Habt keine Angst

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Ich vertrete seit langem die Auffassung, dass wir in Deutschland und Europa dringend auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen sind. Vorbild sollte dabei das kanadische Modell sein. Nur so werden wir in der Lage sein, die ungedeckten Verbindlichkeiten (in Deutschland auf mindestens 400 Prozent des BIP geschätzt) und offenen Schulden (bekannt) einigermaßen in den Griff zu bekommen. Meine zehn Kernforderungen finden sich unter anderem hier und in der Billionen Schuldenbombe.

Hier ein Beitrag von Thomas Mayer aus der FAZ. Gut finde ich hier den sachlichen Umgang mit den kritischen Stimmen zur Zuwanderung und vor allem die Anmerkung, dass die Zuwanderer besser qualifiziert sein müssen als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung. Die Highlights (Hervorhebungen von mir):

  • „Man kann die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ ignorieren, sie beschimpfen oder sie der Unkenntnis der Zahlen über die Zuwanderer zeihen. Aber man kann nicht leugnen, dass sie sich auf ihre eigene Art mit einem Problem beschäftigen, das die meisten Bürger der EU-Staaten mehr umtreibt, als es die Regierenden wahrhaben wollen.
  • „Die Pegida-Anhänger und ihre Sympathisanten fühlen sich von zwei Seiten bedroht: der aggressiven Auslegung des Islam, die immer mehr Anhänger zu gewinnen scheint, und einer mangelhaften Regelung der Zuwanderung, die es Wirtschaftsflüchtlingen ermöglicht, unter dem Deckmantel der politischen oder religiösen Verfolgung nach Deutschland zu kommen.“
  • „Ein wirkungsmächtiger Gegenentwurf zu dieser totalitären Version des Islam ist nicht sichtbar. Daher wirkt der Versuch moderater Muslime, sich von den islamischen Heilsbringern abzugrenzen, oft halbherzig, und die im Niemandsland zwischen Christentum und Agnostizismus angesiedelten Bewohner des „Abendlandes“ bekommen es mit der Angst zu tun.“
  • Der andere Grund für die Angst ist Zuwanderung. Volkswirte schütteln darüber den Kopf und verweisen darauf, dass wir wegen einer schrumpfenden Bevölkerung auf Zuwanderung angewiesen sind. Aber sind denn Einwanderer, die zur Fristung ihres Lebensunterhalts auf unsere Sozialversicherungssysteme angewiesen sind, nicht eher eine Last als eine Hilfe für eine alternde Bevölkerung?“
  • „Zweifellos muss ein reiches Land wie Deutschland Menschen, die wegen ihrer Herkunft oder politischen Überzeugung verfolgt werden, aufnehmen. Darüber hinaus sollten aber nur Menschen nach Deutschland kommen, die mehr zur Wirtschaftskraft beitragen als der Durchschnitt der Deutschen selbst. Wie man das regelt, machen Länder wie Australien und Kanada vor.“

Wären geordnete Rekrutierungswege auch auf afrikanischem Boden nicht die richtige Antwort? Beurteilung nach Qualifikation. Dies würde auch den Menschenschmugglern das Geschäft vermiesen.

FAZ: Habt keine Angst, 12. Januar 2015

2 Antworten
  1. Hartmut G. says:

    Guten Tag,

    „Wären geordnete Rekrutierungswege auch auf afrikanischem Boden nicht die richtige Antwort?“

    Warum Rekrutierung, und warum aus Afrika? Und zudem, was wäre so schrecklich daran, wenn die Bevölkerungszahl etwas zurückgehen würde? Man stelle sich vor, die ganze Welt wäre so dicht besiedelt wie Deutschland…

    Fakt: Die derzeitigen Einwanderer kosten in Summe mehr, als diese nutzen (s. Prof.Sinn u.a.), einige nutzen der Gemeinschaft, andere kosten nur und machen zudem ’ne Menge Ärger, letzteres überwiegt zur Zeit.

    Man möchte lediglich die Nutzstiftenden, denn darauf kommt es ja an:
    * Einreise nur mit Hinterlegung von Sicherheiten und/oder Bürgschaften, sofortige Ausweisung sollten diese fällig werden
    * sofortige umgehende Ausweisung bei jeglichem Gewaltvergehen
    * keinerlei Anrecht auf jegliche Art von Sozialleistung, bis Staatsbürgerschaft erworben

    Ich bin fest davon überzeugt, dass das diese simplen Dinge schon reichen würden, um Milliarden an Resourcen für die eigene Gemeinschaft freizumachen bzw. einzusparen. Irgendwelche Punkte-Listen wie in Kanada etc. sind zwar ganz nett, aber für die deutsche Bürokratie untauglich.

    Gruß, AD (verheiratet mit Ausländerin, die schon garkeine Lust mehr, hat die Staatsbürgerschaft dieser selbstzerstörerischen Deppennation anzunehmen)

    Antworten
  2. Hansjörg Pfister says:

    Offensichtlich ist Herr Stelter nicht so schmalbandig aufgestellt wie andere Vertreter seiner Zunft. Das kann ich nur begrüßen. Da es hier u.a. auch um den Islam etc. geht, möchte ich hier, wenn es es gestattet ist, auf meine eigenen Beiträge zum Thema verweisen:
    http://www.sine-metaphysica.de/IslamAufklaerung.pdf (Eine Idee für eine Islam – spezifische Aufklärung)
    http://www.sine-metaphysica.de/IslamKritik.pdf (Darf man den Islam kritisieren?)

    Antworten

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