Die Krisenherde von morgen sind Deutschland, Frankreich & Co

Die Krise der Schwellenländer ist in aller Munde. Doch die Probleme in den westlichen Ländern, allen voran Europa, sind deutlich größer. Das WALL STREET JOURNAL erinnert daran:

„Deutschland, der scheinbare Wachstumsmotor und ’starke Mann‘ Europas, wirkt nur stark im Vergleich zu all den ‚Schwächlingen‘ in der europäischen Nachbarschaft. So ist die Industrieproduktion der Bundesrepublik im vergangenen Monat um 0,6 Prozent zurückgegangen. Und auch die Daten aus dem Einzelhandel machen nicht gerade Mut: Im Dezember ging dort der Umsatz um 2,5 Prozent zurück, für das Gesamtjahr 2013 bleibt damit ein kaum noch wahrnehmbares Plus von 0,1 Prozent übrig. Die Gesamtwirtschaft dürfte im abgelaufenen Quartal nur um 0,25 Prozent gewachsen sein.

Auch die alternde Bevölkerung, die ausufernden Energiekosten und die überregulierten Märkte setzen Deutschland zu. Der Markt von Staatsanleihen könnte so früher oder später in sich zusammenfallen.“

WALL STRRET JOURNAL: Die Krisenherde von morgen sind Deutschland, Frankreich & Co, 7. Februar 2014

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