There is little evidence that the policy has helped economic growth

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John Taylor ist einer der profiliertesten Kenner der Geldpolitik. Die nach ihm benannte „Taylor Rule“ leitet aus Wachstum, Kapazitätsauslastung und Inflation den angemessenen Zinssatz für die Geldpolitik ab. Empirisch kann man zeigen, dass, wenn die Geldpolitik davon abweicht, die Wirtschaft aus dem Gleichgewicht gerät. Bestes Beispiel ist die Schuldenkrise, die auch von den viel zu tiefen Zinsen in den USA und Europa verursacht wurde.

Im Rahmen der Anhörungen zur Geldpolitik im US-Repräsentantenhaus wurde auch John Taylor befragt. Hier sein Redemanuskript. Es ist eine Abrechnung mit der amerikanischen Wirtschafts- und vor allem Geldpolitik. Diese habe maßgeblich zur Krise beigetragen, und auch die Politik der Krisenbekämpfung habe nicht das gewünschte Resultat erbracht. Die Arbeitslosigkeit sei immer noch zu hoch, und die Zinsen wären trotz QE wieder gestiegen. Seine Forderung: die Rückkehr zur „regelgebundenen Geldpolitik“. Ich denke, auf die können wir noch lange warten.

John Taylor: Monetary Policy and the State of the Economy, 11. Februar 2014

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