Germany fiddles with its economy as Rome burns and Draghi is running out of legal ways to fix the euro

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Diese Beschreibung der Politik in Deutschland hat mir sehr gut gefallen. Natürlich auch, weil darin genau die Themen angesprochen werden, die ich seit Jahren problematisiere: verfehlte Europolitik, verfehlte Rentenpolitik, verfehlte Energiepolitik und letztlich die Hybris des politischen Personals. Angesichts der dramatischen demografischen Entwicklung und der ungedeckten Versprechen der Politik für Renten und Europa sind wir auf dem besten Wege, nicht nur die Rolle des Retters von Europa nicht zu erfüllen, sondern die Probleme des Kontinents zu verstärken.

The Telegraph: Germany fiddles with its economy as Rome burns, 18. August 2014

Zugleich verstimmen jene nicht, die in der zögerlichen Haltung der EZB die Ursache der Krise sehen. Ich teile die Analyse von Wolfgang Münchau weitgehend. Doch im Unterschied zu ihm glaube ich nicht daran, dass eine Überschuldungskrise durch Geldpolitik gelöst werden kann. Selbst wenn die EZB das Ziel von zwei Prozent Inflation eingehalten hätte – was naturgemäß im Umfeld von Bilanzrezession und Deleveraging nicht funktionieren kann – wäre die Lage in den Krisenländern nur unwesentlich besser. Dennoch eine prägnante Beschreibung, dass wir keineswegs aus dem Gröbsten heraus sind. Das steht uns noch bevor.

FT (Anmeldung erforderlich): Draghi is running out of legal ways to fix the euro, 17. August 2014

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