Die Quantitätstheorie des Geldes

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Manchmal ist es ganz gut, sich die ökonomischen Konzepte, die das Denken und Handeln der wirtschaftspolitischen Akteure prägen, wieder in Erinnerung zu rufen. Hier eine gute Zusammenfassung der Geldtheorie und auch die Erklärung dafür, warum die vielen Billionen an neuem Zentralbankgeld sich nicht in höherer Inflation niederschlagen:
„Doch die Notenbankgeldmenge – die als Bankreserven in den Computern des Fed ‚lagert‘ – ist nie im Wirtschaftskreislauf als Konsum angekommen. So, wie auch das Geld in den Bilanzen der EZB oder der Schweizerischen Nationalbank keinem Unternehmen oder Bürger zufließt. Vor allem über sinkende Langfristzinsen wirkte sich das Quantitative Easing auf die Volkswirtschaft aus – meist auf die Finanzmärkte, kaum auf die Konsumentenpreise. Die Hyperinflation blieb aus. Mit der Ausweitung der Zentralbankbilanzen ist die Umlaufgeschwindigkeit der brachliegenden Geldmenge auf ein Allzeittief gefallen.“

Dafür muss die Nachfrage nach neuen Krediten wachsen (unwahrscheinlich, weil die Schulden schon so hoch) oder aber das Vertrauen in Geld abnehmen.

FINANZ und WIRTSCHAFT: Die Quantitätstheorie des Geldes, 13. Juni 2014

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