BoJ’s easing may not compensate for Federal Reserve’s taper

Die Fed kauft weniger Anleihen, und die Finanzmärkte reagieren verschnupft. Ganz zu schweigen von den Turbulenzen in den Schwellenländern. Ich habe mich gefragt, ob es wirklich so ein Problem ist, wenn die Fed weniger neues Geld in die Märkte pumpt, steht doch mit Japan ein anderer Produzent von Liquidität für die Welt bereit, der zudem noch deutlich aggressiver zur Sache geht. Dieselbe Frage hat sich auch die FT gestellt und kommt zu dem Schluss: Japanische Liquidität kann die Verlangsamung des Geldwachstums in den USA nicht kompensieren. Theoretisch hätte ein Dollar Liquidität bei einer japanischen Bank dasselbe Potential, die Weltfinanzmärkte zu stützen wie ein Dollar bei einer US-Bank. Doch die Japaner bevorzugen immer noch Anlagen im Heimatland, was angesichts des Anstiegs der japanischen Börse im vergangenen Jahr nicht verwundert. Auch die Immobilienpreise beginnen zu steigen. Und trotz des Anstiegs der Inflationsrate bleiben Staatsanleihen gefragt.

FT (Anmeldung erforderlich): BoJ’s easing may not compensate for Federal Reserve’s taper, 26. Januar 2014

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