Resolving The Labour Market Puzzles

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

Wir freuen uns über die geringe Arbeitslosigkeit in Deutschland. Die Wirtschaft läuft (noch) rund und die demografische Entwicklung führt bereits zu einem langsamen Rückgang des Arbeitsangebots. Die Arbeitsmarktreformen der Schröder-Regierung haben auch ihren guten Anteil an dieser Entwicklung.

Deutschland ist aber nicht alleine. Auch in England gibt es eine ähnliche Entwicklung: deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit, rekordhohe Erwerbsquote und dabei stagnierende Gehälter. Analysten der Citibank werfen einen tieferen Blick auf diese Entwicklung und finden eine – sehr interessante – Besonderheit des englischen Arbeitsmarktes. Es lohnt sich gerade für Geringverdiener besonders, zu arbeiten. Denn sie bekommen über eine negative Einkommenssteuer einen außerordentlich großen Zuschuss vom Staat. In keinem anderen OECD-Land ist diese Unterstützung so groß. Wir sollten daraus lernen, statt die Bezuschussung von Einkommen durch den Staat als ungerechtfertigte Subvention von ausbeuterischen Arbeitgebern zu verteufeln.

Citi: Resolving The Labour Market Puzzles, 5. September 2014

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte das Captcha ausfüllen * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.