Mario Draghi’s QE: too little for markets, too much for Germany – und Griechenland innerhalb 15 Monaten pleite

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Da habe ich noch das „einzige Chart, welches eine Rolle spielt“ verlinkt, nämlich die immer weiter wachsenden Bilanzsummen der Notenbanken. Und dann enttäuscht die EZB! So zumindest die Meinung der Finanzmärkte und der Kommentatoren. Allen voran wieder Ambrose Evans-Pritchard im Telegraph. Er beschreibt sehr schön die negative Reaktion der Finanzmärkte und beklagt erneut, dass die EZB von den engstirnigen Deutschen daran gehindert wird, das einzig Richtige zu tun, nämlich in massives QE einzusteigen. Ich bleibe dabei, dass auch massives QE in einer Situation der Überschuldung nichts bringt. Selbst wenn die USA zurzeit noch das Gegenteil beweisen wollen, so ist die Erholung dort wie auch in UK nur die Folge wieder steigender Verschuldung. Und diese kann letztlich nicht die Lösung für eine Überschuldungskrise sein. Immerhin endet Evans-Pritchard mit einem richtigen Hinweis: Alle wollen abwerten, weshalb die Schwächung des Euros keine nachhaltig erfolgreiche Strategie sein kann. Im Gegenteil führt er zu Wohlstandsverlusten in Europa.

The Telegraph: Mario Draghi’s QE: too little for markets, too much for Germany, 2. Oktober 2014

Derweil reißen die schlechten Nachrichten aus Europa nicht ab. Wie sollten sie auch? Die EZB kann die fundamentalen Probleme gar nicht lösen. Hier nun die – überraschende ?? – Meldung, dass Standard & Poor’s eine Pleite Griechenlands innerhalb der nächsten 15 Monate erwartet. Natürlich. Objektiv ist das Land schon lange pleite.

Zero Hedge: Here We Go Again: Greece Will Be In Default Within 15 Months, S&P Warns, 10. Oktober 2014

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