China bremst

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Thomas Mayer vergleicht in der F.A.Z. die Politik von Fed, EZB und People Bank of China. Die Fed wäre erfolgreich gewesen und würde jetzt bremsen. Mit Folgen für die Schwellenländer. Die EZB würde nicht so recht vorankommen, weil die Banken Europas immer noch unter faulen Krediten und knapper Kapitalbasis leiden. Hier zeigt er sich hoffnungsvoll, dass es nach dem Stresstest besser aussieht. Letztlich die Chinesen, die ein geordnetes Bremsmanöver versuchen, um die Folgen des Kreditbooms unter Kontrolle zu halten. Mayers Schluss: Es wird gelingen, ohne Blessuren für die Weltwirtschaft, das Bremsmanöver zu vollziehen. Dies sei in einer Kommandowirtschaft leichter zu bewerkstelligen als im Westen. Hoffentlich hat er recht.

Was ich ergänzen würden:

  • Es ist zu früh, die Politik der Fed als Erfolg zu feiern. Die US-Schulden wachsen wieder, die Wirtschaft wächst schwach. Siehe auch hier.
  • Es ist zweifelhaft, dass der Stresstest zu einer Sanierung der Banken Europas führen wird. Woher soll die eine Billion kommen, die für eine Sanierung gebraucht wird?
  • Die Bremsung in China wird angesichts der erstellten Überkapazitäten zu deflationärem Druck in der Weltwirtschaft führen. Damit wächst der Druck auf alle Schuldner der Welt zusätzlich.

Wie in einem Kettenbriefsystem sind die Schulden weltweit immer weiter angestiegen. Um diese Schulden bedienbar zu halten, muss es zusätzliche Nachfrage geben. Doch wo soll diese herkommen? Wer kann sich noch verschulden?

F.A.Z.: Copper price plunge tied to China credit unwind, 15. März 2014

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