„US public finance: Day of reckoning“

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Auf eine Billion Euro werden die ungedeckten Versprechen des deutschen Staates für Pensionen geschätzt. Im Unterschied zur Privatwirtschaft muss der Staat keine Rückstellungen dafür bilden. Es gibt auch keine separaten Fonds, in denen angespart wird. Zahlen müssen halt die künftigen Steuerzahler – Pech gehabt.
In den USA ist das nur auf den ersten Blick besser. Zwar gibt es dort Pensionsfonds, in denen für die künftigen Zahlungen gespart wird. Doch zeigen sich immer größere Löcher in diesen Fonds. Die Erwartungen an zukünftige Kapitalerträge sind zu hoch (Niedrigzinspolitik und QE haben eben auch Nebenwirkungen) und die Einzahlungen der öffentlichen Arbeitgeber zu gering. Folge: Es klaffen Lücken in Milliarden- wohl eher Billionenhöhe. Und wenn es dann eng wird, muss bei den laufenden Ausgaben gespart werden. Detroit zeigt, wohin die Reise geht. Am Ende werden auch die Pensionäre verlieren. Nicht nur in den USA.

FT (Anmeldung erforderlich): „US public finance: Day of reckoning“, 29. Dezember 2013

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