Finanzkrise zum Selbstdenken

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Nach der F.A.Z. gestern, heute auch auf manager magazin online ein Hinweis auf mein neues Buch (ab dem 9. Mai im Handel!).

mm: „Noch ein Buch, das die Finanz-, Wirtschaft- und Schuldenkrise erklärt? Nicht gerade eine Marktlücke. Doch Daniel Stelter eröffnet uns tatsächlich einen neuen Zugang zum Thema.

Statt langatmiger Erklärungen liefert der Ex-BCG-Partner und regelmäßige mm-Gastautor 77 Grafiken „zum Selberdenken und Mitreden“. Schon der Titel erinnert an ein interaktives Spielbuch des Genres „Choose your own adventure“. Drei Varianten zum Ankreuzen stehen da: ‚Die Krise … ist vorbei, … macht Pause, … kommt erst richtig.‘
Die Zahlen und Fakten sprechen weitgehend für sich selbst. ‚Ohne große Worte‘, so der Anspruch, bringt Stelter sie in einen Zusammenhang. Aber Stelter wäre nicht Stelter (dessen voriges Buch den Untertitel ‚Wie die Krise begann und warum sie noch lange nicht zu Ende ist‘ trägt), wenn er die Leser auf diesem Weg nicht zu klaren Erkenntnissen führen würde.

Die bisherigen Versuche, der Folgen eines auf Pump erzeugten Booms Herr zu werden, sind untauglich. In der Euro-Zone hat die Europäische Zentralbank zwar eindrucksvoll die Krise beruhigt, damit aber nur Zeit gekauft. Im Ergebnis der Spar- und Rettungspolitik wächst der Schuldenüberhang nur weiter.

Stelter nennt vier grundsätzliche Optionen, das Problem zu lösen: Sparen und Schulden zurückzahlen, aus den Schulden herauswachsen, sie restrukturieren oder streichen, sie von der Inflation aufzehren lassen. Dann aber schränkt er die Wahlfreiheit der Leser stark ein. Denn diese Optionen sind entweder unmöglich, unrealistisch oder unangenehm. Kein Rollenspiel, das man gerne wählt. Dennoch steht am Ende eine Handlungsempfehlung.“

manager magazin online: Finanzkrise zum Selbstdenken, 5. Mai 2014

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