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	Kommentare zu: Der verratene Kontinent	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Apr 2022 12:28:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Emanuel D		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-247331</link>

		<dc:creator><![CDATA[Emanuel D]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 12:28:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,
vielen Dank für diese Ausgabe des Podcast. Was ich im Podcast vermisst habe, ist die Analyse der wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen in Europa uns speziell Frankreich durch eine Entkoppelung der Währung und Entlassung der Afrikanischen Staaten aus dem postkolonialen Erbe.
Sie haben am Ende sehr treffend gesagt, die Nutznießer sitzen in Paris. So moralisch verwerflich diese postkoloniale Situation ist, hängt doch auch Französischer und ggf. europäischer Wohlstand an diesem Ausbeutungsverhältnis. Könnte es nicht sein, dass Frankreichs Wirtschaftskraft durch eine Entkoppelung sinkt und somit Wohlstand in der Eurozone und speziell auch Deutschaland gefährdet?
Vielen Dank und viele Grüße
Emanuel D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,<br />
vielen Dank für diese Ausgabe des Podcast. Was ich im Podcast vermisst habe, ist die Analyse der wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen in Europa uns speziell Frankreich durch eine Entkoppelung der Währung und Entlassung der Afrikanischen Staaten aus dem postkolonialen Erbe.<br />
Sie haben am Ende sehr treffend gesagt, die Nutznießer sitzen in Paris. So moralisch verwerflich diese postkoloniale Situation ist, hängt doch auch Französischer und ggf. europäischer Wohlstand an diesem Ausbeutungsverhältnis. Könnte es nicht sein, dass Frankreichs Wirtschaftskraft durch eine Entkoppelung sinkt und somit Wohlstand in der Eurozone und speziell auch Deutschaland gefährdet?<br />
Vielen Dank und viele Grüße<br />
Emanuel D</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246659</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 00:54:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246646&quot;&gt;weico&lt;/a&gt;.

&quot;Europa’s Aufstieg und die Gründe dazu, kann man in der historischen Geschichte ja schön nachlesen.&quot;

Das der Aufstieg Europa&#039;s vom Willen nach &quot;Expansion&quot; und &quot;Grösse&quot; geprägt und durch  &quot;Unterwerfung&quot;  erreicht wurde ,zeigt schon der Titel (und Inhalt) dieses tollen Buches:

Die Unterwerfung der Welt Eine Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415-2015

https://de.1lib.ph/book/2777900/1e377b]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246646">weico</a>.</p>
<p>&#8220;Europa’s Aufstieg und die Gründe dazu, kann man in der historischen Geschichte ja schön nachlesen.&#8221;</p>
<p>Das der Aufstieg Europa&#8217;s vom Willen nach &#8220;Expansion&#8221; und &#8220;Grösse&#8221; geprägt und durch  &#8220;Unterwerfung&#8221;  erreicht wurde ,zeigt schon der Titel (und Inhalt) dieses tollen Buches:</p>
<p>Die Unterwerfung der Welt Eine Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415-2015</p>
<p><a href="https://de.1lib.ph/book/2777900/1e377b" rel="nofollow ugc">https://de.1lib.ph/book/2777900/1e377b</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246646</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 00:34:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246578&quot;&gt;@foxxly&lt;/a&gt;.

@foxxly

&quot; wenn unseres westliches wertesystem so ausssieht, dass unser erfolgreiches wachstum auf kosten der ärmeren länder geht, dann haben und machen wir grundsätzlich einen riesen fehler.

dieser fehler der systemischen ungleichentwicklungen, bzw. wachstum des stärkeren und ein abhängen der schwächeren ländern, fällt uns zunehmend schwerer auf unsere füsse.&quot;

Richtig !

Diese Fehler fallen besonders der EU auf die Füsse, wie folgendes Bild zeigt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_muslimischer_Bevölkerung#/media/Datei:World_Muslim_Population_Map.png

Europa&#039;s  Aufstieg und die Gründe dazu, kann man in der historischen Geschichte ja schön nachlesen.
Den Abstieg und die Gründe  können wir Hautnah miterleben....!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246578">@foxxly</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>&#8221; wenn unseres westliches wertesystem so ausssieht, dass unser erfolgreiches wachstum auf kosten der ärmeren länder geht, dann haben und machen wir grundsätzlich einen riesen fehler.</p>
<p>dieser fehler der systemischen ungleichentwicklungen, bzw. wachstum des stärkeren und ein abhängen der schwächeren ländern, fällt uns zunehmend schwerer auf unsere füsse.&#8221;</p>
<p>Richtig !</p>
<p>Diese Fehler fallen besonders der EU auf die Füsse, wie folgendes Bild zeigt:</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_muslimischer_Bevölkerung#/media/Datei:World_Muslim_Population_Map.png" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_muslimischer_Bevölkerung#/media/Datei:World_Muslim_Population_Map.png</a></p>
<p>Europa&#8217;s  Aufstieg und die Gründe dazu, kann man in der historischen Geschichte ja schön nachlesen.<br />
Den Abstieg und die Gründe  können wir Hautnah miterleben&#8230;.!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246643</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 00:16:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246603&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Alexander

&quot;Das beste was Afrikaner machen können ist die Überfahrt zu wagen um sich durch Anwesenheit an den Kolonialherren und ihren Helfershelfern zu bedanken – mit allem was liberale Heuchler in Europa nicht beantworten können.&quot;

Natürlich sollten die Europäer bedenken, dass diese Leute nicht nur einen anderen kulturellen Hintergrund haben ,sondern auch einen religiösen Hintergrund mitbringen, der &quot;etwas&quot; ANDERE Wertvorstellungen beinhaltet.

Ob der &quot;Wertepartner&quot; USA oder die NATO dann wirklich ihre &quot;Waffenstärke&quot; gebrauchen wird/kann , wenn die kommenden friedlichen MIGRATION ins zentralistische &quot;GROSSEUROPA&quot; ins rollen kommt ..?!
Schliesslich ist es ja keine wirkliche Gefahr, sondern kann auch als eine kulturelle und demografische BEREICHERUNG angesehen werden...!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246603">Alexander</a>.</p>
<p>@Alexander</p>
<p>&#8220;Das beste was Afrikaner machen können ist die Überfahrt zu wagen um sich durch Anwesenheit an den Kolonialherren und ihren Helfershelfern zu bedanken – mit allem was liberale Heuchler in Europa nicht beantworten können.&#8221;</p>
<p>Natürlich sollten die Europäer bedenken, dass diese Leute nicht nur einen anderen kulturellen Hintergrund haben ,sondern auch einen religiösen Hintergrund mitbringen, der &#8220;etwas&#8221; ANDERE Wertvorstellungen beinhaltet.</p>
<p>Ob der &#8220;Wertepartner&#8221; USA oder die NATO dann wirklich ihre &#8220;Waffenstärke&#8221; gebrauchen wird/kann , wenn die kommenden friedlichen MIGRATION ins zentralistische &#8220;GROSSEUROPA&#8221; ins rollen kommt ..?!<br />
Schliesslich ist es ja keine wirkliche Gefahr, sondern kann auch als eine kulturelle und demografische BEREICHERUNG angesehen werden&#8230;!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246642</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 23:46:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246611&quot;&gt;Volker Seitz&lt;/a&gt;.

@Volker Seitz

&quot;Kann man eine Einheitswährung einführen, wenn man nicht Steuer-, Industrie-, Handels- und Arbeitspolitik vereinheitlicht?&quot;

Kann man. 

Wie  &quot;toll&quot; solches dann &quot;funktioniert&quot;, zeigt ja das Beispiel ...EURO !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246611">Volker Seitz</a>.</p>
<p>@Volker Seitz</p>
<p>&#8220;Kann man eine Einheitswährung einführen, wenn man nicht Steuer-, Industrie-, Handels- und Arbeitspolitik vereinheitlicht?&#8221;</p>
<p>Kann man. </p>
<p>Wie  &#8220;toll&#8221; solches dann &#8220;funktioniert&#8221;, zeigt ja das Beispiel &#8230;EURO !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246629</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 20:43:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246611&quot;&gt;Volker Seitz&lt;/a&gt;.

@ Volker Seitz

Ich kann Ihre Ausführungen zum CFA nicht beurteilen, weil ich weder dessen Funktion, noch die Umstände, unter denen er eingesetzt wird, kenne. 

Sie sagen:

&#062;Eine Währungsänderung wird an dem Problem der fehlenden Familienpolitik, der Misswirtschaft,Koruption, übertriebene Zentralisierung nichts ändern.&#062;

Diese Auffassung kann ich nachvollziehen und ich bin zudem der Ansicht, dass sie RICHTIG ist. 

Denn die Betrachtung uns näher liegender Ereignisse und Währungen haben mich überzeugt, dass REALWIRTSCHAFTLICHE Sachverhalte die Entwicklung von Gesellschaften bedingen (abgesehen von Schocks, wie Kriegen, die es immer wieder gibt).

Währungen, im weitesten Sinn als Mittel begriffen, mit denen die realwirtschaftlichen Sachverhalte „organisiert“ werden, SPIEGELN diese letztlich nur wider. 

Dass der Kontext jeweils unterschiedlich, sogar sehr unterschiedlich ist, ist mir bewusst. Er lässt sich aber auch immer einordnen und somit zumindest berücksichtigen.  

Das heißt natürlich nicht, dass die jeweiligen Währungen unbeachtlich sind.

Das sind sie nicht und sie müssen ihre Wirkung betreffend beachtet und gegebenenfalls auch kritisiert werden. 

Wie auch immer, aus dieser Sicht stimme ich Ihrem Urteil zu:

&#062;Es ist daher sehr gewagt den CFA für den Auswanderungsdruck Richting Europa verantwortlich zu machen.&#062;

Mehr noch: 

So sehr es auch zu begrüßen ist, den Fokus auf Sachverhalte wie den CFA zu legen, so irreführend ist es letztlich, von EINZELNEN Sachverhalten eine gesamte Entwicklung bzw. ein großes Problem, wie das der Migration abzuleiten.  

Zu oft werden nur falsche Erwartungen geweckt und manchmal wird noch nicht einmal Gutes bewirkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246611">Volker Seitz</a>.</p>
<p>@ Volker Seitz</p>
<p>Ich kann Ihre Ausführungen zum CFA nicht beurteilen, weil ich weder dessen Funktion, noch die Umstände, unter denen er eingesetzt wird, kenne. </p>
<p>Sie sagen:</p>
<p>&gt;Eine Währungsänderung wird an dem Problem der fehlenden Familienpolitik, der Misswirtschaft,Koruption, übertriebene Zentralisierung nichts ändern.&gt;</p>
<p>Diese Auffassung kann ich nachvollziehen und ich bin zudem der Ansicht, dass sie RICHTIG ist. </p>
<p>Denn die Betrachtung uns näher liegender Ereignisse und Währungen haben mich überzeugt, dass REALWIRTSCHAFTLICHE Sachverhalte die Entwicklung von Gesellschaften bedingen (abgesehen von Schocks, wie Kriegen, die es immer wieder gibt).</p>
<p>Währungen, im weitesten Sinn als Mittel begriffen, mit denen die realwirtschaftlichen Sachverhalte „organisiert“ werden, SPIEGELN diese letztlich nur wider. </p>
<p>Dass der Kontext jeweils unterschiedlich, sogar sehr unterschiedlich ist, ist mir bewusst. Er lässt sich aber auch immer einordnen und somit zumindest berücksichtigen.  </p>
<p>Das heißt natürlich nicht, dass die jeweiligen Währungen unbeachtlich sind.</p>
<p>Das sind sie nicht und sie müssen ihre Wirkung betreffend beachtet und gegebenenfalls auch kritisiert werden. </p>
<p>Wie auch immer, aus dieser Sicht stimme ich Ihrem Urteil zu:</p>
<p>&gt;Es ist daher sehr gewagt den CFA für den Auswanderungsdruck Richting Europa verantwortlich zu machen.&gt;</p>
<p>Mehr noch: </p>
<p>So sehr es auch zu begrüßen ist, den Fokus auf Sachverhalte wie den CFA zu legen, so irreführend ist es letztlich, von EINZELNEN Sachverhalten eine gesamte Entwicklung bzw. ein großes Problem, wie das der Migration abzuleiten.  </p>
<p>Zu oft werden nur falsche Erwartungen geweckt und manchmal wird noch nicht einmal Gutes bewirkt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tom96		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246612</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom96]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 17:46:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Frankreich ist diese andere Mücke, die Afrika aussaugt&quot;, schreibt Sam Uel aus Benin auf Facebook - &quot;mit allen Konsequenzen.&quot; 
https://m.dw.com/de/westafrika-gefangen-in-frankreichs-w%C3%A4hrungsunion/a-47284558]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Frankreich ist diese andere Mücke, die Afrika aussaugt&#8221;, schreibt Sam Uel aus Benin auf Facebook &#8211; &#8220;mit allen Konsequenzen.&#8221;<br />
<a href="https://m.dw.com/de/westafrika-gefangen-in-frankreichs-w%C3%A4hrungsunion/a-47284558" rel="nofollow ugc">https://m.dw.com/de/westafrika-gefangen-in-frankreichs-w%C3%A4hrungsunion/a-47284558</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Volker Seitz		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246611</link>

		<dc:creator><![CDATA[Volker Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 17:42:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu dem zweiten Teil des Podcast: Afrika und den CFA betreffend, habe ich  einige Anmerkungen. Dass Währungsexperten nicht von der  Bindung an den Euro wissen, kann ich ich überhaupt nicht glauben. Das wird seit Jahren in Frankreich und in den CFA Staaten diskutiert. Wurde auch schon mehrfach von Macron in Reden in Afrika thematisiert. Am 28. November 2017 sagte der französische Präsident Macron nach einer Rede vor Studenten der Universität Ouagadougou/Burkina Faso: „Niemand zwingt die Staaten, Mitglied des CFA Franc zu sein. Wenn Ihr Präsident morgen beschließt, die Union zu verlassen, dann ist Burkina Faso morgen raus aus der Währung. Die afrikanischen Mitgliedsstaaten des Franc CFA sind selbst Herren über ihr Schicksal. Die Entscheidung liegt ganz bei ihnen.&quot; (Antwort auf die Frage eines Studenten). Im Frühjahr 2018 hat Macron erneut angeboten, nur in den zentralafrikanischen XAF-Staaten, die immer noch viel zu viel importieren, den CFA abzuwerten und im Gegenzug in den westafrikanischen XOF-Staaten sogar leicht aufzuwerten, weil dort die Importbilanz verbessert werden konnte.

Der französische Präsident Macron verkündete kurz vor Weihnachten 2019, dass sich 2020 acht westafrikanische Länder vom Franc CFA verabschieden wollen: Cote d’Ivoire, Benin, Burkina Faso, Guinea Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo. Der „Eco“ sollte 2020 eingeführt werden und sollte nach dem Euro „die größte Gemeinschaftswährung weltweit“ werden. Die Ex-Kolonialmacht Frankreich werde sich aus den Gremien der gemeinsamen Währung zurückziehen. Die Bindung an die Euro-Währung bliebe erhalten. [ da müßte Deutschland ein Veto einlegen]

Daraus wurde angeblich wegen Corona nichts.
Ich wurde damals öfter um einen Kommentar gebeten. Zwar bin ich kein Ökonom, aber ich kenne mich ein bisschen in Westafrika aus. Und ich hatte mehr Fragen als Antworten:

„Der Eco ist erst einmal ein großer Plan, der angeblich schon 2020 eingeführt werden soll. Ich sehe bislang nicht mehr als eine politische Willensbekundung.

Macht es ökonomisch und währungspolitisch überhaupt einen Sinn, so unterschiedliche Länder wie die ECOWAS-Länder (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft) in eine gemeinsame Währungsunion zu stecken? Welche ECOWAS Zentralbank soll das koordinieren? Wie unabhängig wird die Zentralbank sein? Muss bei einer gemeinsamen Währung nicht ein freier Kapital- und Warenverkehr eingeführt werden? (Ohne ein Zusammenwachsen des Wirtschaftsraums verpufft die positive Wirkung einer Gemeinschaftswährung. Der intra-regionale Handel der ECOWAS konnte in den letzten 40 Jahren nur wenig erhöht werden. Nach meinen Informationen stagniert er bei ca. 20 Prozent). Kann man eine Einheitswährung einführen, wenn man nicht Steuer-, Industrie-, Handels- und Arbeitspolitik vereinheitlicht? 

Die Regionalmacht Nigeria will sich – wenn überhaupt – dem ECO nur anschließen, wenn die übrigen Partner Budgetdefizit, Staatsschulden und Inflation eingrenzen. Ghana will nicht, dass der ECO an den Euro gekoppelt wird, und Nigeria fordert, dass die ehemaligen französischen Kolonien alle finanziellen Beziehungen zu Paris abbrechen.Ich halte das Projekt nach meinen langjährigen Erfahrungen in afrikanischen Ländern für unrealistisch. Es gab schon öfter derartige gescheiterte Versuche.“


Das Bevölkerungswachstum erwähnt Herr Dr. Stelter leider nur im Nebensatz (&quot;demografisches Pulverfass&quot;). Eine Währungsänderung wird an dem Problem der fehlenden Familienpolitik, der Misswirtschaft,Koruption, übertriebene Zentralisierung nichts ändern. Es ist daher sehr gewagt den CFA für den Auswanderungsdruck Richting Europa verantwortlich zu machen.

Die Lebensbedingungen der Menschen in Afrika hat sich aufgrund des Bevölkerungswachstums in den letzten Jahrzehnten stetig verschlechtert. Moderne Mittel zur Familienplanung werden vor allem in Westafrika kaum genutzt, da sie mit dem Islam als unvereinbar angesehen werden.Das ungebremste Bevölkerungswachstum bringt es mit sich, dass besonders in den großen Städten viele Menschen unter erbarmungswürdigen Umständen leben müssen.So werden sich kaum Wohlstandsfortschritte erreichen lassen. Wer soll diese Menschen ernähren?
Volker Seitz, Botschafter a.D. und Autor (17 Jahre in Afrika tätig)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem zweiten Teil des Podcast: Afrika und den CFA betreffend, habe ich  einige Anmerkungen. Dass Währungsexperten nicht von der  Bindung an den Euro wissen, kann ich ich überhaupt nicht glauben. Das wird seit Jahren in Frankreich und in den CFA Staaten diskutiert. Wurde auch schon mehrfach von Macron in Reden in Afrika thematisiert. Am 28. November 2017 sagte der französische Präsident Macron nach einer Rede vor Studenten der Universität Ouagadougou/Burkina Faso: „Niemand zwingt die Staaten, Mitglied des CFA Franc zu sein. Wenn Ihr Präsident morgen beschließt, die Union zu verlassen, dann ist Burkina Faso morgen raus aus der Währung. Die afrikanischen Mitgliedsstaaten des Franc CFA sind selbst Herren über ihr Schicksal. Die Entscheidung liegt ganz bei ihnen.&#8221; (Antwort auf die Frage eines Studenten). Im Frühjahr 2018 hat Macron erneut angeboten, nur in den zentralafrikanischen XAF-Staaten, die immer noch viel zu viel importieren, den CFA abzuwerten und im Gegenzug in den westafrikanischen XOF-Staaten sogar leicht aufzuwerten, weil dort die Importbilanz verbessert werden konnte.</p>
<p>Der französische Präsident Macron verkündete kurz vor Weihnachten 2019, dass sich 2020 acht westafrikanische Länder vom Franc CFA verabschieden wollen: Cote d’Ivoire, Benin, Burkina Faso, Guinea Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo. Der „Eco“ sollte 2020 eingeführt werden und sollte nach dem Euro „die größte Gemeinschaftswährung weltweit“ werden. Die Ex-Kolonialmacht Frankreich werde sich aus den Gremien der gemeinsamen Währung zurückziehen. Die Bindung an die Euro-Währung bliebe erhalten. [ da müßte Deutschland ein Veto einlegen]</p>
<p>Daraus wurde angeblich wegen Corona nichts.<br />
Ich wurde damals öfter um einen Kommentar gebeten. Zwar bin ich kein Ökonom, aber ich kenne mich ein bisschen in Westafrika aus. Und ich hatte mehr Fragen als Antworten:</p>
<p>„Der Eco ist erst einmal ein großer Plan, der angeblich schon 2020 eingeführt werden soll. Ich sehe bislang nicht mehr als eine politische Willensbekundung.</p>
<p>Macht es ökonomisch und währungspolitisch überhaupt einen Sinn, so unterschiedliche Länder wie die ECOWAS-Länder (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft) in eine gemeinsame Währungsunion zu stecken? Welche ECOWAS Zentralbank soll das koordinieren? Wie unabhängig wird die Zentralbank sein? Muss bei einer gemeinsamen Währung nicht ein freier Kapital- und Warenverkehr eingeführt werden? (Ohne ein Zusammenwachsen des Wirtschaftsraums verpufft die positive Wirkung einer Gemeinschaftswährung. Der intra-regionale Handel der ECOWAS konnte in den letzten 40 Jahren nur wenig erhöht werden. Nach meinen Informationen stagniert er bei ca. 20 Prozent). Kann man eine Einheitswährung einführen, wenn man nicht Steuer-, Industrie-, Handels- und Arbeitspolitik vereinheitlicht? </p>
<p>Die Regionalmacht Nigeria will sich – wenn überhaupt – dem ECO nur anschließen, wenn die übrigen Partner Budgetdefizit, Staatsschulden und Inflation eingrenzen. Ghana will nicht, dass der ECO an den Euro gekoppelt wird, und Nigeria fordert, dass die ehemaligen französischen Kolonien alle finanziellen Beziehungen zu Paris abbrechen.Ich halte das Projekt nach meinen langjährigen Erfahrungen in afrikanischen Ländern für unrealistisch. Es gab schon öfter derartige gescheiterte Versuche.“</p>
<p>Das Bevölkerungswachstum erwähnt Herr Dr. Stelter leider nur im Nebensatz (&#8220;demografisches Pulverfass&#8221;). Eine Währungsänderung wird an dem Problem der fehlenden Familienpolitik, der Misswirtschaft,Koruption, übertriebene Zentralisierung nichts ändern. Es ist daher sehr gewagt den CFA für den Auswanderungsdruck Richting Europa verantwortlich zu machen.</p>
<p>Die Lebensbedingungen der Menschen in Afrika hat sich aufgrund des Bevölkerungswachstums in den letzten Jahrzehnten stetig verschlechtert. Moderne Mittel zur Familienplanung werden vor allem in Westafrika kaum genutzt, da sie mit dem Islam als unvereinbar angesehen werden.Das ungebremste Bevölkerungswachstum bringt es mit sich, dass besonders in den großen Städten viele Menschen unter erbarmungswürdigen Umständen leben müssen.So werden sich kaum Wohlstandsfortschritte erreichen lassen. Wer soll diese Menschen ernähren?<br />
Volker Seitz, Botschafter a.D. und Autor (17 Jahre in Afrika tätig)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tom96		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246605</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom96]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 17:25:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25142#comment-246605</guid>

					<description><![CDATA[Auf- und Abtritt
https://youtu.be/nFA-27U3yuk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf- und Abtritt<br />
<a href="https://youtu.be/nFA-27U3yuk" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/nFA-27U3yuk</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246603</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 16:43:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25142#comment-246603</guid>

					<description><![CDATA[Ein kolonial ausbeuterisches Geschäftsmodell,
- erzwungene Leistungsbilanzüberschüsse
- erzwungene Wechselkurse
- Marionettenregierungen
- unter Einsatz imperialer Truppen,
...verträgt sich nicht mit dem aufgeklärt modernem Selbstverständnis 200jähriger europäischer Grundwerte 
(Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit).....

Die Vertiefung europäischer Einigung geht auch nicht aus einer zusätzlichen politischen Reife hervor, oder einem mehrheitlichen Wunsch nach größerer Freiheit nach innen wie außen SONDERN aus der Alternativlosigkeit keiner Reformen, demographischer Probleme, verlorener Wertschöpfung und eingebildeter Großmachtphantasien.

Das beste was Afrikaner machen können ist die Überfahrt zu wagen um sich durch Anwesenheit an den Kolonialherren und ihren Helfershelfern zu bedanken - mit allem was liberale Heuchler in Europa nicht beantworten können. 

Noch immer haben nicht alle eingestanden, dass Geldschöpfung die anstehenden Veränderungen gar nicht aufschieben kann. Politisch wird der Wandel auch nicht mehr gestaltet, weil man die Weichenstellungen verpasste. 

Der Verlust von Ansehen und erfahrene Beleidigungen markieren den europäischen Abstieg, wie die verlorenen Kriege in Syrien, Afghanistan und zuletzt der Ukraine. Die Rohstofflieferanten beobachten scharf (Habeck Kathar) und handeln ihren Interessen gemäß, Macron dilettiert sich schon länger durch seine Zeit https://www.voltairenet.org/article198767.html wo ein Staatsmann gefragt gewesen wäre...

Bestätigt Frankreich diesen Macron demütigt man sich selbst.

Nicht nur der Osten (Araber, Asiaten, Slawen) sondern nur auch Afrika wittert, dass der alte Mann in Europa demnächst Pflege braucht...wird man sie gewähren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kolonial ausbeuterisches Geschäftsmodell,<br />
&#8211; erzwungene Leistungsbilanzüberschüsse<br />
&#8211; erzwungene Wechselkurse<br />
&#8211; Marionettenregierungen<br />
&#8211; unter Einsatz imperialer Truppen,<br />
&#8230;verträgt sich nicht mit dem aufgeklärt modernem Selbstverständnis 200jähriger europäischer Grundwerte<br />
(Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)&#8230;..</p>
<p>Die Vertiefung europäischer Einigung geht auch nicht aus einer zusätzlichen politischen Reife hervor, oder einem mehrheitlichen Wunsch nach größerer Freiheit nach innen wie außen SONDERN aus der Alternativlosigkeit keiner Reformen, demographischer Probleme, verlorener Wertschöpfung und eingebildeter Großmachtphantasien.</p>
<p>Das beste was Afrikaner machen können ist die Überfahrt zu wagen um sich durch Anwesenheit an den Kolonialherren und ihren Helfershelfern zu bedanken &#8211; mit allem was liberale Heuchler in Europa nicht beantworten können. </p>
<p>Noch immer haben nicht alle eingestanden, dass Geldschöpfung die anstehenden Veränderungen gar nicht aufschieben kann. Politisch wird der Wandel auch nicht mehr gestaltet, weil man die Weichenstellungen verpasste. </p>
<p>Der Verlust von Ansehen und erfahrene Beleidigungen markieren den europäischen Abstieg, wie die verlorenen Kriege in Syrien, Afghanistan und zuletzt der Ukraine. Die Rohstofflieferanten beobachten scharf (Habeck Kathar) und handeln ihren Interessen gemäß, Macron dilettiert sich schon länger durch seine Zeit <a href="https://www.voltairenet.org/article198767.html" rel="nofollow ugc">https://www.voltairenet.org/article198767.html</a> wo ein Staatsmann gefragt gewesen wäre&#8230;</p>
<p>Bestätigt Frankreich diesen Macron demütigt man sich selbst.</p>
<p>Nicht nur der Osten (Araber, Asiaten, Slawen) sondern nur auch Afrika wittert, dass der alte Mann in Europa demnächst Pflege braucht&#8230;wird man sie gewähren?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246602</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 15:52:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25142#comment-246602</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246598&quot;&gt;@foxxly&lt;/a&gt;.

@ foxxly

&#062;könnten sie erleutern, warum sie ein &quot;weiter so, bzw. eine endsiegparole&quot; propagieren?&#062;

Ich propagiere NICHTS, weder ein „weiter so“ noch einen Endsieg.

Ich habe am Blog schon x-mal gesagt, WELCHE meine Position ist, und wiederhole dies für Sie in der Hoffnung, dass Sie mich wenigstens begreifen – teilen müssen Sie meine Überzeugung ja nicht. 

Meine Überzeugung ist: 

Menschen WOLLEN Ihre Leben möglichst SICHER und – wenn es darauf ankommt – ÜBERLEBENSSICHER gestalten.

GESTALTEN – das ist der Punkt.

Was sie DENKEN, ist dem UNTERGEORDNET, wenn auch - NICHT damit zu verwechseln - Denken dafür eingesetzt wird, eine den Umständen nach optimale Sicherung zu erreichen.  

Heißt beispielsweise: 

&#062;ein &quot;weiter so&quot;, führt mit größter wahrscheinlichkeit in ein noch größeres desaster, als ein abbruch.&#062;

JA!

Das ist aber DENKEN, nicht gestalten. 

Daher:

Menschen können ewig und drei Tage hier am Blog oder anderswo darüber diskutieren, dass z. B. die Eurozone scheitern wird, WEIL sie es aus Gründen x, y, oder z … MUSS, oder es NICHT muss, WENN u, v oder w …   

Solche Diskussionen und letztlich jeder öffentliche Diskurs ändert NICHTS am Wollen, das Leben möglichst risikoarm sicher zu gestalten. 

Es ist nicht meine Phantasie, die mich das sagen lässt, sondern EMPIRIE. 

Beispielhaft, jedem bekannt oder zumindest einsehbar bekannt: 

Wenn jemand WEISS, dass er nicht schwimmen kann, d. h. es nicht gelernt hat, und ins tiefe Wasser fällt, also seinen ERTRINKUNGSTOD vor Augen hat, tut er WAS?

Er denkt NICHT nach und sagt sich NICHT, was soll ich noch meine Kräfte vergeuden, wenn ich doch sterben muss. 

Nein, er schlägt um sich, weil er NICHT sterben WILL. 

Das ist unsere KONSTITUTION, so wie sie die Gattung Mensch in ihrer evolutionären Entwicklung „erworben“ hat. 

Es gibt bisher, d. h. vorläufig KEINE Möglichkeit, etwas oder so viel an ihr zu ändern, dass wir unser Wollen dem Denken unterordnen. 

Daher:

Jeglichen Widerspruch zu meiner Position sehe ich als VERKENNUNG der REALITÄT an.

Allerdings:

AUSNAHMEN bestätigen die Regel, etwa Sokrates, Antigone (in der Tragödie des Sophokles), Hus und Savonarola, die alle ihre Überzeugungen ÜBER ihr Leben gestellt und es WILLENTLICH aufgegeben haben. 

Sie sind und bleiben Ausnahmen. 

Wo es durch Wahlen eine demokratische Willensbestimmung aufgrund von mehrheitlichem Wollen gibt, sind sie unerheblich für die Willensbestimmung der Gesellschaft, so sehr sie mit Blick auf menschliche Tragik auch besondere Beachtung verdienen (und sie über Jahrhunderte auch erhalten haben).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246598">@foxxly</a>.</p>
<p>@ foxxly</p>
<p>&gt;könnten sie erleutern, warum sie ein &#8220;weiter so, bzw. eine endsiegparole&#8221; propagieren?&gt;</p>
<p>Ich propagiere NICHTS, weder ein „weiter so“ noch einen Endsieg.</p>
<p>Ich habe am Blog schon x-mal gesagt, WELCHE meine Position ist, und wiederhole dies für Sie in der Hoffnung, dass Sie mich wenigstens begreifen – teilen müssen Sie meine Überzeugung ja nicht. </p>
<p>Meine Überzeugung ist: </p>
<p>Menschen WOLLEN Ihre Leben möglichst SICHER und – wenn es darauf ankommt – ÜBERLEBENSSICHER gestalten.</p>
<p>GESTALTEN – das ist der Punkt.</p>
<p>Was sie DENKEN, ist dem UNTERGEORDNET, wenn auch &#8211; NICHT damit zu verwechseln &#8211; Denken dafür eingesetzt wird, eine den Umständen nach optimale Sicherung zu erreichen.  </p>
<p>Heißt beispielsweise: </p>
<p>&gt;ein &#8220;weiter so&#8221;, führt mit größter wahrscheinlichkeit in ein noch größeres desaster, als ein abbruch.&gt;</p>
<p>JA!</p>
<p>Das ist aber DENKEN, nicht gestalten. </p>
<p>Daher:</p>
<p>Menschen können ewig und drei Tage hier am Blog oder anderswo darüber diskutieren, dass z. B. die Eurozone scheitern wird, WEIL sie es aus Gründen x, y, oder z … MUSS, oder es NICHT muss, WENN u, v oder w …   </p>
<p>Solche Diskussionen und letztlich jeder öffentliche Diskurs ändert NICHTS am Wollen, das Leben möglichst risikoarm sicher zu gestalten. </p>
<p>Es ist nicht meine Phantasie, die mich das sagen lässt, sondern EMPIRIE. </p>
<p>Beispielhaft, jedem bekannt oder zumindest einsehbar bekannt: </p>
<p>Wenn jemand WEISS, dass er nicht schwimmen kann, d. h. es nicht gelernt hat, und ins tiefe Wasser fällt, also seinen ERTRINKUNGSTOD vor Augen hat, tut er WAS?</p>
<p>Er denkt NICHT nach und sagt sich NICHT, was soll ich noch meine Kräfte vergeuden, wenn ich doch sterben muss. </p>
<p>Nein, er schlägt um sich, weil er NICHT sterben WILL. </p>
<p>Das ist unsere KONSTITUTION, so wie sie die Gattung Mensch in ihrer evolutionären Entwicklung „erworben“ hat. </p>
<p>Es gibt bisher, d. h. vorläufig KEINE Möglichkeit, etwas oder so viel an ihr zu ändern, dass wir unser Wollen dem Denken unterordnen. </p>
<p>Daher:</p>
<p>Jeglichen Widerspruch zu meiner Position sehe ich als VERKENNUNG der REALITÄT an.</p>
<p>Allerdings:</p>
<p>AUSNAHMEN bestätigen die Regel, etwa Sokrates, Antigone (in der Tragödie des Sophokles), Hus und Savonarola, die alle ihre Überzeugungen ÜBER ihr Leben gestellt und es WILLENTLICH aufgegeben haben. </p>
<p>Sie sind und bleiben Ausnahmen. </p>
<p>Wo es durch Wahlen eine demokratische Willensbestimmung aufgrund von mehrheitlichem Wollen gibt, sind sie unerheblich für die Willensbestimmung der Gesellschaft, so sehr sie mit Blick auf menschliche Tragik auch besondere Beachtung verdienen (und sie über Jahrhunderte auch erhalten haben).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bauer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246600</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 15:18:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25142#comment-246600</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246578&quot;&gt;@foxxly&lt;/a&gt;.

@ freund foxxly

Da bin ich ganz bei Dir. Da ich das francophone Afrika von vielen eigenen Reisen und Bekantschaften recht gut kenne, könnte ich ein ganzes Buch mit authentischen bedenkenswerten Anekdoten und den dabei gewonnenen Einsichten füllen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/der-verratene-kontinent/#comment-246578">@foxxly</a>.</p>
<p>@ freund foxxly</p>
<p>Da bin ich ganz bei Dir. Da ich das francophone Afrika von vielen eigenen Reisen und Bekantschaften recht gut kenne, könnte ich ein ganzes Buch mit authentischen bedenkenswerten Anekdoten und den dabei gewonnenen Einsichten füllen.</p>
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