Mario Draghi cannot launch QE without German political assent

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Große Freude gestern bei all jenen, die Zugriff auf den Geldbeutel der EZB haben! Doch die mag verfrüht sein. Ambrose Evans-Pritchard fasst die Lage in Europa zusammen: anhaltende Rezession, jetzt auch bald in Deutschland. Weiter wachsende Schulden wegen schwachen Wachstums und Deflation. Anhaltendes Deleveraging von Unternehmen. Keine Politikänderung trotz der Entspannungssignale aus Berlin. Mario Draghi sagt mehr, als er halten kann. Die Bundesbank und auch das Bundesverfassungsgericht werden einem umfassenden Quantitative Easing (QE) nicht zustimmen. Damit werden auch die Erwartungen der Märkte enttäuscht werden. Er schließt sogar mit einer Pointe: Draghi scheint schon an die Zeit nach der EZB zu denken. Als italienischer Staatspräsident?

Letzteres denke ich zwar nicht. Dennoch ist es eine erneut gute Zusammenfassung der Lage und der wenigen Optionen, die bleiben. Obwohl ich seine Kolumnen schätze, vermisse ich doch die klare Aussage zu Schuldenschnitt und Verteilung des Schadens.

The Telegraph: Mario Draghi cannot launch QE without German political assent, 3. September 2014

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