SPIEGEL ONLINE: Schuldenschnitt „ehrlicher, demokratischer, ökonomisch effizienter“

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

Wolfgang Münchau in einem launigen Beitrag auf SPIEGEL ONLINE: Die Eurokrise ist neben der Energiewende die große Herausforderung für die neue Regierung. Er sieht zwei Szenarien:

  1. Fortführung der Politik des Insolvenzverzugs bis an ihr bitteres Ende. Aufrechterhalten der Illusion, dass der griechische Staat oder spanische Banken ihre Schulden zurückzahlen. Ergebnis wäre Deflation und negative Sparzinsen auf sehr lange Zeit.
  2. Akzeptanz eines Schuldenschnitts (!). Münchau: „Man kann ihn auf viele Weisen gestalten. Es wäre ehrlicher, demokratischer und ökonomisch effizienter, den Schuldenschnitt möglichst bald und möglichst transparent durchzuführen.“ Einverstanden! Die von beyond the obvious schon lange favorisierte Option wird immer mehr vom Mainstream aufgenommen.

Was Herr Münchau sich noch nicht traut: zu sagen, wie teuer es für uns Deutsche als Hauptgläubiger wird. Eine Billion plus X dürfte realistisch sein. Hier meine erste Diskussion von Schuldenschnitten vom Sommer 2011 und – nochmal – das geordnete Modell für Europa.

SPIEGEL ONLINE: Karriere-Sackgasse Wirtschaftsministerium: Gabriel und die Freakshow, 18. Dezember 2013

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte das Captcha ausfüllen * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.