Global bond market suffers from erratic swings amid liquidity drought

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Die Turbulenzen an den Anleihenmärkten haben in den letzten Wochen die Schlagzeilen bestimmt. Dabei kann man sich natürlich fragen, weshalb jemand Anleihen zu minimalem oder gar negativem Zins kaufen sollte, außer er spekuliert auf weiter fallende Zinsen und den immer bereiten Käufer Notenbank oder Deflation. Selbst dann ist das Absturzrisiko weitaus größer als das Gewinnpotenzial.

Dabei nimmt die Volatilität in allen Märkten zu, nicht nur bei Anleihen, wie diese interessante Darstellung aus dem Telegraph zeigt:

Zwei Effekte treffen zusammen: die Zentralbanken schaffen immer mehr Geld mit Quantitative Easing und Nullzins. Zugleich ist die Liquidität in den Märkten – wie auch hier schon mehrmals berichtet – deutlich zurück gegangen. Eine gefährliche Kombination, die Deutsche Bank spricht von Luftlöchern. Bedenklich stimmt, dass diese deutlichen Einbrüche bei eigentlich noch optimistischen und steigenden Märkten erfolgen. Im Rahmen eines Marktbschwungs wäre Chaos die Folge.

The Telegraph: Global bond market suffers from erratic swings amid liquidity drought , 13. Mai 2015

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