Freut euch nicht zu früh

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

beyond the obvious versteht die Krise als Überschuldungskrise der westlichen Welt. Dennoch darf in dem Zusammenhang nicht vergessen werden, wie das Bankensystem den von Politik und Notenbanken geförderten Verschuldungsboom zusätzlich angeheizt und zur eigenen Profitmaximierung genutzt hat. Ein Essay im SZ-Magazin beschreibt farbenfroh die heutige Lage: Die Party geht weiter. Die Politik hat den Kollaps verhindert, Zeit gekauft und nicht genutzt. Weder sind die Schulden unter Kontrolle, noch die Banken reguliert. Damit steht nur fest, dass die Krise wieder zurückkehrt. Fragt sich nur, mit welchem Instrumentarium dann der Kollaps verhindert werden soll. »Wir sind nicht am Ende der Krise«, wird ein Gesprächspartner zitiert, »wir sind am Anfang. Wir hauen dem Patienten den Defibrillator drauf, die Paddles. Wir haben nicht verstanden, dass er tot ist. Nur noch zuckt.«

SZ-Magazin: Freut euch nicht zu früh, März 2014

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte das Captcha ausfüllen * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.