Wirtschaftspolitik und Reichtum

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In ein paar Wochen erscheint mein neues Buch zur Piketty-Debatte. Zeitnah werde ich meine Thesen vorstellen. Zur Vorbereitung immer wieder Beiträge mit interessanten Stimmen zum Thema. Da ist zum Beispiel die eindrückliche Entwicklung der Vermögen und Einkommen in den USA in den letzten Jahren. Es zeigt sich, dass die Strategie der Fed die Krise über den „Vermögenseffekt“ zu bekämpfen im ersten Schritt zumindest funktioniert. Die Vermögen wachsen:

Zero Hedge: The Stunning Charts Showing Just How Much Richer The Rich Have Gotten While The Poor Drown In Debt, 21. August 2014

Eine Entwicklung und eine Strategie, die ich mehrfach diskutiert habe.

Eine Abkehr von der Politik ist ernsthaft nicht in Sicht. Ich erinnere an den guten Artikel über die Ansichten des Fondsmanagers Jeff Grundlach. Nun fordern hochrenommierte Experten eine Fortsetzung der Politik billigen Geldes, solange bis auch die versteckte Arbeitslosigkeit in den USA überwunden ist. Damit ist gemeint, bis die Beschäftigungsquote wieder auf Vorkrisenniveau liegt. Sehr viele haben sich nämlich aus dem Arbeitsmarkt verabschiedet. Da der Aufschwung auch in den USA – allen Schlagzeilen zum Trotz – noch sehr schwach ist, dürfte das noch einige Zeit dauern …

FT (Anmeldung erforderlich): Keep rates low until the hidden jobless return to work, 19. August 2014

Damit dürften sich die Probleme aber weiter verschärfen. Schon mehrmals habe ich Beiträge des Bostoner Fondsmanagers GMO verlinkt. Hier – leider nur über Zero Hedge verfügbar – die ernüchternde Erkenntnis: There is no place to hide. Alle Märkte sind verzerrt und überbewertet.

Zero Hedge: GMO: „There Is No Safe Place To Hide“, 20. August 2014

Und als wäre das nicht genug, warnt auch einer der berühmtesten Investoren vor einer Blase:

Zero Hedge: GMO: Carl Icahn Reiterates „We Are In A Major Asset Bubble“, 12. August 2014

O. k., solange es noch Zweifler gibt, soll es ja an den Märkten keine Gefahr geben …

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