US-Ökonom ruft „Greater Depression“ aus

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Bradford DeLong, Professor an der Universität Berkeley und ehemaliger Vize-Finanzminister der USA, bricht nun das Tabu. Nicht nur Europa stehe am Rand der Deflation – auch für Amerika müsse man inzwischen von der „Greater Depression“ sprechen, schreibt das manager magazin. Recht hat er. Prognose: „Der verlorene Output summiere sich bereits jetzt auf 60 Prozent der Wirtschaftsleistung eines Jahres in der Euro-Zone und sogar 78 Prozent in den USA. Da Europa in die Deflationsfalle gerate und auch in Amerika die Zentralbank ihre Unterstützung für die Wirtschaft zurückziehe, sage er nun weitere fünf Jahre Flaute und erst dann eine fünfjährige Erholung voraus. Am Ende der ‚Greater Depression‘ hätte die Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks dann 35 Billionen Dollar an Wohlstand eingebüßt.“

manager magazin: US-Ökonom ruft „Greater Depression“ aus, 29. August 2014

Für jene, die lieber gleich den Originalbeitrag lesen, hier der Link zu Project Syndicate:

Project Syndicate: The Greater Depression, 28. August 2014

Im Herbst 2012 habe ich Bradford DeLong getroffen und interviewt. Damals noch für BCG. Hier der Link zu dem damaligen Video. Schon damals waren wir beide nicht optimistisch.

BCG: Brad DeLong on Debt and the Global Economy, 20. Dezember 2012

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