Europe’s debt crisis credibility hangs on thin Irish thread

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Irland wird uns gerade in Deutschland als Musterbeispiel für das Gelingen der derzeitigen Rettungspolitik in Europa angepriesen: Hartes Sparprogramm und Reformen wirken demnach. Doch ein Blick hinter die Kulissen offenbart: Weder taugt Irland als Muster für die anderen Länder, weil es eben schon immer sehr wettbewerbsfähig war. Noch ist es aus dem Sumpf heraus. Was in diesem Beitrag vom Telegraph nämlich unerwähnt bleibt, ist, dass der Schuldenstand von Staat, Nichtfinanz-Unternehmen und privaten Haushalten bei rund viermal Bruttoinlandsprodukt liegt. Nur Japan liegt höher. Niemals werden die Iren das zurückzahlen können. Und auch die Tatsache, dass die irische Notenbank – und damit das EZB-System – Geld im Umfang von rund 20 Prozent des irischen BIP neu geschaffen hat, um es dem Staat zu leihen, wird verschwiegen. Ja, Irland ist wettbewerbsfähig. Dadurch unterscheidet es sich von den anderen Problemstaaten. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass es nicht pleite ist.

The Telegraph: Europe’s debt crisis credibility hangs on thin Irish thread, 16. Oktober 2013

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