Radical left is right about Europe’s debt

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

Jetzt ist es offiziell: Ich bin ein Linker. Nein. Definitiv nicht. Aber Wolfgang Münchau hat natürlich recht, wenn er in seinem Kommentar feststellt, dass

  • nur eine Restrukturierung der Schulden die Krise beenden kann (bto: Schön, dass es nun im Mainstream in Medien endlich offen diskutiert wird).
  • nur die linken Parteien diese Lösung propagieren: Die Linke (D), Syriza (GR) und Podemos (Sp). (bto: Es ist nicht erstaunlich, dass dies in Deutschland nicht auch von anderen Parteien gefordert wird, denn es bedeutet im Klartext, dass wir viel Geld verlieren. Dies werden wir zwar auch auf anderem Wege, aber die Politik wird versuchen, die Schuld auf andere abzuwälzen. Man gewinnt keine Wahlen mit schlechten Nachrichten).
  • ansonsten nur die Front National (F) und Cinque Stelle (I) radikale Lösungen vorschlagen, die aber auch gleich einen Euroaustritt beinhalten.
  • Podemos hält Münchau für die beste dieser Parteien, weil sie eine in sich logische Sicht der Dinge hat: Schuldenschnitt und dann ein Entscheid, ob Zukunft in der Eurozone denkbar.
  • Was ihm noch fehlt: ein Konzept für Europa und die Wirtschaftspolitik nach dem Schuldenschnitt (bto: ein Programm für Wachstum).

Die Erkenntnis ist da. Wird aber noch eine Weile dauern, bis gehandelt wird. Und dann wohl eher einseitig und damit chaotisch.

FT (Anmeldung erforderlich): Radical left is right about Europe’s debt, 23. November 2014

1 Antwort
  1. Dieter Krause says:

    Schuldenschnitt bedeutet natürlich, dass auch deutsche Banken und Versicherungen einige Milliarden Euro abschreiben müssen! Aber das Geld ist sowieso weg. Treten die Spanier aus dem Euro aus, werden noch sehr viele Milliardenverluste aus dem Target-System dazukommen! PODEMOS ist in den Umfragen in Spanien übrigens jetzt schon stärkste Partei. Sie werden nach der nächsten spanischen Parlamentswahl wohl mit den Sozialisten koalieren.

    Antworten

Dein Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Schreiben Sie etwas dazu!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.