Der Piketty-Hype

Mein Beitrag Die neue Bibel der Umverteilungs-Politiker auf manager magazin online ist auf große Resonanz gestoßen. Heute kommentiert die NZZ das Buch: „Wenn man sich in New York in der U-Bahn umschaut, könnte man glauben, ein neuer «Da Vinci Code» habe das Licht der Welt erblickt.“ Und: „Ein Grund jedoch, weshalb das Buch in den USA mehr noch als in seinem Ursprungsland Frankreich wie eine Bombe einschlug, dürfte in dem Umstand begründet sein, dass Pikettys Diagnose einer neuen Belle Epoque oder besser Hedge-Fund-Oligarchie nirgends so zutrifft wie hier. Seit dem Ende der Finanzkrise sind die Kapitalgewinne extrem in die Höhe geschnellt, während die Löhne seit langem stagnieren. Das Ergebnis ist laut Piketty, dass 95 Prozent des Einkommenszuwachses zwischen 2010 und 2012 in die Taschen der ein Prozent an der Spitze geflossen seien. Den grössten Anteil am Kuchen aber habe die Spitze der Spitze kassiert, die Spezies der ‚Supermanager‘. Hier sei der Grad der Ungleichheit in Amerika ‚höher als in jeder anderen Gesellschaft – und das seit Menschengedenken und überall auf der Welt‘.“

NZZ: Der Piketty-Hype, 6. Mai 2014

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