsystems, welches ganz nebenbei durch einen Zufall die Nachfolge des Zahlungsmittels Gold angetreten hat. </p>
<p>Siehe: <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gastbeitrag-wie-aus-banknoten-auf-einmal-geldscheine-wurden/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/gastbeitrag-wie-aus-banknoten-auf-einmal-geldscheine-wurden/</a></p>
<p>Schafft man nun die Basis des Geldsystems ab, entfällt auch der Grund für die Existenz der Zentralbanken. Es kann allerdings eine Weile dauern, bis die Branche das mitkriegt, nach 1971 hat es ja auch Jahrzehnte gebraucht, bis die neu hinzugetretenen Möglichkeiten voll zur Entfaltung kamen &#8211; was nicht unbedingt als segensreich bezeichnet werden kann&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-306100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 05:25:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Claus

&quot;Nach meiner Logik ergibt sich daraus, dass man bei Abschaffung des Bargeldes auf Zentralbankgeld und auf Zentralbanken eigentlich auch verzichten kann. Ein interessanter Gedanke… &quot;

Wieso sind eigentlich so viele Leute so geil darauf, dem Staat noch mehr totalitäre Überwachungs- und Kontrollwerkzeuge gegen sich in die Hand zu drücken? Ist das irgendein bizarrer Fetisch, den ich nicht verstehe? Unterdrückte masochistische Fantasien? 

&quot;denn welche Bank würde sich solche Risiken aufladen (massenweises Aufkaufen von Staatsanleihen bei der Gefahr eines Staatsbankrotts)&quot;

Na, eine Bank in Staatseigentum natürlich. Für die ist das Risiko einer Staatspleite sowieso nichts materiell anderes als das Risiko ihrer eigenen Pleite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Claus</p>
<p>&#8220;Nach meiner Logik ergibt sich daraus, dass man bei Abschaffung des Bargeldes auf Zentralbankgeld und auf Zentralbanken eigentlich auch verzichten kann. Ein interessanter Gedanke… &#8221;</p>
<p>Wieso sind eigentlich so viele Leute so geil darauf, dem Staat noch mehr totalitäre Überwachungs- und Kontrollwerkzeuge gegen sich in die Hand zu drücken? Ist das irgendein bizarrer Fetisch, den ich nicht verstehe? Unterdrückte masochistische Fantasien? </p>
<p>&#8220;denn welche Bank würde sich solche Risiken aufladen (massenweises Aufkaufen von Staatsanleihen bei der Gefahr eines Staatsbankrotts)&#8221;</p>
<p>Na, eine Bank in Staatseigentum natürlich. Für die ist das Risiko einer Staatspleite sowieso nichts materiell anderes als das Risiko ihrer eigenen Pleite.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-306090</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 02:25:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Michael Stöcker – da muss ich Ihnen Recht geben. Nach meiner Logik ergibt sich daraus, dass man bei Abschaffung des Bargeldes auf Zentralbankgeld und auf Zentralbanken eigentlich auch verzichten kann. Ein interessanter Gedanke… Vielleicht wäre das ja sogar das bessere Geldsystem. Dann würde es z.B. auch keine Staatsfinanzierung aus der Druckerpresse mehr geben, denn welche Bank würde sich solche Risiken aufladen (massenweises Aufkaufen von Staatsanleihen bei der Gefahr eines Staatsbankrotts).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Michael Stöcker – da muss ich Ihnen Recht geben. Nach meiner Logik ergibt sich daraus, dass man bei Abschaffung des Bargeldes auf Zentralbankgeld und auf Zentralbanken eigentlich auch verzichten kann. Ein interessanter Gedanke… Vielleicht wäre das ja sogar das bessere Geldsystem. Dann würde es z.B. auch keine Staatsfinanzierung aus der Druckerpresse mehr geben, denn welche Bank würde sich solche Risiken aufladen (massenweises Aufkaufen von Staatsanleihen bei der Gefahr eines Staatsbankrotts).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-306029</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 14:39:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@ Stoertebekker

„Wenn ich das einigermaßen richtig verstanden habe, können Schuldverhältnisse final (nur) mit Bargeld beendet werden.“

Es geht auch durch die Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten und ist so auch üblich, da ein Bankkredit heutzutage wohl nur noch sehr selten in bar getilgt wird. Siehe hierzu auch meine Antwort an Christian Anders weiter oben.

Die Banken haben grundsätzlich kein Interesse an Bargeld; somit auch nicht an Devisen-Bargeld. Alles umständlicher Kram aus dem letzten Jahrhundert. 

„Allerdings kann ich mein CAD-Schuldverhältnis per Überweisung an ein anderes CAD-Konto in egal welchem Land (?) beenden.“

Zumindest in den ökonomisch relevanten Ländern, in denen auch die Primary Dealer eine Dependance betreiben.

„Dh an welcher Stelle ist die Grenze des Systems erreicht, innerhalb dessen ich das Schuldverhältnis per Bargeld beenden kann?“

Das ist die nationale Grenze; denn dort endet auch die Rechtsordnung. Alles andere ist Gegenstand der Vertragsfreiheit.

„wie regelt das eigentlich die BIS? In USD/Gold/…?“

Seit 2003 in SDR.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@ Stoertebekker</p>
<p>„Wenn ich das einigermaßen richtig verstanden habe, können Schuldverhältnisse final (nur) mit Bargeld beendet werden.“</p>
<p>Es geht auch durch die Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten und ist so auch üblich, da ein Bankkredit heutzutage wohl nur noch sehr selten in bar getilgt wird. Siehe hierzu auch meine Antwort an Christian Anders weiter oben.</p>
<p>Die Banken haben grundsätzlich kein Interesse an Bargeld; somit auch nicht an Devisen-Bargeld. Alles umständlicher Kram aus dem letzten Jahrhundert. </p>
<p>„Allerdings kann ich mein CAD-Schuldverhältnis per Überweisung an ein anderes CAD-Konto in egal welchem Land (?) beenden.“</p>
<p>Zumindest in den ökonomisch relevanten Ländern, in denen auch die Primary Dealer eine Dependance betreiben.</p>
<p>„Dh an welcher Stelle ist die Grenze des Systems erreicht, innerhalb dessen ich das Schuldverhältnis per Bargeld beenden kann?“</p>
<p>Das ist die nationale Grenze; denn dort endet auch die Rechtsordnung. Alles andere ist Gegenstand der Vertragsfreiheit.</p>
<p>„wie regelt das eigentlich die BIS? In USD/Gold/…?“</p>
<p>Seit 2003 in SDR.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-306026</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 13:21:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=27354#comment-306026</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Claus

„Wichtig für das Verständnis ist, sich klar zu machen, dass bei den Bankbilanzen die Aktiv- und Passivseite immer die gleiche Größe haben müssen,“

Das gilt allerdings nicht nur für Bankbilanzen, sondern für JEDE Bilanz (bilancia = Waage).

„Aus dem Ganzen ergibt sich, dass logischerweise nur das Volumen der Geldmenge M1 inflatorisch wirksam werden kann, nicht aber die Menge des Zentralbankgeldes (M0).“

Grundsätzlich richtig; es sei denn, es kommt doch noch der sprichwörtliche Hubschrauber über die Mainstreet geflogen und wirft reichlich Geldscheine ab. Damit stiege nämlich M1 und M0 synchron.

„Das bei den Geschäftsbanken gehaltene Zentralbankgeld (Kontoguthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank) hat eigentlich nur zwei Funktionen (wenn man alle Geschäftsbanken als ein Ganzes ansieht) – zur Bargeldversorgung und als Garant bei Kreditausfällen.“

Zur Bargeldversorgung ja, für Kreditausfälle nein.

„Ein Kreditausfall muss letztendlich immer mit Zentralbankgeld ausgeglichen werden…“

Ebenfalls ein Nein! 

„…also eigentlich mit dem Eigenkapital der Bank…“

So ist es richtig! Und zwar via Abschreibung/GuV (Abschreibung an Kreditforderung).

„was aber ursprünglich einer gleichen Menge Zentralbankgeld auf der Aktivseite der Bankbilanz entsprach.“

Theoretisch möglich, sofern eine reine Bargründung vorlag (Bargründung als Terminus technicus und nicht als Bargeld, obwohl auch dieses grundsätzlich möglich sein sollte, wenn auch sehr wohl problematisch wegen Geldwäschegesetz etc.).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Claus</p>
<p>„Wichtig für das Verständnis ist, sich klar zu machen, dass bei den Bankbilanzen die Aktiv- und Passivseite immer die gleiche Größe haben müssen,“</p>
<p>Das gilt allerdings nicht nur für Bankbilanzen, sondern für JEDE Bilanz (bilancia = Waage).</p>
<p>„Aus dem Ganzen ergibt sich, dass logischerweise nur das Volumen der Geldmenge M1 inflatorisch wirksam werden kann, nicht aber die Menge des Zentralbankgeldes (M0).“</p>
<p>Grundsätzlich richtig; es sei denn, es kommt doch noch der sprichwörtliche Hubschrauber über die Mainstreet geflogen und wirft reichlich Geldscheine ab. Damit stiege nämlich M1 und M0 synchron.</p>
<p>„Das bei den Geschäftsbanken gehaltene Zentralbankgeld (Kontoguthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank) hat eigentlich nur zwei Funktionen (wenn man alle Geschäftsbanken als ein Ganzes ansieht) – zur Bargeldversorgung und als Garant bei Kreditausfällen.“</p>
<p>Zur Bargeldversorgung ja, für Kreditausfälle nein.</p>
<p>„Ein Kreditausfall muss letztendlich immer mit Zentralbankgeld ausgeglichen werden…“</p>
<p>Ebenfalls ein Nein! </p>
<p>„…also eigentlich mit dem Eigenkapital der Bank…“</p>
<p>So ist es richtig! Und zwar via Abschreibung/GuV (Abschreibung an Kreditforderung).</p>
<p>„was aber ursprünglich einer gleichen Menge Zentralbankgeld auf der Aktivseite der Bankbilanz entsprach.“</p>
<p>Theoretisch möglich, sofern eine reine Bargründung vorlag (Bargründung als Terminus technicus und nicht als Bargeld, obwohl auch dieses grundsätzlich möglich sein sollte, wenn auch sehr wohl problematisch wegen Geldwäschegesetz etc.).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-306019</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 12:46:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@M Stöcker

Sorry, bei der Frage nach der Liquidität beim Bankrun (SVB) hatte ich bzgl. Assetübertragung nicht weit genug gedacht. Das Risiko aus den Kursverlusten war mir klar.

Zur Systemgrenze. Wenn ich das einigermaßen richtig verstanden habe, können Schuldverhältnisse final (nur) mit Bargeld beendet werden. Bei meinem Firmenkonto in CAD bei einer deutschen Bank (Giralgeld) war lt. Bank der Auflösung des CAD-Schuldverhältnisses per Bargeld nicht möglich. Vielleicht hat&#039;s an der Bank gelegen, aber bei meinem privaten USD-Konto geht das aktuell auch nicht. 

Allerdings kann ich mein CAD-Schuldverhältnis per Überweisung an ein anderes CAD-Konto in egal welchem Land (?) beenden. 

Dh an welcher Stelle ist die Grenze des Systems erreicht, innerhalb dessen ich das Schuldverhältnis per Bargeld beenden kann? 

Sind das die Währungsräume im Sinne von Jurisdiktionen (Staaten) oder sind es die auf diese Währung lautenden Konten, egal in welcher Jurisdiktion?

Und beim Schreiben ergibt sich die Frage - wie regelt das eigentlich die BIS? In USD/Gold/...?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@M Stöcker</p>
<p>Sorry, bei der Frage nach der Liquidität beim Bankrun (SVB) hatte ich bzgl. Assetübertragung nicht weit genug gedacht. Das Risiko aus den Kursverlusten war mir klar.</p>
<p>Zur Systemgrenze. Wenn ich das einigermaßen richtig verstanden habe, können Schuldverhältnisse final (nur) mit Bargeld beendet werden. Bei meinem Firmenkonto in CAD bei einer deutschen Bank (Giralgeld) war lt. Bank der Auflösung des CAD-Schuldverhältnisses per Bargeld nicht möglich. Vielleicht hat&#8217;s an der Bank gelegen, aber bei meinem privaten USD-Konto geht das aktuell auch nicht. </p>
<p>Allerdings kann ich mein CAD-Schuldverhältnis per Überweisung an ein anderes CAD-Konto in egal welchem Land (?) beenden. </p>
<p>Dh an welcher Stelle ist die Grenze des Systems erreicht, innerhalb dessen ich das Schuldverhältnis per Bargeld beenden kann? </p>
<p>Sind das die Währungsräume im Sinne von Jurisdiktionen (Staaten) oder sind es die auf diese Währung lautenden Konten, egal in welcher Jurisdiktion?</p>
<p>Und beim Schreiben ergibt sich die Frage &#8211; wie regelt das eigentlich die BIS? In USD/Gold/&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305995</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 10:33:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=27354#comment-305995</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@Vater Thiel

&quot;Vielleicht ist das der Hintergrund der Cannabis-Legalisierung.
Alle Menschen werden karibisch locker und entspannt.&quot;

Eine charmante Lösungsidee, aber sie dürfte in Deutschland wohl daran scheitern, dass die Leute zwar gerne die typische karibische Lockerheit hätten, aber den gleichzeitig den typischen karibischen Lebensstandard für menschenunwürdig niedrig halten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@Vater Thiel</p>
<p>&#8220;Vielleicht ist das der Hintergrund der Cannabis-Legalisierung.<br />
Alle Menschen werden karibisch locker und entspannt.&#8221;</p>
<p>Eine charmante Lösungsidee, aber sie dürfte in Deutschland wohl daran scheitern, dass die Leute zwar gerne die typische karibische Lockerheit hätten, aber den gleichzeitig den typischen karibischen Lebensstandard für menschenunwürdig niedrig halten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305991</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 09:15:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Ott – danke für den Hinweis. Dann werde ich meinen Kommentar noch einmal posten – dieses Mal ohne Links:

Für das Verständnis von Geldschöpfung, Bankbilanzen und den Begriffen Zentralbankgeld (M0) und Giralgeld (M1) haben mir folgende Wikipedia-Artikel sehr geholfen:
Der Wikipedia-Artikel mit dem Begriff „Geldschöpfung“ (enthält auch schöne Grafiken)
Und auch die Wikipedia-Seiten zu „Zentralbankbilanz“ und „Geldmenge“ sind sehr aufschlussreich.

Wenn man eine Zeit lang darüber meditiert, kann man es schon verstehen… Wichtig für das Verständnis ist, sich klar zu machen, dass bei den Bankbilanzen die Aktiv- und Passivseite immer die gleiche Größe haben müssen, und dass bei einer Änderung der Bilanzsumme immer gleichwertige Änderungen sowohl auf der Aktiv- wie auch auf der Passivseite stattfinden müssen.

Aus dem Ganzen ergibt sich, dass logischerweise nur das Volumen der Geldmenge M1 inflatorisch wirksam werden kann, nicht aber die Menge des Zentralbankgeldes (M0). Das bei den Geschäftsbanken gehaltene Zentralbankgeld (Kontoguthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank) hat eigentlich nur zwei Funktionen (wenn man alle Geschäftsbanken als ein Ganzes ansieht) – zur Bargeldversorgung und als Garant bei Kreditausfällen. Ein Kreditausfall muss letztendlich immer mit Zentralbankgeld ausgeglichen werden – also eigentlich mit dem Eigenkapital der Bank, was aber ursprünglich einer gleichen Menge Zentralbankgeld auf der Aktivseite der Bankbilanz entsprach.

Viel Spaß noch bei diesen Denksportaufgaben…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Ott – danke für den Hinweis. Dann werde ich meinen Kommentar noch einmal posten – dieses Mal ohne Links:</p>
<p>Für das Verständnis von Geldschöpfung, Bankbilanzen und den Begriffen Zentralbankgeld (M0) und Giralgeld (M1) haben mir folgende Wikipedia-Artikel sehr geholfen:<br />
Der Wikipedia-Artikel mit dem Begriff „Geldschöpfung“ (enthält auch schöne Grafiken)<br />
Und auch die Wikipedia-Seiten zu „Zentralbankbilanz“ und „Geldmenge“ sind sehr aufschlussreich.</p>
<p>Wenn man eine Zeit lang darüber meditiert, kann man es schon verstehen… Wichtig für das Verständnis ist, sich klar zu machen, dass bei den Bankbilanzen die Aktiv- und Passivseite immer die gleiche Größe haben müssen, und dass bei einer Änderung der Bilanzsumme immer gleichwertige Änderungen sowohl auf der Aktiv- wie auch auf der Passivseite stattfinden müssen.</p>
<p>Aus dem Ganzen ergibt sich, dass logischerweise nur das Volumen der Geldmenge M1 inflatorisch wirksam werden kann, nicht aber die Menge des Zentralbankgeldes (M0). Das bei den Geschäftsbanken gehaltene Zentralbankgeld (Kontoguthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank) hat eigentlich nur zwei Funktionen (wenn man alle Geschäftsbanken als ein Ganzes ansieht) – zur Bargeldversorgung und als Garant bei Kreditausfällen. Ein Kreditausfall muss letztendlich immer mit Zentralbankgeld ausgeglichen werden – also eigentlich mit dem Eigenkapital der Bank, was aber ursprünglich einer gleichen Menge Zentralbankgeld auf der Aktivseite der Bankbilanz entsprach.</p>
<p>Viel Spaß noch bei diesen Denksportaufgaben…</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305990</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 09:07:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=27354#comment-305990</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Ott – danke für den Hinweis. Dann werde ich meinen Kommentar noch einmal posten – dieses Mal mit nur einem Link:

Für das Verständnis von Geldschöpfung, Bankbilanzen und den Begriffen Zentralbankgeld (M0) und Giralgeld (M1) haben mir folgende Wikipedia-Artikel sehr geholfen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung

Auch die Wikipedia-Seiten zu „Zentralbankbilanz“ und „Geldmenge“ sind sehr aufschlussreich.

Wenn man eine Zeit lang darüber meditiert, kann man es schon verstehen… ;-) Wichtig für das Verständnis ist, sich klar zu machen, dass bei den Bankbilanzen die Aktiv- und Passivseite immer die gleiche Größe haben müssen, und dass bei einer Änderung der Bilanzsumme immer gleichwertige Änderungen sowohl auf der Aktiv- wie auch auf der Passivseite stattfinden müssen.

Aus dem Ganzen ergibt sich, dass logischerweise nur das Volumen der Geldmenge M1 inflatorisch wirksam werden kann, nicht aber die Menge des Zentralbankgeldes (M0). Das bei den Geschäftsbanken gehaltene Zentralbankgeld (Kontoguthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank) hat eigentlich nur zwei Funktionen (wenn man alle Geschäftsbanken als ein Ganzes ansieht) – zur Bargeldversorgung und als Garant bei Kreditausfällen. Ein Kreditausfall muss letztendlich immer mit Zentralbankgeld ausgeglichen werden – also eigentlich mit dem Eigenkapital der Bank, was aber ursprünglich einer gleichen Menge Zentralbankgeld auf der Aktivseite der Bankbilanz entsprach.

Viel Spaß noch bei diesen Denksportaufgaben… ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Ott – danke für den Hinweis. Dann werde ich meinen Kommentar noch einmal posten – dieses Mal mit nur einem Link:</p>
<p>Für das Verständnis von Geldschöpfung, Bankbilanzen und den Begriffen Zentralbankgeld (M0) und Giralgeld (M1) haben mir folgende Wikipedia-Artikel sehr geholfen:</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung</a></p>
<p>Auch die Wikipedia-Seiten zu „Zentralbankbilanz“ und „Geldmenge“ sind sehr aufschlussreich.</p>
<p>Wenn man eine Zeit lang darüber meditiert, kann man es schon verstehen… ;-) Wichtig für das Verständnis ist, sich klar zu machen, dass bei den Bankbilanzen die Aktiv- und Passivseite immer die gleiche Größe haben müssen, und dass bei einer Änderung der Bilanzsumme immer gleichwertige Änderungen sowohl auf der Aktiv- wie auch auf der Passivseite stattfinden müssen.</p>
<p>Aus dem Ganzen ergibt sich, dass logischerweise nur das Volumen der Geldmenge M1 inflatorisch wirksam werden kann, nicht aber die Menge des Zentralbankgeldes (M0). Das bei den Geschäftsbanken gehaltene Zentralbankgeld (Kontoguthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank) hat eigentlich nur zwei Funktionen (wenn man alle Geschäftsbanken als ein Ganzes ansieht) – zur Bargeldversorgung und als Garant bei Kreditausfällen. Ein Kreditausfall muss letztendlich immer mit Zentralbankgeld ausgeglichen werden – also eigentlich mit dem Eigenkapital der Bank, was aber ursprünglich einer gleichen Menge Zentralbankgeld auf der Aktivseite der Bankbilanz entsprach.</p>
<p>Viel Spaß noch bei diesen Denksportaufgaben… ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305989</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 09:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=27354#comment-305989</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@ Stoertebekker

„Ist die Systemgrenze beim Einbuchen in mein auf CAD lautendes Firmenkonto überschritten“

Was meinen Sie mit „Systemgrenze“?

„Wenn bei drohender Insolvenz der zB SVB massiv dortige Schuldverhältnisse aufgelöst werden und neue bei zwei oder drei anderen Banken entstehen – wie geht die abrupt stärker „verschuldete“ Bank mit dem massiv gewachsenen Liquiditätsrisiko um?“

Da die SVB ja auch die Aktiva (aka Reserven) mit übertragen muss, ändert sich am Liquiditätsrisiko bei den zufließenden Banken nichts. Das Problem ist doch vielmehr, dass aufgrund der inversen Zinsstruktur nicht nur die ZBen hohe Verluste verbuchen, sondern zunehmend auch die GBen. Zwei prominente Namen haben darauf hingewiesen, Elon Musk sowie Warren Buffet.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@ Stoertebekker</p>
<p>„Ist die Systemgrenze beim Einbuchen in mein auf CAD lautendes Firmenkonto überschritten“</p>
<p>Was meinen Sie mit „Systemgrenze“?</p>
<p>„Wenn bei drohender Insolvenz der zB SVB massiv dortige Schuldverhältnisse aufgelöst werden und neue bei zwei oder drei anderen Banken entstehen – wie geht die abrupt stärker „verschuldete“ Bank mit dem massiv gewachsenen Liquiditätsrisiko um?“</p>
<p>Da die SVB ja auch die Aktiva (aka Reserven) mit übertragen muss, ändert sich am Liquiditätsrisiko bei den zufließenden Banken nichts. Das Problem ist doch vielmehr, dass aufgrund der inversen Zinsstruktur nicht nur die ZBen hohe Verluste verbuchen, sondern zunehmend auch die GBen. Zwei prominente Namen haben darauf hingewiesen, Elon Musk sowie Warren Buffet.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305986</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 08:54:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=27354#comment-305986</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

„Aber ich muss ja in den Besitz der Giralmittel gekommen sein, die dazu zwingend als Buchungssatz irgendwo im System ursprünglich erzeugt worden sein müssen – wenn nicht bei meiner Bank, dann z. B. bei der meines AG, der mir mein Gehalt überweist.“

Die für Käufe relevante Giralgeldmenge entsteht zum allergrößten Teil durch zwei Tatbestände:

1. Durch Kreditvergabe einer Bank an eine Nichtbank
2. Der Staat gibt mehr aus, als er über Steuern einnimmt

Werden mehr Kredite getilgt, als neue vergeben, dann sinkt die für Käufe relevante Giralgeldmenge wieder. Gleiches gilt, wenn der Staat einen Haushaltsüberschuss erzielt. Dieses Szenario können wir aktuell beobachten und erzeugt ein deflatorisches Umfeld, das schon jetzt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zusätzlich ansteigen lässt. 

Bis zur Rückzahlung der Kredite wird das Giralgeld auf den Konten der Banken hin- und her gebucht. Ihr AG hat entweder selber einen Betriebsmittelkredit, um die Löhne zu zahlen oder aber er war in der Vergangenheit so erfolgreich, dass er von der Liquidität der Kredite anderer Wirtschaftsteilnehmer profitiert hat. Haben Ihr AG und Sie die gleiche Bank, so bucht die Bank lediglich auf der Passivseite AG-Konto an CA-Konto. Haben Sie Ihr Konto bei einer anderen Bank, so müsste die AG-Bank auch noch die Reserven an die CA-Bank übertragen, sofern es an diesem Tag nur diese eine Buchung gegeben haben sollte. 

„Womit aus Sicht des Gesamtsystems keine „Vernichtung“ einer Teilmenge der Schuldverhältnisse durch den in ihrer Ergänzung beschriebenen Vorgang eingetreten ist – oder doch?“

Wenn eine Nichtbank einen Kredit zurückzahlt, schrumpft IMMER die Giralgeldmenge M1/M2/M3; es findet also eine „Vernichtung“ einer Teilmenge der Schuldverhältnisse sowie der korrespondierenden Gläubigerverhältnisse (Banken) statt.

@ Vater Thiel

„Aber ich kann mir den nächsten Extremfall nicht verkneifen, auch wenn Sie sagen werden, der spielt in der Praxis keine Rolle:
Banken, die überhaupt keine Kredite mehr vergeben, sondern nur noch (mit Nicht- oder Schattenbanken einerseits und untereinander auf dem Interbankenkasino andererseits) mit Wertpapiere und Immobilien handeln.“

Leider spielt er in der Praxis in vielen Ländern eine Rolle. Von daher plädiere ich ja für ein striktes Trennbankensystem. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305678">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>„Aber ich muss ja in den Besitz der Giralmittel gekommen sein, die dazu zwingend als Buchungssatz irgendwo im System ursprünglich erzeugt worden sein müssen – wenn nicht bei meiner Bank, dann z. B. bei der meines AG, der mir mein Gehalt überweist.“</p>
<p>Die für Käufe relevante Giralgeldmenge entsteht zum allergrößten Teil durch zwei Tatbestände:</p>
<p>1. Durch Kreditvergabe einer Bank an eine Nichtbank<br />
2. Der Staat gibt mehr aus, als er über Steuern einnimmt</p>
<p>Werden mehr Kredite getilgt, als neue vergeben, dann sinkt die für Käufe relevante Giralgeldmenge wieder. Gleiches gilt, wenn der Staat einen Haushaltsüberschuss erzielt. Dieses Szenario können wir aktuell beobachten und erzeugt ein deflatorisches Umfeld, das schon jetzt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zusätzlich ansteigen lässt. </p>
<p>Bis zur Rückzahlung der Kredite wird das Giralgeld auf den Konten der Banken hin- und her gebucht. Ihr AG hat entweder selber einen Betriebsmittelkredit, um die Löhne zu zahlen oder aber er war in der Vergangenheit so erfolgreich, dass er von der Liquidität der Kredite anderer Wirtschaftsteilnehmer profitiert hat. Haben Ihr AG und Sie die gleiche Bank, so bucht die Bank lediglich auf der Passivseite AG-Konto an CA-Konto. Haben Sie Ihr Konto bei einer anderen Bank, so müsste die AG-Bank auch noch die Reserven an die CA-Bank übertragen, sofern es an diesem Tag nur diese eine Buchung gegeben haben sollte. </p>
<p>„Womit aus Sicht des Gesamtsystems keine „Vernichtung“ einer Teilmenge der Schuldverhältnisse durch den in ihrer Ergänzung beschriebenen Vorgang eingetreten ist – oder doch?“</p>
<p>Wenn eine Nichtbank einen Kredit zurückzahlt, schrumpft IMMER die Giralgeldmenge M1/M2/M3; es findet also eine „Vernichtung“ einer Teilmenge der Schuldverhältnisse sowie der korrespondierenden Gläubigerverhältnisse (Banken) statt.</p>
<p>@ Vater Thiel</p>
<p>„Aber ich kann mir den nächsten Extremfall nicht verkneifen, auch wenn Sie sagen werden, der spielt in der Praxis keine Rolle:<br />
Banken, die überhaupt keine Kredite mehr vergeben, sondern nur noch (mit Nicht- oder Schattenbanken einerseits und untereinander auf dem Interbankenkasino andererseits) mit Wertpapiere und Immobilien handeln.“</p>
<p>Leider spielt er in der Praxis in vielen Ländern eine Rolle. Von daher plädiere ich ja für ein striktes Trennbankensystem. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305985</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 08:43:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=27354#comment-305985</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305961&quot;&gt;Claus&lt;/a&gt;.

@Claus

Vielleicht ist der Kommentar im Spamfilter hängengeblieben? Das passiert oft dann, wenn der Kommentar mehr als einen Link auf andere Webseiten enthält.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/folgenreicher-betrachtungsfehler/#comment-305961">Claus</a>.</p>
<p>@Claus</p>
<p>Vielleicht ist der Kommentar im Spamfilter hängengeblieben? Das passiert oft dann, wenn der Kommentar mehr als einen Link auf andere Webseiten enthält.</p>
]]></content:encoded>
		
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