„Die EZB maximiert den langfristigen Schaden“

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

Jetzt online verfügbar. Mein Kommentar in der WiWo zur Rettungspolitik der EZB: „Das Versagen der Politik macht die EZB zur letzten Rettungsinstanz in Europa. Sie ist auf bestem Wege, zu einem Schuldentilgungsfonds mit gemeinsamer Haftung zu werden – durch die Hintertür und ohne demokratische Legitimierung. Kurzfristig hat die EZB-Politik die Schmerzen gelindert, jedoch den langfristigen Schaden maximiert – ein Pyrrhussieg.“

Klartext: Natürlich ist sie heute noch keine Bad Bank. Wenn es aber so weiter geht, kann es politisch nur in diese Richtung gehen. Als ich vor drei Jahren in Back to Mesopotamia vorhergesagt habe, dass die Politik über Vermögensabgaben nachdenken würde, wurde ich als „Mann für die ganz großen Diebstähle“ beschimpft. Dabei ist es nicht mein Vorschlag, sondern nur meine Vorhersage gewesen. Gleiches gilt hier. In drei Jahren wird die EZB-Bilanz ganz anders aussehen –, wenn die Politik nicht endlich handelt.

WiWo: „Die EZB maximiert den langfristigen Schaden“, 25. Juli 2014

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte das Captcha ausfüllen * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.