Das grosse Zittern vor den Testergebnissen

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In Ergänzung zum Kommentar von heute morgen ein guter Überblick zum Stresstest in der NZZ: Wer wird geprüft, was sind die Kriterien (wie gesagt, eher weich, da zum Beispiel Deflation fehlt), Maßstab (risikogewichtete Assets, siehe dazu die Kritik von Hellwig, die ich voll teile). Auch die NZZ bleibt skeptisch, wie der Kommentar von Michael Ferber zeigt: „Es ist davon auszugehen, dass die jetzigen Tests härter ausfallen als ihre Vorgänger. Letztlich haben sie aber auch die Aufgabe, Vertrauen zu schaffen, was der Härte Grenzen setzt. An der Tatsache, dass Europa stark «overbanked» ist, werden sie wenig ändern. Die versteckten Insolvenzen von Banken, die die Wirtschaft bremsen, zeigen auch die widersprüchliche Rolle der Europäischen Zentralbank. Einerseits übernimmt diese bald die Aufsicht über die Grossbanken der Euro-Zone und will diese vorher streng prüfen. Gleichzeitig ist es gerade sie, die mit immer neuen Rettungsaktionen und Geldspritzen das Ausscheiden von quasi insolventen Finanzhäusern aus dem Markt verhindert und das aufgeblähte Bankensystem erhält.“

NZZ: Das grosse Zittern vor den Testergebnissen, 24. Oktober 2014

NZZ: Das aufgeblähte Bankensystem bleibt erhalten 23. Oktober 2014

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