Japan’s Banks Find It Hard to Lend Easy Money

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Abenomics ist der radikale Versuch der japanischen Regierung, die Wirtschaft aus der jahrzehntelangen Lethargie zu reißen, die Deflation zu überwinden und letztlich einen Staatsbankrott abzuwenden (mehr dazu hier und hier). Ob das funktioniert, ist völlig offen. Hinter der japanischen Misere steht eine Kombination aus verschleppter Überschuldungskrise und schrumpfender Bevölkerung. Gemessen am BIP pro Kopf ist die japanische Wirtschaft nämlich auch in den letzten beiden Jahrzehnten gewachsen. Der Produktivitätszuwachs konnte den Effekt der geringeren Anzahl Erwerbstätiger kompensieren.

Eine wesentliche Komponente von Abenomics muss eine zunehmende Kreditnachfrage von Unternehmen für Investitionen sein. Eine einseitige Orientierung am Export wird nicht funktionieren. (Im Gegenteil: Es käme zu einem selbstverstärkenden Kreislauf und immer höheren Überschüssen – zumindest in der Theorie, denn die anderen Länder werden das nicht tolerieren, siehe die Diskussion zu den deutschen Handelsüberschüssen.) Doch die Unternehmen fragen nicht mehr Kredite nach, wie das WALL STREET JOURNAL beschreibt.

THE WALL STREET JOURNAL: Japan’s Banks Find It Hard to Lend Easy Money, 18. November 2013

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