„The West’s Day of Fiscal Reckoning“, Part III

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Nun scheint die Lösung für den Haushaltsstreit in den USA doch noch gefunden und der Bankrott abgewendet. So die einschlägige Meinung in den Medien. Dabei haben die Politiker sich nur darauf geeinigt, den Streit umso erbitterter in drei Monaten fortzusetzen. Natürlich wären die USA nicht „bankrott“ gewesen, nur illiquide. Und Herr Bernanke hätte im Zweifel ausgeholfen. Es ging auch nicht um Schulden in diesem Streit, sondern darum, für was mehr Schulden gemacht werden: für Militär und tiefe Steuern auf der einen Seite, für soziale Leistungen auf der anderen. Kein Politiker will ernsthaft weniger Schulden machen und so bleibt es bei meiner Kernthese: Die Schulden wachsen weiter schneller als das Einkommen (hier also das Bruttoinlandsprodukt) und wie bei jedem Privathaushalt und Unternehmen kann das auf Dauer nicht gut gehen. Die Wege aus der Schuldenmisere diskutiere ich in meiner Serie im the Globalist. Heute im Teil 3.

the Globalist: „The West’s Day of Fiscal Reckoning“, Part III, vom 16. Oktober 2013

Wenn der Bankrott dann eintritt, dann so wie von Reinhard/Rogoff in ihrem Bestseller „This Time it is different“ so treffend beschrieben: plötzlich und unerwartet, nämlich dann, wenn das Vertrauen der Gläubiger weg ist. Und hier haben die Beobachter recht: der Streit der Politiker hat diesen Punkt näher gebracht. Wenn sogar SPIEGEL ONLINE das Szenario mit dem Untergang von Rom und Griechenland vergleicht, wissen wir, dass das Vertrauen schwindet. Frankreich vor der Revolution – fehlt noch in dieser Aufzählung.

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