Die Highlights vom Juli

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PODCAST bto 2.0 – Der neue Podcast von Dr. Daniel Stelter

Themen des wöchentlichen bto-Podcasts im letzten Monat waren:

  • Die Bodenwertsteuer als intelligentere Variante der Vermögensbesteuerung
  • Die Zukunft der deutschen Automobilindustrie
  • Deutschlands Reiche und ihre Verantwortung
  • Vorsorgepflicht für Hochwasser

Zu hören ist der Podcast auf allen gängigen Plattformen und natürlich auch direkt bei bto:

Die nächste Folge erscheint am kommenden Sonntag, 15. August, um 9 Uhr.

DEUTSCHLAND

KOMMENTIERT IN DER WirtschaftsWoche
Meine Forderung: Vermögen für alle!

Studien belegen, dass höhere Vermögen mit einer größeren Zufriedenheit der Bürger einhergehen. Auch Menschen mit geringem Einkommen sind zufriedener, sobald sie über Vermögen verfügen. Vermögen bedeutet Unabhängigkeit. Vermögen bedeutet Glück.

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KOMMENTIERT IM Handelsblatt
Ungleichheit: Die Sozialpolitik fördert, was sie vorgibt zu bekämpfen

Die Bundestagswahl naht und die Parteien des linken Spektrums überbieten sich mit Forderungen nach höheren Abgaben für die „Reichen“. Diese sollten, so die Argumentation, endlich einen höheren Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens leisten. Getragen wird die Argumentation von einem weitverbreiteten Gefühl in der Bevölkerung, dass es in Deutschland immer ungerechter zuginge.

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KOMMENTIERT IM Handelsblatt
Hochwasser-Pflichtversicherung mit Vorsorgeanreiz statt staatlicher Ad-hoc-Hilfe

Angesichts der bestürzenden Bilder aus den Hochwassergebieten hat die Politik die eigenen Vorsätze schnell über Bord geworfen. Entgegen dem Beschluss der Ministerpräsidenten von 2017 nur noch in Härtefällen zu helfen, in denen eine Versicherung nicht möglich war, haben Bund und Länder umfassende finanzielle Hilfen zugesagt. Die menschlich und politisch nachvollziehbare Unterstützung der Flutopfer führt jedoch zu Ungerechtigkeiten und größeren Problemen in der Zukunft.

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Merkels Bilanz ist schlecht

Bisher gab es dennoch, vor allem im Ausland, immer Lob. Doch diese Phalanx bekommt Risse. Der Telegraph rechnet ab: “We all love Mutti Merkel but she leaves a trail of wreckage across Europe” lautet der Titel. Nun ja, ob das mit der Liebe so stimmt?

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GELDPOLITIK

Geldpolitik und Ungleichheit – sind die Notenbanken wirklich unschuldig?

Welchen Anteil hat die Geldpolitik an der in einigen Regionen der Welt steigenden Ungleichheit der Vermögensverteilung? Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sieht diese Rolle nicht, die FINANCIAL TIMES hält entgegen:

>> LESEN: Geldpolitik und Ungleichheit – sind die Notenbanken wirklich unschuldig?

In der fiskalischen Falle

Im aktuellen Jahresbericht weist die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich auf die zunehmende Gefahr hin, dass die Notenbanken nicht mehr auf den Geldwert achten können, weil die hohe Verschuldung der Staaten sie in eine fiskalische Falle manövriert haben.

>> LESEN: In der fiskalischen Falle

KLIMAPOLITIK

“Sozial-liberale Klimapolitik” als Programm der Deindustrialisierung?

Wie stellt man sich „sozial-liberale“ Klimapolitik vor. Nun, sicherlich liberaler als sie im Kern ist. Ein Blick auf die Gedanken:

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Den Sozialismus in seinem Lauf … hält nicht mal die FT auf

Endlich bekommen deutsche Sozialisten wieder eine angemessene Aufmerksamkeit. Höchst offiziell in der FINANCIAL TIMES (FT) darf der in der Ökonomenszene weit bekannte Max Krahé, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozioökonomie und Koordinator des Promotionskollegs “Die Politische Ökonomie der Ungleichheit” an der Universität Duisburg, erklären, warum nur sozialistische Planwirtschaft das Weltklima rettet.

>> LESEN: Den Sozialismus in seinem Lauf … hält nicht mal die FT auf

Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte folgen Sie mir auch weiterhin.

Kommentare (24) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. foxxly
    foxxly sagte:

    ……. worum es wirklich geht:

    legitim.ch/post/brisant-prominente-investmentbankerin-entlarvt-die-wahren-hintergründe-der-lockdown-politik

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @foxxly
      Vielen Dank für den Link, der jedoch nicht das propagierte Ziel von XR/ Extinciton Rebellion/ Paul Ehrlich/ enthält. Die Wahl Ihres Pseudonyms Foxxly beweist, dass Sie vermutlich an Klugheit alle anderen Orwell-Farm-Tiere übertreffen-
      der Fuchs hat fast alle meine Hühner jüngst gerissen , trotz Sicherheits-E-Zaun. Übertragen bedeutet es aber Hoffnung, denn : die Panikmache/ Torheit /der Regierenden hat schon Barbara Tuchmann beschrieben. Äsop verehrte den Fuchs in seinen Fabeln wie kein anderes Tier:
      http://docplayer.org/15617367-Die-torheit-der-regierenden.html

      Antworten
      • Tom96
        Tom96 sagte:

        Es ist eine Schande und der Beweis, daß sämtliche Arbeitsrechtler ob kollektiv oder individuell und alle Instanzen der Arbeitsgerichtbarkeiten opportunistisch korrumpiert sind von der Pike bis zur Höchstwichtigtuerei vor einer versteckten Bande, die per Strategiepapiere in geheimsten Hinterzimmern und Politikbüttelbeorderung diktatorisch den Homelockdown also den Hausarrest befehlen, um sämtlich Arbeitzeitordnungen und – bedingungen per Faketodeszahlengelüge und – betrüge in die Tonne jeglicher Tarifautonmien geknickt und geschreddert zuhaben …
        Und war ein einziger Betriebsrat oder Gewerkschaftsbonze einmal auf Arbeitsstättenkontrolle, um die Gesundheitsschäden zu erfassen und abzustellen?
        Was hier mit den humanen Kapitalien passiert ist schreddern bis das Bestattungsunternehmen dreimal an der Haustür läutet, um die Entsorgung im Zinksarg lautlos zu erledigen, während so ein Betrugscoronatodeszählkommando die RKI Statistik frisiert!
        Ehrlich, vor dermaßen Selbstkontrollverlust ist mein Fazit : weg mit dem Homeofficerecruitementfaschismus, schnellsten – Nirvana ist noch viel zu harmlos schöngeistig
        https://youtu.be/fregObNcHC8

  2. Wolfgang Selig
    Wolfgang Selig sagte:

    Mein persönliches Highlight im Juli war die Reaktion des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf die Flutkatastrophe in Westdeutschland:

    https://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=942667&state=

    Klassische Bürokratendenke: Kann man mich dafür verantwortlich machen und zur Rechenschaft ziehen? Nein? Dann ist für mich alles in Ordnung.

    Der verstorbene britische Science-Fiction-Autor Douglas Adams hat das mal so schön mit dem Kürzel “PAL” bedacht: “Problem anderer Leute”.

    Und im Prinzip hat der Leiter der Behörde recht. Sein Job, sein Gehalt und sein Privathaus sind ungefährdet. Okay, das nützt jetzt dem einen oder anderen im Ahrtal nichts mehr, aber es ist nicht sein Problem.

    Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Feelicia Knax
        ” Niemals in einem Wadi übernachten”, alte Globetrotter-Regel.
        Beduinen haben immer Respekt vor Extremistan, Nomadenheuristik toppt Technik-Illusion.
        ( Ob E. Musk auch mit high-tech- Ausrüstung +Impfung auch nur 3 Tage in der Danakil überleben würde?)
        Historische Flussläufe lauern nur so auf Schwarze Schwäne , scheren sich nicht um amtliche Genehmigungs-Verfahren. Aufsichtsbehörden beweisen wieder ihre Nutzlosigkeit durch träge back-office-Beamte mit sinnlosen Zuständigkeits-Debatten.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Sturzflut

    • Thomas M.
      Thomas M. sagte:

      @Hr. Selig: Im Interview hört sich das für mich nach Verantwortungsdiffusion an und dass die Warn-Information sich von oben nach unten “unklar verläuft”, wenn man erst mal forschen muss, wie genau in den Einzelfällen alarmiert wurde. Am Ende musste man dann wohl Glück haben, dass z.B. ein Feuerwehrmann eigenverantwortlich (?) eine Durchsage im Dorf macht, weil es keine konkreten und vor allem einheitlichen 24/7-Top-Down-Alarmierungsprozesse gibt?

      Ich maße mir hier keine Beurteilung an, aber stelle die Frage basierend auf den Infos aus dem Gespräch.

      Ansonsten gebe ich dem Interviewten prinzipiell recht, dass sicherlich vieles auch gut geklappt hat und nicht übersehen werden sollte.

      Antworten
  3. Dr. Lucie Fischer
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    Ein Radsport-Trainer wurde aktuell unehrenhaft von den olympischen Spielen in Tokio superndiert, weil er mit dem Begriff ” Kameltreiber” einen Teilnehmer aus Marokko beleidigt habe. Ich bin Zeuge, es sind speziell ausgebildete, hoch anerkannte Verhaltens- Experten, die die Kunst beherrschen , Kamele / Dromedare/ zu dressieren und mit ihnen umzugehen. Liegt hier rassistische Diskriminierung oder einfach ethnologische Unkenntnis vor? Ratlosigkeit.
    Wäre heute ein YT-Video noch pc möglich, das verusucht , humoristisch auf die Gefahren von Wüsten-Exkursionen durch Afrika-Reisende etc hinzuweisen?
    https://www.youtube.com/watch?v=lheIRyhsUSE

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Doc Fischer

      Meine persönliche Theorie: Es lag am fehlenden Gendern.

      Wenn er “Hol dir die Kameltreiber*innen (m/w/d)!” gerufen hätte, dann wäre es bei einer strengen Ermahnung geblieben.

      Antworten
  4. weico
    weico sagte:

    Mein Highlight war ein Podcast mit dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, über.. “den Niedergang des Schulwesens in der einstigen Bildungsnation Deutschland, über Missstände in Medien und Justiz und über die Möglichkeiten eines jeden Menschen, seine eigene Vernunft zu gebrauchen.”

    https://www.youtube.com/watch?v=dw-RHfMsgXg

    Antworten
  5. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    Mein Highlight – eine von der staatseigenen Bank KfW preisgekrönte “Innovation” als Beispiel für moderne deutsche Kliemer-Ingenieurskunst:

    “Die Ladestationen von ME Energy sind autark und können an jedem beliebigen Ort aufgestellt und betrieben werden. Das Brandenburger Unternehmen ist Preisträger des KfW Award Gründen.”

    Und was ist das Geniale an dieser neuen Elektroauto-Ladestation?

    “Der Strom kommt nicht etwa aus dem Brandenburger Stromnetz: Die Station erzeugt ihn selbst. Firmengründerin und Technikchefin Inès Adler erklärt das Innenleben des Minikraftwerks: ‘Die Energie entsteht aus dem Energieträger Bioethanol. Ein Konverter wandelt die Flüssigkeit in elektrischen Strom um, der über das Ladekabel direkt in die Fahrzeugbatterie geleitet wird.'”

    Hmmm, der mysteriöse “Konverter” im “Minikraftwerk” ist vermutlich ein Verbrennungsmotor, der einen Generator antreibt. Das gab es noch nie!

    Man könnte natürlich auch einfach den Verbrennungsmotor und den Ethanol-Tank in ein Auto einbauen und sich den Generator sparen, aber dann ist es keine “Elektromobilität” mehr, und die wollen wir ja unbedingt fördern.

    “Dank dem Geld aus Brandenburg und weiteren Finanzierungen konnten sich die Gründer ganz auf die Entwicklung der stromnetzautarken Ladestation konzentrieren. Sie speichert 3.500 Kilowattstunden”

    Toll, einen Tank für das Bioethanol hat die Ladestation auch! So müssen übrigens auch keine teuren Lithium-Ionen-Akkus in der Ladestation eingesetzt werden. Stellen Sie sich mal vor, wie groß sonst ein Akkublock wäre, der 3500 Kilowattstunden Strom speichert…

    “Ihre Anlage kann für 109.700 Euro netto beispielsweise von Tankstellen, Autohäusern, Industriekonzernen, Fuhrparks, Verkehrsbetrieben, Immobilienbetreibern, Kommunen und öffentlichen Einrichtungen gekauft oder für eine monatliche Rate geleast werden. Die Versorgung mit dem Energieträger und eine regelmäßige Wartung stellt ME Energy sicher und erhält dafür einen kleinen Betrag je abgegebener Lademenge.”

    Nur 110000 Euro für so eine Ladestation, sehr günstig! Und gerade Tankstellen freuen sich bestimmt sehr, dass die Befüllung des “Energiespeichers” mit Kraftstoff auch von der Ladesäulenfirma mit übernommen werden kann – das ist ja nun wirklich nicht deren Kerngeschäft.

    “Mich hat die Idee nicht losgelassen, und schließlich haben wir mit unserem Konzept den Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg gewonnen. Plötzlich wurden wir mit über einer Million Euro gefördert, durch EFRE, ein europäisches Programm für Regionalförderung, und die Brandenburger Förderbank ILB”

    https://www.kfw.de/stories/me-energy.html

    Wenn ich dafür über 1 Million Euro Fördergeld bekäme, wäre ich auch fassungslos. Aber so ist mittlerweile die Realität.

    Antworten
    • DCSi
      DCSi sagte:

      @RO, wenn ich schon den Begriff „Fördermittel“ höre, … Das ist Planwirtschaft pur, immer. In meiner Mandantschaft muss sich der Unternehmer darauf spezialisieren, Fördermittel „abzugreifen“. Andernfalls hat er einen Wettbewerbsnachteil zu seinen fördermittelabgreifenden Mitbewerbern. Und es werden sinnlose Sachen gefördert, die sich toll anhören, es aber nicht sind. So entsteht niemals Innovation, nie! Eine Bürokratie wird aufgebaut, die wir alle teuer bezahlen.

      Antworten
      • Susanne Finke-Röpke
        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @DCSi: Ja, aber Sie müssen zugeben, das politische Ziel ist erreicht: die Parteifreunde müssen sich keinen richtigen Job suchen, sondern können auf Staatskosten einer verbeamteten oder beamtenähnlichen festvergüteten Arbeit ohne Leistungsdruck nachgehen. Dieser Idee huldigen von Union über Grüne, SPD und Linkspartei bis zur kompletten Journalistenschar inzwischen fast alle.

        Leider ist kaum einer da, der sagt: schafft den Förderzirkus ab und lasst den Privatleuten das Geld, denen fällt schon etwas kreatives damit ein.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Susanne Finke-Röpke

        Sehr richtig:

        Es sollen politische ZIELE erreicht werden.

        Allein darauf kommt es an.

        Denn wenn die Bevölkerung „Ziel erreichen“ hört, frisst sie den Politikern aus der Hand – und gönnt ihnen auch Jobsicherheit und anderes.

        Ist ja auch bequem:

        Wenn andere Ziele für MICH erreichen, brauche ich mich nicht mehr darum zu bemühen.

        Ich hoffe, dass Sie mir diesen Twist genehmigen.

      • Susanne Finke-Röpke
        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Herrn Dietmar Tischer:

        Wer bin ich, dass ich Ihnen etwas genehmigen kann? Das kann hier nur Herr Dr. Stelter. Nichtsdestotrotz bin ich Ihrer Meinung: ohne ein träges, denkfaules, Bürgerrechte und -pflichten gerne delegierendes Volk könnte sich die Regierung das nicht erlauben und auch nicht damit punkten.

    • Thomas M.
      Thomas M. sagte:

      @Hr. Ott: Früher hieß so was mal Notstromaggregat.

      Vielleicht macht das Ding ja auch eine chemische Umwandlung von Ethanol zu Strom?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Direktethanolbrennstoffzelle

      Aber ist ja auch Wuppe. Das Teil hat so oder so einen maximal schlechten ERoEI (Energy Returned on Energy Invested) gemessen an der Bewegung des Autos, um die es ja bei der ganzen Kette angefangen beim großflächigen Anbau von Pflanzen zur Ethanolherstellung geht.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        Die Idee hatte ich auch, aber da die Gründerin aus der Entwicklungsabteilung für Dieselmotoren beim Daimler kommt, halte ich für eher unwahrscheinlich, dass in dem geheimnisvollen “Konverter” eine Brennstoffzelle versteckt ist – und wenn es doch so wäre, wieso zeigen sie es dann nicht?

        “Nach ihrem Maschinenbaustudium, das sie von 1984–1991 an der TU Kaiserslautern absolvierte, war sie von 1991–2005 als Entwicklungsingenieurin bei Mercedes-Benz in Stuttgart in der Motoren- und Elektronikentwicklung tätig.

        In dieser Zeit war Inès an 14 Patentanmeldungen beteiligt, die sich u. a. aus der Entwicklung des ersten vollelektronischen Dieseleinspritzsystems resultierten. Als Projektleiterin verantwortete sie für die Marke mit dem Stern die Serieneinführung des ersten Dieselrußfiltersystems. Auch heute ist Inès regelmäßig als Gutachterin für EU-Projekte im Bereich Mobilität tätig.”
        https://meenergy.earth/unternehmen/

        Ich finds faszinierend, mit welchem Scheiß man heute in Deutscland “Innovationspreise” gewinnen kann, wenn man nur genug grüne Buzzwords verwendet. Und niemand von der KfW scheint zu merken, dass da gar keine Innovation drin steckt und das ganze Konzept Nonsens ist.

        Die ganze Geschichte könnte glatt aus einer Folge “South Park” stammen, Cartman hat ja öfters so ähnliche Geschäftsideen…

      • Joerg
        Joerg sagte:

        @Hr Ott zu “Und niemand von der KfW scheint zu merken, dass da gar keine Innovation drin steckt und das ganze Konzept Nonsens ist.”

        Das wuerde mich wundern. Die wissen was sie tun. Es ist eher “organisierte Verantwortungslosigkeit”: Es ist politisch gewollt (green-washing), also wird es gemacht; wer stoert (“der Kaiser ist nackt?”) wird isoliert, marginalisiert oder gecancelt.

        Andererseits ist es logisch und konsequent: Man kann schon jetzt wissen, dass es zeitliche/oertliche Mangelversorgung in der Ladeinfrastruktur geben MUSS, wenn zuviele E-Autos produziert/gekauft/betrieben werden. Also braucht es schon jetzt “Feigenblaetter”, um auf die (sicher?) stattfindenden Mangelsituationen reagieren zu koennen?

        Es ist sozusagen eine konsequente Antwort (“Kleinkatastrophenschutz”) im dirigistischen System: Zuerst wird eine suboptimale Forcierung auf E-Mobilitaet dirigiert, die dann Wellen von schildbuergerlichen Verschlimmbesserungen bewirkt – natuerlich jeweils nur kurz und uebergangsweise (aber leider alternativlos) …

        Vielleicht sind andere Optionen moeglich?
        – (als Zwischenloesung) mobile Abdunklungsmechanismen/Spiegelschirme in der Geostratosphaere (Anti-Sonnensegel) zur Verminderung der Einstrahlungsenergie/Erderwaermung.
        – Die CO2-Bindung uebernimmt zT die Natur (Waldzuwachs in subarktischen Klimazonen) zur Not/uebergangsweise Praemien fuer Abscheidung von CO2 (“Abscheide-Industrie”).
        – Erforschung/Implementierung von CO2-neutraler grundlastfaehiger Energieherstellung (Atomkraft u.a.).

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Ott: Wenn das neue Notstromaggregat jetzt tatsächlich mit Verbrenner läuft, wäre die Southpark-Folge in der Tat komplett.

        Irgendeiner kriegt dann *später* ‘ne Förderung, weil er auf die innovative Idee kommt, das Teil in den Motorraum einzubauen und den Motor direkt anzutreiben. Dann braucht man keine Batterie; die sind ja auch nicht so gut wegen Raubbau und Wasserverschmutzung, und außerdem spart das Energie (keine Verluste beim Laden der Batterie). Albern? Vielleicht, vielleicht aber auch nur konsequent Schritt für Schritt weiterentwickelt :>

        Ich meinte erst am Wochenende zu meiner Frau – Southpark ist jetzt ja noch mal richtig lang verlängert worden – dass die das ideale Format gefunden haben. Da die Welt laufend Skurilitäten produziert, geht denen nie der Stoff aus.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        Schauen Sie mal, was ich gefunden habe – ein Beitrag über die innovative Ladestation in der MDR-Erfindersendung “einfach genial” (ja, wirklich), wo das Funktionsprizip scheinbar erklärt wird:

        “Wegen laufender Patentverfahren ist der größte Teil des Innenlebens geheim.”
        (…)
        “Unten befindet sich ein Tank mit Bio-Ethanol. Das wird zu einem sogenannten Konverter gepumpt. Dabei wird der Alkohol erhitzt und verdunstet [?!?] zu Gas. Das lässt den Konverter rotieren. Die Bewegung treibt einen Generator an.”

        https://youtu.be/BIlIwRMiiUY?t=51

        Eine Brennstoffzelle ist es also definitiv nicht – und das Funktionspinzip des mysteriösen “Konverters” klingt auf eine merkwürdig verklausulierte Weise nach Verbrennungsmotor (was mit dem Ethanol am Ende des “Konverter”-Prozesses passiert, ist anscheinend auch geheim, könnte aber halt auch die Bevölkerung verunsichern…), wobei da der Kraftstoff normalerweise nicht “verdunstet”, sondern “verdampft”, aber das ist halt MDR.

        Ich krieg bei der ganzen Produktpräsentation extreme “South Park”-Vibes.

    • Feelicia Knax
      Feelicia Knax sagte:

      @Richard Ott

      Wir schaffen das, Stand 2012:
      https://www.wiwo.de/politik/deutschland/hohe-risiken-fuer-steuerzahler-kfw-wird-zur-krake-in-der-krise/7162326.html

      Zitat – Windig ist auch die mit Abstand größte Aufgabe, mit der Politiker die KfW betraut haben. Sie soll die Energiewende, das Herzensanliegen der Kanzlerin, mit insgesamt 100 Milliarden Euro finanzieren. Bei 80 Prozent der in Deutschland aufgestellten Windräder ist die KfW dabei.

      ….die KfW…ist mit 5000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von mehr als 500 Milliarden Euro mittlerweile das drittgrößte deutsche Kreditinstitut.

      …wenn die Welt nur einen pieks von der Lösung ihrer Probleme entfernt ist.

      Antworten
    • Lele Castello
      Lele Castello sagte:

      Ist bei der Formel E auch nicht anders. Die haben aber Dieselminikraftwerke. Planwirtschaft ist halt ein Art Steuer. Durch erfinden von Ineffizienz werden Geldströme erzeugt die besteuert werden können.

      Antworten

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