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	Kommentare zu: Die Zentral&#173;banken löschen mit Benzin	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Mohnburg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-171303</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Mohnburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 14:17:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170293&quot;&gt;Michael Mohnburg&lt;/a&gt;.

@foxxly
Inflationen bei goldgedeckten Währungen sind nur durch ein zusätzliches Angebot des Metalls möglich (siehe Spanien im 16.Jht.) oder durch Verschlechterung der Währung durch die Herrschenden (Stichwort Münzverschlechterung, Reduzierung des Edelmetallgehalts).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170293">Michael Mohnburg</a>.</p>
<p>@foxxly<br />
Inflationen bei goldgedeckten Währungen sind nur durch ein zusätzliches Angebot des Metalls möglich (siehe Spanien im 16.Jht.) oder durch Verschlechterung der Währung durch die Herrschenden (Stichwort Münzverschlechterung, Reduzierung des Edelmetallgehalts).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christoph Oertel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170966</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Oertel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2020 20:25:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170462&quot;&gt;Timur Erkan&lt;/a&gt;.

Lieber Timur Erkan,

ganz im Gegenteil zu Ihrer kritischen Einschätzung ist die Besetzung des Finanzministeriums mit Olaf Scholz für die SPD eine historische Chance in der Corona-Krise. Olaf Scholz kann dafür auf ein funktionierendes Ministerium aufbauen. Wenn erfolgreich, dann wird die Kanzlerkandidatur eine realistische Option für ihn und die SPD. Wenn nicht, dann ist der Abstieg zur 10%-Partei beschleunigt.

So leid es mir tut, Sie verwechseln die Risiken, die Olaf Scholz eingeht mit SPD-Bashing. Es gilt hier, nicht markige Sprüche wie “Bazooka” anstatt solider Vorgaben herauszuhauen und handwerkliche Fehler wie die temporäre Mehrwertsteuersenkung zu vermeiden.

Einen schönen restlichen 4. Advent und lassen Sie uns aus unserem Hin und Her eine herausfordernde Diskussion mit Daniel Stelter machen :-)...

Christoph Oertel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170462">Timur Erkan</a>.</p>
<p>Lieber Timur Erkan,</p>
<p>ganz im Gegenteil zu Ihrer kritischen Einschätzung ist die Besetzung des Finanzministeriums mit Olaf Scholz für die SPD eine historische Chance in der Corona-Krise. Olaf Scholz kann dafür auf ein funktionierendes Ministerium aufbauen. Wenn erfolgreich, dann wird die Kanzlerkandidatur eine realistische Option für ihn und die SPD. Wenn nicht, dann ist der Abstieg zur 10%-Partei beschleunigt.</p>
<p>So leid es mir tut, Sie verwechseln die Risiken, die Olaf Scholz eingeht mit SPD-Bashing. Es gilt hier, nicht markige Sprüche wie “Bazooka” anstatt solider Vorgaben herauszuhauen und handwerkliche Fehler wie die temporäre Mehrwertsteuersenkung zu vermeiden.</p>
<p>Einen schönen restlichen 4. Advent und lassen Sie uns aus unserem Hin und Her eine herausfordernde Diskussion mit Daniel Stelter machen :-)&#8230;</p>
<p>Christoph Oertel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christoph Oertel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170963</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Oertel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2020 20:11:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Daniel Stelter,

vielen Dank für die Darstellung das komplexen Themas “easy money” zusammen mit William White... das mich auch schon länger umtreibt. Inhaltlich die Puzzleteile fast gleich sortiert zu haben bis zu dem Punkt, an dem die Währungsräume China, Europa und USA synchron höhere Inflationsraten “zulassen”, fand ich spannend. 

Nun ist bei mir die Frage offen geblieben, warum - mangels alternativem Währungsraum - die Verschuldung nicht über 10 Jahre auf ein erträgliches Maß weginflationiert werden kann? Bedingung wäre, daß die Staatsschulden deutlich länger laufen als der Inflationszeitraum und somit (zu einem relevanten Teil) erst deutlich nach der Inflationsphase umgeschuldet werden müssen. Schließlich ist ein erheblicher Anteil der Staatsanleihen bei Neuemission mittlerweile auf lang laufende Titel mit niedrigen Zinsen “umgeschuldet” - auch von Italien... Durch den vorliegenden Primärüberschuß sogar von schwierigen Volkswirtschaften (vor der Corona-Krise) könnte eine Neuverschuldung minimiert werden, was die Bedingung wäre. 

Eine solche kalte Enteignung wäre höchst elegant, weil kein Wirtschaftraum ein Interesse an einer Krise zur Bereinigung der Schulden hat, durch die entstehenden Brüche und politische Instabilitäten. Dieser indirekte “Schuldenschnitt” würde parallel mit einer “Entzombifizierung” durch die Zinserhöhung erfolgen, die wiederum wegen des demographischen Wandels den erwarteten Fachkräftemangel - in der westlichen Welt einschließlich Japan und China - wegen des Entfalls unproduktiver Arbeitsplätze reduzieren würde. Mangels alternativer Anlagemöglichkeiten würde in neue Unternehmen investiert, die ihre Anleihen bedienen können und aus den Assetblasen “die Luft” herausgelassen mit einer breiten Streuung der Verluste in die Mittelschicht, die damit ihre Alterssicherung alternativ zu den klassischen Anlageformen aufbauen will. Insofern wäre es jetzt, eine falsche Reaktion aus Angst vor Inflation in überbewertete Assets einzusteigen.

Gibt es Autoren, die solche Szenarien diskutieren und mit denen Sie einen weiteren herausfordernden und kurzweiligen Podcast machen könnten?

Vielen Dank

Christoph Oertel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Daniel Stelter,</p>
<p>vielen Dank für die Darstellung das komplexen Themas “easy money” zusammen mit William White&#8230; das mich auch schon länger umtreibt. Inhaltlich die Puzzleteile fast gleich sortiert zu haben bis zu dem Punkt, an dem die Währungsräume China, Europa und USA synchron höhere Inflationsraten “zulassen”, fand ich spannend. </p>
<p>Nun ist bei mir die Frage offen geblieben, warum &#8211; mangels alternativem Währungsraum &#8211; die Verschuldung nicht über 10 Jahre auf ein erträgliches Maß weginflationiert werden kann? Bedingung wäre, daß die Staatsschulden deutlich länger laufen als der Inflationszeitraum und somit (zu einem relevanten Teil) erst deutlich nach der Inflationsphase umgeschuldet werden müssen. Schließlich ist ein erheblicher Anteil der Staatsanleihen bei Neuemission mittlerweile auf lang laufende Titel mit niedrigen Zinsen “umgeschuldet” &#8211; auch von Italien&#8230; Durch den vorliegenden Primärüberschuß sogar von schwierigen Volkswirtschaften (vor der Corona-Krise) könnte eine Neuverschuldung minimiert werden, was die Bedingung wäre. </p>
<p>Eine solche kalte Enteignung wäre höchst elegant, weil kein Wirtschaftraum ein Interesse an einer Krise zur Bereinigung der Schulden hat, durch die entstehenden Brüche und politische Instabilitäten. Dieser indirekte “Schuldenschnitt” würde parallel mit einer “Entzombifizierung” durch die Zinserhöhung erfolgen, die wiederum wegen des demographischen Wandels den erwarteten Fachkräftemangel &#8211; in der westlichen Welt einschließlich Japan und China &#8211; wegen des Entfalls unproduktiver Arbeitsplätze reduzieren würde. Mangels alternativer Anlagemöglichkeiten würde in neue Unternehmen investiert, die ihre Anleihen bedienen können und aus den Assetblasen “die Luft” herausgelassen mit einer breiten Streuung der Verluste in die Mittelschicht, die damit ihre Alterssicherung alternativ zu den klassischen Anlageformen aufbauen will. Insofern wäre es jetzt, eine falsche Reaktion aus Angst vor Inflation in überbewertete Assets einzusteigen.</p>
<p>Gibt es Autoren, die solche Szenarien diskutieren und mit denen Sie einen weiteren herausfordernden und kurzweiligen Podcast machen könnten?</p>
<p>Vielen Dank</p>
<p>Christoph Oertel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Timur Erkan		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170462</link>

		<dc:creator><![CDATA[Timur Erkan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 15:55:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=21057#comment-170462</guid>

					<description><![CDATA[Guten Tag Herr Dr. Stelter, 

Ihr allwöchentliches SPD/Scholz-Bashing ist vielleicht sehr verführerisch aber im Grunde zu einfach. Ich denke es ist offensichtlich, dass für die SPD es am einfachsten ist einen Führungskopf loszuwerden indem man ihn zum Kanzlerkandidaten macht. DIE SPD wird sich mit den aktuellen Vorsitzenden neu aufstellen, wenn die alte Riege weg ist. Und dann haben Sie sicher etwas, was sie kritisieren können.

Zu komplizierten Förderprogrammen gibt es viele CDU-initierte Beispiele, die nach dem Motto lanciert wurden :&quot;Es ist egal wie viele Fantasillarden wird bereitstellen, solange wir verhindern, dass sie tatsächlcih abgerufen werden&quot;. Ein Beispiel ist die Förderung von E-Autos in der Vergangenheit. Da wurden Förderungen bereitgestellt für autos, die es in der Form noch gar nicht gab. Also die CDU macht es nicht besser, zumal sie das Wirtschaftministerium stellen. Hier wirken Sie sehr voreingenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Herr Dr. Stelter, </p>
<p>Ihr allwöchentliches SPD/Scholz-Bashing ist vielleicht sehr verführerisch aber im Grunde zu einfach. Ich denke es ist offensichtlich, dass für die SPD es am einfachsten ist einen Führungskopf loszuwerden indem man ihn zum Kanzlerkandidaten macht. DIE SPD wird sich mit den aktuellen Vorsitzenden neu aufstellen, wenn die alte Riege weg ist. Und dann haben Sie sicher etwas, was sie kritisieren können.</p>
<p>Zu komplizierten Förderprogrammen gibt es viele CDU-initierte Beispiele, die nach dem Motto lanciert wurden :&#8221;Es ist egal wie viele Fantasillarden wird bereitstellen, solange wir verhindern, dass sie tatsächlcih abgerufen werden&#8221;. Ein Beispiel ist die Förderung von E-Autos in der Vergangenheit. Da wurden Förderungen bereitgestellt für autos, die es in der Form noch gar nicht gab. Also die CDU macht es nicht besser, zumal sie das Wirtschaftministerium stellen. Hier wirken Sie sehr voreingenommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170353</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 15:56:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170225&quot;&gt;Guido Hüpper&lt;/a&gt;.

@Herrn Hüpper: Ich schließe mich Ihnen vollständig an, prima podcast!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170225">Guido Hüpper</a>.</p>
<p>@Herrn Hüpper: Ich schließe mich Ihnen vollständig an, prima podcast!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170295</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 21:56:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170293&quot;&gt;Michael Mohnburg&lt;/a&gt;.

@ M.M. 21:26  
&#062; Inﬂationen gibt es nur bei ungedeckten Papiergeldwährungen.&#060;
das denke ich nicht, denn auch der wert einer zb.goldmünze lässt sich inflationieren. wenn der goldpreis hoch getrieben würde und man aber trotzdem nicht mehr kaufen kann, dann infltioniert auch gold.
eine goldgedeckte währung ist sicher besser,  als das aktuelle, aber nicht inflationsfrei.
zudem müsste der preis sowieso &#034;mitwachsen mit dem wirtschaftswachstum. allerdings könnte eine goldpreisbindung auch wachstums-bremsend wirken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170293">Michael Mohnburg</a>.</p>
<p>@ M.M. 21:26<br />
&gt; Inﬂationen gibt es nur bei ungedeckten Papiergeldwährungen.&lt;<br />
das denke ich nicht, denn auch der wert einer zb.goldmünze lässt sich inflationieren. wenn der goldpreis hoch getrieben würde und man aber trotzdem nicht mehr kaufen kann, dann infltioniert auch gold.<br />
eine goldgedeckte währung ist sicher besser,  als das aktuelle, aber nicht inflationsfrei.<br />
zudem müsste der preis sowieso &quot;mitwachsen mit dem wirtschaftswachstum. allerdings könnte eine goldpreisbindung auch wachstums-bremsend wirken</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Mohnburg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170293</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Mohnburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 20:26:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=21057#comment-170293</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170284&quot;&gt;Michael Mohnburg&lt;/a&gt;.

Ergänzung:
Der Schweizer Professor Peter Bernholz untersuchte in einer wirtschaftshistorischen Studie 29 Beispiele von Hyperinﬂationen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Inﬂationen gibt es nur bei ungedeckten Papiergeldwährungen. Inﬂationen sind immer das Ergebnis einer verantwortungslosen, unseriösen Fiskal- und Geldpolitik. Inﬂationen werden immer 
durch Deﬁzite des Staatshaushaltes verursacht, die überwiegend durch Geldschöpfung ﬁnanziert werden. Der Zusammenhang zwischen Geldentwertung, Staatsverschuldung und Geldmengenwachstum wird bewusst verschleiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170284">Michael Mohnburg</a>.</p>
<p>Ergänzung:<br />
Der Schweizer Professor Peter Bernholz untersuchte in einer wirtschaftshistorischen Studie 29 Beispiele von Hyperinﬂationen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Inﬂationen gibt es nur bei ungedeckten Papiergeldwährungen. Inﬂationen sind immer das Ergebnis einer verantwortungslosen, unseriösen Fiskal- und Geldpolitik. Inﬂationen werden immer<br />
durch Deﬁzite des Staatshaushaltes verursacht, die überwiegend durch Geldschöpfung ﬁnanziert werden. Der Zusammenhang zwischen Geldentwertung, Staatsverschuldung und Geldmengenwachstum wird bewusst verschleiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Mohnburg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170284</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Mohnburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 16:26:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=21057#comment-170284</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für diesen außergewöhnlich interessanten Gesprächsgast. William White ist bekannt dafür, dass er die Zentralbanken für das geld- und schuldenpolitische Desaster verantwortlich macht. Es ist auffällig, dass die meisten Zentralbank-Bürokraten leider erst nach ihrer aktiven Karriere die Vernunft (oder den Mut?) wieder finden, die ungeschminkte Wahrheit auszusprechen. 

Auf sachlicher Ebene gab das Interview zwar keine neuen Erkenntnisse, aber allein die Tatsache, aus wessen Munde die harsche Zentralbankkritik vorgetragen wurde, war die Geduld wert, auch das Original-Interview in voller Länge zu hören.

Jedem sei das von W. White angesprochene Buch von Peter Bernholz „Monetary Regimes and Inflation“ als Basisliteratur zum Thema Inflation empfohlen! Es ist leider nicht auf Deutsch erhältlich.

Bei einem Gesprächsgast aus dem inneren Zirkel der Zentralbankbürokratie hätte ich mir allerdings noch folgende Fragen gewünscht: 
- Wie hoch ist der Goldanteil ihres Vermögens? 
- Wie kann man es nur so lange bei der BIZ aushalten, wenn man mit ansehen muss, wie sich die FED (und schließlich der Rest der Welt) immer weiter von einer seriösen Geldpolitik entfernt?
- Muss es erst zu einem Totalzusammenbruch kommen, bevor ein seriöser Neuanfang begonnen werden kann und wie könnte dieser aussehen? Währungswettbewerb?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen außergewöhnlich interessanten Gesprächsgast. William White ist bekannt dafür, dass er die Zentralbanken für das geld- und schuldenpolitische Desaster verantwortlich macht. Es ist auffällig, dass die meisten Zentralbank-Bürokraten leider erst nach ihrer aktiven Karriere die Vernunft (oder den Mut?) wieder finden, die ungeschminkte Wahrheit auszusprechen. </p>
<p>Auf sachlicher Ebene gab das Interview zwar keine neuen Erkenntnisse, aber allein die Tatsache, aus wessen Munde die harsche Zentralbankkritik vorgetragen wurde, war die Geduld wert, auch das Original-Interview in voller Länge zu hören.</p>
<p>Jedem sei das von W. White angesprochene Buch von Peter Bernholz „Monetary Regimes and Inflation“ als Basisliteratur zum Thema Inflation empfohlen! Es ist leider nicht auf Deutsch erhältlich.</p>
<p>Bei einem Gesprächsgast aus dem inneren Zirkel der Zentralbankbürokratie hätte ich mir allerdings noch folgende Fragen gewünscht:<br />
&#8211; Wie hoch ist der Goldanteil ihres Vermögens?<br />
&#8211; Wie kann man es nur so lange bei der BIZ aushalten, wenn man mit ansehen muss, wie sich die FED (und schließlich der Rest der Welt) immer weiter von einer seriösen Geldpolitik entfernt?<br />
&#8211; Muss es erst zu einem Totalzusammenbruch kommen, bevor ein seriöser Neuanfang begonnen werden kann und wie könnte dieser aussehen? Währungswettbewerb?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170267</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 11:44:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=21057#comment-170267</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170253&quot;&gt;JürgenP&lt;/a&gt;.

@  JürgenP

&#062;Wenn Notenbänker neben sachbezogenen Inhalten der Notenbanktätigkeit, nicht auch die notwendigen Managementfähigkeiten erworben haben, muss „logischerweise“ der falsche Umgang mit dem komplexen System „Finanzwirtschaft“ in einem fürchterlichen Desaster enden.&#062;

Das ist korrekt.

Es gilt für den Umgang mit ALLEN Systemen. 

Aber:

Managementfähigkeiten sind nur eine notwendige, aber KEINE hinreichende Voraussetzung, um ein System DAUERHAFT zu stabilisieren oder in einen BESSEREN Zustand zu bringen. 

Die implizite Überzeugung von W. White, die ich in meinem Fazit explizit gemacht habe, lautet:

Es gibt KEINE hinreichende Voraussetzung, das System dauerhaft zu stabilisieren, geschweige denn, es in einen besseren Zustand zu überführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170253">JürgenP</a>.</p>
<p>@  JürgenP</p>
<p>&gt;Wenn Notenbänker neben sachbezogenen Inhalten der Notenbanktätigkeit, nicht auch die notwendigen Managementfähigkeiten erworben haben, muss „logischerweise“ der falsche Umgang mit dem komplexen System „Finanzwirtschaft“ in einem fürchterlichen Desaster enden.&gt;</p>
<p>Das ist korrekt.</p>
<p>Es gilt für den Umgang mit ALLEN Systemen. </p>
<p>Aber:</p>
<p>Managementfähigkeiten sind nur eine notwendige, aber KEINE hinreichende Voraussetzung, um ein System DAUERHAFT zu stabilisieren oder in einen BESSEREN Zustand zu bringen. </p>
<p>Die implizite Überzeugung von W. White, die ich in meinem Fazit explizit gemacht habe, lautet:</p>
<p>Es gibt KEINE hinreichende Voraussetzung, das System dauerhaft zu stabilisieren, geschweige denn, es in einen besseren Zustand zu überführen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170266</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 11:33:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=21057#comment-170266</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170199&quot;&gt;weico&lt;/a&gt;.

@ weico

Wenn das PROBLEM darin besteht, dass die Leute NICHT arbeitslos werden, sondern weiterhin Einkommen erzielen, dann handeln die Notenbanken so, wie sie gehandelt haben.

Ob Anträge von Häusern verhindert werden oder nicht, ist dann BELANGLOS.

Wir sind HEUTE nicht in der Welt, in der Bagehot war. 
Wer das nicht begreift, hat nichts begriffen.

Damit ist nicht gesagt, dass die Notenbankpolitik in jeder Hinsicht zu bejahen ist.

Es wird damit lediglich gesagt, dass es gute GRÜNDE für sie gibt, so zu handeln, wie sie handelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170199">weico</a>.</p>
<p>@ weico</p>
<p>Wenn das PROBLEM darin besteht, dass die Leute NICHT arbeitslos werden, sondern weiterhin Einkommen erzielen, dann handeln die Notenbanken so, wie sie gehandelt haben.</p>
<p>Ob Anträge von Häusern verhindert werden oder nicht, ist dann BELANGLOS.</p>
<p>Wir sind HEUTE nicht in der Welt, in der Bagehot war.<br />
Wer das nicht begreift, hat nichts begriffen.</p>
<p>Damit ist nicht gesagt, dass die Notenbankpolitik in jeder Hinsicht zu bejahen ist.</p>
<p>Es wird damit lediglich gesagt, dass es gute GRÜNDE für sie gibt, so zu handeln, wie sie handelt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: @Dr. Lucie Fischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170256</link>

		<dc:creator><![CDATA[@Dr. Lucie Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 08:57:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=21057#comment-170256</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170212&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Alexander
Vielen Dank für den Hinweis, vielleicht ist es ( manchmal) der einzige Trost, dass  es kluge, kritische und humorvolle Denker noch gibt in diesem Schland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170212">Alexander</a>.</p>
<p>@Alexander<br />
Vielen Dank für den Hinweis, vielleicht ist es ( manchmal) der einzige Trost, dass  es kluge, kritische und humorvolle Denker noch gibt in diesem Schland.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-zentralbanken-loeschen-mit-benzin/#comment-170253</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 08:20:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=21057#comment-170253</guid>

					<description><![CDATA[@ DS 
William White formulierte in einem Nebensatz, dass „Notenbänker auch nur Menschen seien“. Damit wird nach meinem Verständnis gesagt, dass auch Notenbänker &#038; Finanzakteure aufgrund ihrer „menschlichen“ Konstitution in Bezug auf den Umgang mit (komplexen) Systemen genau denselben Restriktionen unterliegen, wie jeder andere Mensch. 

Dazu ist alles notwendige erforscht und gesagt, bspw. in „Die Logik des Misslingens“, Dietrich Dörner. 

Wenn Notenbänker neben sachbezogenen Inhalten der Notenbanktätigkeit, nicht auch die notwendigen Managementfähigkeiten erworben haben, muss „logischerweise“ der falsche Umgang mit dem komplexen System „Finanzwirtschaft“ in einem fürchterlichen Desaster enden. 

WW hat zwar Bezüge zu Komplexitäts- und Systemwissenschaften angedeutet, jedoch keinen substanziellen Vorschlag in diese Richtung gemacht, um Lösungen zu entwickeln. Allein auf Appelle zu setzen, das drohende Desaster abzuwenden, genügt in einer solchen Position einfach nicht. 

Allerdings ist/war auch er Teil des Systems und verfügte – selbst wenn er gewollt hätte - nur über wenig Möglichkeiten, die Prozesse der Notenbank-/Finanzwirtschaft so zu verändern, dass sich konkret hätte ein anderer Verlauf ergeben können. Dazu sind Beharrungskräfte viel zu stark. Das hätte ihn seinen Job gekostet.

Soweit ich die Darstellung der vergangenheitsbezogenen Detailzusammenhänge richtig verstanden habe, folgt das System „Finanzwirtschaft“ folgendem, stark verkürztem, Wirkungsverlauf:

&#062; bestehendes System &#062; unterliegt komplexitätsgetriebenen Wandel &#062; ist im Kern desaströs konfiguriert &#062; und führt dadurch zunehmend zur DeStabilisierung &#062; erfährt durch problemverdeckende Verschuldung zurzeit noch Akzeptanz in der Bevölkerung &#062; das Ende naht unweigerlich.

In den Worten von Herrn Tischer lautet die Beschreibung (frei aus dem Zusammenhang gegriffen):


„Ein hochproduktives kapitalistisches System, das demografischem und technologischem Wandel unterworfen ist und die Akzeptanz der Bevölkerung zu verlieren droht, muss durch Staatseinfluss so KONFIGURIERT und durch die Geldpolitik so STABILISIERT werden, dass es NICHT die Akzeptanz der Bevölkerung verliert“.
@ Dietmar Tischer  13. DEZEMBER 2020, 18:00

mit seinem Fazit in Bezug auf den aktuellen Erkenntnisstand:

„Nichts NEUES also, sondern MEHR vom Gehabten“.

Auf nach diesem Podcast erkenne ich kein ein klares, normativ gestütztes, Szenario mit schlüssiger Strategie, wie der Verlauf ohne einen gewaltigen Crash umgekehrt werden könnte. Woher denn auch sollten Notenbänker wissen, wo anzusetzen ist, außer bei Notenbanken.  

Eine Idee für Suchende:
„Die Theorie dynamischer Systemen, die insbesondere als Selbstorganisations- und Chaostheorie bekannt geworden ist, dient als Verständnisrahmen und als Gestaltungskonzept für Veränderungsprozesse in Unternehmen und Institutionen“.
[Peter Kruse, next practice – Erfolgreiches Management von Instabilität, Seite 13]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ DS<br />
William White formulierte in einem Nebensatz, dass „Notenbänker auch nur Menschen seien“. Damit wird nach meinem Verständnis gesagt, dass auch Notenbänker &amp; Finanzakteure aufgrund ihrer „menschlichen“ Konstitution in Bezug auf den Umgang mit (komplexen) Systemen genau denselben Restriktionen unterliegen, wie jeder andere Mensch. </p>
<p>Dazu ist alles notwendige erforscht und gesagt, bspw. in „Die Logik des Misslingens“, Dietrich Dörner. </p>
<p>Wenn Notenbänker neben sachbezogenen Inhalten der Notenbanktätigkeit, nicht auch die notwendigen Managementfähigkeiten erworben haben, muss „logischerweise“ der falsche Umgang mit dem komplexen System „Finanzwirtschaft“ in einem fürchterlichen Desaster enden. </p>
<p>WW hat zwar Bezüge zu Komplexitäts- und Systemwissenschaften angedeutet, jedoch keinen substanziellen Vorschlag in diese Richtung gemacht, um Lösungen zu entwickeln. Allein auf Appelle zu setzen, das drohende Desaster abzuwenden, genügt in einer solchen Position einfach nicht. </p>
<p>Allerdings ist/war auch er Teil des Systems und verfügte – selbst wenn er gewollt hätte &#8211; nur über wenig Möglichkeiten, die Prozesse der Notenbank-/Finanzwirtschaft so zu verändern, dass sich konkret hätte ein anderer Verlauf ergeben können. Dazu sind Beharrungskräfte viel zu stark. Das hätte ihn seinen Job gekostet.</p>
<p>Soweit ich die Darstellung der vergangenheitsbezogenen Detailzusammenhänge richtig verstanden habe, folgt das System „Finanzwirtschaft“ folgendem, stark verkürztem, Wirkungsverlauf:</p>
<p>&gt; bestehendes System &gt; unterliegt komplexitätsgetriebenen Wandel &gt; ist im Kern desaströs konfiguriert &gt; und führt dadurch zunehmend zur DeStabilisierung &gt; erfährt durch problemverdeckende Verschuldung zurzeit noch Akzeptanz in der Bevölkerung &gt; das Ende naht unweigerlich.</p>
<p>In den Worten von Herrn Tischer lautet die Beschreibung (frei aus dem Zusammenhang gegriffen):</p>
<p>„Ein hochproduktives kapitalistisches System, das demografischem und technologischem Wandel unterworfen ist und die Akzeptanz der Bevölkerung zu verlieren droht, muss durch Staatseinfluss so KONFIGURIERT und durch die Geldpolitik so STABILISIERT werden, dass es NICHT die Akzeptanz der Bevölkerung verliert“.<br />
@ Dietmar Tischer  13. DEZEMBER 2020, 18:00</p>
<p>mit seinem Fazit in Bezug auf den aktuellen Erkenntnisstand:</p>
<p>„Nichts NEUES also, sondern MEHR vom Gehabten“.</p>
<p>Auf nach diesem Podcast erkenne ich kein ein klares, normativ gestütztes, Szenario mit schlüssiger Strategie, wie der Verlauf ohne einen gewaltigen Crash umgekehrt werden könnte. Woher denn auch sollten Notenbänker wissen, wo anzusetzen ist, außer bei Notenbanken.  </p>
<p>Eine Idee für Suchende:<br />
„Die Theorie dynamischer Systemen, die insbesondere als Selbstorganisations- und Chaostheorie bekannt geworden ist, dient als Verständnisrahmen und als Gestaltungskonzept für Veränderungsprozesse in Unternehmen und Institutionen“.<br />
[Peter Kruse, next practice – Erfolgreiches Management von Instabilität, Seite 13]</p>
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