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	Kommentare zu: Die Geister&#173;fahrt der EZB	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 May 2022 14:21:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 14:21:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250498&quot;&gt;JürgenP&lt;/a&gt;.

@Nordlicht
Danke, Bruder 😉

@JürgenP
Genauso ist es. 

Aber vielleicht sollte man einfach auch mal ehrlich aus 10.000 Fuß auf die Welt schauen. Magellan ist losgefahren und wusste nicht, ob die Erde tatsächlich rund ist. Das konnte er nur durch Ausprobieren rausfinden. Und ohne Land-, geschweige denn Seekarten.

Die heutige globale Welt hat so viele internationale Zahlungsströme, aber KEINE zentrale Zahlungsstrominstanz. Die Instanzen sind alle NUR für definierte, also lokale/regionale Zahlungsräume zuständig. Da müssen wir eigentlich FROH sein, dass die globale PRIVATE Geldwirtschaft ein System auf die Beine gestellt hat, dass den globalen Handel in der heutigen, ziemlich reibungs- und geräuschlosen Form regelt. Selbst in UlaanBator, Irkutsk, Hanoi oder Beijing kommt Geld aus dem Automaten - das ist doch genial.

Die Konsequenz ist aber, dass quasi immer wieder neu versucht wird, neben Sternendeuterei (eigentlich zuverlässig, nur bei Wolken halt schwierig) und Finger- in-den-Wind (auch grob richtig) die nächste Orientierungstechnik zu entwickeln. 

Geldmengensteuerung - ging nicht mehr, wegen was ist Geld? Dann Inflationssteuerung, Arbeitsmarktauslastung, nun QE, QT... Selbst mit diesen immer-wieder-neu-Versuchen hab ich kein Problem, wenn daraus Lehren gezogen werden. Aber wenn QE seit 25 Jahren wieder und wieder ohne Erfolg versucht wird, dann sind wir bei Ihren ahnungslosen Navigatoren. 

Vielleicht sollten die Herrschaften mit sich UND uns ehrlich sein und sagen &quot;wir wissen tatsächlich nicht, wie wir steuern sollen&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250498">JürgenP</a>.</p>
<p>@Nordlicht<br />
Danke, Bruder 😉</p>
<p>@JürgenP<br />
Genauso ist es. </p>
<p>Aber vielleicht sollte man einfach auch mal ehrlich aus 10.000 Fuß auf die Welt schauen. Magellan ist losgefahren und wusste nicht, ob die Erde tatsächlich rund ist. Das konnte er nur durch Ausprobieren rausfinden. Und ohne Land-, geschweige denn Seekarten.</p>
<p>Die heutige globale Welt hat so viele internationale Zahlungsströme, aber KEINE zentrale Zahlungsstrominstanz. Die Instanzen sind alle NUR für definierte, also lokale/regionale Zahlungsräume zuständig. Da müssen wir eigentlich FROH sein, dass die globale PRIVATE Geldwirtschaft ein System auf die Beine gestellt hat, dass den globalen Handel in der heutigen, ziemlich reibungs- und geräuschlosen Form regelt. Selbst in UlaanBator, Irkutsk, Hanoi oder Beijing kommt Geld aus dem Automaten &#8211; das ist doch genial.</p>
<p>Die Konsequenz ist aber, dass quasi immer wieder neu versucht wird, neben Sternendeuterei (eigentlich zuverlässig, nur bei Wolken halt schwierig) und Finger- in-den-Wind (auch grob richtig) die nächste Orientierungstechnik zu entwickeln. </p>
<p>Geldmengensteuerung &#8211; ging nicht mehr, wegen was ist Geld? Dann Inflationssteuerung, Arbeitsmarktauslastung, nun QE, QT&#8230; Selbst mit diesen immer-wieder-neu-Versuchen hab ich kein Problem, wenn daraus Lehren gezogen werden. Aber wenn QE seit 25 Jahren wieder und wieder ohne Erfolg versucht wird, dann sind wir bei Ihren ahnungslosen Navigatoren. </p>
<p>Vielleicht sollten die Herrschaften mit sich UND uns ehrlich sein und sagen &#8220;wir wissen tatsächlich nicht, wie wir steuern sollen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250556</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 13:55:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250556</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Ch Anders

Bin wieder zurück. 4,5h Radfahren machen den Kopf frei, zur Erleuchtung hat&#039;s heute nicht gereicht. Allerdings bin ich hungrig geworden. War deshalb gerade bei der Bäckerin meines Vertrauens. Die hat heute die Preise für die Brötchen erhöht. &quot;Weil das Sonnenblumenöl teurer geworden ist. Weil ich das Papier in Spanien kaufen muss.&quot; Und dann hat sie - mir aber nicht gesagt - die Brötchen geschrumpft.

Also, ich denke, 

a) wir müssten zunächst mal von Ihrem Aggregationsansatz weg. Wie wird denn heute Inflation gemessen? Vermutlich als bottom-up Aggregation vieler Datenpunkte. Bleiben wir beim Brot: Meldungen aus zig Supermärkten/Bäcker-Filialen aus ganz Deutschland. Ergeben den PREISanstieg beim Brot, das vermutlich im Warenkorb der Statisten 😉, nee, Statistiker liegt. Sollte machbar sein.

b) Dann müssten wir für Sonnenblumenöl, Mehl, Butter, ... also alle Zutaten, die Preisentwicklung anschauen - auch das könnte klappen, weil wir die im Haushalt ja auch verwenden und sie deswegen im ohnehin erhobenen Warenkorb liegen.

c) Neben den Preisen brauchen wir allerdings eben auch die Mengen. Ob und wo&#039;s die für Lebensmittel gibt, weiß ich nicht. Im industriellen Kontext gibt&#039;s solche Daten. Kann man kaufen.

d) Und wenn man dann die Ketten zurückverfolgt, müsste doch was machbar sein. Wir suchen: gleiche Produktions- UND Absatzmengen, aber gestiegene Preise. 

Gestiegene Preise bei sinkenden Produktionsmengen wären supply/demand-Verwerfungen, gestiegene Preise bei gestiegenen Absatzmengen (über längere Zeit!) eine Indikation für dringend nötige Kapazitätsausweitungen ODER Änderungen der Käuferpräferenzen (oh, das wird schwer; könnte über den Vergleich aller Produkte im Warenkorb aber erkennbar werden), gestiegene Preise bei sinkenden Absatzmengen ein Indiz, dass zu viele Produzenten aus dem Markt gegangen sind.

e) Das klingt jetzt gar nicht so schwer, wird aber durch die globalen Vernetzungen unendlich schwer. Wir brauchen neben den Produktions-/Absatz-/Preisdaten eben auch noch Import-/Exportdaten/Zollsätze/ggfs. Steuern (aber nur ggfs., da zumindest die MwSt durchlaufender Posten ist).

Und dann hätten wir das für genau eine Produktkategorie ermittelt. Keine Ahnung, wie viele im Warenkorb zur Ermittlung der aggregierten Inflation sind. 

Aber als Unternehmer muss man so viel statistisches Zeug abliefern, da könnte der Staat ja auch mal n paar von den vielen abgefragten Daten für die Wissenschaft zur Verfügung stellen. 

Mein Eindruck von der Wissenschaft ist allerdings, dass die längst den industriellen Entwicklungen hinterherläuft. Wollte nach n paar Jahren Berufsleben mal ne Promotion anfangen - 🤦‍♂️ Und zum Teil sehen wir hier am Blog ja ähnlich unfundiertes Hin- und Herwanken der eher akademisch Diskutierenden...

Fazit: anfangen sollte man bei Angebots-/Nachfrage-Abgleichen und darüber die Preise legen. Bei deutlichen Verwerfungen Angebot/Nachfrage im Zeitablauf erstmal auf Seite legen. 

Insbesondere bei Lebensmitteln, aber auch bei langlebigen Konsumgütern sollten die Nachfrage-Muster über die Zeit eigentlich sehr stabil sein. Auch bei Düngemitteln, Kraftstoffen, Reifen usw., um mal näher an mein Metier ranzurutschen. Und der ganze schnelllebige Mode- oder Plastikkram interessiert nicht wirklich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Ch Anders</p>
<p>Bin wieder zurück. 4,5h Radfahren machen den Kopf frei, zur Erleuchtung hat&#8217;s heute nicht gereicht. Allerdings bin ich hungrig geworden. War deshalb gerade bei der Bäckerin meines Vertrauens. Die hat heute die Preise für die Brötchen erhöht. &#8220;Weil das Sonnenblumenöl teurer geworden ist. Weil ich das Papier in Spanien kaufen muss.&#8221; Und dann hat sie &#8211; mir aber nicht gesagt &#8211; die Brötchen geschrumpft.</p>
<p>Also, ich denke, </p>
<p>a) wir müssten zunächst mal von Ihrem Aggregationsansatz weg. Wie wird denn heute Inflation gemessen? Vermutlich als bottom-up Aggregation vieler Datenpunkte. Bleiben wir beim Brot: Meldungen aus zig Supermärkten/Bäcker-Filialen aus ganz Deutschland. Ergeben den PREISanstieg beim Brot, das vermutlich im Warenkorb der Statisten 😉, nee, Statistiker liegt. Sollte machbar sein.</p>
<p>b) Dann müssten wir für Sonnenblumenöl, Mehl, Butter, &#8230; also alle Zutaten, die Preisentwicklung anschauen &#8211; auch das könnte klappen, weil wir die im Haushalt ja auch verwenden und sie deswegen im ohnehin erhobenen Warenkorb liegen.</p>
<p>c) Neben den Preisen brauchen wir allerdings eben auch die Mengen. Ob und wo&#8217;s die für Lebensmittel gibt, weiß ich nicht. Im industriellen Kontext gibt&#8217;s solche Daten. Kann man kaufen.</p>
<p>d) Und wenn man dann die Ketten zurückverfolgt, müsste doch was machbar sein. Wir suchen: gleiche Produktions- UND Absatzmengen, aber gestiegene Preise. </p>
<p>Gestiegene Preise bei sinkenden Produktionsmengen wären supply/demand-Verwerfungen, gestiegene Preise bei gestiegenen Absatzmengen (über längere Zeit!) eine Indikation für dringend nötige Kapazitätsausweitungen ODER Änderungen der Käuferpräferenzen (oh, das wird schwer; könnte über den Vergleich aller Produkte im Warenkorb aber erkennbar werden), gestiegene Preise bei sinkenden Absatzmengen ein Indiz, dass zu viele Produzenten aus dem Markt gegangen sind.</p>
<p>e) Das klingt jetzt gar nicht so schwer, wird aber durch die globalen Vernetzungen unendlich schwer. Wir brauchen neben den Produktions-/Absatz-/Preisdaten eben auch noch Import-/Exportdaten/Zollsätze/ggfs. Steuern (aber nur ggfs., da zumindest die MwSt durchlaufender Posten ist).</p>
<p>Und dann hätten wir das für genau eine Produktkategorie ermittelt. Keine Ahnung, wie viele im Warenkorb zur Ermittlung der aggregierten Inflation sind. </p>
<p>Aber als Unternehmer muss man so viel statistisches Zeug abliefern, da könnte der Staat ja auch mal n paar von den vielen abgefragten Daten für die Wissenschaft zur Verfügung stellen. </p>
<p>Mein Eindruck von der Wissenschaft ist allerdings, dass die längst den industriellen Entwicklungen hinterherläuft. Wollte nach n paar Jahren Berufsleben mal ne Promotion anfangen &#8211; 🤦‍♂️ Und zum Teil sehen wir hier am Blog ja ähnlich unfundiertes Hin- und Herwanken der eher akademisch Diskutierenden&#8230;</p>
<p>Fazit: anfangen sollte man bei Angebots-/Nachfrage-Abgleichen und darüber die Preise legen. Bei deutlichen Verwerfungen Angebot/Nachfrage im Zeitablauf erstmal auf Seite legen. </p>
<p>Insbesondere bei Lebensmitteln, aber auch bei langlebigen Konsumgütern sollten die Nachfrage-Muster über die Zeit eigentlich sehr stabil sein. Auch bei Düngemitteln, Kraftstoffen, Reifen usw., um mal näher an mein Metier ranzurutschen. Und der ganze schnelllebige Mode- oder Plastikkram interessiert nicht wirklich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250539</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 11:45:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250539</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250509&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott 

Der GEGENSATZ, den Sie zwischen „Recht und Gesetz“ einerseits und „legitimes Ziel“ feststellen, ist KEINER. 

„Recht und Gesetz“ werden im Rechtstaat demokratisch festgelegt und DAGEGEN ist nicht zu verstoßen. Wenn doch, dann vor den Richter.

INNERHALB von „Recht und Gesetz“ können ZIELE verfolgt werden, etwa das der Preisstabilität, das der EZB vorgegeben ist. 

Sie MUSS es sogar verfolgen. 

ABER:

WIE sie es verfolgt ist NICHT strafwürdig – solange sie nicht gegen „Recht und Gesetz“ verstößt. 

Und das tut sie nicht, wenn sie z. B. den Leitzins erhöht. 

Sie ist allerdings schon verklagt worden vor dem BVerfG.

Die Frage war da aber, WIE ist das EU-Recht auszulegen?

Darüber haben das BVerfG und der EuGH unterschiedliche Meinungen.

Das ist eine völlig andere Thematik. 

Ihr Fehler:

Wenn Ihnen etwas nicht passt, dann liegt es daran, dass der Rechtsstaat nicht funktioniert. 

Er funktioniert nicht perfekt, aber besser als Sie denken.

Viele Probleme, die auftreten, sind zwar Probleme IM Rechtsstaat, aber keine DURCH ihn generierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250509">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>@ Richard Ott </p>
<p>Der GEGENSATZ, den Sie zwischen „Recht und Gesetz“ einerseits und „legitimes Ziel“ feststellen, ist KEINER. </p>
<p>„Recht und Gesetz“ werden im Rechtstaat demokratisch festgelegt und DAGEGEN ist nicht zu verstoßen. Wenn doch, dann vor den Richter.</p>
<p>INNERHALB von „Recht und Gesetz“ können ZIELE verfolgt werden, etwa das der Preisstabilität, das der EZB vorgegeben ist. </p>
<p>Sie MUSS es sogar verfolgen. </p>
<p>ABER:</p>
<p>WIE sie es verfolgt ist NICHT strafwürdig – solange sie nicht gegen „Recht und Gesetz“ verstößt. </p>
<p>Und das tut sie nicht, wenn sie z. B. den Leitzins erhöht. </p>
<p>Sie ist allerdings schon verklagt worden vor dem BVerfG.</p>
<p>Die Frage war da aber, WIE ist das EU-Recht auszulegen?</p>
<p>Darüber haben das BVerfG und der EuGH unterschiedliche Meinungen.</p>
<p>Das ist eine völlig andere Thematik. </p>
<p>Ihr Fehler:</p>
<p>Wenn Ihnen etwas nicht passt, dann liegt es daran, dass der Rechtsstaat nicht funktioniert. </p>
<p>Er funktioniert nicht perfekt, aber besser als Sie denken.</p>
<p>Viele Probleme, die auftreten, sind zwar Probleme IM Rechtsstaat, aber keine DURCH ihn generierte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250537</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 11:16:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250509&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;DAGEGEN zu klagen, dass eine Institution ein LEGITIMES Ziel VERFOLGT, ist SINNLOS.&quot;

Wenn wir noch einen funktionierenden Rechtsstaat hätten, wäre das keineswegs sinnlos. Dort ist das Handeln der Exekutive und auch aller Behörden nämlich an Recht und Gesetz gebunden und nicht schon dadurch gerechtfertigt, dass mit ihm irgendein angeblich &quot;legitimes Ziel&quot; verfolgt wird. 

Wer entscheidet überhaupt, was ein &quot;legitimes Ziel&quot; ist? Sie vielleicht? Das hätten Sie wohl gerne...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250509">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;DAGEGEN zu klagen, dass eine Institution ein LEGITIMES Ziel VERFOLGT, ist SINNLOS.&#8221;</p>
<p>Wenn wir noch einen funktionierenden Rechtsstaat hätten, wäre das keineswegs sinnlos. Dort ist das Handeln der Exekutive und auch aller Behörden nämlich an Recht und Gesetz gebunden und nicht schon dadurch gerechtfertigt, dass mit ihm irgendein angeblich &#8220;legitimes Ziel&#8221; verfolgt wird. </p>
<p>Wer entscheidet überhaupt, was ein &#8220;legitimes Ziel&#8221; ist? Sie vielleicht? Das hätten Sie wohl gerne&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250530</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 10:20:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250530</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250509&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

@ Susanne Finke-Röpke

Wer immer klagen will oder soll:

DAGEGEN zu klagen, dass eine Institution ein LEGITIMES Ziel VERFOLGT, ist SINNLOS.

Es ist genauso sinnlos, wie gegen jemanden zu klagen, der mit Arbeit Geld verdienen will.

Man kann gegen jemanden klagen, der GEGEN gültig NORMEN verstößt.

Wer der Auffassung ist, dass die EZB nicht ihren Job macht, d. h. bei der Zielverfolgung VERSAGT, muss ihr Personal auswechseln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250509">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>@ Susanne Finke-Röpke</p>
<p>Wer immer klagen will oder soll:</p>
<p>DAGEGEN zu klagen, dass eine Institution ein LEGITIMES Ziel VERFOLGT, ist SINNLOS.</p>
<p>Es ist genauso sinnlos, wie gegen jemanden zu klagen, der mit Arbeit Geld verdienen will.</p>
<p>Man kann gegen jemanden klagen, der GEGEN gültig NORMEN verstößt.</p>
<p>Wer der Auffassung ist, dass die EZB nicht ihren Job macht, d. h. bei der Zielverfolgung VERSAGT, muss ihr Personal auswechseln.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250518</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 08:51:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250518</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Stoertebekker

„Na, und wenn man nun nicht unbedingt eine „Vollerklärung“ haben wollte, sondern quantifizierbare Trends, also Differenziale bei Preisen über Zeiträume.“

Das wäre ein realistischer Ansatz, der sinnvoll Zusammenhänge darstellt. Er lässt nur keine Isolierung monetärer Effekte von nichtmonetären Effekten zu. 

„Da gibt‘s ne ganze Menge vergleichsweise stabiler bzw sicher zu bestimmender Parameter. Vielleicht sollte man auch einfach mal mit Produzenten/Endverkäufern REDEN, um deren Logik bei der Preissetzung zu verstehen. Denn Preise sind 100%ig involviert, wenn es um Inflation geht.“

Ich verstehe Ihre Unternehmersicht. Für die Preise eines wie auch immer repräsentativ gedachten Warenkorbs sind solche individuellen Logiken aber unerheblich, es sei denn, sie liegen systematisch vor und eben nicht nur individuell.

Was ist die Lösung? Zunächst mal in aggregierten(!) Daten nach Korrelationen suchen. Wenn man welche findet überlegen, ob die zu sinnvollen Kausalitätsuntersuchungen anleiten können oder nicht. Manche Korrelationen sind auch einfach quatsch.

Macht man die Zeiträume lang, schaut sich also Preisentwicklungen mit Jahresauflösung über mehrere Dekaden an, sind die am höchsten korrelierten Werte Lohnstückkostendiffenzial relativ zu Preisdifferenzial. Beides voll aggregiert über eine Volkswirtschaft versteht sich. Die Korrelation hier ist geradezu lächerlich gut.

Das ist noch keine Kausalität, aber die dahinter stehende Kausalität einer systematischen Kostenkalkulation der Produzenten ist extrem plausibel.

Alldieweil: Monetäre Effekte sieht man dort nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Stoertebekker</p>
<p>„Na, und wenn man nun nicht unbedingt eine „Vollerklärung“ haben wollte, sondern quantifizierbare Trends, also Differenziale bei Preisen über Zeiträume.“</p>
<p>Das wäre ein realistischer Ansatz, der sinnvoll Zusammenhänge darstellt. Er lässt nur keine Isolierung monetärer Effekte von nichtmonetären Effekten zu. </p>
<p>„Da gibt‘s ne ganze Menge vergleichsweise stabiler bzw sicher zu bestimmender Parameter. Vielleicht sollte man auch einfach mal mit Produzenten/Endverkäufern REDEN, um deren Logik bei der Preissetzung zu verstehen. Denn Preise sind 100%ig involviert, wenn es um Inflation geht.“</p>
<p>Ich verstehe Ihre Unternehmersicht. Für die Preise eines wie auch immer repräsentativ gedachten Warenkorbs sind solche individuellen Logiken aber unerheblich, es sei denn, sie liegen systematisch vor und eben nicht nur individuell.</p>
<p>Was ist die Lösung? Zunächst mal in aggregierten(!) Daten nach Korrelationen suchen. Wenn man welche findet überlegen, ob die zu sinnvollen Kausalitätsuntersuchungen anleiten können oder nicht. Manche Korrelationen sind auch einfach quatsch.</p>
<p>Macht man die Zeiträume lang, schaut sich also Preisentwicklungen mit Jahresauflösung über mehrere Dekaden an, sind die am höchsten korrelierten Werte Lohnstückkostendiffenzial relativ zu Preisdifferenzial. Beides voll aggregiert über eine Volkswirtschaft versteht sich. Die Korrelation hier ist geradezu lächerlich gut.</p>
<p>Das ist noch keine Kausalität, aber die dahinter stehende Kausalität einer systematischen Kostenkalkulation der Produzenten ist extrem plausibel.</p>
<p>Alldieweil: Monetäre Effekte sieht man dort nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250517</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 08:37:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250517</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Stoertebekker

&quot;Was man aber sicher sagen kann – Geld soll zwar Wert aufbewahren, aber NICHT im Wert steigen.&quot;

So sicher kann man solches nicht sagen.

Je nach &quot;Glaubensrichtung/Theorie&quot;, gibt es starke Befürworter eines umlaufgesicherten Geldes, das mit der Zeit an Wert verliert....&quot;Schwundgeld&quot; 

Gibt sogar eine Kryptovariante .... &quot;Freicoin&quot;

Aber wie sie zu treffend zu &quot;Geld&quot; schreiben: &quot;Da wird‘s in der Tat schwammig. Sehr schwammig&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Stoertebekker</p>
<p>&#8220;Was man aber sicher sagen kann – Geld soll zwar Wert aufbewahren, aber NICHT im Wert steigen.&#8221;</p>
<p>So sicher kann man solches nicht sagen.</p>
<p>Je nach &#8220;Glaubensrichtung/Theorie&#8221;, gibt es starke Befürworter eines umlaufgesicherten Geldes, das mit der Zeit an Wert verliert&#8230;.&#8221;Schwundgeld&#8221; </p>
<p>Gibt sogar eine Kryptovariante &#8230;. &#8220;Freicoin&#8221;</p>
<p>Aber wie sie zu treffend zu &#8220;Geld&#8221; schreiben: &#8220;Da wird‘s in der Tat schwammig. Sehr schwammig&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250509</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 08:14:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250509</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250408&quot;&gt;Dr. Peter Kempf&lt;/a&gt;.

@Herrn Dr. Peter Kempf: 

Und warum sollten Herr Sinn und Herr Issing das tun? Sinn ist 74, Issing sogar 86 Jahre alt. Finanziell haben beide ausgesorgt. Das sollten gefälligst die tun, die noch etwas zu befürchten haben. Die wählen lieber den Merkelfan Herrn Günther in Schleswig-Holstein und freuen sich über die Neuverschuldung, die Herr Macron in unserer Währung macht, im Kampf gegen die &quot;böse&quot; Frau Le Pen. 

Das sollen jüngere machen oder gepflegt verarmen. Deren Entscheidung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250408">Dr. Peter Kempf</a>.</p>
<p>@Herrn Dr. Peter Kempf: </p>
<p>Und warum sollten Herr Sinn und Herr Issing das tun? Sinn ist 74, Issing sogar 86 Jahre alt. Finanziell haben beide ausgesorgt. Das sollten gefälligst die tun, die noch etwas zu befürchten haben. Die wählen lieber den Merkelfan Herrn Günther in Schleswig-Holstein und freuen sich über die Neuverschuldung, die Herr Macron in unserer Währung macht, im Kampf gegen die &#8220;böse&#8221; Frau Le Pen. </p>
<p>Das sollen jüngere machen oder gepflegt verarmen. Deren Entscheidung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250502</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 07:00:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250502</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@weico

„Was ist Geld?“

Dazu mach ich gelegentlich nen kleinen Vortrag und gehe dabei bis auf den Urschleim zurück.

Es dient der Vereinfachung von Handel, ist damit das Schmiermittel einer Wirtschaft.

Beim Bauern, der im Herbst das Korn ver- und im Frühjahr einen neuen Esel gekauft hat, ermöglichte das Geld (Gold, Silber, Kupfer, Muscheln, …) eine zeitliche (Frühjahr/Herbst) und räumliche (anderer Markt) Trennung des Geben- und Nehmengeschäftes. Freie Bewegung durch Zeit und Raum.

Geld ist damit eine verdinglichte Forderung gewesen.

Sie meinen vermutlich  „in welchen Formen liegt Geld, also diese verdinglichte (heute auch digitale) Forderung vor“? Da wird‘s in der Tat schwammig. Sehr schwammig. 

Was man aber sicher sagen kann - Geld soll zwar Wert aufbewahren, aber NICHT im Wert steigen. Dann will es nämlich niemand VERWENDEN (Bitcoin). Und dann ist es KEIN Schmiermittel mehr - was aber der Grund seiner Erfindung war.

So, ich muss los. Schönen Montag!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444">Christian Anders</a>.</p>
<p>@weico</p>
<p>„Was ist Geld?“</p>
<p>Dazu mach ich gelegentlich nen kleinen Vortrag und gehe dabei bis auf den Urschleim zurück.</p>
<p>Es dient der Vereinfachung von Handel, ist damit das Schmiermittel einer Wirtschaft.</p>
<p>Beim Bauern, der im Herbst das Korn ver- und im Frühjahr einen neuen Esel gekauft hat, ermöglichte das Geld (Gold, Silber, Kupfer, Muscheln, …) eine zeitliche (Frühjahr/Herbst) und räumliche (anderer Markt) Trennung des Geben- und Nehmengeschäftes. Freie Bewegung durch Zeit und Raum.</p>
<p>Geld ist damit eine verdinglichte Forderung gewesen.</p>
<p>Sie meinen vermutlich  „in welchen Formen liegt Geld, also diese verdinglichte (heute auch digitale) Forderung vor“? Da wird‘s in der Tat schwammig. Sehr schwammig. </p>
<p>Was man aber sicher sagen kann &#8211; Geld soll zwar Wert aufbewahren, aber NICHT im Wert steigen. Dann will es nämlich niemand VERWENDEN (Bitcoin). Und dann ist es KEIN Schmiermittel mehr &#8211; was aber der Grund seiner Erfindung war.</p>
<p>So, ich muss los. Schönen Montag!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250499</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 06:51:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250499</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Ch Anders

(Immer noch im Laut-Denk-Modus)
Na, und wenn man nun nicht unbedingt eine „Vollerklärung“ haben wollte, sondern quantifizierbare Trends, also Differenziale bei Preisen über Zeiträume. Bleiben wir mal bei meinen im weiteren Sinne Autoteilen mit kurzen Wertschöpfungsketten. 

Produktionskapazitäten sind global fix, Anlagenneubauten finden eher selten statt (zu teuer, erst bei großer globaler Unterdeckung) Auslastungsdaten liegen vor. Die Nachfragemengen nach Märkten auch.

Schwankungen gibt es, aber da Auto- und Reifenhersteller die Nachfrage nach Sommer-/Winterreifen gut kennen, gibt es zwar zyklische Nachfrage, aber keine Ausreißer (also plötzliche Sommerreifennachfrage zu Silvester). Preissetzung folgt den normalen Nutzungszyklen (also Sommerreifen teuer ab Feb/März, nachlaufender Abverkauf ab Aug/Sep (?). Wechselkurse sind auch bekannt, Produktiondauer (wegen Bewertung von Lagerbeständen) auch.

Klar, jetzt kommen weniger gefahrene Kilometer wegen Corona dazu, aber mit den Laufleistungen könnte man die erwartete Nachfrage wegen Abnutzung vermutlich trotzdem sicher ermitteln.

Da gibt‘s ne ganze Menge vergleichsweise stabiler bzw sicher zu bestimmender Parameter. Vielleicht sollte man auch einfach mal mit Produzenten/Endverkäufern REDEN, um deren Logik bei der Preissetzung zu verstehen. Denn Preise sind 100%ig involviert, wenn es um Inflation geht.

Na, ich kann am Küchentisch keine finanzmathematische Brillianz entwickeln (auch sonst nicht!), aber mir scheint der Wille zur Suche nach derartigen Ansätzen über zunächst EINFACHE Produkte nicht vorzuliegen.

So, mache mich jetzt auf meine montagliche 4,5h-Fahhradrunde, vielleicht bekomme ich ja eine Erleuchtung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Ch Anders</p>
<p>(Immer noch im Laut-Denk-Modus)<br />
Na, und wenn man nun nicht unbedingt eine „Vollerklärung“ haben wollte, sondern quantifizierbare Trends, also Differenziale bei Preisen über Zeiträume. Bleiben wir mal bei meinen im weiteren Sinne Autoteilen mit kurzen Wertschöpfungsketten. </p>
<p>Produktionskapazitäten sind global fix, Anlagenneubauten finden eher selten statt (zu teuer, erst bei großer globaler Unterdeckung) Auslastungsdaten liegen vor. Die Nachfragemengen nach Märkten auch.</p>
<p>Schwankungen gibt es, aber da Auto- und Reifenhersteller die Nachfrage nach Sommer-/Winterreifen gut kennen, gibt es zwar zyklische Nachfrage, aber keine Ausreißer (also plötzliche Sommerreifennachfrage zu Silvester). Preissetzung folgt den normalen Nutzungszyklen (also Sommerreifen teuer ab Feb/März, nachlaufender Abverkauf ab Aug/Sep (?). Wechselkurse sind auch bekannt, Produktiondauer (wegen Bewertung von Lagerbeständen) auch.</p>
<p>Klar, jetzt kommen weniger gefahrene Kilometer wegen Corona dazu, aber mit den Laufleistungen könnte man die erwartete Nachfrage wegen Abnutzung vermutlich trotzdem sicher ermitteln.</p>
<p>Da gibt‘s ne ganze Menge vergleichsweise stabiler bzw sicher zu bestimmender Parameter. Vielleicht sollte man auch einfach mal mit Produzenten/Endverkäufern REDEN, um deren Logik bei der Preissetzung zu verstehen. Denn Preise sind 100%ig involviert, wenn es um Inflation geht.</p>
<p>Na, ich kann am Küchentisch keine finanzmathematische Brillianz entwickeln (auch sonst nicht!), aber mir scheint der Wille zur Suche nach derartigen Ansätzen über zunächst EINFACHE Produkte nicht vorzuliegen.</p>
<p>So, mache mich jetzt auf meine montagliche 4,5h-Fahhradrunde, vielleicht bekomme ich ja eine Erleuchtung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250498</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 06:38:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250498</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250460&quot;&gt;Nordlicht&lt;/a&gt;.

Richtig. Der nördliche Blick auf Zusammenhänge hart am Ruder der Praxis schärft das Auge zum Erfassen der nächsten und vielleicht übernächsten Welle, die gerade noch in Sichtweite ist. 

Um den Kurs zu bestimmen, muss aber mit ganz anderen Instrumenten gearbeitet werden. Navigation auf Sicht einerseits, um sich richtig in die Wellen zu legen, Navigation auf Basis von Karten andererseits, um die Klippen zu umschiffen. Was ist aber wenn es weder Karten gibt, auf die man sich verlassen kann, noch Navigatoren, die irgendein Verständnis für die tatsächliche Lage haben?

Oder noch schlimmer, wenn Navigatoren den Kurs bestimmen, die ihr Wissen auf Sternendeuterei und feuchte, in den Wind gehaltene Finger, abstützen. Denen jede METHODE, jedes Instrumentarium fehlt, um unter harten Bedingungen auch nur die Himmelsrichtung anzugeben? Daran ändert die professuralisierte Sterndeuterei und Trübfischerei auch nichts. 

Dann kann die Reise nur mit viel, viel Glück gutgehen. 

In dem Zustand befindet sich der Kahn momentan, der sich „Volkswirtschaft“ nennt. Der Titel des Blogs „Geisterfahrt der EZB“ trifft dies sehr schön.

Führende, die das erkannt haben, lassen für die nichtsahnenden Passagiere das beste (letzte ?) Essen auftischen, im Wissen, dass es danach lange Zeit nur noch Labskaus aus Dosen (= arme Seeleute - Essen) geben wird. Also Leute, lasst es Euch schmecken, es wird danach Schmalhans in der Küche regieren. Für nicht wenige gilt das bereits jetzt. Die armen Teufel habe die falsche Klasse gebucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250460">Nordlicht</a>.</p>
<p>Richtig. Der nördliche Blick auf Zusammenhänge hart am Ruder der Praxis schärft das Auge zum Erfassen der nächsten und vielleicht übernächsten Welle, die gerade noch in Sichtweite ist. </p>
<p>Um den Kurs zu bestimmen, muss aber mit ganz anderen Instrumenten gearbeitet werden. Navigation auf Sicht einerseits, um sich richtig in die Wellen zu legen, Navigation auf Basis von Karten andererseits, um die Klippen zu umschiffen. Was ist aber wenn es weder Karten gibt, auf die man sich verlassen kann, noch Navigatoren, die irgendein Verständnis für die tatsächliche Lage haben?</p>
<p>Oder noch schlimmer, wenn Navigatoren den Kurs bestimmen, die ihr Wissen auf Sternendeuterei und feuchte, in den Wind gehaltene Finger, abstützen. Denen jede METHODE, jedes Instrumentarium fehlt, um unter harten Bedingungen auch nur die Himmelsrichtung anzugeben? Daran ändert die professuralisierte Sterndeuterei und Trübfischerei auch nichts. </p>
<p>Dann kann die Reise nur mit viel, viel Glück gutgehen. </p>
<p>In dem Zustand befindet sich der Kahn momentan, der sich „Volkswirtschaft“ nennt. Der Titel des Blogs „Geisterfahrt der EZB“ trifft dies sehr schön.</p>
<p>Führende, die das erkannt haben, lassen für die nichtsahnenden Passagiere das beste (letzte ?) Essen auftischen, im Wissen, dass es danach lange Zeit nur noch Labskaus aus Dosen (= arme Seeleute &#8211; Essen) geben wird. Also Leute, lasst es Euch schmecken, es wird danach Schmalhans in der Küche regieren. Für nicht wenige gilt das bereits jetzt. Die armen Teufel habe die falsche Klasse gebucht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250474</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 01:11:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25245#comment-250474</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@DT

&quot;Wenn man die Preisveränderung eine Anzahl definierter Güter in einem Zeitraum durch MESSUNG feststellt, ist das also Ihrer Meinung nach Theorie bzw. Glauben.&quot;

Es Ihr  bzw. JEDEM sein ganz persönlicher &quot;Glaube&quot; , ob man diese GEMESSENE Preisveränderung nun &quot;Inflation&quot; nennen will oder das persönliche Theoriegebilde eher eine &quot;Preissteigerung&quot;  sieht .

Sie sehen ja an der Diskussion zwischen Ihnen und Stoertebekker..dass da ganz verschiedene &quot;Theorien&quot; und &quot;Glauben&quot; dahinterstecken.

Bei der JETZIGEN &quot;Preissteigerung&quot; ...bin ich VOLL auf  Stoertebekker&#039;s Seite und sehe ebenfalls nur eine &quot;Preissteigerung&quot; und keine &quot;Inflation&quot;.

Wenn man auf die Schweizer Zahlen der sogenannten &quot;Inflation&quot;  schaut und die umgangssprachliche Gewohnheit einbezieht, wird dies auch völlig klar..

https://www.srf.ch/news/schweiz/armut-und-teuerung-die-schattenseiten-der-inflationsinsel-schweiz


Nebenbei:
Man sieht nur schon im Artikel, wie &quot;Teuerung&quot; und &quot;Inflation&quot; zusammengewürfelt  werden.
Umgangssprachlich und im täglichen Leben redet man in der Schweiz praktisch IMMER von TEUERUNG....weil der Schweizer selten eine langanhaltende und hohe Preissteigerung aka &quot;Inflation&quot; hatte. 

Wenn die Schweizer mal wirklich eine starke &quot;Inflation&quot; hatten, wurde dies meist durch Lohnerhöhungen ausgeglichen. Ein solche , durch &quot;Inflation&quot; bedingte Lohnerhöhung , nennt sich in der SCHWEIZ übrigens .... TEUERUNGSAUSGLEICH.

Sie dürfen als ruhig weiter auf ihre &quot;Inflation&quot; pochen...und andere ihre &quot;Preiserhöhung&quot; verteidigen. 
Wir haben ja schliesslich Glaubensfreiheit...!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/die-geisterfahrt-der-ezb/#comment-250444">Christian Anders</a>.</p>
<p>@DT</p>
<p>&#8220;Wenn man die Preisveränderung eine Anzahl definierter Güter in einem Zeitraum durch MESSUNG feststellt, ist das also Ihrer Meinung nach Theorie bzw. Glauben.&#8221;</p>
<p>Es Ihr  bzw. JEDEM sein ganz persönlicher &#8220;Glaube&#8221; , ob man diese GEMESSENE Preisveränderung nun &#8220;Inflation&#8221; nennen will oder das persönliche Theoriegebilde eher eine &#8220;Preissteigerung&#8221;  sieht .</p>
<p>Sie sehen ja an der Diskussion zwischen Ihnen und Stoertebekker..dass da ganz verschiedene &#8220;Theorien&#8221; und &#8220;Glauben&#8221; dahinterstecken.</p>
<p>Bei der JETZIGEN &#8220;Preissteigerung&#8221; &#8230;bin ich VOLL auf  Stoertebekker&#8217;s Seite und sehe ebenfalls nur eine &#8220;Preissteigerung&#8221; und keine &#8220;Inflation&#8221;.</p>
<p>Wenn man auf die Schweizer Zahlen der sogenannten &#8220;Inflation&#8221;  schaut und die umgangssprachliche Gewohnheit einbezieht, wird dies auch völlig klar..</p>
<p><a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/armut-und-teuerung-die-schattenseiten-der-inflationsinsel-schweiz" rel="nofollow ugc">https://www.srf.ch/news/schweiz/armut-und-teuerung-die-schattenseiten-der-inflationsinsel-schweiz</a></p>
<p>Nebenbei:<br />
Man sieht nur schon im Artikel, wie &#8220;Teuerung&#8221; und &#8220;Inflation&#8221; zusammengewürfelt  werden.<br />
Umgangssprachlich und im täglichen Leben redet man in der Schweiz praktisch IMMER von TEUERUNG&#8230;.weil der Schweizer selten eine langanhaltende und hohe Preissteigerung aka &#8220;Inflation&#8221; hatte. </p>
<p>Wenn die Schweizer mal wirklich eine starke &#8220;Inflation&#8221; hatten, wurde dies meist durch Lohnerhöhungen ausgeglichen. Ein solche , durch &#8220;Inflation&#8221; bedingte Lohnerhöhung , nennt sich in der SCHWEIZ übrigens &#8230;. TEUERUNGSAUSGLEICH.</p>
<p>Sie dürfen als ruhig weiter auf ihre &#8220;Inflation&#8221; pochen&#8230;und andere ihre &#8220;Preiserhöhung&#8221; verteidigen.<br />
Wir haben ja schliesslich Glaubensfreiheit&#8230;!</p>
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