«Deutschland drängt die Euroländer an die Wand»

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

Vorweggeschickt: Ich teile den Tenor nicht. Es ist richtig, dass die Handelsüberschüsse Deutschlands ungesund sind und vor allem nicht in unserem eigenen Interesse. Dazu habe ich mehrfach etwas geschrieben, zuletzt in meinem heftig kritisierten Kommentar, dass wir eben nicht die Gewinner, sondern die Verlierer des Euros sind. Nun die verstärkte Version: Wir schaden Europa. Mit Blick auf die Parallele auf die Zeit vor den Kriegen, keine adäquate Näherung an das Thema, finde ich.

Heiner Flassbeck, bis Ende 2012 als Chefökonom der UNO-Organisation für Handel und Entwicklung (United Nations Conference on Trade and Development, UNCTAD), zuvor kurz Staatssekretär bei Lafontaine. Politisch eindeutig in dessen Lager, was aber nicht bedeutet, dass er von Ökonomie keine Ahnung hat.

  • „… es ist Unsinn, dass Deutschland den Leistungsbilanzüberschuss behalten soll: Die Aussage wäre dann, dass Deutschland immer der Sieger sein muss, die anderen Länder sich mit der Rolle des Verlierer abfinden müssen. Auf der Welt muss es aber Ausgleich geben. Weil Länder nicht immer Verlierer sein können, können die anderen Länder nicht immer Sieger sein. Deutschland muss an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.“ ‒ bto: a) Ich habe diese Forderung nicht gehört. b) Das wird sich ohnehin mit der demografischen Entwicklung und den anstehenden Zahlungsausfällen einstellen.
  • „Der Königsweg wäre die Möglichkeit, die China gewählt hat. China war auf der Anklagebank wegen seines Leistungsbilanzüberschusses. Als Antwort wurden die Löhne stark erhöht, und damit wurde die Wettbewerbsfähigkeit geschwächt. Das ist sinnvoll, da die Lohnerhöhung positive binnenwirtschaftliche Impulse gesetzt hat.“ ‒ bto: soso. China würde ich nun angesichts des massiven Schuldenbooms nicht als Beispiel sehen. Oder sollen wir auch unsere Schulden in fünf Jahren vervierfachen? Außerdem wird China bald massiv abwerten und Deflation exportieren.
  • „Der andere Weg läuft über eine Aufwertung der Währung. Dann bekommt man die Rechnung für die Leistungsbilanzüberschüsse präsentiert, wie es jetzt die Schweiz erlebt. Das ist die viel schlechtere Möglichkeit, da man über Nacht an Wettbewerbsfähigkeit verliert und es keinen starken positiven Impuls wie bei den Lohnerhöhungen gibt. Das kann in Deutschland auch passieren.“ ‒ bto: Stimmt, wenn der Euro zerbricht.
  • „Früher oder später hat Deutschland die anderen Länder im Euroraum an die Wand gedrängt, sodass die Währungsunion auseinanderfliegt. Bekommt Deutschland dann seine eigene Währung zurück, wird die sich stark aufwerten. Alle Überschussländer, besonders Deutschland und die Schweiz, müssen begreifen, dass sie systematisch Probleme für die Defizitländer schaffen.“ ‒ bto: Aber dies kann nicht bedeuten, dass wir uns auf das tiefere Niveau begeben, vor allem nicht angesichts der demografischen Entwicklung und des internationalen Wettbewerbs.
  • „Europa und Japan versuchen, ihre Probleme durch eine schwächere Währung zu beseitigen. Aber die Defizitländer, besonders die USA, werden sich das nicht gefallen lassen. (…)  Und gegenüber den Entwicklungsländern kann man auch keine zusätzlichen Überschüsse aufbauen, da die höllische Angst haben, Defizite zu haben und zu Schuldnern zu werden. Keiner will Schuldner sein. Das sieht man an Zinsen von 0 % auf der Welt.“ ‒ bto: Naja, die Zinsen sind aber auch so tief, weil es sich nicht lohnt, zu investieren bei insgesamt stagnierender Nachfrage und bevorstehenden Technologiebrüchen. Da könnten wir selbst mit mehr Konsum nichts machen.
  • „Wenn ein Land produktiver wird, soll es gefälligst auch die Löhne erhöhen. So geht man gedeihlich und vernünftig auf dieser Welt miteinander um. Wenn Länder aber glauben, die Löhne nicht mehr erhöhen zu müssen, dann kommt es entweder zu einer Aufwertung der Währung oder zum Zusammenbruch von Strukturen wie der Währungsunion.“ ‒ bto: Dass es an der besonderen Struktur unserer Industrie liegt, die von einem temporären Boom der Investitionsgüternachfrage profitiert, bleibt unerwähnt.
  • „Der Mindestlohn ist mit 8.50 € pro Stunde so niedrig (…) Dieses Jahr wird die Erhöhung der Löhne etwa 2 bis 2,5% nominal betragen. Das reicht bei weitem nicht aus, um die Ungleichgewichte in Europa abzubauen. Dafür bräuchte es Lohnerhöhungen von 5 bis 6% – über zehn Jahre jedes Jahr. (:..) Ich sehe also nicht, wie sich die Währungsunion halten soll. Frankreich hat zu Deutschland noch eine Wettbewerbslücke von 20% – mit dieser Lücke kann man auf Dauer nicht überleben.“ ‒ bto: Würde der Euro überleben, wenn wir alle italienisch werden?

Es ist richtig, dass die Außenhandelsüberschüsse die Annäherung in Europa erschweren. Zwar erzielen wir diese zum überwiegenden Teil außerhalb des Euroraumes ‒ seit 2010 deutlicher Rückgang der Überschüsse ‒ aber es erhöht die politischen Spannungen. Falsch ist hingegen, das System durch Abschaffung von Wettbewerb zu retten. Das ginge in die Richtung DDR, die bekanntlich auch nicht so richtig erfolgreich war.

FINANZ und WIRTSCHAFT: «Deutschland drängt die Euroländer an die Wand», 27. April 2015

15 Antworten
    • thewisemansfear says:

      Da herrscht dafür Austrian-Ideologie. Die erklärt dann einfach jedwedes Kreditwachstum zu nicht nachhaltig und zu Boom&Bust führend.
      Deutschland soll tatsächlich nicht _mehr_ aus dem europ. Ausland importieren, da das nur _erneut_ zu Fehlallokationen führen würde? *smh*
      Also erst von dem Kreditboom anderer profitieren und dann zurücklehnen und sagen: euer Problem, nicht unseres?

      Antworten
  1. Hartmut G. says:

    Guten Morgen,
    erschreckend nunmehr sogar einen Flassbeck aus der Schublade zu ziehen. Dieser mag zwar vielleicht Ahnung von Wirtschaft zu haben, in dem Sinne, dass er diese hasst und sich mit jeder Faser in ihm gegen diese wehrt. Denn es gibt nur eine, nämlich freie Wirtschaft, die er glaubt mit sozialitischer Planwirtschaft bekämpfen zu können.
    Ein Mindestlohn bringt was? Man kann zwar Arbeitgeber zwingen einen Mindestlohn zu zahlen, man kann sie jedoch (bisher *hehe*) nicht zwingen jemanden zu beschäftigen. Ich kenne ehrlich gesagt keinen Billiglohnsektor, in dem sich der Arbeitgeber eine goldene Nase verdient. Jedoch die Arbeitgeber in DE, die für den Handelsbilanzüberschuss zuständig sind, zahlen wohl zu großen Teilen ohnehin schon ein Vielfaches des Mindestlohnes (z.B. BMW, VW, Siemens…). Wer sind denn die Bereiche, die bisher weniger zahlten? IMO insbesondere der Binnendienstleistungsbereich. Die breite Bevölkerung kann sich nunmehr überlegen, ob sie mehr Arbeitslosigkeit oder teurere (und dann teilweise unbezahlbare, was wieder die Arbeitslosigkeit fördert) z.B. Pflegedienste will, an der Handelsbilanz wird dies dennoch nichts ändern. (zumal die höheren Mindestlöhne bei Steuern&Sozialabgaben den Leuten den Bruttogewinn gleich wieder wegnehmen und bei den gut bezahlten Jobs die Progression immer mehr enteignet)

    Irgendein Zentralplaner möchte in Deutschland einen höheren Konsum und in Defizitländern einen geringeren Konsum? Wohl kaum über den Mindestlohn, wenn man denn schon Staatsinterventionismus für die Wahl der Mittel hält, klappte das wohl nur über die Mehrwertsteuer, in Deutschland halbieren in den Defizitländern verdoppeln.
    mfG HG

    P.S. Im Geiste würde Herr Flassbeck in Frankreich vermutlich sein Paradies finden. Aktuell den 46.Monat in Folge Rekordarbeitslosenzahlen *applaus*.

    Antworten
  2. Dieter Krause says:

    Flassbeck ist DER KEYNESIANER in Deutschland! Aber zumindest kann er ein bisschen makroökonomisch denken. Das Problem ist nur, dass man nicht einfach den deutschen Mittelstand sagen kann, er solle – wegen der zu niedrigen Binnennachfrage – bitte seine Löhne erhöhen und dann auf seine hart erarbeiteten Weltmarktanteile ein bisschen verzichten, um dafür dann ein bisschen mit der Insolvenz zu liebäugeln. – Deutschland steht auch in Konkurrenz mit der Welt – nicht nur mit Italien, Frankreich und Griechenland! Im Grunde ist aber die Frage: Wer gewinnt? Wer verliert? für ganze Ökonomien Kaffeesatzleserei. Es gewinnen immer einige Marktteilnehmer bei Niedrigzinsen – es verlieren aber immer auch einige! – Momentan sehe ich für Merkel & Schäuble einen Zins- und Steuervorteil (durch Niedrigstzinsen und Billigeuro) in Höhe von 120 Mrd.(!) Euro gegenüber dem Jahr 2005. Da könte man sich doch wohl auch mal ein bisschen intelligent solidarisch mit den anderen Euro-Ländern zeigen oder? Ich sehe aber nur simplen Michel-Egoismus bei der schwäbischen Hausfrau!

    Antworten
    • Hartmut G. says:

      „bitte seine Löhne erhöhen und dann auf seine hart erarbeiteten Weltmarktanteile ein bisschen verzichten“

      soso. Als früherer Unternehmer frage ich mich, wie genau ich das hätte tun sollen? Also ich erhöre die Preise für meine Produkte, dann passiert was? (Oder soll ich mich einfach weigern die Dinge zu verkaufen?) Egal, irgendwann habe ich diese genug erhöht, so das ich weniger verkaufe. (Als Gewerkschaftshirni habe ich in der Zwischenzeit natürlich alles an die Belegschaft weitergegeben, selbstlos wie ich bin, ich stehe jeden Tag nur dafür auf, exklusiv). Aber: Ich verkaufe jetzt weniger, was soll dann der Rest der Belegschaft machen? Soll ich die dann auch für’s nixtuen bezahlen? Oder zahlt die Herr Flassbeck dann aus der Gewerkschaftskriegskasse?
      Ganz nebenbei, ist die Welt dann besser, wenn weniger meiner Investituionsgüter z.B. in die 2.Weltländer geliefert wird? Geht es denen ohne meine Anlagen wirklich besser?

      Man merkt schon recht schnell, dass diese Pipi-Langstrumpf-Ökonomen nicht mehr so ganz in der Realität leben, wozu auch, kommt die Kohle für diesen Unfug doch jeden Monat pünktlich vom DIW oder der Bertelsmannstiftung.

      Antworten
      • Dieter Krause says:

        Diese deutschen Hidden Champions arbeiten nicht nur über den Preis – auch über die Qualität, den Service sowie die Innovationsfähigkeit! Wissen Sie doch selber ganz genau. Die Wirtschaftsstruktur in Deutschland ist genau durch diesen Mittelstand aber sehr exportfixiert, was ich gar nicht schlecht finde, da man hier eben mehr weltmarktfähige Produkte baut wie z.B. in Frankreich oder Griechenland. Aber selbst dem Ex-Fed-Chef Bernanke waren zuletzt 6% Leistungsbilanzüberschuß für Deutschland ein bisschen zuviel. Hat er mal ein einem Artikel moniert! Kein CDU-Politiker wird sich aber ernsthaft daran vergreifen. Egal was die EU-Kommission oder ein Amerikaner dazu sagen werden (Krugman!). Natürlich kann Deutschland nicht die GIIPSI-Länder retten! Weshalb es bei einigen wohl doch noch auf einen Schuldenschnitt hinauslaufen wird. Dann wird aber auch Deutschland mit bluten! Man hätte beim Euro-Krisen-Management bestimmt einiges besser machen können. Momentan profitieren Merkel & Schäuble aber wohl mit einem Steuerzusatzgewinn in Höhe von um die 120 Mrd. Euro durch Billigzinsen und niedrigen Wechselkurs des Euro. Warum sollen beide sich da in der Euro-Krise (oder bei Griechenland) bewegen? Macht eine sparsame schwäbische Hausfrau nicht oder? Nur bleiben eben die Probleme in der Vernetzung trotzdem bestehen. Und das Überschuldungsproblem ist auch nicht gelöst! Und mal sehen, was die Kunjunktur sagt, wenn irgendwann die Börsenkurse abstürzen! Bestimmt nichts Gutes oder?

      • Hartmut G. says:

        „Aber selbst dem Ex-Fed-Chef Bernanke waren zuletzt 6% Leistungsbilanzüberschuß für Deutschland ein bisschen zuviel. Hat er mal ein einem Artikel moniert!“

        soso, hat er das. Dann sollten er und seine übrigen IMF „Experten“ vielleicht auf den einen oder anderen deutschen Dienstwagen verzichten, anstelle zu erzählen, Deutschland solle nicht so viel exportieren?
        Das ist doch wohl vollkommen irre, wenn solche Elfenbeintürmler aus dem Fenster schauen und glauben sie müßten die Welt so biegen, wie ihre Statistiken und vollkommen willkürlichen Theorien es ihnen gerade sagen.

        „Weshalb es bei einigen wohl doch noch auf einen Schuldenschnitt hinauslaufen wird. Dann wird aber auch Deutschland mit bluten!“

        Dann möge es so sein. Vorher ist der deutsche Michel wohl zu dämlich und läßt sich auf Ewigkeiten von Mutti einlullen. In diesem Sinne, lieber ein harter Default, als denen das Geld zu schenken (=beliebig Kredit ohne Sicherheiten ein zu räumen), um ihre Verbindlichkeiten auszugleichen. Ich habe Gold und Bargeld und Sie?
        Uiiii, gleich wird natürlich jemand ankommen und mir erzählen, dass Mutti das Gold und das Bargeld sowieso verbieten werde und deswegen sei es nunmal alternativlos ein Schaf zu sein und diesen Unfug mitzumachen.

  3. Ondoron says:

    Flassbeck ist ein Sozialist. Dem geht das „politische Projekt“ – „koste es, was es wolle“, über alles. Mir nicht! Da bleibe ich realistisch und empfindlich.

    Recht hat er natürlich – die notwendigen Konsequenzen sind jedoch andere: Deutschland muss die Eurozone verlassen. Flassbeck sollte sich übrigens mal anschauen, wie hoch die pro-Kopf-Ersparnisse in den Euroländern sind.

    Von wegen, Deutschland muss den Euro retten. Das kann es gar nicht! Und diese geforderte Solidarität ist längst geliefert, über die niedrigen Refinanzierungskosten, die die meisten anderen Euroländer erhielten durch die ergaunerte Bonität von Deutschland.

    Antworten
  4. thewisemansfear says:

    „Alle Überschussländer, besonders Deutschland und die Schweiz, müssen begreifen, dass sie systematisch Probleme für die Defizitländer schaffen.” ‒ bto: Aber dies kann nicht bedeuten, dass wir uns auf das tiefere Niveau begeben, vor allem nicht angesichts der demografischen Entwicklung und des internationalen Wettbewerbs.“
    Herr Stelter, genau das verlangt doch gar niemand! Theoretisch müsste Deutschland die durch Unterbietung erworbenen Marktanteile sogar nicht mal wieder abgeben. Es müsste nur gelingen, genug Binnennachfrage zu erzeugen, dass entsprechend mehr In- und v.a. Auslandsnachfrage generiert wird. Deutschland leecht Nachfrage aus dem Ausland, über 200Mrd.€ „Außenbeitrag“ stehen im Bundeshaushalt. Was ist das für ein krankes Konzept, vor allem wenn man das Ausland dann allein für die Überschuldung verantwortlich machen will?

    Antworten
    • Marcel Rose says:

      Ihre Aussage würde ich gerne noch um den gedanklichen Punkt ergänzen:
      Wenn die Löhne in erster Linie ausschlaggebend sein sollen für die Durchsetzung gegenüber den (internationalen) Wettbewerbern, dann dürften die Schweizer heute nicht da stehen, wo sie heute sind, sondern müssten absolutes Schlusslicht sein. Das sind sie aber nicht. Sie sind eher ganz vorn dabei.

      Gibt es ein Land, was höhere Löhne als die Schweiz hat?

      Daher halte ich den Beitrag von Hartmut G. für nicht schlüssig.

      Antworten
      • Dieter Krause says:

        Historisch gewachsene Wirtschaftsstrukturen kann man nicht einfach exportieren! Die deutschen Weltmarktführer aus dem Mittelstand – mit Exportquote bis zu 95% – gibt es in dieser Anzahl weder in Frankreich noch in Spanien noch in Griechenland. Die sind über 200 Jahre(!) hier gewachsen – und haben auch zwei Weltkriege überstanden! Denen kann man den Export nicht einfach verbieten. – Allerdings kann die Bundesregierung mit ihren Steuermehreinahmen von ca. 120 Mrd. Euro(!) – verglichen zum Schuldenstand von 2005 und einem für deutsche Verhältnisse um ein Drittel(!) unterbewerteten Euro – sehr wohl ein wesentlich besseres makroökonomisches Management in der Euro-Zone fahren als sie das gegenwärtig tut! Nur sparen kann nicht funktionieren – schon gar nicht in den Krisenländern im Süden! Spielraum dafür ist doch wohl vorhanden oder? Könnte am Ende ja auch bedeuten, dass man Afrika verstärkt mit unterstützt! Dort gibt es gegenwärtig genug Länder, die seit Jahren mit 5% bis 8% wirtschaftlich wachsen! Und das sind nicht nur die Ölländer und die rohstoffreichen. Auch deutsche Mittelständler sind dort längst mit aktiv! – Das makroökonmische Granddesign – für die Euro-Zone und die Welt – fehlt bei Deutschland, dem wichtigsten Mitglied der Euro-Zone! So sehe ich das jedenfalls.

      • Hartmut G. says:

        „Schweizer … müssten absolutes Schlusslicht sein. Gibt es ein Land, was höhere Löhne als die Schweiz hat?“

        Durch enge Zusammenarbeit mit einem internationalem Konzern mit Hauptsitz in der Schweiz kann ich sagen, die Bruttolöhne in der Schweiz sind nicht viel höher als in DE, jedoch haben sie da vielleicht 15% Abzüge zwischen Brutto und Netto und es gibt sogar Steuerrückzahlungen, wenn nicht alles für Flughäfen, Fledermausbrücken, Krötentunnel und Flüchtlinge verprasst wurde. In Deutschland wohl eher min.30%-55% Abgabenquote.
        Zudem der Konzern die Mitarbeiter lieber über die Schweiz beschäftigt soweit möglich, damit nicht das unsägliche deutsche Arbeitsrecht zum Zuge kommt. Der Konzern macht Kohle, die Mitarbeiter sind zufrieden und sogar der schweizer Staat profitiert am Ende. Was glauben Sie wohl, wie ein emigrierter deutscher Ingenieur in der Schweiz staunt, wenn er seine erste Lohnabrechnung bekommt….
        Und wir hässlichen Deutschen? Unsere Führer wollen lieber die Kavalerie entsenden, wenn es bei anderen besser klappt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte das Captcha ausfüllen * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.