Im Sturm und Drang auf den Beamtensessel

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Die Nachricht ist so furchtbar, dass ich sie nur verlinke, aber nicht groß kommentiere. Nur so viel: Wie soll ein Land ohne natürliche Ressourcen im globalen Wettbewerb den Wohlstand erhalten angesichts einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung und ungedeckter Versprechen für die Altersversorgung von 400 Prozent plus X des BIP, wenn die – vermeintlich – Klügsten der nachfolgenden Generation in den öffentlichen Dienst wollen? Die Unternehmen sollen sich „mehr Mühe geben“. Soso. Besser wäre es doch, der Staat würde effizienter werden und weniger Mitarbeiter nachfragen. Und es wird dringend Zeit, dass unser Bildungssystem aufhört Wirtschaftsfeindlichkeit zu predigen.

F.A.Z.: Im Sturm und Drang auf den Beamtensessel, 5. Juli 2014

1 Antwort
  1. Marcel Rose says:

    Beitrag eines Users unter Ihrem verlinkten Artikel:

    77% der befragten Männer und 64% der Frauen finden den öffentlichen Dienst NICHT besonders attraktiv
    Klaus Fischer-100 (Forum-100) – 06.07.2014 13:55
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    Bereits eine Artikelüberschrift der FAZ vom 01.07.2014 stellte die realen Verhältnisse bei der Studentenumfrage auf den Kopf. Zitat:

    „Deutsche Studenten wollen Staatsdiener werden“ (Zitat Ende)

    Erreicht wird das Zerrbild, indem in der Info-Grafik des damaligen FAZ-Artikels der Block „Nicht-öffentlicher-Dienst“ solange in Untergruppen zerteilt wird, bis der (unfragmentierte) Block „Öffentlichter Dienst“ optisch als größte Wunsch-Position erscheint.

    Hätte man in gleicher Weise den Block „Öffentlicher Dienst“ fragmentiert (etwa in Streitkräfte, Polizei, Gesundheitsdienst, Schulwesen und Versorgereinrichtungen), wäre der tatsächliche Sachverhalt sichtbar geworden:

    Mehr als die absolute Mehrheit der Männer (77%) und Frauen (64%) findet den öffentlichen Dienst NICHT besonders attraktiv.

    Die Überschrift „Im Sturm und Drang auf den Beamtensessel“ ist eine groteske Verzerrung.

    Dem Beitrag des Users möchte ich mich damit anschließen…

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