Krise: „Die Politik lernt nicht, was sie muss“

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Interview mit Bernhard Jünemann vom DAF zu den Kernthesen meines neuen Buches. Anhand einiger Abbildungen diskutieren wir Ursache und Stand der Krise. Und auch die Möglichkeiten, die Krise zu beenden. „Die Krise …ist vorbei … macht Pause …kommt erst richtig“ lautet der Titel des Werke von Dr. Daniel Stelter. Er sieht vor allem das größte Problem in der massiven Verschuldung nicht nur der Staaten, sondern auch der Unternehmen und privaten Haushalte. ‚Und die Krise wurde einfach mit noch mehr Schulden bekämpft‘, sagt er, ‚das kann auf Dauer nicht gut gehen.‘ Inzwischen sei die Verschuldung so hoch, das ein Herauswachsen aus den Schulden praktisch ausgeschlossen ist. ‚Es muss also Restrukturierungen, will heißen: Schuldenschnitte und Schuldenerlasse geben, je früher, desto besser‘, mahnt Stelter. Die Optionen für die Eurozone sieht der Buchautor als begrenzt an. Im Grunde könnte man nur sparen und zurückzahlen, aus den Schulden herauswachsen, Inflation schaffen und Schulden restrukturieren. Eins müsse klar sein: ‚Weitermachen wie bisher, geht nicht. Leider lernt die Politik nicht, was sie muss.'“

DAF: Krise: „Die Politik lernt nicht, was sie muss“, 2. Juni 2014

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