Surrealer Optimismus im Schatten der Krise

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Die NZZ beschäftigt sich mit dem Stand der Krise. Logisch stringent wird dargelegt, wo wir stehen, welches die Optionen sind und weshalb wir uns auf eine weitere Verschärfung der Situation einstellen müssen. „Tatsächlich zeigen Analysen von Fachleuten wie Òscar Jordà, Moritz Schularick, Alan Taylor oder auch Daniel Stelter, dass in der Vergangenheit viele ein Dolce Vita auf Kredit geführt haben. Weltweit sind die Schulden von Staaten und Privaten stärker gestiegen als ihre Wirtschaftsleistung – in Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien phasenweise sogar doppelt so schnell. Die aufgelaufenen Verbindlichkeiten sind inzwischen so enorm, dass der laufende Versuch, die Schuldenkrise mit neuen Krediten zu bekämpfen, geradezu surreal erscheint. Alle Versuche, der negativen Folgen eines auf Kredit erzeugten Booms Herr zu werden, seien untauglich, schreibt Daniel Stelter, Betreiber des Blogs ‚beyond the obvious‚. Die Geldpolitik verliere im Umfeld der Überschuldung ihre Wirksamkeit und führe eher zu einer weiteren Verschärfung der Krise.“

Als „Zuckerl“ gibt es dann auch noch die Anlageempfehlungen aus meinem neuen Buch. Soll aber niemanden davon abhalten, es doch zu kaufen.

NZZ: Surrealer Optimismus im Schatten der Krise, 12. Mai 2014

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