Wie sicher ist das Bankkonto?

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Die NZZ greift das Thema Banken wieder auf. Wie groß ist die Gefahr, dass Gelder von Bankkonten zur Sanierung mit herangezogen werden, wie in Zypern geschehen und von den EU-Regierungen eigentlich für die Zukunft geplant? Zwar zeigt der Fall der portugiesischen Banco Santo Espirito, dass im Zweifel doch der europäische Steuerzahler bezahlt. Doch das muss nicht so bleiben.

Auszug: „Daniel Stelter, Unternehmensberater und Autor mehrerer Bücher zur Finanz- und Schuldenkrise, geht ebenfalls davon aus, dass die Sorgen, wie sicher das Geld von Sparern auf Bankkonten ist, eher die Euro-Zonen-Länder als die Schweiz betreffen. Laut Stelter häufen sich aber die Vorschläge, mittels Steuererhebungen und Vermögensabgaben aus der Krise zu kommen. Als Beispiel nennt er die Publikation ‚Fiscal Adjustment in an Uncertain World‘ des Internationalen Währungsfonds (IMF) vom April 2013, in der über die Möglichkeit einer einmaligen Vermögensabgabe auf alle Vermögen des Privatsektors in Höhe von 10 % diskutiert wurde.

Auch Äusserungen des ehemaligen US-Finanzministers Larry Summers seien in diesem Zusammenhang zu sehen. Summers hatte an einer Veranstaltung des IMF die Abschaffung des Bargelds angeregt. Bei solchen Ideen geht es aus Sicht von Stelter darum, das Geld stärker unter staatlicher Kontrolle zu halten und es in das Bankensystem zu zwingen. So könnten Staaten besser auf die Vermögen der Bürger zugreifen, als wenn diese höhere Summen an Bargeld hielten, etwa in Safes. Zudem liessen sich Steuern wie die oben genannten Beispiele leichter durchsetzen.“

NZZ: Wie sicher ist das Bankkonto?, 4. August 2014

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