Man lässt die Märkte nicht funktionieren

Luigi Zingales, italienischer Professor an der Universität Chicago, äußert sich in einem Interview mit der FINANZ und WIRTSCHAFT zum Zustand der US-Wirtschaft. Gemeinsam mit seinem damaligen Kollegen und jetzigem indischen Notenbankpräsidenten Raghuram Rajan hat er ein vielbeachtetes Buch geschrieben, in dem sie vor zunehmender Ungleichheit warnen und betonen, dass ein kapitalistisches System, um dauerhaft funktionieren zu können, der breiten Akzeptanz in der Gesellschaft bedarf. Auf die USA bezogen, sehen sie fehlende soziale Mobilität, starke Vermögenskonzentration und fehlenden Wettbewerb als problematisch. Im Interview fordert er das Aufbrechen von Monopolen, mehr Wettbewerb, weniger Einfluss von Lobbyisten und Umverteilung. Auf Deutschland bezogen würde ich einschränken, dass es hierzulande weitaus besser um diese Aspekte steht als in den USA oder dem Heimatland von Zingales.

FINANZ und WIRTSCHAFT: „Man lässt die Märkte nicht funktionieren“, 19. November 2013

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