Emerging markets more vulnerable than ever to Fed tightening, warns BIS

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Es ist das erklärte Ziel der Fed gewesen, mit der aggressiven Geldpolitik nicht nur die Binnenkonjunktur zu stabilisieren, sondern auch die relative Wettbewerbsfähigkeit der USA zu stärken – genauer gesagt: Länder, die eine merkantilistische Politik betreiben zu schwächen.  Ich habe darüber berichtet.

Ziel war es, einen Kreditboom in diesen Ländern zu erzeugen und über die damit einhergehende Inflation eine Anpassung der relativen Kostenposition zu erzielen. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat vor den Folgen dieses Kreditbooms bereits mehrmals gewarnt:

Heute berichtet der Telegraph von einer weiteren Warnung: Noch nie wären die Schwellenländer so hoch im Ausland verschuldet gewesen. Die Risiken seien noch größer als zum Zeitpunkt der Asienkrise 1998. Ein „plötzlicher Stop“ der Finanzierung würde die Notenbanken überfordern und die Finanzstabilität gefährden. Interessant auch der Verweis auf Brasilien. Brasilien bräuchte dringend eine Abwertung der eigenen Währung um 60 bis 70 Prozent (!!!), um industriell wieder wettbewerbsfähig zu werden. Die BIZ spricht von sehr komplexen Prozessen von denen niemand sagen könne, wie sie genau ablaufen. Turbulente Zeiten. 

The Telegraph: Emerging markets more vulnerable than ever to Fed tightening, warns BIS, 4. Februar 2014

Und hier der Bericht der BIZ:

BIS Working Paper 441: The global long term interest rate, financial risks and policy choices in EMEs, Februar 2014

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