«Wie ein Echo der späten Neunzigerjahre»

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

„Gier und Furcht sind sehr starke Marktkräfte. Am mächtigsten ist jedoch Zwang. Die tiefen Zinsen sind deshalb ein sehr mächtiges Instrument der Geldpolitik. Sie setzen Investoren, die auf eine gewisse Rendite angewiesen sind, unter Handlungsdruck – und wer unter Zwang steht, nimmt dafür hohe Risiken in Kauf. Ähnlich ist es, wenn man 1.000 Dollar Miete pro Monat zahlen muss, aber nur 500 Dollar verdient: Unternimmt man nichts, wird einem die Wohnung gekündigt. Also geht man nach Las Vegas und setzt beim Roulette alles auf Schwarz. Geht es gut, ist die Wohnung vorerst gesichert. Kommt hingegen Rot, spielt das keine grosse Rolle mehr, weil man ­ohnehin bald auf der Straße steht.“ Coole Zusammenfassung der heutigen Lage von einem Topinvestor. Das ganze Interview lohnt sich:

FINANZ und WIRTSCHAFT: «Wie ein Echo der späten Neunzigerjahre», 17. Januar 2014

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte das Captcha ausfüllen * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.