America risks becoming a Downton Abbey economy

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Die zunehmende Ungleichverteilung von Vermögen und Einkommen habe ich mehrmals thematisiert. Auch die Exzesse wurden dokumentiert. Nun beklagt Larry Summers (ja, der von der säkularen Stagnation) die zunehmende Ungleichverteilung in den USA. Er bedauert dabei das Steuerrecht, da seiner Meinung nach ein großer Teil des Reichtums nicht die Folge von überlegener Innovationsfähigkeit und Unternehmertum ist, sondern nur Ergebnis von Kursgewinnen an den Börsen. Den Effekt beziffert er für das letzte Jahr auf sechs Billionen Dollar.

Was er nicht anspricht: Es war doch genau das Ziel der Fed, über QE diesen Vermögenseffekt zu erzielen. Wenn man diesen jetzt besteuert, wird doch klar, dass die Politik gescheitert ist. Warum dann nicht die Politik ändern, wo doch die Wirksamkeit zunehmend in Frage gestellt wird? Andererseits wäre das eine weitere kreative Art der Geld- (und Eigenkapital-!) Schöpfung: Gelddrucken führt zu Wohlstand, dieser wird besteuert und erlaubt so dem Staat mehr auszugeben. Ok, das wäre monetäre Staatsfinanzierung, aber so indirekt, dass es nur wenige merken. Noch besser als Italien und Irland.

FT (Anmeldung erforderlich): America risks becoming a Downton Abbey economy, 16. Februar 2014

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